Erfolgreicher Start für die Drittliga-Volleyballer des USC Konstanz

TG Rüsselsheim II – USC Konstanz 2:3 ( 21:25, 25:20, 24:26, 25:19, 17:19) – Im ersten Saisonspiel mussten die Konstanzer Drittligavolleyballer direkt zu einer der weitesten Auswärtsfahrten in Rüsselsheim antreten. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Vorbereitungsturnier in Fellbach vor zwei Wochen wollten die Konzilstädter die positive Energie mit in die Saison retten und gleich für die ersten Punkte sorgen. „Mit der vor zwei Wochen in Fellbach gelieferten Leistung unserer Mannschaft sind wir sehr zufrieden und wir hoffen, die Jungs zeigen auch diesmal viel Einsatz und Stärke auf dem Spielfeld. Nur so können wir siegreich in die Saison starten“, sagte Trainer Marcus Hornikel vor dem Spiel.

Der Start des ersten Satzes verlief dann auch wie erwünscht. Bärenstarke Block- und Feldabwehr brachten die Konzilstädter schnell mit 4:0 in Führung. Je länger der Satz aber andauerte, desto besser kamen die Rüsselsheimer ins Spiel. Trotzdem ließen sich die Konstanzer den Vorsprung nicht abnehmen und brachten den ersten Durchgang mit 21:25 ins Trockene.

Die fehlende Konstanz im eigenen Spiel und das stark verbesserte Aufschlagspiel des Gastgebers gegen Satzende stellte die Konstanzer im zweiten Durchgang jedoch vor eine unlösbare Aufgabe. Somit ging der zweite Satz mit 25:20 an die besser aufspielenden Rüsselsheimer.

Mit der Rückbesinnung auf die eingespielten Spielzüge des Vorbereitungsturniers und jetzt unaufhaltsam dominant auftretendem Diagonalangreifer Lars Hammer konnte die Führung im darauffolgenden Satz zurückerobert werden. In finalen Ballwechseln zeigte sich der USC Konstanz stärker, vor allem im Block- und Aufschlagspiel, was den dritten Satz mit 24:26 für die Konzilstädtler entscheiden ließ.

Der vierte Satz war das Spiegelbild des Zweiten. Die Fehlerquote der Konstanzer stieg, während die Gastgeber immer wieder mit druckvollen Aufschlägen und stabilem Blockspiel punkten konnten. Somit ging der vierte Satz, ebenso wie der zweite Durchgang, an die Gastgeber aus Rüsselsheim. „Das Wichtigste war es, einen kühlen Kopf zu bewahren, denn wir haben den Tiebreak schon kommen sehen. Es galt dann, die letzten Kräfte zu sammeln und alles zu geben, um zwei Punkte an den See zu holen“, so Hornikel.

Doch im Tiebreak starteten die Jungs um Kapitän Paul Kaltenmark denkbar schlecht. Schnell lagen die Rüsselsheimer mit 5:0 vorne und mit den Fans im Rücken sah es schon nach einer Vorentscheidung aus. Dann zeigten die endlich wieder wach gewordenen Konzilstädtler eine super Moral, indem sie den Ausgleich erkämpften. Dabei spielten die Hauptrolle Lars Hammer, der mit unglaublichen Aufschlägen drei direkte Punkte erzielen konnte, und der Verteidigungsspezialist Jonathan Rodler, der alle gegnerischen Angriffe neutralisierte.

“Das war ein hart erkämpfter, aber verdienter Sieg”, meinte ein sichtlich erleichterter Marcus Hornikel nach dem Spiel. “Wir haben einen super Teamgeist gezeigt, als wir den Tiebreak noch drehen konnten! Das zeigt auch das Potenzial auf, das in diesem Team steckt! Wir konnten aber auch noch einige Probleme feststellen, die es in den nächsten Trainings zu beheben gilt, bevor wir am nächsten Wochenende gegen die Aufsteiger aus Feldkirchen zum ersten Heimspiel antreten.”

USC Konstanz: Büchner, E. Hammer, L. Hammer, Hornikel, Kaltenmark, Kordic, Kempe, Lelle, Martin, Mundt, Rodler, Sailer.

