Weiterhin die Gejagten: USC-Damen zu Gast beim TSV Burladingen

TSV Burladingen vs. USC Konstanz (Sonntag 01.12.19, 15.00 Uhr, Trigema- Arena) – Am kommenden ersten Advent gastieren die Reginalliga-Volleyballerinnen des USC Konstanz beim TSV Burladingen. Die Fehlastädterinnen tragen aktuell die rote Laterne auf dem vorletzten Tabellenplatz, da Tabellenschlusslicht das Nachwuchsteam des BSP MTV Stuttgart ist, welches außerhalb der normalen Wertung läuft und nur die Rückrundenspiele bestreitet.

Auch wenn die Konstanzerinnen als klare Favoriten in die Partie gehen, so sind die Damen aus dem Zollernalbkreis keineswegs zu unterschätzen. Zwar konnte sie bisher noch keinen Sieg auf ihr Konto verbuchen, allerdings haben sie dem TTV Dettingen einen Punkt abgenommen (2:3), gegen den die USC Damen auch nur knapp mit 3:2 gewonnen haben. „Burladingen hat nichts zu verlieren. Sie können frei aufspielen und sie werden mit Sicherheit alles in die Waagschale legen, um uns Punkte abzuknüpfen. Wir müssen also von der ersten Sekunde an 100% wach sein und Vollgas geben“, mahnt Kapitänin Lina Hummel. Trainerin Alina Lupu gibt das Programm für die Spielvorbereitung vor: „Wir hatten in den vergangenen Spielen immer wieder kleine Schwächephasen in der Annahme, darum werde ich im Training hier noch mal einen Schwerpunkt setzen. Da müssen wir einfach konstanter werden. Eine andere Baustelle wird die Blockarbeit sein. Auch wenn vor allem im letzten Spiel unser Block ganz gut stand, so ist dieser noch ausbaufähig.“

Personaltechnisch kann Lupu auf den vollen Kader zurückgreifen. „Ich freue mich endlich wieder mit dabei zu sein. Hier und da macht sich das Knie zwar noch bemerkbar, aber ich hoffe, dass sich das bis Sonntag bessert“, liebäugelt auch Britta Steffens wieder mit Einsatzzeiten im Zuspiel.

Es bleibt also nach wie vor eng an der Tabellenspitze und dem Rennen um die Herbstmeisterschaft. Denn auch Tabellennachbar TV Villingen (3 Punkte Differenz) hat keine leichte Aufgabe vor sich. Sie gastieren beim Heidelberger TV. Sollten sie dort Punkte lassen, würde das den Abstand zu den USC Damen vergrößern. „Es ist eine ganz schön spannende Situation, „die Gejagten“ zu sein. Alle warten darauf, dass wir uns einen Fehler leisten und sie uns an der Tabellenspitze ablösen können. Das baut schon einen gewissen Druck auf und man braucht durchaus– ein bisschen mehr als sonst- einen kühlen Kopf auf dem Spielfeld. Aber das motiviert natürlich auch ungemein“, verrät Felicitas Piossek. Also: Daumen drücken für die USC Mädels!

USC Konstanz schlägt beim Ligaprimus aus Bliesen auf

TV Bliesen – USC Konstanz (Samstag, 30.11.2019, 20 Uhr, Bliesen) – Am Samstagabend geht es für die Drittligamänner des USC Konstanz zum aktuellen Spitzenreiter – den Jungs vom TV Bliesen. Nach zunächst starker Punkteausbeute in den ersten Spielen verloren die Jungs vom See in den letzten Partien ein wenig die Lockerheit, was sich zugleich negativ auf die jüngsten Ergebnisse auswirkte.  Ausgerechnet in dieser schwierigen Phase der Saison steht nun das womöglich schwerste Auswärtsspiel der Saison an.

Die Mannen von Spielertrainer und Ex-USC Kapitän Philipp Sigmund sind derweil bestens auf Kurs und zeichnen sich vor allem durch eine hervorragende Athletik sowie Durchschlagkraft im Angriff aus. „Da wollen wir dagegenhalten“- gibt sich Co-Trainer Hornikel kämpferisch – „Bliesen hat einen mit internationalen Spielern gespickten Kader, aber auch letzte Saison gelang es uns Bliesen in einer ähnlichen Konstellation zu schlagen!“

Die Personalsituation beim USC bleibt jedoch weiterhin angespannt, eine hohe Anzahl an Verletzten sowie anderweitig verhinderten Spielern erschweren die aktuelle Situation. Kapitän Kaltenmark probiert dennoch, das Positive zu sehen: „So bekommt jeder Spieler die Chance, ohne Druck seine Leistung abrufen zu können, wir haben in Bliesen absolut nichts zu verlieren und können total befreit aufspielen!“

Neben dem Wiedersehen mit Sigmund erwartet den USC eine großartige Volleyballkulisse im Saarland. „In Bliesen ist immer eine tolle Atmosphäre und es geht in der Regel heiß her, das wird sicherlich auch für unsere jungen Spieler ein tolle Erfahrung“ so Routinier Marc Mundt.

