Herren II wollen Aufwärtstrend fortsetzen

USC Konstanz II – TSV G.A. Stuttgart II (Samstag, 02.11.19, 15.00 Uhr, Schänzlehalle) – Die Erleichterung nach dem ersten Saisonsieg in der vergangenen Woche war bei den Konstanzer Spielern um Kapitän Matthias Dittrich deutlich zu spüren. Nach zwei abgewehrten Matchbällen konnte man die Partie gegen den SV Fellbach II noch drehen und sich damit zwei weitere Punkte für den Klassenerhalt sichern. „Dieser Sieg war besonders für die Moral ganz wichtig“, sagte Spielertrainer Philipp Röhl nach der Partie. Damit gehen die Konstanzer auch mit etwas mehr Selbstvertrauen in die kommenden Spiele, auch wenn die personelle Situation weiterhin angespannt bleibt. „Es ist sicher nicht optimal, dass so viele Spieler im Urlaub sind oder uns aus anderen Gründen nicht zur Verfügung stehen“, moniert Trainer Uwe Schneider. Aber den Konstanzern bleibe nichts anderes übrig, „als das Beste aus der Situation zu machen“.

Für das Spiel gegen Stuttgart fallen wieder beide Mittelblocker Kuritz und Petry verletzungsbedingt aus und auch beim Mittelblocker Raß und Zuspieler Schenk ist unklar, ob die beiden es rechtzeitig aus dem Urlaub aufs Spielfeld schaffen. Besonders gegen die Stuttgarter wiegen die Ausfälle schwer, da diese sich in einer richtig guten Verfassung befinden. Mit fünf Siegen aus sechs Spielen stehen die Stuttgarter auf dem zweiten Tabellenplatz und sind daher ganz klar die Favoriten in dieser Partie. „Mit Stuttgart kommt ein ganz harter Brocken auf uns zu“, so Schneider, „allerdings liegt uns die Underdog-Rolle und wir wollen die Landeshauptstädter definitiv auch ordentlich ärgern“.

Duell der Aufsteiger: USC-Damen empfangen TSG Backnang

USC Konstanz – TSG Backnang (Samstag, 02.11.19, 17.00 Uhr, Schänzlehalle) – Nach dem hart erkämpften 3:2 Sieg gegen den TTV Dettingen und die Verteidigung der Tabellenspitze, erwarten die Regionalliga-Damen des USC Konstanz am Samstag die Volleyballerinnen der TSG Backnang.

Die Konstanzerinnen wollen auch im kommenden Spiel ihren ersten Tabellenplatz verteidigen. Diese Aufgabe wird jedoch ebenso kompliziert, immerhin sind die Gäste nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr in der Oberliga, direkt weiter in die Regionalliga durchmarschiert. Zudem gewannen die Backnangerinnen zuletzt mit einem klaren 3:0 gegen die Damen aus Burladingen und reisen mit viel Selbstvertrauen an den Bodensee. Dass sich die USC-Volleyballerinnen davon nicht unterkriegen lassen, zeigten sie nicht zuletzt im Spitzenspiel gegen die Dettingerinnen. Mannschaftskapitänin Lina Hummel erinnert sich: „Anfangs haben uns die Mädels aus Dettingen nicht ins Spiel kommen lassen. Aber wir haben es geschafft geduldig zu sein, uns auf unser Spiel zu konzentrieren und vor allem zu keinem Zeitpunkt aufzugeben.“ Auch USC-Trainerin Alina Lupu blickt zuversichtlich auf die bevorstehende Partie: „Wir werden in dieser Woche verstärkt an der Feldabwehr und einem variableren Angriffsspiel arbeiten. Wir müssen es auch schaffen, den Druck im Aufschlag noch mehr zu erhöhen und über das gesamte Spiel zu halten. Da haben wir uns in den vergangenen Spielen noch zu viele Fehler geleistet.“ Aufatmen kann Lupu auch mit Blick auf die personelle Situation: bis auf Zuspielerin Britta Steffens sind wieder alle Mädels an Bord. Hinter dem Einsatz von Steffens am kommenden Samstag steht noch ein Fragezeichen. Sie laboriert noch immer an einer Knieverletzung, steigt jedoch diese Woche langsam wieder ins Training ein.

