USC-Mädels machen Meisterschaft perfekt

MTV Ludwigsburg vs. USC Konstanz 0:3 (20:25, 18:25, 16:25)- Es ist vollbracht! Einmal mehr demonstrierte die erste Damenmannschaft des USC Konstanz ihre Stärke und bezwang die Gastgeberinnen aus Ludwigsburg mit einem klaren 3:0. Die Konstanzerinnen konnten mit den gewonnenen drei Punkten ihr Meisterstück drei Spiele vor Saisonende vollenden und krönen mit diesem Titel ihre bärenstarke Saisonleistung.

In Ludwigsburg begann das Team von Trainerin Alina Lupu mutig und aggressiv im Aufschlag und setzte somit die großgewachsenen Nordstuttgarterinnen von Beginn an unter Druck (8:6). Durch eine konzentrierte Leistung in allen Elementen hielten die USC Damen den MTV immer auf Distanz und sicherten sich den ersten Durchgang mit 25:20.

Den Beginn des zweiten Satzes dominierten die Bodenseemädels dank starker Aufschläge von Britta Steffens (5:1). Davon jedoch wachgerüttelt kämpften sich die Gastgeberinnen mit guten Abwehraktionen und guten Angriffen über die Mitte zurück und die zahlreichen Zuschauer sahen an tolles Spiel auf Augenhöhe (7:8, 14:13, 16:14). Danach jedoch legten die Konzilstädterinnen eine Schippe drauf und entschieden auch diesen Durchgang für sich (25:18).

Für den dritten Satz forderte Trainerin Lupu wieder mehr Konsequenz in den Angriffen und die Reduzierung der Eigenfehler. Diese Ansage zeigte Wirkung und über 8:2, 11:3 und 16:7 ließen die Damen vom Bodensee dem MTV wenig Raum für ihr Spiel. Klasse Aufschlagserien von Kapitänin Lina Hummel und Zuspielerin Britta Steffens störten immer wieder den gegnerischen Spielaufbau. Und besonders durch die hervorragende Blockarbeit von Johanna Slowik, Felicitas Piossek und Interimsdiagonalspielerin Carla Ambrosius gab es für die Angriffe der Lokalmatadorinnen kaum ein Durchkommen. Somit gewannen die Gäste auch den dritten Satz klar mit 16:25.

Mit diesem Sieg sind die Konstanzerinnen seit 34 Spielen (aus der Oberligasaison 2018/19 und der Regionalligasaison 2019/20) ungeschlagen und feiern die zweite Meisterschaft und den zweiten Aufstieg in Folge.

In der kommenden Woche haben die Damen noch einmal eine Verschnaufpause, bevor es ab dem 13. März dem Saisonfinale entgegen geht. Auch da möchte die Hummel-Truppe ihre weiße Weste verteidigen und als ungeschlagener Meister die Saison beenden.

USC Konstanz: Ambrosius, Hummel, Lovric, Piossek, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens

Enttäuschende Niederlage für USC Konstanz in Ludwigsburg

USC Konstanz – MTV Ludwigsburg (19:25, 25:27, 18:25) – In einem umkämpften Spiel unterlag der USC Konstanz dem MTV Ludwigsburg mit 0:3 Sätzen. Es entgehen den Männern vom See somit wichtige drei Punkte und es gelang so nicht, sich weiter von den Abstiegsplätzen zu entfernen.

Im ersten Satz starteten die Konzilstädter zunächst gut in die Partie und folgerichtig konnte man sich eine kleine Führung (9:7) erarbeiten. Durch starkes Aufschlag- und Blockspiel und wiederholte leichte Fehler der USC’ler kämpfte sich der MTV Ludwigsburg zurück in das Spiel und gewann den ersten Satz deutlich mit 25:19.

Auch im zweiten Satz tat sich der USC Konstanz erneut schwer in das Spiel finden und geriet von Anfang an in Rückstand. Doch die Männer des USC kämpften sich wieder zurück in das Spiel und in der „Crunchtime“ gegen Ende des Satzes konnte eine leichte Führung von 23:21 erspielt werden. Die nun wieder erstarkten Ludwigsburger verkürzten jedoch konsequent und konnten auch diesen Satz mit 25:27 für sich entscheiden.

„Nach dem unglücklichen Satzverlust haben wir es nicht geschafft, die Köpfe wieder nach oben zu nehmen“ zeigte sich USC-Trainer Timo Meßmer enttäuscht von der Leistung seiner Spieler. Denn auch im dritten Satz erspielten sich die Gastgeber eine schnelle Führung und die Konstanzer hatten dem nichts entgegenzusetzen.