Damen II will beim Heimspieltag die nächsten Punkte einfahren

USC Konstanz II vs. TB Bad Dürrheim und USC Konstanz II vs. SV Waltershofen. Am kommenden Samstag findet für die zweite Damenmannschaft der zweite Doppel-Heimspieltag in der bisher sehr erfolgreichen Verbandsligasaison statt. Die Tabellensituation in der Verbandsliga ist nach wie vor eng und somit lässt sich vor den beiden Spielen jeweils kein klarer Favorit benennen. Der USC steht mit fünf Siegen aus fünf Spielen zwar momentan auf Tabellenplatz zwei, doch auch die Gegner haben einen guten Lauf: Der TB Bad Dürrheim konnte zuletzt drei Siege in Folge für sich verbuchen und der SV Waltershofen musste sich bisher nur gegen die stark aufspielenden Teams aus Freiburg und Bad Krozingen geschlagen geben. Es wartet also keine leichte Aufgabe auf das Team um Kapitänin Mona Reichmann, zumal beim Doppelheimspieltag nochmal mehr Kräfte mobilisiert werden müssen als bei den Auswärtsspielen.

«Unsere Herausforderung wird sein, über die beiden Spiele hinweg die Konzentration aufrecht zu erhalten und die Eigenfehlerquote möglichst niedrig zu halten» schätzt Reichmann die Situation vor dem Spieltag ein. Zuletzt hatte das Team beim Auswärtsspiel in Hüfingen einige Mühe, sich gegen die starke Block-Abwehr der Gegner durchzusetzen und das eigene Spiel zu etablieren, doch das soll beim Heimspieltag nun besser werden. «Die Mädels hatten jetzt ein Wochenende spielfrei und ich denke, dass alle erholt und motiviert zurück auf dem Feld sein werden», gibt sich Coach Kolja Hüther zuversichtlich.

Verzichten muss Hüther lediglich auf Eva Nöh, die in den vergangenen Spielen sowohl auf der Außen-Annahme-Position, als auch über die Mitte mit druckvollen Angriffen zu überzeugen wusste. Zusätzlich wird Mittelblockerin Madita Hotz verletzungsbedingt wohl noch für einige Zeit ausfallen. Trotz dieser Ausfälle sollte es mit dem großen Kader von noch verbleibenden 16 Spielerinnen möglich sein, auch beim Heimspieltag zu überzeugen und die nächsten Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Das erste Spiel gegen den TB Bad Dürrheim startet um 14:00 Uhr in der Schänzlehalle IV und für Verpflegung wird wie immer gesorgt sein – das Team freut sich über viele Zuschauer und gute Stimmung in der Halle.

Bisher beste Saisonleistung der USC-Damen mit Sieg belohnt

USC Konstanz- MTV Ludwigsburg 3:0 (25:20; 25:15; 25:18). Mit der wohl bisher besten Leistung der Saison siegten die Regionalliga-Volleyballerinnen des USC Konstanz gegen die Damen des MTV Ludwigsburg in nur 68 Minuten und logieren damit weiterhin an der Tabellenspitze.

Die rund 100 Zuschauer sahen von Beginn an ein hochkonzentriertes Konstanzer Team. Bereits im ersten Satz gingen die Lokalmatadorinnen mit 8:3 und 17:11 in Führung. Mit ordentlich Druck beim Aufschlag und einer starken Blockarbeit wurde das Spiel des MTV Ludwigsburg immer wieder gestört und somit sicherten sich die Konstanzerinnen den ersten Satz mit 25:20.

Zu Beginn des zweiten Satzes schalteten die USC Mädels noch einen Gang höher: spektakuläre Angriffe über alle Positionen wurde durch das pfiffige Zuspiel von Franka Welsch ermöglicht, und somit der hohe Ludwigsburger Block ein ums andere mal ausgespielt. Auch Libera Tena Lovric brillierte mit tollen Abwehraktionen, so dass nach 9:2 und 18:7 auch der zweite Satz mit 25:15 an den USC ging.