Mit einem Sieg gegen die TSG-Damen, die aktuell auf Platz 7 der Tabelle stehen, könnten die Konstanzerinnen ihre Führung an der Spitze weiter ausbauen. Es verspricht also eine spannende Partie zu werden.

USC ist gerüstet für Heimspiel gegen den SV Fellbach

USC Konstanz – SV Fellbach (Samstag 02.11.2019, 19:30, Schänzlehalle). Nach der knappen Niederlage am vorangegangenen Wochenende soll der dritte Sieg für die Männer des USC vor heimischen Publikum in der Schänzlehalle folgen. Punkte gegen die aktuell viertplatzierten Gäste aus Fellbach sind essentiell, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten.

Das Team der Konzilstädter ist bis auf Kapitän Paul Kaltenmark, der aktuell im Urlaub ist, vollzählig. Auch das Trainerduo Messmer/Hornikel ist nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Timo Messmer wieder komplett. Zusätzlich werden die Reihen des USC Konstanz auf der Außenposition durch den ehemaligen Spieler Lukas Hölzl verstärkt, welcher derzeit in der zweiten Herrenmannschaft spielt.

Dennoch wird das Spiel gegen den Zweitliga-Absteiger SV Fellbach kein leichtes. Beide Mannschaften konnten diese Saison bisher zwei Spiele für sich entscheiden. Derzeit trennt die Fellbacher und die Konstanzer nur ein Punkt in der Tabelle, und es lässt sich keiner der beiden Mannschaften eine eindeutige Favoritenrolle zuweisen. Es bleibt spannend, da es sich um die erste Begegnung der beiden Mannschaften im Ligabetrieb handelt.

Der Plan für das Spiel ist klar. Es gilt die Fehler, welche den Konstanzern in Stuttgart Schwierigkeiten bereiteten, nicht zu wiederholen und die Gäste aus Fellbach durch das gewohnte, starke Aufschlagspiel unter Druck zu setzen. “Wenn wir alle an einem Strang ziehen und von unseren Fans unterstützt werden, sind sicherlich Punkte drin”, ist sich Trainer Timo Meßmer vor der Partie sicher.

Dass Team freut sich auf zahlreiche Zuschauer in der Schänzlehalle, die die Mannschaft unterstützen das vierte Saisonspiel für sich zu entscheiden.

Kooperation mit Athletikclub Konstanz führt Regionalliga-Damen an die Tabellenspitze

Die Damen des USC Konstanz sind als Aufsteiger in der Regionalliga definitiv nicht als Favoritinnen in die neue Saison gestartet. Nach vier teilweise beeindruckenden Siegen in vier Spielen grüßen die USC’ler nun von der Tabellenspitze. Für die Trainerin Alina Lupu ist klar, „dass wir nun die Ernte für unsere Vorbereitung einfahren“.

Denn vor der Saison startete der USC Konstanz eine Kooperation mit dem Athletikclub Konstanz. Der Athletikclub besteht bereits seit 2015 und hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Kraftsport in der Bodenseeregion zu fördern. Mit dem Verein ist der Name Cosima Cornelius fest verknüpft – sie gründete den Verein und engagiert sich vor allem auch im Kinder- und Jugendsport. „Wir versuchen immer gern etwas Neues und so war die Kooperation eine schöne Herausforderung, um hier in der Region auch andere Vereine zu unterstützen“, so Cosima.

Dafür durften die Mädels vom USC Konstanz zweimal die Woche ein auf Volleyball ausgerichtetes Krafttraining unter Anleitung durchführen. „Das Training hat uns auf jeden Fall noch mal auf ein neues Level gebracht“, zeigte sich die Trainerin Alina Lupu zufrieden mit der gelungenen Kooperation. Besonders die Power im Angriff hat sich definitiv verstärkt.