Der USC Konstanz hat damit weiterhin nur einen Punkt Vorsprung vor dem TV Waldgirmes und den Abstiegsrängen. Auch die letzten zwei Spiele der Saison haben es in sich. Zunächst muss der USC Konstanz den bereits als Meister feststehenden TV Bliesen empfangen, bevor es dann zum Zweitplatzierten der TSG Blankenloch geht.

USC Konstanz: Hölzl, Sailer, Mundt, Hornikel, Kaltenmark, Martin, Rodler, Kordiç, Hammer

Nichts zu holen für USC Konstanz

USC Konstanz II – SSC Karlsruhe II (13:25, 21:25, 11:25) – Die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz befinden sich weiterhin in einer echten Ergebniskrise. Erneut konnte die Mannschaft um Kapitän Matthias Dittrich nicht an das eigene Potential anknüpfen und verlor somit folgerichtig gegen den SSC Karlsruhe.

„Die Saison ist für uns schon sehr enttäuschend verlaufen“, sagte USC-Trainer Uwe Schneider nach der Partie. „Im Training können wir schon sehen, dass wir das Potential haben, nur leider setzen wir das viel zu selten um“, ergänzte Spielertrainer Philipp Röhl. Besonders die einfachen Dinge scheinen den Konstanzern besonders schwer von der Hand zu gehen. Gegen Karlsruhe wackelte nicht nur die sonst so stabile Annahme, sondern auch im Angriff hat die Mannschaft deutlich zu viele Fehler gemacht. Folgerichtig ging so auch der erste Satz mehr als deutlich an die Gäste aus Karlsruhe.

Im zweiten Satz zeigte sich den Zuschauern dann ein komplett anderes Spiel. Der USC Konstanz kam besser ins Spiel und war in allen Elementen den Karlsruher ebenbürtig. Doch ab dem Spielstand von 16:16 gelang den Konstanzern auf einmal nichts mehr. Sechs eigene Fehler am Stück sorgten auch hier für einen uneinholbaren Rückstand.

„Uns fehlt aktuell einfach das Selbstvertrauen, um eben noch konstanter spielen zu können“, so Schneider. Im dritten Satz zeigte der USC dann wieder das Gesicht eines Absteigers. Mit 25:11 verlor man diesen ebenso deutlich.

USC Konstanz: Fauser, Reichel, Dittrich, Berger, Schenk, Schlag, Schöne, Ardelt, Raß, Petry, Röhl

USC Konstanz vor wichtigem Auswärtsspiel

MTV Ludwigsburg – USC Konstanz (29.02.2020, 19.30 Uhr, Ludwigsburg) – Der USC hat sich endlich nach einem starken Heimauftritt gegen den TV Waldgirmes von einem Abstiegsplatz befreien können. Doch trotzdem ist die Lage noch brenzlig. Besonders das Restprogramm des USC Konstanz mit drei Spielen gegen die Top-Teams der Liga hat es in sich. Nichtsdestotrotz gilt es nun am kommenden Samstag an der starken Leistung anzuknüpfen und die nächsten Punkte beim Viertplatzierten MTV Ludwigsburg einzufahren.

Das Hinspiel verlor man denkbar knapp vor heimischer Kulisse in 2:3 Sätzen. So deutet sich auch zum Rückspiel in der Barockstadt ein enges Spiel an. Auch wenn für Ludwigsburg nach oben hin nicht mehr viel möglich ist, werden sie dennoch versuchen, alle Spiele zu gewinnen. Der MTV hat sich nämlich vor wenigen Wochen am Vorlizensierungsverfahren für die 2. Bundesliga angemeldet und müssten für einen Aufstieg mindestens den 3. Tabellenplatz erreichen.

„Es wird ein schwieriges Spiel, dennoch wäre es für uns super, wenn wir Punkte aus Ludwigsburg entführen könnten, um somit den Abstiegsplätzen weiter zu entkommen“, so USC-Trainer Timo Meßmer. Während den zwei spielfreien Wochen wurde nochmals an den Schwächen aus dem letzten Spiel gearbeitet. Die Trainingseinheiten mussten konsequent genutzt werden, da in den Fasnachtsferien einige Hallen gesperrt waren.

„Wir sind dennoch positiv gestimmt! Außer dem verletzten Mittelblocker Julien Büchner können wir am Samstag auf den kompletten Kader zugreifen“, entgegnete Co-Trainer Hornikel.

