USC Konstanz will wieder punkten

USC Konstanz – SV Fellbach (Samstag, 01.02.2020, 20.00 Uhr, Fellbach, Gäuäckerhalle 1). Viel Lob und Zuspruch bekamen die Konstanzer Jungs, nachdem sie gegen den TSV G.A. Stuttgart ein leidenschaftliches Spiel über vier Sätze zeigten. Zählbares aus der Partie gegen den Verein aus der Landeshauptstadt konnte dennoch nicht mitgenommen werden. Nun geht es für die Konzilstädter am kommenden Samstag zum Zweitligaabsteiger aus Fellbach. Auf dem Papier eine klare Angelegenheit, doch zeigten die Fellbacher diese Saison immer wieder Schwächen und auch einem damals personell dezimierten USC gelang es im Hinspiel, Fellbach an den Rand einer Niederlage zu bringen. Damals musste man sich nur knapp und eher unglücklich mit 2:3 in der heimischen Schänzlehalle geschlagen geben.

Aus diesem Grund hoffen die Männer von Coach Timo Meßmer, Punkte aus dem Schwabenland an den Bodensee entführen zu können. „Natürlich gehen wir als Außenseiter in die Partie, aber wer weiß – vielleicht ist das auch unser großer Vorteil‘‘ , so Co-Trainer Marcus Hornikel. „Wenn es uns gelingt, den Aufschlagdruck über die komplette Partie hochzuhalten, haben wir die Chance, Fellbach zu schlagen‘‘, zeigt sich Kapitän Paul Kaltenmark optimistisch, „dass wir vor allem in der Verteidigung viele Bälle rauskratzen haben wir gegen Stuttgart bewiesen!‘‘.

Aus personeller Sicht hat Coach Meßmer die Qual der Wahl. Dennoch, viele Chancen hat der USC nicht mehr, will man die Klasse halten benötigen die Konstanzer dringend Punkte – am besten schon am kommenden Wochenende.

Damen I zu Gast beim Tabellenneunten TSG Backnang

TSG Backnang vs. USC Konstanz (Samstag 01.02.20, 19.30 Uhr, Backnang, Sporthalle Katharinenplaisir) – Die Regionalliga-Volleyballerinnen des USC Konstanz spielen am kommenden Wochenende in Backnang und wollen weitere drei Punkte mit an den Bodensee nehmen. Die Gastgeberinnen aus dem Rems-Murr-Kreis kassierten zuletzt eine 2:3 Niederlage gegen Tabellenschlusslicht TSV Burladingen.

Anfang November konnten die Konzilstädterinnen das Hinspiel klar mit 3:0 für sich entscheiden. Jedoch war der Beginn dieser Partie kein Alleingang. „Wir hatten damals einige Schwierigkeiten mit den starken Aufschlägen und Angriffen über die Außenposition“, erinnert sich USC Außenangreiferin Lena Schuh. Doch bereits in den zwei folgenden Sätzen hatte der USC die Backnangerinnen wieder im Griff und entschied das Match für sich. „Wir sind in den letzten Spielen ausgeglichener geworden und lassen uns auch von einem Rückstand nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Das ist ein großer Vorteil, denn gerade in schwierigen Situationen gilt es, sich auf sein eigenes Spiel zu konzentrieren, nicht den Kopf in den Sand zu stecken und aufzugeben.“, sieht Kapitänin Lina Hummel eine große Stärke in ihrem Team. Diese haben sie eindrucksvoll gegen die direkten Tabellenverfolger TV Villingen, FV Tübinger Modell und auch am vergangenen Wochenende gegen den TTV Dettingen unter Beweis gestellt.

„Wir legen diese Woche im Training einen besonderen Schwerpunkt auf die Annahme und eine variable Passverteilung. Da müssen wir unsere Mittelblockerinnen noch mehr einbeziehen, um nicht so leicht berechenbar zu sein.“, verrät Trainerin Alina Lupu das Programm für die Spielvorbereitung. Allerdings hat Lupu mit einigen krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen: „Ein paar der Mädels sind aktuell erkältet und können nicht an allen Trainingseinheiten teilnehmen. Ich hoffe jedoch, dass am Donnerstag im Abschlusstraining alle wieder soweit fit sind und am Samstag zur Verfügung stehen“.