Damen II vor schwierigem Auswärtsspiel: Aufsteiger gegen Absteiger

TB Bad Krozingen – USC Konstanz II (Samstag, 2.11.2019, 14:00 Uhr, Bad Krozingen). Am kommenden Samstag tritt die zweite Damenmannschaft des USC zu einem schwierigen Auswärtsspiel an. Als Gegner warten die Oberliga-Absteiger aus Bad Krozingen, die in der vergangenen Saison noch gegen die erste Damenmannschaft des USC antraten. Beim Landespokalfinale in Offenburg überzeugte das junge und athletische Team aus dem Breisgau bereits, indem es sich bis ins Finale gegen die Drittliga-Damen aus Offenburg spielte. Die gegnerische Mannschaft ist zudem perfekt in die laufende Saison gestartet: bisher stehen für den TB Bad Krozingen zwei Siege à 3 Punkte und nur ein verlorener Satz auf dem Zähler.

Die Bodensee-Mädels wollen sich dadurch jedoch nicht einschüchtern lassen, denn auch der USC ist mit drei Siegen sehr gut in die Saison gestartet. «Wir haben die spielerische Qualität, jeden Gegner in der Verbandsliga zu schlagen» so Coach Hüther vor dem Spiel, «wenn jede einzelne Spielerin an dem Tag ihre Leistung abrufen kann und wir als Team gut funktionieren, ist auch gegen Bad Krozingen ein Sieg drin». Personell kann Coach Hüther auf nahezu allen Positionen aus dem Vollen schöpfen. So wird das Team wieder mit einem fast vollen Kader von 11 Spielerinnen zum Auswärtsspiel anreisen, auch wenn mit Lea Ehrlinspiel und Mona Reichmann gleich zwei der insgesamt drei Zuspielerinnen nicht dabei sein können. «Es ist wirklich eine enorme Hilfe, dass unser Kader so groß ist – wir konnten bisher die vereinzelten Abwesenheiten sehr gut kompensieren, daher sollte das auch am kommenden Wochenende kein Problem darstellen», so Hüther. Man darf also gespannt sein, ob die Siegesserie der USC-Damen auch am kommenden Samstag gegen den favorisierten Gegner aus Bad Krozingen Bestand hat.

Furioses Spiel mit besserem Ende für den USC

USC Konstanz – TTV Dettingen 3:2 (29:27, 23:25, 17:25, 25:23, 15:11). Konstanz gewinnt ein emotionales Spiel um die Tabellenführung und siegt somit als Aufsteiger zum vierten Mal in Folge. Das Spitzenspiel ist immer eine besondere Situation, erst Recht, wenn man nur mit sieben Spielerinnen und ohne Libera anreist. Trotzdem wollten die Damen des USC nichts unversucht lassen, um beim Auswärtsspiel gegen den TTV Dettingen Punkte mit nach Hause zu nehmen und die Tabellenführung zu wahren. Zu Beginn des ersten Satzes sah es jedoch ganz und gar nicht danach aus. Eine wacklige Annahme und zu zögerliche Angriffe bescherten dem Team einen Rückstand von 1:8 und später 10:16 Punkten. „Unsere Mittelblocker mussten hinten drin bleiben und sogar annehmen. Das ist schon eine ganz besondere Situation. Wir haben sehr lange gebraucht, um uns auf die Situation einzustellen“, beschreibt Trainerin Alina Lupu die ungewohnte Situation.

Doch nun sollte sich der unglaubliche Kampfeswille der Mannschaft zeigen, der schlussendlich auch zum Sieg beitrug. Endlich gelangen die starken Aufschläge, die sich das Team vor dem Spiel vorgenommen hatte und so kämpften sich die Konstanzerinnen zurück ins Spiel, kamen auf 17:18 ran und wehrten beim Spielstand von 23:24 sogar einen Satzball ab. Mit 29:27 ging der erste Satz dann tatsächlich an die Damen des USC. Der zweite Satz zeigte einen ähnlichen Verlauf. Konstanz lief den ganzen Satz über einem Rückstand hinterher, machte es dann zwar wieder knapp, musste aber den Durchgang dennoch verloren geben. Viele enge Situationen zugunsten der Gastgeber schienen die Konzilstädterinnen nun vollends aus dem Konzept gebracht zu haben – nur noch 17 Punkte konnten in Satz 3 erzielt werden. Von Aufgeben konnte jedoch keine Rede sein. Die Annahme um die Außenangreiferinnen Lena Schuh und Lina Hummel stabilisierte sich, Interimszuspielerin Franka Welsch verteilte die Bälle klug und die Angriffe auf allen Positionen wurden variantenreicher.

