USC Konstanz empfängt den Aufsteiger aus Ludwigsburg

USC Konstanz – MTV Ludwigsburg (Samstag, 16.11.19, 19.30 Uhr) – Am Samstag ist wieder Heimspielzeit und die Drittliga-Volleyballer aus Konstanz empfangen den Regionalliga-Aufsteiger aus Ludwigsburg. Der USC Konstanz hat nach einem starken Saisonstart in den vergangenen Spielen immer wieder Punkte verloren und umso wichtiger ist damit das Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Ludwigsburg. Aktuell trennen die beiden Mannschaften nur zwei Tabellenplätze und sind gleichauf an Punkten.

Nach der enttäuschenden Niederlage am vergangenen Samstag in Waldgirmes benötigt der USC unbedingt wieder einen Sieg um nicht tiefer in den Abstiegskampf zu rutschen. Aus diesem Grund werden sich die Spieler um Trainer Timo Meßmer und Marcus Hornikel ganz besonders intensiv im Training auf das Spiel vorbereiten um die kleinen Abstimmungsprobleme des vorherigen Spiels zu reduzieren.

„Unsere Spieler sind heiß und hochmotiviert für das Spiel“, sagte Trainer Meßmer vor der Partie in der heimischen Schänzlehalle. Entscheidend wird sein, wie die Umsetzung der Vorgaben aus den Trainings erfolgt. Gilt es doch, die bisher stark spielenden Ludwigsburger erst gar nicht ins Spiel kommen zu lassen und von Anfang an Druck auszuüben.

Aus personeller Sicht stehen dem Trainerteam Meßmer und Hornikel alle Spieler zur Verfügung. Nur Zuspieler Nicolas Hornikel fällt mit einer Handverletzung die nächsten Wochen aus. Einspringen wird das Konstanzer Eigengewächs Jens Martin, der schon seit vielen Jahren beim USC Konstanz spielt.

Damen I wollen weiße Weste behalten

USC Konstanz – MTV Ludwigsburg (Samstag, 16.11.19, 16.00 Uhr, Schänzlehalle) – Die Regionalliga-Volleyballerinnen des USC Konstanz müssen sich einmal mehr am kommenden Samstag behaupten. Sie empfangen den MTV Ludwigsburg. Anpfiff ist um 16 Uhr in der Schänzlehalle.

Die Randstuttgarterinnen dürften mit reichlich Rückenwind an den Bodensee reisen, haben sie doch in den vergangenen drei Spielen lediglich einen Satz abgegeben. Allerdings haben die Konstanzerinnen nichts zu verschenken. „Natürlich wollen wir unsere weiße Weste behalten!“, gibt Trainerin Alina Lupu klar die Richtung vor. „Wir haben zuletzt gegen Heidelberg gesehen, wie wichtig es ist, Druck im Aufschlag zu machen, so den Spielaufbau des Gegners zu stören und einen schon verloren geglaubten Satz mit viel Kampfgeist noch zu gewinnen. Das wird auch in dem Spiel gegen Ludwigsburg notwendig sein.“, erklärt Kapitänin Lina Hummel. Zumal sich Ludwigsburg erst kürzlich neue Verstärkung im Mittelblock geholt hat. Es wird also auch besonders auf den Konstanzer Block ankommen, die Angriffe der Gegnerinnen zu entschärfen. „Wir sind heiß auf das Spiel und werden alles geben, um mit einem Sieg aus der Halle zu gehen!“, freut sich Außenangreiferin Lena Schuh auf die Partie.

Ob Britta Steffens am Samstag schon wieder erste Einsatzzeiten im Zuspiel bekommen wird, ist aufgrund ihrer Knieverletzung noch fraglich. Dagegen ist Diagonalangreiferin Leonie Stapel wieder mit im Aufgebot. Sie musste zuletzt gegen Heidelberg krankheitsbedingt pausieren.

Mit einem Sieg gegen Ludwigsburg könnten sich die Konstanzer Mädels weiter Richtung „Herbstmeisterschaft“ vorarbeiten.

Schwieriges Auswärtsspiel für Regionalliga-Volleyballer

USC Freiburg – USC Konstanz (Samstag, 16.11.19, 16.00 Uhr, Freiburg) – Für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz steht am kommenden Samstag ein äußerst schwieriges Auswärtsspiel vor der Tür. Die Gastgeber aus Freiburg sind erwartungsgemäß gut in die Saison gestartet und liegen nach sieben gespielten Spielen auf dem dritten Tabellenplatz. Die Konstanzer hingegen befinden sich tief im Abstiegskampf, obwohl man durch den Punktgewinn am vergangenen Wochenende die Rote Laterne abgeben konnte. „Wir haben trotzdem zu wenig Punkte“, sagte Trainer Uwe Schneider vor der Partie in Freiburg.

