Richtungsweisendes Spiel für USC Konstanz

USC Konstanz – TG Rüsselsheim II (Samstag, 14.12.19, 19.30 Uhr, Schänzlehalle) – Nach dem guten Saisonstart der Drittliga-Volleyballer des USC Konstanz läuft es aktuell nicht mehr so rund. So gingen die letzten sieben Spiele insgesamt verloren und somit findet sich der USC Konstanz in der Dritten Liga Süd auf einem Abstiegsplatz wieder.

Am kommenden Samstag ist mit der TG Rüsselsheim ein direkter Tabellennachbar zu Gast. Im Hinspiel konnte man die Hessen noch mit 3:2 schlagen. Personell gibt es beim USC Konstanz im Kader einige Veränderungen. Kapitän Paul Kaltenmark und Zuspieler Nicolas Hornikel sind immer noch verletzt und können bei der Mission Klassenerhalt noch nicht wieder mitwirken.

Erfreulich für das Drittliga-Team ist jedoch die Rückkehr von Außenangreifer Lukas Hölzl. Der großgewachsene ehemalige Zweitligaspieler wollte eigentlich etwas kürzer treten und spielte bisher in der zweiten Mannschaft des USC Konstanz in der Regionalliga. „Die Mannschaft ist heiß! Es liegt eine gute Trainingswoche hinter uns, mit der Rückkehr von Lukas Hölzl haben wir einen erfahrenen Außenangreifer gewinnen können, der uns sicherlich sofort weiterhilft“, so Trainer Timo Meßmer. Es gilt also zu alten Stärken zurückzufinden und ein konstantes Spiel abzuliefern. Mit einem Sieg über die TG Rüsselsheim ll könnte man aufatmen und auf dem 7. Tabellenplatz überwintern. „Wir freuen uns auf ein heiß umkämpftes Spiel, beide Mannschaften brauchen den Sieg, um nicht weiter in den Abstiegskampf zu rutschen.“, sagte Co-Trainer Marcus Hornikel vor der Partie.

Herren II kämpfen weiter mit Verletzungssorgen

VfB Friedrichshafen II – USC Konstanz II (Sonntag, 15.12.19, 13.00 Uhr, Friedrichshafen) – Für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz steht am kommenden Sonntag der erste Spieltag der Rückrunde und direkt das Seederby beim VfB Friedrichshafen an. Das Hinspiel konnte der VfB mit 3:0 für sich entscheiden, obwohl „das Ergebnis letztlich deutlicher aussieht, als es der tatsächliche Leistungsunterschied war“, sagte Trainer Uwe Schneider vor der Partie.

Auch am Sonntag wird es für den USC Konstanz erneut sehr schwer, die nötigen Punkte gegen den Abstieg einzufahren. Besonders der Kader der Konstanzer bereitet den Verantwortlichen Uwe Schneider und Philipp Röhl deutliche Kopfschmerzen. Da auch die Drittliga-Mannschaft des USC mit einigen Verletzungssorgen zu kämpfen hat, hilft Aussenangreifer Lukas Hölzl für den Rest der Saison dort aus. „Hinzu kommt, dass beide Diagonalangreifer und beide Zuspieler krank beziehungsweise verletzt sind“, sagte Spielertrainer Philipp Röhl, der selbst nach einer Fussverletzung erst wieder zweimal trainiert hat. „Wir wissen daher leider noch nicht, wie wir eine konkurrenzfähige Mannschaft nach Friedrichshafen bringen sollen, aber uns wird noch etwas einfallen“, so Schneider weiter.

Dafür sind die Außenangreifer Sebastian Fauser und Steffen Iberl wieder fit und können damit den Weggang von Lukas Hölzl kompensieren. Mit einem Sieg gegen die siebtplatzierten Friedrichshafener könnte der USC Konstanz den Anschluss an das Tabellenmittelfeld halten. Auch wenn man so realistisch sein müsse, dass „mit dieser Verletzungs- und Krankheitswelle wir der eindeutige Außenseiter sind“, so Röhl abschließend.

Zehnter Sieg in Folge soll her – Rückrunde beginnt für USC-Damen in Schwäbisch Gmünd

DJK Schwäbisch Gmünd – USC Konstanz (Sonntag, 15.12.19, 14.30 Uhr, Schwäbisch Gmünd) – Zu Beginn der Rückrunde am dritten Adventssonntag gastieren die Regionalliga-Volleyballerinnen des USC Konstanz beim DJK Schwäbisch Gmünd.