Entscheidend in dieser Phase schien außerdem, dass die Damen des USC ihre Emtionen besser in den Griff bekamen. Die Konzentration kehrte zurück und Satz vier ging mit 25:23 nach Konstanz. Der Entscheidungssatz unterstrich dann die Leistung von Durchgang vier und war zugleich der stärkste der ganzen Partie von Seiten des USC. Nur beim Stand von 7:8 wurde kurz die Führung abgegeben, bevor der zweite von vier Matchbällen zum 15:11 verwandelt werden konnte. „Ein großes Kompliment gilt vor allem den beiden Mittelblockerinnen. Carla hat zum Glück die letzen Jahre Außen/Annahme gespielt und fühlt sich sicher in Annahme und Abwehr. Das Spiel war mental und physisch bisher die größte Herausforderung für uns. Ich bin wahnsinnig stolz, dass wir das Spiel noch drehen und gewinnen konnten. Ich glaube damit haben auch die Dettingerinnen nicht gerechnet.“, fasst Mannschaftsführerin Lina Hummel zusammen. Die Tabellenführung ist zunächst gesichert, am kommenden Samstag geht es dann zu Hause weiter gegen den Siebten der Tabelle, TSG Backnang.

Für den USC spielten: Schuh, Ambrosius, Hummel, Stapel, Zametica, Slowik, Welsch

USC Konstanz verliert knapp in Stuttgart

TSV G.A Stuttgart – USC Konstanz 3:0 (25:22, 25:22, 25:22). Nach der bitteren und umkämpften Niederlage gegen den TV Rottenburg musste der USC Konstanz erneut eine herbe Niederlage gegen stark aufspielende Stuttgarter hinnehmen.

Der USC Konstanz reiste am vergangenen Samstag, trotz des fehlenden Kapitäns Kaltenmark und auch ohne Trainer Messmer, der die Reise leider krankheitsbedingt nicht antreten konnte, mit Selbstvertrauen in die Landeshauptstadt Stuttgart.

Schon zu Beginn des ersten Satzes konnten sich die Landeshauptstädter mit einer deutlichen 10-3 Führung absetzen. Erst Mitte des Satzes fanden die Konstanzer langsam in das Spiel und kamen Punkt für Punkt heran. Wie auch in den folgenden Sätzen gelang es seitens der Konstanzer nicht, ihre eigene Taktik im Spiel umzusetzen. Vor allem gegen Ende des Satzes schlichen sich einige Aufschlagfehler bei den USC’lern ein, was in der ersten Satzniederlage resultierte. „Wir haben es einfach nicht geschafft, unsere Aufschlagtaktik in die Tat umzusetzen. Das hatte zur Folge, dass die Stuttgarter im Vergleich zu uns variabler aufspielen konnten“, so Co-Trainer Hornikel.

Satz zwei entwickelte sich anfangs sehr zu Gunsten der Konstanzer, sodass diese eine 12:8 Führung für sich herausspielen konnten. Dann schlichen sich jedoch viele Fehler ein, die Konstanz in den kommenden Spielen vermeiden muss, um eine Führung nicht so einfach aus der Hand zu geben. Aus der Führung entwickelte sich bis zum Ende des Satzes ein Spiel auf Augenhöhe, das mit dem besseren Ende für die Stuttgarter ausging, weshalb diese erneut den Satz für sich gewinnen konnten. „Unsere Annahme stand zwar zum Großteil gut, jedoch nicht perfekt, weshalb wir die Mittelblocker zu wenig einsetzen konnten, und so das Spiel für die Stuttgarter besser zu durchschauen war“, erwähnte Diagonalangreifer Lars Hammer nach dem Spiel.