Diesen Rückstand wollten die Gäste aus dem Norden Stuttgarts jedoch nicht kampflos hinnehmen und so gerieten die Konstanzerinnen zu Beginn des dritten Satzes schnell in Rückstand (1:4 und 11:14). Nach einer Auszeit von Trainerin Lupu fanden die USC’lerinnen zu alter Konzentration zurück. Einmal mehr war es Lina Hummel, die mit starken Aufschlägen ihr Team zurück ins Spiel brachte. Am Ende konnte Johanna Slowik mit einem tollen Block den Sack zum 25:15 zu machen.

„Das war das beste Spiel, was ich von meinen Mädels bisher gesehen habe! Wir haben kaum eigene Fehler gemacht und uns auf unser Spiel konzentriert!“, freut sich Trainerin Lupu. Und auch Kapitänin Lina Hummel hat viel Lob für ihre Mannschaft: „Wir haben so klasse als Team zusammen gespielt! In der vergangenen Woche haben wir viel trainiert, uns gegen einen Doppelblock durchzusetzen und das ist uns gegen die großen Mädels aus Ludwigsburg immer wieder gelungen.“

Damit sind die USC-Damen weiterhin ungeschlagen und haben drei Punkte Vorsprung auf den Ligakonkurrenten TV Villingen. Ob sie diesen bis zum Ende der Hinrunde halten können, wird sich bis zum 8. Dezember zeigen, denn dann geht es in der Schänzlehalle um die Herbstmeisterschaft.

USC Konstanz: Ambrosius, Hummel, Lovric, Piossek, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens, Welsch, Zametica

Starker Start des USC Konstanz wird am Ende nicht belohnt

USC Konstanz – MTV Ludwigsburg ( 25:20 25:21 23:25 16:25 11:15 ) – Am vergangenen Samstag empfing der USC Konstanz die ambitionierten Aufsteiger vom MTV Ludwigsburg. Nach einem hart umkämpften Spiel gelang es dem USC Konstanz nicht, das Spiel im fünften Satz für sich zu entscheiden.

Die Konstanzer hatten keine leichte Aufgabe vor sich. „Wir wissen genau, dass die Gegner nicht zu unterschätzen sind und dass sie unbedingt Punkte holen wollen. Schließlich befinden sich beide Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte und jeder Punkt zählt“,  sagte Trainer Timo Meßmer vor Spielbeginn.

Der Start des ersten Satzes verlief wie nach Plan. Eine Spitzenleistung im Angriff und in der Blockabwehr brachte die Konzilstädter schnell in Führung. Im Verlauf des ersten Satzes wirkte der USC immer sicherer und entschied souverän den ersten Durchgang mit 25:20 für sich.

Geladen mit positiver Energie startete der USC in den zweiten Satz, was sich dann auch im Spiel widerspiegelte. Mit viel Einsatz konnten sich die Konzilstädtler von der stärkeren Seite zeigen und somit auch den zweiten Durchgang mit 25:21 an den See holen.

Alles sah nach einer Happy-End-Geschichte für den USC aus, aber die Gäste hatten nicht vor, so einfach aufzugeben. Indem sie die Anzahl der eigenen ungezwungenen Fehler reduzierten, gleichzeitig aber auch druckvoller aufschlugen, fanden sie den Weg zurück ins Spiel. Nach einigen längeren, beeindruckenden Ballwechseln gelang es den Gästen, den dritten Durchgang mit 23:25 zu gewinnen.

Im vierten Satz konnte man einerseits ein teilweise träges Spiel vom USC sehen, während die Gegner immer sicherer auf dem Spielfeld wirkten. Mit der früh aufgebauten Führung konnten die Gäste sicher den Sieg im vierten Durchgang mit 16-25 davontragen. Im darauffolgenden Tiebreak bewiesen die Aufsteiger aus Ludwigsburg mehr Nervenstärke und holten so den Sieg mit 11-15.

In den nächsten zwei Wochen wird das Team versuchen, die alten Stärken wiederzufinden und sich optimal auf das Auswärtsspiel bei dem Erstplatzierten der Liga, TV Bliesen, vorzubereiten.