Die Gmünderinnen sind den USC Damen noch in positiver Erinnerung, gewannen die Konstanzerinnen das Hinrundenspiel doch mit 3:1. Nach einer anfänglichen Findungsphase haben sich die Damen aus dem Remstal jedoch stabilisiert und konnten die letzten vier Spiele jeweils für sich entscheiden. „Wir haben nicht mehr das Überraschungsmoment als „unbekannter“ Aufsteiger auf unserer Seite. Die Gegner kennen uns nun und können sich gezielter im Training vorbereiten. Wir müssen also in jedem Spiel noch mal eine Schippe drauflegen. Es wird mit Sicherheit eine spannende Rückrunde werden“, erklärt Außenangreiferin Lena Schuh. „Wir haben bereits begonnen im Training einige neue Spielstrategien zu erarbeiten, um im Angriff variabler zu werden. Das werden wir auch über die spielfreie Zeit zwischen den Jahren noch mehr intensivieren. Wir haben gesehen, dass wir mit einem starken Aufschlag die Grundlage für unser gutes Spiel geschaffen haben. Das wollen wir gegen Schwäbisch Gmünd natürlich auch nutzen, um ihren Spielaufbau zu erschweren“, verrät Trainerin Alina Lupu.

Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg gegen Mannheim am vergangen Sonntag war der gute Konstanzer Block. Dieser wird auch gegen Gmünd gefragt sein, um vor allem die starke Außenangreiferin Lisa Denzinger in Schach zu halten. „Im Hinspiel hatten wir Lisa ganz gut unter Kontrolle, allerdings hat sie nicht ihr ganzes Potential ausspielen können. Wir müssen also darauf gefasst sein, dass es für uns deutlich schwieriger wird, als im ersten Aufeinandertreffen“, appelliert Mannschaftsführerin Lina Hummel an ihr Team.

Die Karten sind also neu gemischt und man darf gespannt sein, ob sich die Lupu-Mädels weiterhin unbeschadet an der Tabellenspitze halten können, bevor es in die Weihnachtspause geht. Als Ausblick für das neue Jahr: bereits am Samstag den 11.01.20 steht das Spitzenspiel gegen den TV Villingen um 16.00 Uhr in der Schänzlehalle an. Die Mädels freuen sich über jede lautstarke Unterstützung!

USC Konstanz verliert gegen Favoriten aus Blankenloch

USC Konstanz – TSG Blankenloch 1:3 (25:23,14:25,17:25,21:25) – Für dieses Heimspiel hatten sich die Drittliga-Volleyballer des USC Konstanz viel vorgenommen – die ersten drei Punkte nach einer langen Durststrecke sollte folgen. Gegen konsequente und beinahe fehlerlos spielende Gäste aus Blankenloch hatte man für die Erfüllung der Aufgabe keinen leichten Gegner auf der anderen Netzseite.

Im ersten Satz konnte man sich mit 7:3 absetzen und zwang so den Gegner zur Auszeit. Die Vorgaben von Coach Meβmer wurden gut umgesetzt und man konnte die Führung auf sechs Punkte bei 18:12 ausbauen. Im weiteren Verlauf fanden die Truppe aus Blankenloch immer besser ins Spiel und übernahm kurzzeitig bei 22:23 die Führung, ehe der USC den Deckel zu machte und sich den ersten Satzgewinn sicherte.

Mit gutem Gefühl aus dem ersten Satz, zeigt sich im zweiten Satz schnell die Stärke der Gäste, diese wehrten so gut wie jeden Angriff der Konstanzer ab und senkten ihre Fehlerquote deutlich. Man lief schnell einem deutlichen Rückstand hinterher, den man auch mit dem taktischen Doppelwechsel Sauter/Sailer für L.Hammer/Martin nicht mehr aufholen konnte. So ging der zweite Durchlauf mit 25:14 an die Gäste.

Für den dritten Satz wollte man sich wieder auf die eigenen Stärken besinnen und mit wenig Eigenfehlern zurück ins Spiel finden, doch schnell zeigt sich ein ähnliches Bild wie im zweiten Satz. Durch viele leichte Fehler und wenig Durchschlagskraft im Angriff konnte Blankenloch sich wieder recht schnell absetzen und den Satz mit 25:17 für sich entscheiden.