Für die Konstanzer war nach Satz zwei also eine klare Richtlinie vorgegeben. Wenn man das Spiel noch gewinnen wollte, musste man die taktischen Vorgaben besser umsetzen und mit gewohnter Konstanz spielen, um gegen die starke Block-Abwehr der Stuttgarter punkten zu können. Sehr ähnlich wie in den beiden vorangegangen Sätzen schafften es die Konstanzer aber nicht, sich abzusetzen. „Wir haben phasenweise gut gespielt, haben aber leider zu oft den Fokus verloren und mussten deshalb den für uns entscheidenden dritten Satz ohne genügend Gegenwehr abgeben.“, resümierte Jonathan Rodler. Auf Grund der Niederlage fällt der USC deshalb leider auf den fünften Tabellenplatz zurück.

In der kommenden Woche bereiten sich die Konstanzer auf das kommende Heimspiel gegen Zweitligaabsteiger Fellbach vor.

USC Konstanz: E. Hammer, L. Hammer, Mundt, Kempe, Lelle, Hornikel, Kordic, Büchner, Rodler

Herren II: Achterbahn der Gefühle wird mit Sieg belohnt

SV Fellbach II  – USC Konstanz II 2:3 (24:26, 20:25, 25:17, 25:21, 15:17). Am Samstagnachmittag trat die stark ersatzgeschwächte „Zwote“ des USC Konstanz beim SV Fellbach II zum Kellerduell der Regionalliga Süd an. Dieses Spiel stand für den USC unter keinen guten Vorzeichen, da sich in der vergangenen Woche mit Arvid Kuritz und Christoph Petry beide Mittelblocker verletzten. Daher mussten die etatmässigen Außenangreifer Lukas Hölzl und Philipp Röhl auf der Mitte in die Bresche springen. Auch fehlten einige weitere Spieler aus dem Kader, womit die Konstanzer lediglich zu neunt den Weg nach Stuttgart auf sich nahmen.

Zu Beginn des Spiels sah alles nach einem deutlichen ersten Satz aus. Durch ein starkes Aufschlagspiel ging der USC 11:16 in Führung. Allerdings nutzten die Hausherren eine Schwächephase des USC aus um den Rückstand aufzuholen und selbst 23:21 in Führung zu gehen. Die Mannschaft um Kapitän Matthias Dittrich allerdings ließ den Kopf nicht hängen und reduzierte die Eigenfehler. So gelang es vor den Augen der angereisten Damen I den ersten Satz mit 24:26 für sich zu entscheiden.

In den zweiten Satz startete der SV Fellbach deutlich besser und ging mit 5:0 in Führung. Durch ein erneut starkes Aufschlagspiel konnte der USC die gegnerische Mannschaft zu vielen Fehlern zwingen, wodurch auch der zweite Satz nach Konstanz ging. Im dritten Satz wackelte die Annahme der „Zwoten“, wodurch ein variabler Spielaufbau für Zuspieler Jochen Schlag fast unmöglich wurde. Dadurch sicherte sich der SV Fellbach diesen Durchgang deutlich mit 25:17.

Dieselben Probleme prägten auch den folgenden Satz, sodass die Gastgeber mit 10:4 in Führung gingen. Trotz starker kämpferischer Leistung und einem zwischenzeitlichen 16:14 mussten die Konstanzer diesen Satz an Fellbach abgeben. Erneut also verspielte der USC eine 2:0-Führung und schlechte Erinnerungen an das verlorene Heimspiel gegen die MADS Ostalb kamen auf, wo man ebenfalls eine 2:0-Führung aus der Hand gab.