USC Konstanz: Büchner, E. Hammer, L. Hammer, Hartung, Kaltenmark, Kordic, Lelle, Martin, Mundt, Sailer, Sauter

Herren II belohnen sich auswärts mit einem Punkt

USC Freiburg – USC Konstanz II 3:2 (18:25; 25:20; 25:15; 22:25; 15:11) – Die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz haben sich bei dem äußerst schwierigen Auswärtsspiel beim USC Freiburg für eine couragierte Leistung belohnt und einen Punkt mit an den Bodensee gebracht.

Für den USC Konstanz standen die Vorzeichen vor der Partie im Breisgau eher schlecht. Die stark aufspielenden Freiburger hatten bis dato fünf von sieben absolvierten Spielen gewinnen können und hatten auch ihren gesamten Kader zur Verfügung. Auf Seiten des USC Konstanz kehrte zwar Mittelblocker Christoph Petry zurück, jedoch fiel dafür krankheitsbedingt Spielertrainer Philipp Röhl für das Spiel aus.

Das Konstanzer Team um Kapitän Matthias Dittrich spielte trotzdem im ersten Satz groß auf. Die Annahme stand und besonders im Block griff man ein ums andere Mal beherzt zu. «Das haben unsere Jungs wirklich gut gemacht» zeigte sich Trainer Uwe Schneider zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Besonders im Aufschlag konnte man die Freiburger ordentlich unter Druck setzen. Besonders der ehemalige Zweitliga-Spieler Marc Zimmermann hatte immer wieder Probleme mit dem Spiel der Konstanzer. «Sie haben uns wahrscheinlich, auch aufgrund der Tabellensituation, etwas unterschätzt», sagte Trainer Philipp Röhl nach der Partie.

Im zweiten und dritten Satz ließ dann die Leistung der Konstanzer etwas nach. Besonders im Aufschlag konnte man den Druck nicht aufrecht erhalten und kassierte damit zu einfache Punkte. Auch im vierten Satz sah es lange so aus, als ob die Konstanzer nichts zählbares mit aus dem Breisgau nach Hause nehmen könnten, da man lange mit ein paar Punkten hinten lag. «Wir haben dann jedoch nicht nachgelassen und weiter mutig gespielt», so Schneider. Belohnt wurde der Auftritt dann mit dem Satzgewinn.

Im entscheidenden Tiebreak stand der USC Konstanz dann knapp vor einer Sensation. Nachdem man mit 5:7 hinten lag, konnte man die Partie auch aufgrund von starken Aufschlägen von Zuspieler Tobias Schenk auf 11:8 drehen. Der USC Freiburg schaffte es in der Folge jedoch, jeden Angriff der Konstanzer zu entschärfen und damit keinen Punkt mehr zuzulassen. «Nach der Führung ist die Niederlage natürlich schade, aber Freiburg hat dann noch mal seine ganze Qualität mobilisiert und damit auch verdient gewonnen», resümierte Philipp Röhl den Spieltag. Die nächsten zwei Wochen sind für den USC Konstanz dann spielfrei, bis es Anfang Dezember gegen den Tabellenführer aus Botnang geht.

USC Konstanz: Schenk, Reichert, Berger, Ardelt, Schöne, Rass, Petry, Hölzl, Dittrich, Fauser, Iberl

Damen II bleiben auf der Erfolgsspur

Foto: Norbert Kreienkamp

TuS Hüfingen – USC Konstanz 2 1:3 (25:18, 15:25, 23:25, 22:25). Auch im fünften Saisonspiel bleibt die zweite Damenmannschaft des USC ungeschlagen. Im Spitzenspiel gegen den TuS Hüfingen gelang es dem USC, das Spiel nach einem mehr als verkorksten Start noch herumzureißen und sich mit 3:1 durchzusetzen. Obwohl man damit die Tabellenführung in der Verbandsliga verteidigen konnte, kam nach dem Spiel keine richtige Hochstimmung auf. «Das war wirklich ein Kampf» so Kapitänin Mona Reichmann, «wir haben heute nicht unser schönstes Volleyball gezeigt und mussten uns den Sieg hart erarbeiten.»