„Wir gehen als klare Außenseiter in das Spiel“, fügte Spielertrainer Philipp Röhl hinzu. Man könne zufrieden sein, wenn „man eine ordentliche Leistung auf das Parkett bringen kann“. Personell muss der USC Konstanz immer noch auf einige wichtige Spieler verzichten. Dafür kommt Mittelangreifer Christoph Petry nach seiner Verletzung wieder für einen Einsatz in Frage. Laut Uwe Schneider kommt ein Stammplatz jedoch noch zu früh.

Mit einem Punktgewinn könnte der USC Konstanz den Anschluss an die Mittelfeldplätze halten und damit zuversichtlich in die nächsten Wochen gehen.

Damen II kämpfen im Spitzenspiel um die Tabellenführung

TuS Hüfingen – USC Konstanz II (Sonntag, 17.11.2019, 11:00 Uhr, Hüfingen). Nach einem spielfreien Wochenende dürfen die USC-Mädels am kommenden Sonntag endlich wieder aufs Spielfeld – das nächste Auswärtsspiel der aktuellen Verbandsligasaison steht an. Dieses Mal geht es für das Team um Kapitänin Mona Reichmann zu den Damen vom TuS Hüfingen. Ein Blick auf die momentane Tabellensituation verspricht ein spannendes Spiel: Die USC-Mädels sind bisher ungeschlagener Tabellenführer und Hüfingen lauert als Zweitplatzierter mit nur zwei Punkten Abstand darauf, nach ihrem Doppel-Heimspieltag den Platz an der Tabellenspitze zu übernehmen.

Trotz der optimalen Ausgangslage von vier Siegen aus vier Spielen fokussiert sich das Team weiterhin auf das Saisonziel des Klassenerhaltes. «Auch wenn es ein sehr cooles Gefühl ist, als Aufsteiger gerade an der Tabellenspitze zu stehen, konzentrieren wir uns voll und ganz auf das jeweils nächste Spiel» so Reichmann «Die Liga ist sehr ausgeglichen und nach vier Spielen ist die Tabellensituation noch nicht wirklich aussagekräftig». Entsprechend werden die kommenden Wochen entscheidend für den USC, denn bis zum Ende der Hinrunde stehen noch vier spannende Spiele gegen teils unbekannte Gegner auf dem Programm.

Das Team ist jedoch gut gerüstet für die kommende Herausforderung, denn die Personalsituation ist nach wie vor trotz einiger Verletzungsausfälle optimal. Coach Kolja Hüther macht es eher zu schaffen, dass er aufgrund des großen Kaders einige Spielerinnen nicht nach Hüfingen mitnehmen kann: «Auch wenn es für mich als Trainer natürlich eine Luxussituation ist, dass wir auf allen Positionen mehrfach gut besetzt sind, fällt es mir unglaublich schwer, motivierten Spielerinnen abzusagen.»

Wenn sich das Team in der geplanten Besetzung genauso gut gegen den Tabellenzweiten aus Hüfingen schlägt wie in den bisherigen Spielen, rücken die nächsten drei Punkte und die Verteidigung der Tabellenführung in greifbare Nähe.

USC Konstanz will weitere Punkte einfahren

TV Waldgirmes – USC Konstanz (Samstag, 09.11.19, 20 Uhr, Waldgirmes) – Nach der unglücklichen und äußerst knappen Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den SV Fellbach will der USC Konstanz nun in der Fremde wieder dreifach punkten. Der TV Waldgirmes, der in den vergangenen Jahren stets zum erweiterten Favoritenkreis um die Meisterschaft in der Dritten Liga Süd gehörte, schwächelte zuletzt doch enorm. Nur drei Punkte aus vier Spielen ist definitiv nicht der Anspruch der Gastgeber. “Wir dürfen unseren Gegner trotzdem nicht unterschätzen”, sagte USC-Trainer Timo Meßmer vor der Partie. Denn auch der USC Konstanz ist in seiner eigenen Leistung noch längst nicht so stabil wie gewünscht. Starke Partien wechseln sich mit schwächeren Leistungen ab und so ist besonders die Rückkehr von Kapitän Paul Kaltenmark wichtig für die noch sehr junge Mannschaft. “Ich denke, dass er der Mannschaft noch mal ein wenig Stabilität bringen kann und wir damit insgesamt etwas sicherer auftreten”, ist Meßmer zuversichtlich.