USC-Mädels stehen vor Meisterschaft

MTV Ludwigsburg – USC Konstanz (29.02.20, 16 Uhr, Ludwigsburg) – Am Samstag um 16 Uhr melden sich die Damen 1 des USC Konstanz nach zweiwöchiger Fasnachts-Spielpause zurück zum Dienst. Es geht auswärts gegen den Tabellensechsten MTV Ludwigsburg. Wie bereits im Hinspiel wird es ein Doppelspieltag sein, im Anschluss an das Damenspiel muss die erste Herrenmannschaft des USC um weitere Punkte im Klassenerhalt kämpfen.

Die Situation bei den Damen sieht dagegen gänzlich anders aus. „Wir wollen jetzt natürlich keine Punkte mehr abgeben. Die Spielpause hat gut getan, aber jetzt wollen wir nochmal alle Kräfte für den Endspurt mobilisieren! Wir haben nur noch vier Spiele!“, so Mittelblockerin Carla Ambrosius, die noch an einer Schulterverletzung laboriert, am Samstag aber trotzdem dabei sein wird. Auch Felicitas Piossek musste das erste Training der Woche noch krankheitsbedingt absagen, ist aber ebenfalls guter Dinge, dass sie am Wochenende wieder fit ist: „Es ist halb so schlimm, ich freue mich darauf mit den Mädels noch die restlichen Spiele durchzuziehen. Ich hoffe wir finde schnell wieder in unseren Rhythmus.“ Denn der Gegner ist nicht zu unterschätzen. Zuletzt gewannen die Schwäbinnen vier Spiele in Folge, sie können unbeschwert aufspielen und werden sicherlich hoch motiviert sein, dem ungeschlagenen Tabellenführer vom See das Leben so schwer wie möglich zu machen.

„Wir müssen konzentriert ins Spiel gehen. Nach zwei Wochen Spielpause ist es nicht selbstverständlich, dass man einfach so an die Leistung anknüpfen kann. Nach der Weihnachtspause ist uns das gut gelungen, ich hoffe wir können das dieses Mal ähnlich gut machen.“, fasst Trainerin Alina Lupu zusammen. Für den USC Konstanz ist das Spiel tatsächlich ein ganz besonderes. Mit einem Sieg gegen die Heimmannschaft würden die Spielerinnen um Spielführerin Lina Hummel die Meisterschaft bereits drei Spieltage vor Schluss perfekt machen. Trotz einiger Blessuren ist der USC Konstanz daher mehr als motiviert drei weitere Punkte und damit den Aufstieg in die Dritte Liga perfekt zu machen.

USC-Herren wollen Heimsieg landen

USC Konstanz II – SSC Karlsruhe II (Sonntag, 01.03.2020, 16 Uhr, Schänzlehalle) – Rein rechnerisch sind die auf dem letzten Tabellenplatz liegenden Konstanzer Regionalliga-Volleyballer noch nicht abgestiegen. Doch so «ehrlich müssen wir schon zu uns sein, dass das ganz schwierig wird», sagte USC-Trainer Uwe Schneider vor der wichtigen Heimpartie gegen die zweite Mannschaft des SSC Karlsruhe. In den verbleibenden vier Spielen müsste der USC eigentlich alle gewinnen, um überhaupt eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Bei bisher nur einem Sieg in der gesamten Saison ist diese Chance jedoch als sehr gering zu erachten. «Vielleicht nimmt uns das auch etwas den Druck und wir können befreit aufspielen», mutmaßt Schneider.

Die personelle Situation der Konstanzer dagegen hat sich nicht wirklich entspannt. Immer noch fallen einige Spieler aufgrund von kleineren Verletzungen aus und stehen somit am Sonntag nicht zur Verfügung. Somit liegt der Druck eindeutig bei den Gästen, die bei einer Niederlage auch noch mal gefährlich nah an die Abstiegsränge kommen könnten.

Nach dem Spiel gegen Karlsruhe stehen dann noch drei Partien gegen die Top-Mannschaften der Liga an. Die Mission Klassenerhalt haben die Konstanzer zwar noch nicht aufgegeben, jedoch wäre nun ein Sieg am Sonntag definitiv Pflicht.