Die Chance auf drei Punkte war somit für den USC verstrichen, kampflos geschlagen geben wollte man sich aber auf keinen Fall. Nach Rückstand in der ersten Satzhälfte, brachte Bojan Kordic mit guten Aufschlägen den USC wieder näher an die Gäste, jedoch sollten die Bemühungen vergebens sein. Mit 25:21 geht auch der vierte Durchgang an die Spieler aus Blankenloch und der USC muss weiter auf die nächsten Punkte warte.

Für das kommende Heimspiel gegen Rüsselsheim ist die Marschrichtung klar. Im Duell mit dem direkten Tabellennachbarn müssen drei Punkte her, um den Anschluss zum Mittelfeld zu wahren.

USC Konstanz: Sailer, E. Hammer, L. Hammer, Martin, Rodler, Kordic, Lelle, Büchner, Sauter, Mundt

USC-Damen schaffen die Sensation

USC Konstanz – VSG Mannheim 3:0 (25:17, 25:13, 25:17) – Mit 3:0 siegen die Damen des USC Konstanz gegen den Mitaufsteiger VSG Mannheim und setzen hinter eine fantastische Hinrunde ein Ausrufezeichen.

Es ist der neunte Sieg im neunten Spiel für den Aufsteiger (!) aus der Oberliga. 27 Sätze wurden gewonnen, nur fünf verloren. Das liest sich gut und lässt eigentlich nicht vermuten, dass das Team von Trainerin Alina Lupu in der letzten Saison noch eine Liga tiefer aufgeschlagen hat. „Wir wussten tatsächlich vor der Saison nicht, wie gut wir in der Regionalliga mithalten können“, gibt Carla Ambrosius zu. „Wir kannten kein Team und wussten nicht, wie groß der Sprung sein würde. Dass wir jetzt nach der Hinrunde ungeschlagen ganz oben stehen, ist schon unglaublich!“ Das unterstrich der Tabellenführer in heimischer Halle gegen den VSG Mannheim mit einer souveränen Leistung. Obwohl es gleich zu Beginn des Spiels beim Spielstand von 3:0 zu einer Schrecksekunde kam, als Lina Hummel umknickte und ausgewechselt werden musste, blieb das Team ruhig. Leonie Stapel spielte die ungewohnte Außenposition, als würde sie nie etwas anderes tun und der USC zog schnell von 8:3 über 17:13 davon und beendete den ersten Durchgang klar mit 25:17.

Auch im zweiten Satz hieß es schon bald 9:5, bevor zu viele Eigenfehler dafür sorgten, dass die Mannschaft von Trainerin Kathrin Trübenbach nun doch auch ihren Rhythmus fand und auf 9:10 rankam. Auch der Rückwechsel von Hummel für Stapel konnte den Lauf der Mannheimerinnen zunächst nicht stoppen. Die Annahme wackelte, die Angriffe wurden zaghafter, das Zuspiel geriet ungenau – 11:16 war die logische Folge. Doch diese Situation kennen die Konstanzerinnen bereits und entsprechend geduldig kämpfte sich die Mannschaft zurück in den Satz und rangen der VSG den Durchgang sogar noch ab (25:23). Im letzten Durchgang stimmte dann wieder alles. Das variable Zuspiel von Franka Welsch und Britta Steffens ließ die Angreiferinnen glänzen und immer wieder sorgten die Mittelblockerinnen Felicitas Piossek, Carla Ambrosius und Johanna Slowik für Raunen unter den Zuschauern. Nun zeigten die Konzilstädterinnen, warum sie an der Tabellenspitze rangieren – ohne weitere Schwächephasen beendeten sie das Spiel mit 25:23 und feierten sich im Anschluss verdient für eine grandiose Hinrunde. Trainerin Lupu mahnt aber trotzdem zur Besonnenheit: „Wir wissen, dass wir in der Rückrunde hart arbeiten müssen, um da oben zu bleiben. Jetzt wissen alle, wer wir sind und was wir können. Es wird deutlich schwerer werden, den Platz an der Sonne zu verteidigen. Aber wir wollen alles versuchen um noch möglichst lange umgeschlagen zu bleiben.“ Besagte Rückrunde startet auch schon gleich nächste Woche, wenn die USC Damen am Sonntag um 14.30 Uhr in Schwäbisch Gmünd aufs Feld gehen.