Mit einem Sieg könnte der USC Konstanz in der Tabelle etwas klettern und sich nach oben orientieren. Mit einer Niederlage jedoch würden sich die Jungs vom Bodensee mitten im Abstiegskampf wiederfinden. “Die Liga ist dermaßen eng in diesem Jahr, dass jeder Punkt zählt” sagte daher auch Co-Trainer Marcus Hornikel.

In der vergangenen Trainingswoche wurde daher der Fokus nochmal auf die Annahme und das Zuspiel gelegt um im eigenen Sideout stabiler und sicherer zu werden. Sollte der USC Konstanz seine Normalform abrufen, sind drei Punkte definitiv möglich.

Herren II: Nächste Chance auf Punkte

SSC Karlsruhe II – USC Konstanz II (Samstag, 09.11.19, 16 Uhr, Karlsruhe) – Am kommenden Samstag geht es für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz zur Bundesliga-Reserve aus Karlsruhe. Die Gastgeber sind solide in die neue Saison gestartet und stehen nach sieben Spieltag auf einem guten 7. Platz und gehen daher als leichter Favorit in die Partie. Denn der USC Konstanz konnte bisher erst ein Spiel für sich entscheiden und brachte sich in dieser Saison schon mehrfach um den Lohn seiner Arbeit. «Wir sagen es eigentlich jede Woche» so Trainer Uwe Schneider, «wir müssen einfach stabiler im Kopf werden». Besonders zu schaffen macht dem Trainerteam um Uwe Schneider und Philipp Röhl die angespannte Personalsituation. Mittelblocker Arvid Kuritz und Christoph Petry fallen weiterhin auf unbestimmte Zeit verletzungsbedingt aus und auch «Ersatz»-Mittelblocker Lukas Hölzl wird die Fahrt in die Fächerstadt aus beruflichen Gründen nicht mitmachen können. Daneben fallen mit Sebastian Schöne und Jochen Schlag auch jeweils die zweiten Liberos und Zuspieler aus.

Somit muss der USC Konstanz auch in diesem Spiel wieder einmal improvisieren. «Das ist schon mehr als ärgerlich, dass wir jeden Spieltag mit einer komplett neuen Mannschaft dastehen», ist Spielertrainer Philipp Röhl sichtlich unzufrieden mit der aktuellen Situation. Aber man müsse in dieser Lage «einfach das Beste daraus machen».

Mit einer guten Leistung der Konstanzer ist ein Sieg nichtsdestotrotz in Reichweite. Damit würde sich der USC Konstanz auch ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen und zumindest kurzfristig die Rote Laterne der Liga abgeben.

Konstanzer Damen wollen den Platz an der Sonne behalten

Heidelberger TV – USC Konstanz (Samstag, 09.11.19, 19 Uhr, Heidelberg) – Am Samstag müssen die Damen 1 des USC Konstanz nach Heidelberg reisen. Der Tabellenvierte lädt um 19 Uhr zum Duell um die nächsten Punkte. Die Bilanz von drei Siegen aus fünf Spielen zeigt, dass der Gastgeber nicht zu unterschätzen ist. „Wir können voraussichtlich wieder auf alle Spielerinnen zählen“, freut sich Trainerin Lupu, „außer auf Britta Steffens. Wir wollen kein Risiko eingehen, sie soll ihre Verletzung erst richtig auskurieren!“ Naturgemäß sollten die Konstanzerinnen als Aufsteiger zu diesem Zeitpunkt nach wie vor als Jäger in die Partien gehen. Doch nach fünf Siegen in fünf Spielen – unter anderem gegen die Favoriten aus Dettingen und Villingen – sieht die Situation anders aus. „Wir sind jetzt Tabellenführer. Da können wir noch so viel drum herum reden: Wir wollen schon gerne noch ein bisschen da oben bleiben.“, gibt Kapitän Lina Hummel zu. Die Devise ist also klar, die USC-Damen wollen sich auch am Wochenende wieder auf ihre Stärken besinnen und von Anfang an im Aufschlag viel Druck machen. „In der Annahme hatten die Heidelbergerinnen in den letzten Spielen oft Probleme. Wenn unser Aufschlag kommt, können wir den Spielaufbau des Gegners stören und es wird leichter für Block und Abwehr.“

Das gelang zuletzt gut gegen TSG Backnang, für die es am vergangenen Wochenende am See nichts zu holen gab (0:3). Felicitas Piossek, die wieder in der Stammformation dabei war, weiß aber auch: „Gegen Heidelberg müssen wir die Eigenfehler wieder reduzieren. Hier hatten wir auch öfter mal Glück, dass der Gegner nicht wach genug war. Heidelberg wird solche Schwächephasen sicher deutlich besser nutzen!“ Es bleibt also spannend im Kampf um den Platz  ganz oben. Denn die Konkurrenz aus Dettingen und Villingen bleibt den Damen vom See auf den Fersen, spielt jedoch am Wochenende gegeneinander, wobei einer auf jeden Fall Punkte liegen lassen wird. Gut für den USC.