Den Start ins Spiel verschlief das Team komplett, was sich nur teilweise auf die frühe Anreise am Sonntagmorgen und die lange Wartezeit an der Halle schieben ließ. Der USC schaffte es zunächst nicht, die Annahme stabil ans Netz vor zu bringen, und produzierte viele unnötige Eigenfehler im Angriff. Hüfingen hingegen war von Anfang an präsent in der Abwehr und stellte die USC-Damen mit ihren großgewachsenen und variabel aufspielenden Mittelblockerinnen vor einige Herausforderungen. «Wir hatten Mühe, uns an das Spielsystem der Hüfingerinnen anzupassen» erklärt sich Reichmann die Startschwierigkeiten ihres Teams «zu Beginn haben wir einfach kein Rezept gefunden, uns gegen den hohen Block und die bewegliche Abwehr durchzusetzen.» Die Folge war ein früher Rückstand (6:0), den das Team auch im Satzverlauf nicht mehr einholen konnte (25:18).

Gegen Ende des ersten Satzes hatten sich die USC-Damen nun jedoch ins Spiel gekämpft und durch einige gute Abwehraktionen mehr Kampfeswillen gezeigt. In den zweiten Satz startete das Team dementsprechend deutlich konzentrierter. Auch im Aufschlag wurde nun mehr Druck aufgebaut, wodurch die Hüfingerinnen nicht mehr ganz so frei aufspielen konnten und es die Block-Abwehr des USC nun etwas leichter hatte. Folge war ein zunächst ausgeglichener Satz, in dem sich der USC zur Satzmitte mit einigen starken Aufschlagserien unter anderem von Mittelblockerin Eva Nöh deutlich absetzen konnte. Der USC drückte dem Gegner endlich sein Spiel auf und konnte den Satz somit klar für sich verbuchen (25:15).

Das konnte der USC im dritten Satz jedoch nur bedingt aufrecht erhalten, denn nun hatte sich der Gegner wieder gefangen und schaffte es, die Angriffe der Konstanzerinnen ein ums andere Mal zu entschärfen. Die Folge war erneut ein früher Rückstand des USC, dem man den ganzen Satz über hinterherlief. Erst gegen Ende des Satzes gelang es den USC-Damen, sich wieder heran zu kämpfen und nach dem Ausgleich (23:23) war es Kapitänin Mona Reichmann, die zwei weitere Aufschläge sicher im Feld der Gegner unterbrachte und damit den knappen Satzgewinn ermöglichte (25:23).

Nun wollten sich die USC-Damen die drei Punkte und den fünften Saisonsieg nicht mehr nehmen lassen. Das Team kämpfte um jeden Ball und konnte nun auch endlich einige direkte Blockpunkte für sich verbuchen. Der Satz verlief über weite Phasen ausgeglichen, doch gegen Ende erarbeiteten sich die USC-Damen einen komfortablen Vorsprung von 24:18 und auch wenn Hüfingen den Matchball zunächst einige Male abwehrte, besiegelte die gute Blockarbeit von Mittelblockerin Julia Keller den Satz- und Matchgewinn für den USC (25:22).

«Das war heute ein hartes Stück Arbeit und hat mich an der Seitenlinie einige Nerven gekostet» zeigte sich Coach Kolja Hüther erleichtert über den Sieg, «wir haben es heute nicht geschafft, konstant unser eigenes Spiel zu etablieren und in hektischen Situationen ruhig zu bleiben.» Für den USC steht nun ein spielfreies Wochenende an, bevor dann am Samstag, 30.11.2019 in der Schänzlehalle der Doppel-Heimspieltag gegen den TB Bad Dürrheim und den SV Waltershofen stattfindet.

USC Konstanz: Brehm, Dröge, Gregorc, Holweger, Keller, König, Kohler, Kornblum, Martersteig, Nöh, Reichmann, Skrinjar

USC Konstanz empfängt den Aufsteiger aus Ludwigsburg

USC Konstanz – MTV Ludwigsburg (Samstag, 16.11.19, 19.30 Uhr) – Am Samstag ist wieder Heimspielzeit und die Drittliga-Volleyballer aus Konstanz empfangen den Regionalliga-Aufsteiger aus Ludwigsburg. Der USC Konstanz hat nach einem starken Saisonstart in den vergangenen Spielen immer wieder Punkte verloren und umso wichtiger ist damit das Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Ludwigsburg. Aktuell trennen die beiden Mannschaften nur zwei Tabellenplätze und sind gleichauf an Punkten.

Nach der enttäuschenden Niederlage am vergangenen Samstag in Waldgirmes benötigt der USC unbedingt wieder einen Sieg um nicht tiefer in den Abstiegskampf zu rutschen. Aus diesem Grund werden sich die Spieler um Trainer Timo Meßmer und Marcus Hornikel ganz besonders intensiv im Training auf das Spiel vorbereiten um die kleinen Abstimmungsprobleme des vorherigen Spiels zu reduzieren.