Für die Konstanzerinnen geht es um weitere wichtige Punkte im Kampf um den Meistertitel und einen möglichen Aufstieg in die 3. Liga.

Endspiel im Abstiegskampf

MADS Ostalb – USC Konstanz (01.02.2020, 19.30 Uhr, Aalen) – Für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz steht ein echtes Endspiel im Abstiegskampf bevor. Die Spielgemeinschaft der MADS Ostalb steht nur vier Punkte vor den Konstanzern auf einem Nichtabstiegsplatz. Genau dort wollen die Konstanzer am Ende der Saison definitiv landen. „Mit einem Sieg wären wir auf einmal mitten im Geschäft“, so USC-Trainer Uwe Schneider.

Im Hinspiel in der heimischen Schänzlehalle hatte der USC Konstanz zwei Sätze lang alles richtig gemacht und 2:0 geführt, nur um danach komplett auseinanderzubrechen. „Dieses Spiel haben alle Jungs noch in den Köpfen“, so Spielertrainer Philipp Röhl, dessen Einsatz aufgrund einer Erkältung für das Auswärtsspiel noch fraglich ist. Der USC Konstanz hat „also defintiv was gut zu machen“.

Personell können beide Mannschaften wahrscheinlich aus dem Vollen schöpfen. Dabei sollte der USC besonders im Aufschlag den Druck möglichst hochhalten, um MADS Ostalb, die häufig ohne Libero auftreten, möglichst schon im Spielaufbau unter Druck zu setzen.

Bei einer Auswärtsniederlage würden die Nichtabstiegsplätze für den USC Konstanz in weite Ferne rücken. Doch „an sowas denken wir in Konstanz nicht“, so Schneider. „Wir wollen einen Sieg und werden alles dafür geben“.

USC Konstanz bleibt leer aus

USC Konstanz – TSV G.A. Stuttgart (27:29 26:24 17:25 20:25) – Am vergangenen Samstag empfing der USC Konstanz in der heimischen Schänzlehalle den TSV G.A. aus Stuttgart. Nach einem hart umkämpften Spiel gelang es dem USC Konstanz nicht, Punkte mitzunehmen.

Die Drittliga-Volleyballer vom Bodensee waren sich vor dem Spiel bereits bewusst, dass sie vor keiner einfachen Aufgabe stehen. „Wir sind gerade nicht in der besten Situation und jeder Punkt zählt, wenn wir den Klassenerhalt noch sichern wollen!“, sagte USC-Trainer Timo Meßmer vor der Partie.

So begann der erste Satz für den USC Konstanz wie nach Plan. Eine Spitzenleistung im Angriff und in der Blockabwehr brachte die Konzilstädtler schnell in Führung. Voller spannender Ballwechsel und mit dem Publikum im Rücken konnte der USC die Führung bis zum 23:20 halten. Doch starke Aufschläge der Stuttgarter und Probleme im Angriff führten zu einem spannenden Schlagabtausch bei dem die Gäste das glücklichere Ende auf ihrer Seite hatten.

Im zweiten Durchgang startete der USC mit einem 0:4 Rückstand und kämpfte sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ins Spiel zurück. Der USC überzeugte in dieser Phase durch ein solides Verteidigungsspiel, gab keinen Ball verloren und kämpfte sich Punkt um Punkt in Richtung Satzende. Somit ging der zweite Satz an den USC mit 26:24.

Die nächsten zwei Sätze verliefen ähnlich unglücklich wie bereits der erste Satz. Die Konstanzer agierten im Gegensatz zu den vorherigen Sätzen etwas ungeduldiger, wodurch die Eigenfehlerquote im Angriff anstieg und die Gäste ihren Vorsprung ausbauen konnten. Dennoch gaben sich die Konstanzer nicht geschlagen und lehnten sich mit immer wieder hart erkämpften Ballwechseln gegen die bevorstehende Niederlage auf. Schlussendlich gingen aber der dritte und vierte Satz und somit auch die drei Punkte an die Gäste aus der Landeshauptstadt.

„Wir müssen dies so schnell wie möglich verarbeiten und an unserer Konstanz für das bevorstehende Spiel am kommenden Wochenende arbeiten. Ich bin fest davon überzeugt, dass es noch viel Luft nach oben gibt! Es liegt nun an uns, das Beste rauszuholen und die nötigen Punkte zu sichern“, sagte Trainer Timo Meßmer nach dem Spiel.