USC Konstanz verliert knapp gegen Zweitliga-Absteiger Fellbach

USC Konstanz – SV Fellbach 2:3 (25:23, 23:25, 25:14, 13:25, 9:15) – Am vergangenen Samstag trat der USC Konstanz auf heimischen Boden gegen die favorisierte Mannschaft des SV Fellbach an. Nach einem hart umkämpften Spiel gelang es dem USC Konstanz nicht, das Spiel im fünften Satz für sich zu entscheiden.

Mit Coach Timo Messmer wieder am Spielfeldrand, begann der erste Satz des Spiels mit einem Schlagabtausch auf beiden Seiten. Jeder Punkt blieb von beiden Mannschaften umkämpft. Die Konstanzer Strategie, den gegnerischen Außenangreifer beim Aufschlag ins Visier zu nehmen brachte dem USC Konstanz letztlich eine kleine Führung, die man bis zum Satzgewinn nicht mehr hergeben sollte. Auch der zweite Satz war lange Zeit umkämpft. Durch einige Leichtsinnsfehler auf Seiten der Konzilstädter führte der SV Fellbach zum Ende des Satzes mit 24:20. Auch die Aufholjagd bis zum 23:24 aus Konstanzer Sicht konnte den Satzerfolg der Fellbacher nicht mehr verhindern. Der dritte Satz begann gleich mit einem Ausrufezeichen durch Außenangreifer Lukas Hölzl, der den abwesenden Paul Kaltenmark ersetzte und gleich beherzt im Block zupackte. Direkt zu Beginn des Satzes konnte sich der USC Konstanz somit mit 7:1 absetzen. Der USC Konstanz blieb auch im weiteren Satzverlauf konzentriert im Block. Besonders Julien Büchner machte eine gute Figur, als er vier Blockpunkte in Folge zu verzeichnen wusste. Folgerichtig ging dieser Satz recht deutlich mit 25:14 an die Heimmannschaft.

Im vierten Satz sahen die Zuschauer dann ein komplett anderes Bild. Das Fellbacher Team schien sich gut von dem deutlichen dritten Satz erholt zu haben und drehte nun ebenfalls auf. Durch zu viele Eigenfehler gelang es den Konstanzern nicht ihren Rhythmus aufrechtzuerhalten und verloren daher ebenfalls recht deutlich mit 13:25. Der Widerstand des USC Konstanz war damit gebrochen und auch im fünften Satz konnte man dem Zweitliga-Absteiger aus Fellbach nichts mehr entgegen setzen. «Das ist natürlich schade, dass wir uns nicht mit mehr Punkten belohnt haben» sagte ein enttäuschter Trainer Timo Messmer nach dem Spiel. Nun gilt es den Blick wieder nach vorne zu richten, wenn der USC Konstanz am nächsten Wochenende bei der TG Waldgirmes zu Gast ist.

USC Konstanz: E.Hammer, L.Hammer, Sailer, Mundt, Martin, Lelle, Hornikel, Kordic, Büchner, Rodler, Hölzl

USC Konstanz bringt sich um den Lohn der Arbeit

USC Konstanz II – TSV G.A. Stuttgart II 1:3 (25:19;23:25;18:25;15:25) – Die Tabellensituation vor dem Heimspiel des USC Konstanz gegen den TSV G.A. Stuttgart hätte deutlicher fast nicht sein können. Auf der einen Seite die Konstanzer, bisher nur mit einem Sieg nach sechs Partien und auf der anderen Seite die Jungs aus der Landeshauptstadt, die im selben Zeitraum bereits fünf Siege und damit den zweiten Tabellenplatz einfahren konnten. «Wir hatten von Anfang an nichts zu verlieren» erzählte Trainer Uwe Schneider nach dem Spiel und so hätte seine Mannschaft zumindest im ersten Satz dann auch gespielt.