USC mit Big Points im Abstiegskampf

USC Konstanz -TV Waldgirmes 3:1 (25:18, 25:20, 23:25, 25:21) – Keine leichte Aufgabe hatten die Jungs vom Bodensee am Wochenende vor sich. Zu Gast war der Tabellennachbar aus Waldgirmes. Vor diesem Spiel war klar, sollte der USC als Verlierer aus der Partie hervorgehen wäre der Klassenerhalt fast nicht mehr zu schaffen. „Unsere Spieler wussten genau, wie es um uns steht und dass dieses Spiel das erste Entscheidungsspiel ist, und sind daher voll motiviert in das Match gegangen“, so Co-Trainer Marcus Hornikel. Zu Beginn der Partie entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Einen 9:11 Rückstand drehte der USC nach einer Auszeit in eine 16:15 Führung. Nach einer Aufschlagserie von Mittelblocker Marvin Scheller gewannen die Mannen vom Bodensee den ersten Satz verdient mit 25:18.

Im zweiten Satz ging der USC von Anfang an hoch konzentriert zu Werke und konnte sich so schnell auf 10:5 absetzen und gab diesen Vorsprung bis zum Satzende nicht mehr her. Eine gute Block- und Abwehrarbeit und tolle Angriffsaktionen sicherten den zweiten Satz mit 25:20. Im dritten Satz kamen die Gäste aus Waldgirmes dann besser ins Spiel und Konstanz schaffte es nicht, an die Leistungen der ersten beiden Sätze anzuknüpfen. So rannte der USC von Beginn an einem Rückstand hinterher. Beim Stand von 18:23 warf der USC nochmals alles in die Waagschale. Bis auf 23:24 kämpfte sich der USC heran, ehe die Gäste dann ihren vierten Satzball verwandelten.

Im vierten Satz entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch mit vielen spektakulären Ballwechseln. Kein Team konnte sich bis zum Stand von 10:11 absetzen. Dann aber folgte eine kleine Punkteserie der Gäste aus Waldgirmes zum Stand von 11:14. Es sah alles danach aus, dass der fünfte Satz die Entscheidung bringen musste. Angetrieben vom tollen Publikum schafften es die USC’ler jedoch, den Rückstand in eine 21:18 Führung zu verwandeln. Diesen Vorsprung und damit auch den Sieg ließen sich die Konstanzer nun nicht mehr nehmen und entschieden den vierten Satz mit 25:21 für sich. „Heute hat einfach alles gepasst“, lobte Trainer Meßmer, „jeder hat eine klasse Leistung abgerufen und alles gegeben. Das war heute eine echte Mannschaftsleistung“

Mit diesem Sieg schiebt sich der USC Konstanz vor die Gäste des TV Waldgirmes und steht nun auf dem achten Tabellenplatz, welcher für den Klassenerhalt reichen würde. Noch stehen aber drei schwierige Partien aus. Es bleibt weiter spannend in der 3. Liga Süd.

USC Konstanz: Hornikel, Martin, Sauter, E. Hammer, L. Hammer, Sailer, Rodler, Kempe, Hartung, Kaltenmark, Mundt, Kordic, Scheller

USC-Damen beweisen Klasse

USC Konstanz – Heidelberger TV 3:1 (25:22, 25:18, 23:25, 25:21). Eine hochklassige Partie mit langen Ballwechseln konnten die Zuschauer am vergangenen Samstag in der Schänzlehalle erleben, als die erste Damenmannschaft des USC den Heidelberger TV nach rund 90 Minuten mit 3:1 bezwang. Die körperlich deutlich überlegenen Heidelbergerinnen zeigten eine stabile und kämpferische Leistung und verlangten den Gastgeberinnen einiges ab. Trainerin Alina Lupu konnte bis auf Leonie Stapel, die aufgrund ihres Studiums verhindert war, auf den gesamten Kader zurückgreifen. „Wir sind dieses Mal richtig gut in das Spiel gestartet. Leider konnten wir das Tempo nicht ganz halten. Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Die Mädels haben auch in schwächeren Phasen gut reagiert und sich immer wieder zusammen gerissen.“, fasst die gebürtige Rumänin das Spiel zusammen.

Der Spielverlauf zeigte eben dieses Auf und Ab. 5:0 steht es gleich zu Beginn des ersten Satzes für den USC. Doch Heidelberg schüttelt die anfängliche Unsicherheit schnell ab und bleibt bis 19:18 immer in Schlagdistanz. Dank eines variablen und klugen Spielaufbaus durch Zuspielerin Britta Steffens auf Konstanzer Seite geht der erste Satz trotzdem mit 25:22 an den Tabellenführer. Der zweite Durchgang startet ebenfalls ausgeglichen, die Gäste aus Heidelberg haben Schwierigkeiten mit den starken Aufschlägen der Konstanzerinnen, machen dies jedoch durch clevere und druckvolle Angriffe über die Außenpositionen wett. Vor allem die junge Konstanzerin Johanna Slowik, die an diesem Wochenende in die Startformation gerückt ist, fällt nun immer wieder durch harte Angriffe und starke Blockaktionen über die Mitte auf. Libera Tena Lovric organisiert die Annahme und ermöglicht so ein konzentriertes Spiel in allen Bereichen. Das trägt Früchte – der Satz geht klar mit 25:18 an die Damen vom See.