Das nächste Spiel findet auswärts bei dem Drittplatzierten der Liga, dem SV Fellbach, statt.

Zurück zu alter Stärke

USC Konstanz – TTV Dettingen 3:1 (25:20, 25:14, 19:25, 25:16) – Mit dem deutlichen 3:1 Sieg gegen den TTV Dettingen am vergangenen Samstag setzte sich die Damenmannschaft des USC Konstanz endgültig an der Spitze der Regionalligatabelle fest. Die drei Mannschaften, die Platz zwei bis vier belegen, wurden in den letzten drei Wochen geschlagen – eine zufällige Besonderheit des diesjährigen Spielplans, die diese Reihenfolge bescherte.

Nun folgen noch die Mannschaften, die in der Tabelle die Plätze fünf bis elf belegen. Nicht zu unterschätzen, aber dennoch machbar, wenn die Mannschaft um Trainerin Alina Lupu die Konzentration hoch hält. Ähnlich wie am letzten Spieltag. Dort gelang es dem Team wieder über weite Phasen des Spiels konzentriert und druckvoll zu spielen.

Genau wie geplant startete die Heimmannschaft mit viel Druck in allen Bereichen, was sich auch gleich auszahlen sollte. Mit 6:2 und 8:4 gelang ein Start nach Maß. Doch Dettingen ließ sich nicht allzu sehr beeindrucken und blieb dran. Obwohl das Team um Mannschaftsführerin Lina Hummel immer wieder versuchte, sich mehr als drei Punkte abzusetzen, glichen die Gäste wieder aus. Erst nach einer Auszeit beim Stand von 18:18, in der Trainerin Alina Lupu und Co-Trainer Philipp Röhl der Mannschaft die entscheidenden Anweisungen mit aufs Feld geben konnten, setzte sich der USC zum 22:19 und schließlich 25:20 ab. „Es waren nur ein paar Hinweise zur Feinabstimmung nötig“, bestätigt Lupu „Im Aufschlag auf die Technik achten, in der Annahme gut bewegen – manchmal sind es nur Kleinigkeiten.“ Mit Erfolg: Leonie Stapel, die auf der Diagonalposition für die krankheitsbedingt fehlende Britta Steffens in die Stammformation gerückt war, beendete den Satz mit einem souveränen Linienangriff.

Im zweiten Satz wollte das Team an diese Endphase anknüpfen, lag nach einigen unkonzentrierten Aktionen jedoch schnell mit 0:3 im Rückstand. Eine Aufschlagserie von Franka Welsch, die auf der Zuspielposition agierte, brachte die Konstanzer Damen jedoch wieder auf Kurs und der Satz entwickelte sich ähnlich wie Durchgang eins. Nun gelang der Durchbruch etwas früher und vor allem Mittelblockerin Carla Ambrosius, die ihre beste Saisonleistung zeigte, brillierte in Bock und Angriff. Bereits beim 16:10 schien der Durchgang entschieden und tatsächlich konnte Lina Hummel nur wenig später mit einem starken Diagonalangriff den Punkt zum 25:14 machen.

Obwohl die Tabellenführer wieder konzentriert in den dritten Satz starteten, gab sich Dettingen noch immer nicht geschlagen und witterte im Gegenteil bei 6:10 aus Konstanzer Sicht eine Chance. Die USC-Damen blieben zwar dran, konnten aber ihre Leistung nicht genug stabilisieren um die nun stark spielenden Gäste wieder in den Griff zu kriegen. Johanna Slowik hielt die Mannschaft mit einer Reihe platzierter Sprungaufschläge im Spiel, trotzdem zogen die Gegner immer wieder davon. „Wir haben uns ein paar Fehler geleistet – das hat Dettingen ausgenutzt und uns mit einer richtig guten Leistung den Satz abgenommen.“, fasst Lina Hummel zusammen.