Im Tiebreak zeichnete sich ein dramatisches Ende dieser eher schwachen Regionalligapartie ab. Die beiden Teams lieferten sich einen ausgeglichenen Schlagabtausch, sodass beim Stand von 11:11 noch keine vorzeitige Entscheidung gefallen war. Beim Stand von 12:14 aus Sicht des USC schien das Spiel bereits verloren, doch durch einige glückliche Aktionen schaffte man es erneut sich zurück zu kämpfen und den Tiebreak noch zu drehen. «Wir müssen unserer Mannschaft ein großes Kompliment machen», sagten die Trainer Uwe Schneider und Philipp Röhl nach der Partie. «Wir haben uns trotz des Rückstands nicht aus der Ruhe bringen lassen und uns endlich mal mit einem Sieg belohnt».

Am kommenden Samstag empfängt der USC Konstanz dann die zweite Mannschaft des TSV G.A. Stuttgart in der heimischen Schänzlehalle.

USC Konstanz: Berger, Dittrich, Fauser, Hölzl, Iberl, Reichert, Röhl, Schlag, Schöne

Damen II überzeugt beim Heimspieltag

USC Konstanz II – TV Kappelrodeck 3:1 (25:14, 25:15, 20:25, 25:20) und USC Konstanz II – SV Kirchzarten 3:1 (25:18, 25:16, 21:25, 25:20). Der Jubel war groß, als die zweite Damenmannschaft des USC sich nach den beiden gewonnenen Spielen beim Heimspieltag am vergangenen Samstag in den Armen lag. Nach dem Aufstieg aus der Landesliga legte das Team einen beeindruckenden Saisonstart hin, der den Bodensee-Mädels 3 Siege aus 3 Spielen und die momentane Tabellenführung in der Verbandsliga einbrachte.

Der Start in das Spiel gegen den TV Kappelrodeck verlief für die Damen um Kapitänin Mona Reichmann optimal: Von Beginn an dominierte das Team den Gegner und schaffte es, sich durch druckvolle Aufschläge, gepaart mit einer guten Absprache in Annahme und Abwehr deutlich abzusetzen und den Satz auch souverän zu Ende zu spielen (25:14). Auch im zweiten Satz ließen die USC-Damen nichts anbrennen – eine stabile Annahme ermöglichte ein variables Zuspiel über alle Positionen, und der Gegner fand zunächst kein Mittel gegen die Angriffe des USC. Somit ging auch dieser Satz deutlich zugunsten des USC aus (25:15). Nun schlichen sich auf Konstanzer Seite jedoch vermehrt Konzentrationsfehler ein und zudem hatte sich der Gegner jetzt deutlich besser auf die USC-Damen eingestellt. Das Resultat war ein ausgeglichener dritter Satz, in dem der USC zwar stets ein oder zwei Punkte Vorsprung hatte, sich jedoch nicht klar absetzen konnte. Beim Stand von 20:20 schienen die Nerven der USC-Damen zu flattern – es folgten einige unnötige Eigenfehler und nun wackelte auch noch die bisher souveräne Annahme. Schließlich ging der Satz mit 25:20 an den TV Kappelrodeck. Mit der Aussicht, dass noch ein zweites Spiel absolviert werden musste, wollte das Team um jeden Preis den Tie-Break vermeiden und fand nach dem kurzen Aussetzer wieder zu einer hohen Konzentration und dem effizienten Spiel aus den ersten beiden Sätzen zurück. Entsprechend konnten sich die USC-Damen wieder früh absetzen und den Vorsprung auch bis zum Ende des Satzes beibehalten (25:20). «Es ärgert mich, dass wir im dritten Satz so nachlässig geworden sind» zeigte sich Reichmann nach dem ersten Spiel etwas zerknirscht «aber umso besser ist es, dass wir dann im vierten Satz wieder unser Spiel durchgezogen haben.»