„Unsere Spieler sind heiß und hochmotiviert für das Spiel“, sagte Trainer Meßmer vor der Partie in der heimischen Schänzlehalle. Entscheidend wird sein, wie die Umsetzung der Vorgaben aus den Trainings erfolgt. Gilt es doch, die bisher stark spielenden Ludwigsburger erst gar nicht ins Spiel kommen zu lassen und von Anfang an Druck auszuüben.

Aus personeller Sicht stehen dem Trainerteam Meßmer und Hornikel alle Spieler zur Verfügung. Nur Zuspieler Nicolas Hornikel fällt mit einer Handverletzung die nächsten Wochen aus. Einspringen wird das Konstanzer Eigengewächs Jens Martin, der schon seit vielen Jahren beim USC Konstanz spielt.

Damen I wollen weiße Weste behalten

USC Konstanz – MTV Ludwigsburg (Samstag, 16.11.19, 16.00 Uhr, Schänzlehalle) – Die Regionalliga-Volleyballerinnen des USC Konstanz müssen sich einmal mehr am kommenden Samstag behaupten. Sie empfangen den MTV Ludwigsburg. Anpfiff ist um 16 Uhr in der Schänzlehalle.

Die Randstuttgarterinnen dürften mit reichlich Rückenwind an den Bodensee reisen, haben sie doch in den vergangenen drei Spielen lediglich einen Satz abgegeben. Allerdings haben die Konstanzerinnen nichts zu verschenken. „Natürlich wollen wir unsere weiße Weste behalten!“, gibt Trainerin Alina Lupu klar die Richtung vor. „Wir haben zuletzt gegen Heidelberg gesehen, wie wichtig es ist, Druck im Aufschlag zu machen, so den Spielaufbau des Gegners zu stören und einen schon verloren geglaubten Satz mit viel Kampfgeist noch zu gewinnen. Das wird auch in dem Spiel gegen Ludwigsburg notwendig sein.“, erklärt Kapitänin Lina Hummel. Zumal sich Ludwigsburg erst kürzlich neue Verstärkung im Mittelblock geholt hat. Es wird also auch besonders auf den Konstanzer Block ankommen, die Angriffe der Gegnerinnen zu entschärfen. „Wir sind heiß auf das Spiel und werden alles geben, um mit einem Sieg aus der Halle zu gehen!“, freut sich Außenangreiferin Lena Schuh auf die Partie.

Ob Britta Steffens am Samstag schon wieder erste Einsatzzeiten im Zuspiel bekommen wird, ist aufgrund ihrer Knieverletzung noch fraglich. Dagegen ist Diagonalangreiferin Leonie Stapel wieder mit im Aufgebot. Sie musste zuletzt gegen Heidelberg krankheitsbedingt pausieren.

Mit einem Sieg gegen Ludwigsburg könnten sich die Konstanzer Mädels weiter Richtung „Herbstmeisterschaft“ vorarbeiten.

Schwieriges Auswärtsspiel für Regionalliga-Volleyballer

USC Freiburg – USC Konstanz (Samstag, 16.11.19, 16.00 Uhr, Freiburg) – Für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz steht am kommenden Samstag ein äußerst schwieriges Auswärtsspiel vor der Tür. Die Gastgeber aus Freiburg sind erwartungsgemäß gut in die Saison gestartet und liegen nach sieben gespielten Spielen auf dem dritten Tabellenplatz. Die Konstanzer hingegen befinden sich tief im Abstiegskampf, obwohl man durch den Punktgewinn am vergangenen Wochenende die Rote Laterne abgeben konnte. „Wir haben trotzdem zu wenig Punkte“, sagte Trainer Uwe Schneider vor der Partie in Freiburg.

„Wir gehen als klare Außenseiter in das Spiel“, fügte Spielertrainer Philipp Röhl hinzu. Man könne zufrieden sein, wenn „man eine ordentliche Leistung auf das Parkett bringen kann“. Personell muss der USC Konstanz immer noch auf einige wichtige Spieler verzichten. Dafür kommt Mittelangreifer Christoph Petry nach seiner Verletzung wieder für einen Einsatz in Frage. Laut Uwe Schneider kommt ein Stammplatz jedoch noch zu früh.

Mit einem Punktgewinn könnte der USC Konstanz den Anschluss an die Mittelfeldplätze halten und damit zuversichtlich in die nächsten Wochen gehen.