Das sollte es dann aber auch gewesen sein. Denn nun fand die Mannschaft wieder zu alter Stärke zurück. Franka Welsch glänzte mit starken Abwehraktionen und setzte ihre Angreifer gekonnt in Szene, Camilla Zametica zeigte spektakuläre Rettungsaktionen auf der Diagonalposition und Lena Schuh fiel durch clevere und abwechslungsreiche Angriffe auf. Die Annahme um Libera Tena Lovric kam nun wieder stabil, Lina Hummel sorgte mit einer Aufschlagserie für einen Vorsprung und ein weiterer Block der starken Mittelblockerin Johanna Slowik beendete den Satz und das Spiel zum 25:16 und 3:1. Carla Ambrosius freut sich über den Sieg: „Das hat sich richtig gut angefühlt. Wir hatten einen super Rhythmus und haben heute nochmal einen wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht. Ich hoffe wir können diese Leistung in den nächsten Wochen noch oft abrufen.“ Am kommenden Samstag können die Damen des USC in Backnang genau das versuchen.

Damit steht der USC Konstanz bereits sieben Punkte vor den Zweitplatzierten Tübingern, die jedoch bereits ein Spiel mehr absolviert haben.

Für den USC spielten: Schuh, Lovric, Slowik, Ambrosius, Stapel, Hummel, Welsch, Zametica

Regionalliga-Volleyballer können sich nicht belohnen

USC Konstanz – TSG Heidelberg-Rohrbach 0:3 (23:25, 22:25, 17:25) – Für die Konstanzer Regionalliga-Volleyballer scheint sich die Geschichte von Spieltag zu Spieltag zu wiederholen. „Wir fühlen uns langsam wie bei Täglich grüßt das Murmeltier“, klagt Spielertrainer Philipp Röhl nach der Partie gegen die Gäste aus Heidelberg. Wieder mal hat die Mannschaft um Kapitän Matthias Dittrich mehr als mitgehalten. Immer wieder konnte sich der USC Konstanz eine kleinere Führung herausspielen und sowohl im Angriff als auch im Aufschlag genügend Druck auf die Heidelberger ausüben. Doch in den entscheidenden Phasen zum Satzende „haben wir dann wieder ängstlich gespielt und sind in alte Muster verfallen“, so Trainer Uwe Schneider. Aktuell scheint es, als ob „die Mannschaft Angst vor dem Gewinnen hat“.

Schon in den vergangenen Partien zeigte der USC Konstanz über weite Strecken gute Leistungen, nur um sich dann am Ende immer selbst um den Lohn der Arbeit zu bringen. Folgerichtig gingen die ersten beiden Sätze zu 23 und 22 verloren.

Im dritten Satz spielten die Heidelberger dann ihre gesamte Erfahrung aus und dank einer guten Aufschlagleistung zogen sie schnell unaufhaltsam davon. Da könne man „seinen Spielern keinen Vorwurf machen“, sagte USC-Trainer Schneider nach dem Spiel. „Wir stecken jedes Wochenende immer wieder ein, aber die Moral ist intakt“. Die Leistung stimme über weite Strecken, „nur leider die Ergebnisse nicht“, ergänzt Philipp Röhl.

In der kommenden Woche geht es für das Trainerduo also vor allem darum, die Mannschaft wieder aufzurichten. Denn am kommenden Wochenende ist der USC Konstanz zu Gast bei der SG MADS Ostalb, die aktuell einen Platz und vier Punkte vor den Konstanzern steht. Mit einem Sieg wäre der USC somit direkt zurück im Kampf um einen Nichtabstiegsplatz.

USC Konstanz: Reichel, Fauser, Dittrich, Iberl, Petry, Raß, Reichert, Schenk, Berger, Schöne, Ardelt, Röhl

USC Konstanz empfängt den TSV G.A. Stuttgart

USC Konstanz – TSV G.A. Stuttgart (Samstag, 25.01.20, 19.30 Uhr, Schänzlehalle). Nach einer deutlichen Auswärtsniederlage gegen den TV Rottenburg II sind die Drittliga-Volleyballer des USC Konstanz nun zu Hause gegen den TSV G.A. Stuttgart gefragt. In der Tabelle steht der USC Konstanz derzeit nur auf Platz neun, mit zwei Punkten Abstand auf den Siebtplatzierten Stuttgart. Bei einem klaren Sieg könnten die Konstanzer die Stuttgarter also überholen und damit die Abstiegsränge verlassen.