Gegen die überaus erfahrene Truppe aus Stuttgart, die einige Spieler mit Bundesliga-Erfahrung dabei hatte, spielte sich der USC Konstanz im Aufschlag in einen Rausch. Die sonst so sichere Annahme der Stuttgarter hatte damit so ihre Probleme und folgerichtig konnte der USC Konstanz daher den ersten Satz für sich entscheiden. «Das war in der Deutlichkeit schon überraschend, vor allem in Anbetracht unserer Kadersituation», so Schneider weiter. Der USC Konstanz war nämlich ohne Libero in das Duell gegangen, sodass auch aufgrund der Verletztensituation rund um den Mittelblock die beiden Außenangreifer Lukas Hölzl und Philipp Röhl auf die Mitte wechselten und ebenfalls in der Annahme liefern mussten.

Im zweiten Satz stabilisierten sich die Stuttgarter etwas, was vor allem auch am nachlassenden Aufschlagdruck der Konstanzer lag. Beim Stand von 19:24 aus Konstanzer Sicht schien der Satz schon verloren, jedoch Dank einer starken Aufschlagserie von Daniel Berger kämpfte man sich bis zum 23:24 ran. Ein unnötiger Eigenfehler brachte den USC dann jedoch um den Lohn der herausragenden Aufholjagd.

Dass man den Satz nicht mehr holen konnte, war für den USC Konstanz «ein richtiger Tiefschlag», sagte Spielertrainer Philipp Röhl im Anschluss. Davon konnte sich der USC in der Folge nicht mehr erholen und der TSV G.A. Stuttgart gewann die folgenden zwei Sätze ohne Probleme. «Da sind wir einfach noch nicht stabil genug», so Röhl weiter. In der nächsten Woche steht ein Auswärtsspiel bei der Bundesliga-Reserve des SSC Karlsruhe an.

Weiter auf Erfolgskurs: Damen I gewinnen klar gegen TSG Backnang

USC Konstanz – TSG Backnang 3:0 (26:24, 25:14, 25:15). Die Regionalliga Damen des USC Konstanz gewannen am vergangenen Samstag gegen das Team aus Backnang und setzten damit ihr beeindruckende Siegesserie fort. Saisonübergreifend konnte die Mannschaft um Spielführerin Lina Hummel nun 23 Spiele in Folge für sich entscheiden.

Zu Beginn der Partie begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Erst in der Mitte des ersten Satzes konnte sich der USC mit 16:12 und 18:13 absetzen. Allerdings setzte das Backnanger Team um Trainer Ronny Schmitzer die Mädels vom Bodensee nun mit guten Aufschlägen und stark platzierten Angriffen unter Druck, so dass die Konstanzerinnen aus dem Rhythmus kamen. Beim Stand von 23:24 aus Sicht des USC nahm Trainerin Alina Lupu eine Auszeit, um ihr Team wieder auf Kurs zu bringen. Beide Mannschaften kämpften nun um jeden Ball und dank klasse platzierter Aufschläge von Kapitänin Lina Hummel konnten sich die USC Damen doch noch den ersten Satz mit 26:24 sichern.

Mit wiedergefundenem Selbstvertrauen und Konzentration begannen die Konstanzerinnen mit einer 8:2 Führung den zweiten Satz. Durch kluge Zuspiele von Franka Welsch konnten die USC Damen ihren Vorsprung auf 16:7 und 21:12 ausbauen und entschieden den zweiten Durchgang diesmal klar für sich. Auch im dritten Satz spielten die USC`lerinnen stark auf. Die Mittelblockerinnen Johanna Slowik, Carla Ambrosius und Felicitas Piossek punktete jetzt ein ums andere mal mit Schnellangriffen und durch tolle Aufschlagsserien von Lena Schuh und Camilla Zametica hieß es beim Stand von 24:14 Matchball für den USC- den Zametica mit einem Ass auch direkt zum 25:14 verwandelte.

„Nach der anfänglichen Unsicherheit haben wir wieder gut ins Spiel zurückgefunden. Wir wollten unbedingt gewinnen und haben dafür alles gegeben.“, fasst Libera Tena Lovric zusammen. Und auch Diagonalangreiferin Leonie Stapel freut sich über den Sieg: „Ich fand es schön, dass unser Mannschaft auch in dem knappen ersten Satz nicht aufgegeben hat. Es haben alle toll gespielt und wir haben als Team super zusammengehalten.“

Mit dem fünften Sieg in Folge halten sich die Konstanzerinnen weiterhin an der Tabellenspitze und müssen diese schon am kommenden Samstag beim Heidelberger TV verteidigen.

USC Konstanz: Ambrosius, Hummel, Lovric, Piossek, Schuh, Slowik, Stapel, Welsch, Zametica