Nach einer kurzen Pause ging es dann mit dem zweiten Spiel gegen den SV Kirchzarten weiter. Zunächst schien es, als ob die USC-Damen mit den Gedanken nicht ganz auf dem Feld waren, was zu einem frühen Rückstand führte (4:9). Doch davon ließen sich die USC-Mädels nicht aus der Ruhe bringen und brachten sich nach einer Aufschlagserie von Diagonalangreiferin Alexandra Kohler wieder zurück ins Spiel (9:9). Das Team stellte sich durch die taktischen Anweisungen von Coach Kolja Hüther gut auf den Gegner ein, holte sich immer mehr Bälle in der Abwehr und konnte auch längere Ballwechsel für sich entscheiden. Schließlich ging der erste Satz deutlich an den USC (25:18). Im zweiten Satz lief aus Sicht des USC auch wieder alles rund (25:16), doch auch dieses Mal schaffte es das Team nicht, im dritten Satz den Sack zuzumachen. Die Gegner aus Kirchzarten gaben in der Abwehr keinen Ball verloren und stellten sich gut auf die USC-Damen ein, die ihre Angriffe nicht mehr wie gewohnt in Punkte verwandeln konnten. Entsprechend musste sich das Team im vierten Satz mit 25:21 geschlagen geben. Spiegelbildlich zum ersten Spiel gingen die USC-Damen mit diesem Satzverlust jedoch relativ gelassen um und starteten umso motivierter in den vierten Satz. Kirchzarten hatte dem druckvollen Spiel des USC zunächst wenig entgegenzusetzen, sodass ein deutlicher Vorsprung von zwischenzeitlich 11 Punkten für den USC auf dem Zähler stand. Gegen Ende des Satzes arbeitete sich der Gegner nochmals heran, doch schließlich konnte der USC auch den letzten Satz des Tages für sich entscheiden (25:20) und sich über eine optimale Punkteausbeute von 6 Punkten aus zwei Spielen beim Heimspieltag freuen.

«Ich bin stolz auf die Mädels, dass sie es in beiden Spielen geschafft haben, nach dem Satzverlust die Ruhe zu bewahren» freut sich Hüther über den Ausgang des Spieltages, «das war alles andere als selbstverständlich». Am kommenden Wochenende geht es für die zweite Damenmannschaft direkt weiter mit dem schwierigen Auswärtsspiel gegen den Oberliga-Absteiger Bad Krozingen, der bisher eine makellose Bilanz von 6 Punkten aus 2 Spielen aufweisen kann.

Es spielten: Dröge, Ehrlinspiel, Gregorc, Haug, Holweger, Keller, König, Kohler, Kornblum, Martersteig, Mühlhäußer, Nöh, Reichmann

Nächste Herausforderung für den USC Konstanz in Stuttgart

TSV G.A. Stuttgart – USC Konstanz (Samstag, 26.10.2019, 19:00 Uhr, Stuttgart). Nach der sehr knappen Heimniederlage vor zwei Wochen gegen den TV Rottenburg II geht es nun am kommenden Samstag zu den Volleyballern von der G.A. Allianz aus der Landeshauptstadt Stuttgart. Aktuell bedeutet das, der siebte der Tabelle empfängt den dritten. Allerdings sind auf Grund von schmerzhaften Ausfällen auf Seiten des USC Konstanz die Favoriten nicht klar zu benennen.

Diagonalangreifer Lars Hammer und Kapitän Paul Kaltenmark verweilen aktuell im Urlaub und können somit die Reise nach Stuttgart nicht mit antreten. Nun liegt es am Rest des Teams, so viele Punkte wie möglich einzufahren. Bisher hat Konstanz zwei von drei Spielen der jetzigen Saison für sich entscheiden können, wohingegen der TSV G.A. Stuttgart bisher nur einmal Grund zum Jubeln hatte. Trainer Timo Meßmer ist gespannt auf das Duell und sagt: „Das wird ein schwieriges Spiel, wenn wir allerdings konzentriert unser Spiel durchziehen, können wir am Samstag Punkte holen.“

In der vergangenen Trainingswoche wurde der Fokus hauptsächlich auf ein variables Angriffsspiel gesetzt, um das Fehlen von Hammer und Kaltenmark auszugleichen. Entscheidend wird sein, wie die Umsetzung der Vorgaben aus den Trainings erfolgt. Zudem muss der Aufschlag, wie in den ersten beiden Spielen, wieder als erfolgreiches Druckmittel funktionieren. Dann können die Punkte aus der Landeshauptstadt an den See entführt werden.