Nun zeigt sich jedoch, was Trainerin Lupu andeutete: Es schleichen sich leichtsinnige Fehler ein, die langen Ballwechsel der letzten zwei Sätze fordern ihren Tribut. Ein Rückstand von 3:11 ist die Folge. Die Mannschaft um Spielführerin Lina Hummel kämpft sich auf 12:12 ran, führt sogar kurz mit 17:16, muss sich am Ende von Durchgang drei jedoch trotzdem mit 23:25 geschlagen geben. Im vierten Satz zeigen sich die Konzilstädterinnen jedoch wieder gewohnt kämpferisch und positiv und bleiben trotz erneutem Rückstand von 0:5 ruhig und konzentriert. Schon bei 6:6 sind die Teams wieder auf Augenhöhe, bis zum 16:17 bleibt es eine Partie auf Augenhöhe, bevor Außenangreiferin Lena Schuh mit mehreren klugen und variablen Angriffen ihrer Mannschaft den entscheidenden Vorteil zum 25:21 verschafft. „Das Spiel war teilweise auf richtig gutem Niveau. Der hohe Block der Heidelbergerinnen hat uns anfangs vor eine Herausforderung gestellt. Da mussten wir erstmal eine Lösung finden.“, resümiert sie nach dem Spiel. Auch Johanna Slowik, die ihre bisher beste Saisonleistung gezeigt hat, ist zufrieden: „Es war wichtig, dass wir nach dem verlorenen Satz wieder zurück zu unserem Spiel gefunden haben. Wir haben jetzt zwei Wochen Spielpause, die tut uns sicher allen gut.“ Erst am 29.2. müssen die Damen zum vorletzten Auswärtsspiel beim MTV Ludwigsburg wieder ran.

Für den USC spielten: Schuh, Piossek, Hummel, Steffens, Welsch, Zametica, Slowik, Lovric, Ambrosius

Abstieg für Regionalliga-Volleyballer besiegelt

USC Konstanz II – SV Fellbach II 2:3 (18:25, 25:14, 23:25, 25:18, 13:15) – Für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz hat es auch gegen die Tabellennachbarn des SV Fellbach nicht für einen Sieg gereicht. Damit warten die Konstanzer weiterhin auf den ersten Heimsieg der Saison.

Die Ausgangslage hätte vor dem Spiel gegen die Fellbacher kaum schlechter sein können. Der etatmäßige Zuspieler Tobias Schenk war aufgrund einer gelb-roten Karte vom vergangenen Spiel für diese Partie gesperrt. Außerdem fehlten, neben dem aus beruflichen Gründen verhinderten Sebastian Fauser, auch die Außenangreifer Steffen Iberl und Philipp Röhl wegen einer Erkältung. „Unsere Mannschaft hat sich im Prinzip von alleine aufgestellt“, sagte USC-Trainer Uwe Schneider nach dem Spiel.

Im ersten Satz machte sich so das Fehlen einiger Spieler doch deutlich im Konstanzer Spiel bemerkbar. Einige Abstimmungsprobleme führten so zu einem ungefährdeten Satzerfolg für die Gäste aus der Landeshauptstadt. Im zweiten Satz schienen sich die Konstanzer dann jedoch gefunden zu haben. Dank starker Aufschläge und guter Block- und Abwehrarbeit holten die Konstanzer schnell einen Vorsprung heraus und gaben diesen bis zum Satzende auch nicht mehr ab. Die Zuschauer hätten meinen können, dass der USC nun zu seinem Spiel gefunden hat – doch weit gefehlt. Der SV Fellbach stabilisierte seine Annahme und die Konstanzer spielten nicht mehr so konsequent auf wie noch im Satz zuvor. „Das Spiel hat sich wie ein Jugendspiel angefühlt“, so der enttäuschte USC-Kapitän Matthias Dittrich. Denn so wirklich konstant spielte keines der beiden Teams.