Für den USC spielten Schuh, Welsch, Steffens, Hummel, Piossek, Slowik, Lovrić, Stapel, Zametica, Ambrosius

Damen II verpassen knapp die Herbstmeisterschaft

TSV Alemannia Zähringen – USC Konstanz II 2:3 (21:25, 25:21, 25:13, 13:25, 6:15). Das letzte Auswärtsspiel für die zweite Damenmannschaft des USC glich einer wahren Achterbahnfahrt der Gefühle. Gegen den bisher punktlosen Tabellenletzten aus Zähringen schafften es die USC-Mädels nach einer durchwachsenen Leistung nicht, drei Punkte an den See zu holen. Damit verpasste das Team die Sensation, als Aufsteiger die Herbstmeisterschaft in der Verbandsliga Baden an den See zu holen.

Das Spiel des Tabellenersten gegen den Tabellenletzten gestaltete sich von Beginn an ausgeglichener als erwartet. Zähringen baute ordentlich Druck im Aufschlag auf und kämpfte in der Abwehr um jeden Ball – mit so einer starken Leistung hatten die USC-Damen trotz aller Warnungen von Coach Kolja Hüther nicht gerechnet. Zwar gelang es, den ersten Satz mit einer konzentrierten Leistung am Satzende zu gewinnen (25:21), Zähringen gab jedoch nicht auf und spielte sich in den folgenden beiden Sätzen in einen regelrechten Rausch. Kein Ball wurde verloren gegeben und die Angriffe der Zähringerinnen fanden viel zu häufig direkt den Weg auf das Konstanzer Spielfeld. Die USC-Damen hingegen wirkten statisch und hatten starke Probleme, ihre Annahme zu etablieren und Druck im Angriff aufzubauen – zu viele Eigenfehler und zwei verlorene Sätze (21:25 und 13:25) waren das Resultat. «Damit haben wir den Gegner unnötigerweise aufgebaut» ärgerte sich Kapitänin Reichmann nach dem Spiel «nach dem gewonnenen ersten Satz hätten wir unser eigenes Spiel mit mehr Selbstvertrauen durchziehen müssen». So aber breitete sich nach und nach eine immer größere Ratlosigkeit bei den Konstanzerinnen aus, die ihre eigenen Angriffe gegen eine starke Block-Abwehr des Gegners immer seltener in Punkte verwandeln konnten.

Im vierten Satz regte sich nach einer emotionalen Ansprache von Coach Hüther bei den USC-Damen dann endlich der nötige Kampfgeist und jede einzelne Spielerin übernahm wieder mehr Verantwortung. Das Resultat: Die Stimmung auf dem Feld verbesserte sich schlagartig und plötzlich liefen all die Dinge, die das Spiel des USC in den vorherigen Wochen ausgezeichnet hatten, wieder rund. «Das war kein spielerisches, sondern ein rein mentales Problem» so Hüther, «den Mädels hat in den Sätzen zwei und drei das Selbstvertrauen gefehlt und sie waren in einer richtigen Negativspirale gefangen. Ich bin froh, dass sie sich daraus befreien konnten und das Spiel am Ende wieder drehen konnten!» In den Sätzen vier und fünf drehte der USC nun endlich auf und übte mehr Druck im Aufschlag aus. Auch in die Annahme und Abwehr kam nun endlich mehr Bewegung, was die Situation für die Angreiferinnen erleichterte. Entsprechend ging der vierte Satz sehr deutlich zugunsten des USC aus (25:13) und auch im Tie-Break ließ das Team nichts mehr anbrennen (15:6).

Durch die gewonnenen zwei Punkte steht die zweite Damenmannschaft nach dem Ende der Hinrunde nun auf dem dritten Tabellenplatz, vom Tabellenführer USC Freiburg II trennt das Team jedoch nur ein einziger Punkt. «Alles in allem muss ich dem Team ein großes Lob für diese Hinrunde aussprechen» so Hüther, «die Mädels haben als Aufsteiger eine tolle Leistung gezeigt und in einigen Spielen ihr Potenzial voll abgerufen. Wenn wir das so in der Rückrunde beibehalten, werden sicherlich noch einige spannende und schöne Spiele auf uns zukommen!» Das Team hat nun eine lange Pause über Weihnachten und Neujahr, bis am 18.01.2020 mit dem Auswärtsspiel gegen den TV Kappelrodeck die Rückrunde startet.