Genau deswegen hoffen die Mannschaft und der ganze Verein auf viel Stimmung und Unterstützung der Zuschauer. Co-Trainer Marcus Hornikel ist gespannt auf das Duell und sagt: „Das wird ein schwieriges Spiel, wenn wir allerdings konzentriert unser Spiel durchziehen, können wir einiges am Samstag holen.“

Personell sind beim USC Konstanz alle Spieler mit an Bord, obwohl sich zum Beispiel Außenangreifer Paul Kaltenmark noch nicht gänzlich von seiner Knöchelverletzung erholt hat. Das Trainerteam um Timo Meßmer und Marcus Hornikel hat das Augenmerk im Training vermehrt auf die Taktik gelegt, um das Spiel gegen Stuttgart erfolgreich gestalten zu können.

Auf Seiten der Stuttgarter stellt sich für den USC Konstanz die Frage, ob Malte Stiel mit von der Partie sein wird. Der ehemalige Erst- und Zweitligaspieler nimmt nicht an allen Spielen der Landeshauptstädter teil, jedoch mit großer Wirkung, wenn er denn mal dabei ist. «Malte ist einfach ein herausragender Volleyballer und seine Anwesenheit würde die Stuttgarter definitiv in allen Elementen verstärken», so USC-Trainer Meßmer.

Trotz der unklaren Kader-Situation des Gegners möchte man beim USC Konstanz vor allem auf sich selbst schauen und die Leistung aus dem letzten Spiel gegen den TV Rottenburg II korrigieren.

Damen I: Keine Zeit zum Durchatmen

USC Konstanz – TTV Dettingen (Samstag, 17:00 Uhr, Schänzlehalle). Wenn am Samstag um 17 Uhr die Damen 1 des USC in der Halle IV der Schänzlehalle aufschlagen, wird es nochmal spannend, denn es steht erneut ein Spitzenspiel an. Diesmal ist der Tabellendritte TTV Dettingen zu Gast. Die zweite Mannschaft – neben Villingen – der es in der Hinrunde gelang, den Damen vom See einen Punkt zu nehmen. Der USC reiste damals stark dezimiert nach Dettingen und spielte sogar ohne Libera. Trotzdem gelang nach einem intensiven und umkämpften Spiel ein 3:2-Sieg. Wenn es nach Trainerin Alina Lupu geht, dann darf das Ergebnis dieses Mal gerne etwas deutlicher ausfallen: „Wir sind sehr heimstark und haben uns natürlich seither auch gesteigert.“ Sie weiß aber auch, dass das Spiel kein leichtes wird: „Das ist das dritte „Spitzenspiel“ in Folge. Das geht an den Mädels auch nicht spurlos vorüber. Schon gegen Tübingen haben wir gesehen, dass es schwer ist, über mehrere Wochen die Spannung oben zu halten. Wir werden aber nochmal richtig Gas geben.“ Lupu wird voraussichtlich auf alle Spielerinnen zählen können, allein der Einsatz von Britta Steffens ist noch fragwürdig.

„Wir müssen uns wieder mehr auf uns selber konzentrieren und vom ersten Punkt an 100% geben“, fordert Mannschaftsführerin Lina Hummel. „Nicht abwarten, was der Gegner macht, sondern gleich Vollgas geben. Wir legen oft mit 70% los und starten erst Mitte des Satzes richtig durch, wenn wir schon hinten liegen. Das ist auch mental für alle ziemlich anstrengend. Wir können das besser!“

Dettingen spielte zuletzt eher gegen die Schlusslichter der Tabelle und geht mit zwei Siegen in die Partie. „Dettingen hat nichts zu verlieren, sie werden sicher mutig spielen. Darauf müssen wir vorbereitet sein“ prophezeit Mittelblockerin Carla Ambrosius. Der bisherige Verlauf der Saison lässt die Mannschaft selbstbewusst auf den Samstag blicken. Dennoch – die Liga wartet darauf, dass sich die Konstanzerinnen irgendwann mal einen Ausrutscher leisten. „Das haben wir aber eigentlich nicht vor!“ betont Außenangreiferin Lena Schuh und ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Dafür macht uns das Gewinnen einfach zu viel Spaß.“

Regionalliga-Volleyballer vor richtungsweisendem Spiel

USC Konstanz – TSG HD-Rohrbach (Samstag, 25.01.20, 15.00 Uhr, Schänzlehalle) – Für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz geht es am kommenden Samstag bereits um alles. Als Tabellenletzter und mit vier Punkten Rückstand auf das rettende Ufer stehen die Vorzeichen vor der Partie gegen die TSG HD-Rohrbach denkbar schlecht. Einzig die Kadersituation lässt das Trainerduo Uwe Schneider und Philipp Röhl optimistisch auf das Spiel vorausschauen. «Es ist gut, dass endlich wieder alle dabei sind», so Schneider. «Das eröffnet uns deutlich mehr Wechselmöglichkeiten und Chancen», ergänzt Röhl vor dem Spiel.