Folgerichtig ging der 3. Durchgang knapp an die Gäste, während der USC den vierten Satz wieder deutlich für sich entscheiden konnte. Im fünften Satz spielte der SV Fellbach dann seine gesamte Erfahrung aus und gewann diese Partie letztlich mit 15:13.

„Es ist einfach schade, dass wir uns für unsere phasenweise gute Leistung nicht belohnt haben“, sagte Schneider nach der Partie. Nun steht für die Konstanzer erstmal eine zweiwöchige Pause an, bis dann am 01.03. die zweite Mannschaft des SSC Karlsruhe zu Gast sein wird.

USC Konstanz: Reichert, Schlag, Berger, Dittrich, Reichel, Schöne, Petry, Raß

Damen II verpasst Auswärtssieg

SV Kirchzarten – USC Konstanz II 3:2 (25:19, 27:29, 25:22, 25:27, 15:13). Nach etwa 2.5 Stunden Spielzeit am vergangenen Samstag stand es fest: Die zweite Damenmannschaft musste sich auswärts gegen den Siebplatzierten SV Kirchzarten geschlagen geben und blieb damit hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Dabei war das Team optimal mit einer 5:0-Führung nach starken Aufschlägen von Mona Reichmann ins Spiel gestartet. Der SV Kirchzarten war jedoch hoch motiviert, gegen den Zweitplatzierten vom Bodensee alles zu geben und kämpfte sich Punkt für Punkt zurück ins Spiel. Auf Seite des USC hingegen schien gar nichts von dem zu klappen, was man sich vorgenommen hatte: Mangelnde Präzision in den ersten Bällen, Eigenfehler im Angriff und eine schwache Abwehrleistung ermöglichten viele Breaks auf Seite der Gegner und den relativ klaren Satzverlust für den USC (25:19). «Es ist wirklich ärgerlich, dass wir wieder so lange gebraucht haben, uns auf das Spiel des Gegners einzustellen» gab sich Kapitänin Reichmann zerknirscht, «daran müssen wir wirklich arbeiten».

Im zweiten Durchgang hatten sich die USC-Mädels dann etwas gefangen und es entwickelte sich ein ausgeglichener Satz, der nach einer spannenden Schlussphase mit dem 29:27 das bessere Ende für den USC hatte. Doch auch jetzt konnte das Team den Schwung nicht so richtig in den dritten Satz mitnehmen und rannte ab der Mitte des Satzes einem Rückstand von drei Punkten hinterher. Coach Hüther, der aufgrund einiger krankheitsbedingter Abwesenheiten nur relativ wenige Wechseloptionen zur Verfügung hatte, stellte auf einigen Positionen um, jedoch war der Rückstand nicht mehr aufzuholen (22:25). Auch in Durchgang vier sah es lange so aus, als würden die USC-Damen die Kurve nicht mehr bekommen, doch zum Ende des Satzes gelang dem Team erneut der knappe Satzgewinn (27:25).

Nun musste die Entscheidung wie bereits beim vergangenen Spieltag gegen den TB Bad Krozingen also wieder im Tiebreak fallen. Der entscheidende Durchgang verlief erneut sehr ausgeglichen, bis eine Serie von fünf erfolgreichen Aufschlägen in Folge dem Gegner wieder Satzbälle bescherte. Beim Stand von 11:14 gelang es Mittelblockerin Caroline Holweger zwar noch, durch druckvolle Aufschläge den Satzverlust hinauszuzögern, ein Angriffsfehler setzte der Aufholjagd des USC dann jedoch ein abruptes Ende (13:15). «Es ist schade, dass die Mädels heute nicht das gezeigt haben, was sie eigentlich können – auch wenn ich froh, bin dass wir wenigstens noch einen Punkt mitgenommen haben», so Coach Hüther nach dem Spiel, «ich hoffe, wir können diese Niederlage möglichst schnell abhaken und uns dann intensiv auf das nächste Spiel vorbereiten». Am 29. Februar ist der USC dann nämlich zu Gast beim SV Waltershofen, der mit nur einem Punkt Abstand hinter dem USC auf dem dritten Tabellenplatz lauert. Gegen Waltershofen hat der USC nach einer bitteren 0:3 Niederlage in der heimischen Schänzlehalle definitiv noch eine Rechnung offen – die Motivation des Teams sollte als trotz des Rückschlages vom vergangenen Wochenende weiterhin hoch sein.

USC Konstanz: Dröge, Ehrlinspiel, Gregorc, Haug, Holweger, Kornblum, Martersteig, Mühlhäusser, Nöh, Reichmann