USC Konstanz: Dröge, Haug, Holweger, Keller, König, Kornblum, Martersteig, Mühlhäußer, Nöh, Reichmann, Skrinjar

USC Konstanz empfängt TSG Blankenloch

USC Konstanz – TSG Blankenloch (Sonntag, 08.12.2019, 16 Uhr, Schänzlehalle)  – Am kommenden Wochenende begrüßen die Konstanzer, für den letzten Spieltag der Hinrunde, den TSG Blankenloch bei sich zu Hause. Nachdem der USC Konstanz in der vergangenen Woche beim Tabellenführer TV Bliesen keinerlei Chance hatte, geht es nun gegen ein ähnlich schweres Los. Die TSG Blankenloch rangiert aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz und haben einige erfahrene Spieler in ihren Reihen. „Viele der Spieler kennt man noch aus den vergangenen und erfolgreichen Zeiten des ehemaligen Zweitliga-Vereins Durmersheim“, so USC-Trainer Timo Meβmer.

Ein ganz schwieriges Spiel erwartet die Konzilstädter also am Sonntag. Mit einem Sieg gegen den derzeit Zweitplatzierten könnte man einen Punktegleichstand mit Waldgirmes und Stuttgart erzielen und damit den Anschluss an das Tabellenmittelfeld halten.

Mit Druck aufschlagen und die gewohnte Halle zum Vorteil in der Annahme nutzen ist der Plan für das Wochenende. „Mit wenig Fehlern in der Annahme und Druck im Aufschlag können wir viel erreichen“ – gibt sich Trainer Meβmer zuversichtlich. Nichtsdestotrotz muss auf Seiten des USC Konstanz „letztlich alles klappen“, um dem Favoriten aus Blankenloch Punkte abzunehmen.

Herbstmeisterinnen wollen perfekte Hinrunde krönen

USC Konstanz – VSG Mannheim (Sonntag, 08.12.19, 13:00 Uhr, Schänzlehalle) – Am Sonntag um 13 Uhr könnten die Damen 1 des USC Konstanz im Heimspiel gegen die VSG Mannheim eine perfekte Hinrunde beenden. Sollte hier ein Sieg eingefahren werden, stünde das Aufsteigerteam um die Mannschaftsführer Steffens und Hummel tatsächlich ungeschlagen an der Tabellenspitze der Regionalliga. Ein weiterer Fakt: Das Team kann sich dank Schützenhilfe von Verfolger TV Villingen auf jeden Fall als Herbstmeister feiern lassen. Denn selbst im Falle einer Niederlage, wäre die Führung nicht verloren. Die Weste wäre dann aber eben nicht mehr weiß.

„Jetzt wollen wir natürlich auch das letzte Spiel der Hinrunde gewinnen, ist ja klar!“, bestätigt Trainerin Alina Lupu. „Mannheim ist aber nicht zu unterschätzen“, ergänzt Außenangreiferin Lena Schuh. Das Team von Trainerin Kathrin Trübenbach ist den Konstanzerinnen als Mitaufsteiger aus der Oberliga nämlich nicht unbekannt. Aktuell rangiert die Mannschaft aus Mannheim mit vier Siegen auf Tabellenplatz sechs, zuletzt hagelte es eine klare 0:3 Niederlage gegen den TTV Dettingen. In der letzten Saison setzte sich der USC zwar zweimal durch, „die Karten sind aber natürlich wieder neu gemischt.“, mahnt auch Mittelblockerin Felicitas Piossek, die ja in dieser Saison erst nach Konstanz wechselte. „Wir müssen absolut konzentriert zur Sache gehen und wollen endlich mal vom ersten Punkt an zeigen, was wir können.“ Immerhin sieht es so aus, als könnte Alina Lupu wieder auf fast alle Spielerinnen zählen. Einzig der Einsatz von Diagonalangreiferin Camilla Zametica ist aufgrund einer Knieverletzung fragwürdig. Trainerin Lupu ist entsprechend erleichtert: „Das gibt mir wieder ganz andere Möglichkeiten. Wir konnten durch Spielerwechsel zuletzt kaum reagieren, weil wir oft nur wenige Spielerinnen hatten. Das Team hat das toll gemacht, aber es ist natürlich für alle einfacher, wenn der Kader groß ist!“ Bleibt also abzuwarten, ob die Damen des USC dem Druck weiter standhalten und sich selbst für eine fantastische Hinrunde belohnen.

Regionalliga-Volleyballer wollen Favoriten ärgern

ASV Botnang  – USC Konstanz (Samstag, 07.12.2019, 19.30 Uhr, Botnang)  – Für die Regionalliga-Volleyballer geht es nach einer ungewöhnlichen dreiwöchigen Spielpause am kommenden Samstag zum Tabellenführer der Regionalliga Süd. Der ASV Botnang konnte bisher fast alle seiner Spiele erfolgreich gestalten und musste sich bisher allein gegen die erfahrenen Mannschaft des TSV Stuttgart geschlagen geben.