Im Hinspiel setzte es für den USC Konstanz in Heidelberg eine klare 1:3-Niederlage. Diese wollen die Volleyballer um Kapitän Matthias Dittrich möglichst vergessen machen. Die Heidelberger werden auf jeden Fall mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen an den Bodensee kommen, da sie aktuell auf einem gesicherten fünften Tabellenplatz stehen und weder mit dem Abstieg noch mit den oberen Plätzen etwas zu tun haben werden im Endspurt der Saison. Unklar ist daher jedoch, mit wie vielen Spielern die Heidelberger den weiten Weg nach Konstanz machen werden.

Für Philipp Röhl ist klar, dass «nur eine herausragende Leistung unsererseits und ein etwas schwächerer Tag der Heidelberger» Punkte für den USC Konstanz bedeuten würden. Im Training wurde deshalb noch mal verstärkt der Fokus auf die Annahme und das eigene Side-Out gelegt.

Damen II freuen sich auf zwei Heimspiel-Kracher

USC Konstanz II – USC Freiburg II und USC Konstanz II – TB Bad Krozingen (Sonntag, 26.01.2020, 12:00 Uhr, Schänzlehalle). Am kommenden Sonntag stehen für die zweite Damenmannschaft des USC gleich zwei spannende Heimspiel-Kracher auf dem Plan. Alle drei Teams – Konstanz, Freiburg und Bad Krozingen – befinden sich mit nur einem Punkt Abstand voneinander in der hart umkämpften Tabellenspitze der Verbandsliga Baden. Gleichzeitig hat auch der momentan Drittplatzierte SV Waltershofen am Samstag zwei Heimspiele und könnte bei zwei Siegen die Tabellenführung übernehmen. Die Tabellenkonstellation verspricht also für den USC auf jeden Fall spannende Spiele vor heimischem Publikum.

Auch die beiden Hinspiele waren bereits hart umkämpft. Im ersten Saisonspiel nach dem Aufstieg aus der Landesliga gelang es den USC-Mädels gegen Freiburg, einen Rückstand von 0:2 Sätzen wieder aufzuholen und das Spiel im Tie-Break für sich zu entscheiden. Auch gegen den Oberliga-Absteiger aus Bad Krozingen ging der USC eher als Außenseiter ins Spiel und schaffte es, die starken und athletischen Angreiferinnen über weite Phasen durch ein beherztes Auftreten im Block und in der Abwehr in den Griff zu bekommen. Das Endresultat damals: 3:1 für den USC.

«Die Gegner werden jetzt sicherlich nicht mehr den Fehler machen, uns zu unterschätzen» so Coach Hüther vor dem Spiel, «wir haben uns seit November in vielen Spielelementen weiterentwickelt und können nach dem deutlichen Sieg gegen Kappelrodeck vom vergangenen Wochenende mit viel Selbstvertrauen in die beiden Partien gehen.» Besonderes Augenmerk lag in den letzten Trainingseinheiten vor allem auf dem Block, «denn Freiburg und Bad Krozingen haben mit die besten Angreiferinnen in der Liga», so Hüther weiter. Entscheidend wird außerdem sein, dass eine stabile Annahme und Abwehr den variablen Einsatz aller Konstanzer Angreiferinnen ermöglicht.

«Wir haben uns viel vorgenommen für das kommende Wochenende» gibt sich Kapitänin Mona Reichmann kämpferisch, «wichtig ist, dass wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und unser Spiel durchziehen.» Das Team wird dabei erneut mit einem vollen Kader von 12 Spielerinnen antreten, was viele variable Wechseloptionen ermöglicht. Auch die erfahrenen Spielerinnen Lea Ehrlinspiel (Zuspiel) sowie Leonie Martersteig (Außen-Annahme), auf die Hüther im vergangenen Spiel verzichten musste, werden wieder einsatzbereit sein. Der USC ist also bestens gerüstet für die anstehenden Heimspiele und freut sich am Sonntag ab 12:00 Uhr in der Schänzlehalle auf viele Zuschauer.