Besonders zwei Spieler stehen beim ASV Botnang im Fokus. Sowohl Dirk Mehlberg als auch Hannes Elsäβer spielten bereits für den TV Rottenburg in der ersten Volleyball-Bundesliga und bringen somit nicht nur eine hohe volleyballerische Qualität, sondern ebenfalls die dementsprechende Erfahrung mit.

Der USC Konstanz kann daher befreit aufspielen und das liegt den Konzilstädtern in dieser Saison recht gut. Schon gegen den USC Freiburg sah man über weite Strecken eine gute Leistung des USC Konstanz. „Unsere Leistung ist leider noch zu sehr vom Druck abhängig, den wir uns teilweise selbst machen“, sagte Trainer Uwe Schneider vor der Partie in Botnang „Daher hilft es uns, dass wir in diesem Spiel definitiv kein Favorit sind“.

Besonders die Personalsituation beim USC Konstanz ist weiterhin angespannt. Sowohl Spielertrainer Philipp Röhl und Sebastian Fauser (beide Auβenangriff) als auch Arvid Kuritz (Mittelblock) fallen sicher für das schwierige Auswärtsspiel aus. Auch hinter dem Einsatz von Kapitän Matthias Dittrich steht aus Krankheitsgründen ein Fragezeichen.

„Wir werden dadurch noch enger zusammenrücken“ ist sich Philipp Röhl sicher und vielleicht kann der USC Konstanz auch den ASV Botnang ein bisschen Ärgern und den ein oder anderen Punkt an den Bodensee entführen.

Damen II wollen sich die Herbstmeisterschaft sichern

TSV Alemannia Zähringen – USC Konstanz II (Samstag, 7.12.2019, Zähringen). Die Situation an der Tabellenspitze in der Verbandsliga Baden könnte momentan nicht knapper sein: Die zweite Damenmannschaft des USC führt die Tabelle mit 17 Punkten an, dicht gefolgt vom USC Freiburg II, die ebenfalls 17 Punkte, jedoch einen Sieg weniger auf dem Zähler haben. Auch für die Dritt- und Viertplatzierten TB Bad Krozingen und SV Waltershofen liegt die Tabellenführung in greifbarer Nähe. Entsprechend will der USC am kommenden Wochenende beim Auswärtsspiel gegen den Letztplatzierten TSV Alemannia Zähringen einen deutlichen Sieg und drei Punkte einfahren, um sich aus eigener Kraft die Tabellenführung und die Herbstmeisterschaft zu sichern.

«Dieses Spiel wird besonders wichtig und gleichzeitig eine Herausforderung für uns», so Coach Kolja Hüther, «als Tabellenerster gegen den Tabellenletzten haben wir klar die Favoritenrolle, was einen gewissen Druck aufbauen kann. Zähringen hingegen hat in diesem Spiel nichts zu verlieren. In solchen Fällen tut sich die Mannschaft häufig eher schwer – wir dürfen daher nicht den Fehler machen, den Gegner zu unterschätzen.» Das Team will aus den Fehlern der ersten Saisonniederlage gegen den SV Waltershofen vom vergangenen Wochenende lernen und sich dieses Mal taktisch besser auf den Gegner einstellen. Entsprechend wurde diese Woche im Training viel an der eigenen Chancenverwertung aus der Annahme und Abwehr heraus gearbeitet, denn hier zeigte sich beim letzten Spieltag einiges Verbesserungspotential.

Beim kommenden Spieltag muss Coach Hüther erneut auf einige Spielerinnen verzichten. Beim letzten Spiel der Hinrunde fehlen unter anderem Kaja Gregorc, die auf der Außen-Annahme-Position eine feste Größe im Team darstellt, und Zuspielerin Lea Ehrlinspiel, die durch ihre clevere Passverteilung häufig den gegnerischen Block zur Verzweiflung treibt. Ab dem kommenden Spieltag wird zudem Diagonalangreiferin und Punktegarantin Alexandra Kohler nicht mehr dabei sein können. Dennoch wird das Team erneut mit einem gut gefüllten Kader von 11 Spielerinnen nach Zähringen fahren, um den nächsten Sieg für den USC zu holen und sich hoffentlich mit der Herbstmeisterschaft selbst ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk zu machen.