Herren II warten immer noch auf die ersten Punkte

USC Konstanz – TG Bad Waldsee 0:3 (16:25, 23:25, 23:25) – Für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz ist der Fehlstart in der neuen Liga perfekt. Beim zweiten Spiel setzte es bereits die zweite deutliche Niederlage. Doch Trainer Uwe Schneider möchte das so nicht gelten lassen: «Man kann von uns als Aufsteiger nicht erwarten, dass wir direkt die stärkeren Mannschaften der Liga vom Platz fegen». Insgesamt habe seine Mannschaft «sehr gut gespielt, nur leider in den entscheidenden Phasen zu viele Eigenfehler gemacht».

Im ersten Satz lief nach einem holprigen Beginn so gar nichts zusammen bei den Konstanzer Hausherren. Immer wieder schlichen sich Ungenauigkeiten in der Annahme ein und auch im Block machte man es den Gästen aus Bad Waldsee viel zu einfach.

Außerdem musste der USC Konstanz ohne gelernten Zuspieler antreten, da der etatmäßige Verteiler Tobias Schenk im Urlaub weilte. Jochen Schlag, seines Zeichens eigentlich gelernter Außenangreifer, übernahm also das Zepter im Zuspiel und machte seine Sache ordentlich. «Wir können Jochen nichts vorwerfen – er hat seine Sache wirklich gut gemacht», sagte Spielertrainer Philipp Röhl nach der Partie.

Folgerichtig ging der erste Satz deutlich an die TG Bad Waldsee, die sich vor der Saison noch mit den ehemaligen Zweitligaspielern Marc Moosherr und Jakob Elsässer aus Friedrichshafen verstärkt hatten. Jener Elsässer war es auch, der den Konstanzern Punkt um Punkt einschenkte. Im zweiten und dritten Satz stabilisierte sich der USC Konstanz zunehmend und man sah endlich ein Spiel auf Augenhöhe. Doch wie schon im ersten Saisonspiel gegen den VfB Friedrichshafen fehlte den Spielern um Kapitän Matthias Dittrich die Abgeklärtheit um was zählbares mitzunehmen.

«Wir werden definitiv nicht die Köpfe hängen lassen», so Trainer Schneider nach der Niederlage, «sondern konzentriert weiterarbeiten und damit dann auch bald die ersten Punkte holen».

USC Konstanz: Fauser, Hölzl, Dittrich, Iberl, Schlag, Berger, Petry, Raß, Kuritz, Schöne, Ardelt, Röhl

Damen I: Feuertaufe in neuer Liga bestanden

USC Konstanz – DjK Schwäbisch Gmünd 3:1 (25:15, 20:25, 25:14, 25:16). Die Feuerprobe für die Volleyballerinnen des USC Konstanz ist bestanden – und das sogar recht eindrucksvoll. Das Team von Trainerin Alina Lupu gewann am vergangenen Samstag gegen den DJK Schwäbisch Gmünd souverän mit 3:1 (25:15, 20:25, 25:16, 25:14). Gleich im ersten Satz setzten sich die Konstanzerinnen mit einer Aufschlagsserie von Zuspielerin Britta Steffens auf 5:0 ab und bauten diesen frühen Vorsprung bis zum 16:10 sogar noch weiter aus. Nach einer Auszeit seitens der DJK gingen nochmal drei Punkte in Folge an den Gegner zum 15:19. Das sollten in diesem Satz jedoch die letzten Punkte gewesen sein, denn die Damen vom See entschieden diesen ersten Durchgang eindrucksvoll mit 25:15 für sich. «Wir sind sehr gut in das Spiel gekommen», zeigte sich Trainerin Alina Lupu nach dem Spiel sehr zufrieden.

Doch im zweiten Satz riss der spielerische Faden des USC Konstanz aus unerklärlichen Gründen ab. Die Leistung wurde in allen Elementen wackeliger und mit unnötigen Eigenfehlern brachte man den Gegner wieder ins Spiel. 20:25 hieß es am Ende von Durchgang zwei aus Sicht der Konstanzer. Für die Trainerin Lupu sind die Gründe für den Satzverlust relativ klar: «die Mannschaft muss sich in der neuen Liga erst zurecht finden und man kann als Aufsteiger jetzt auch nicht erwarten wieder so durch die Liga zu marschieren wie im vergangenen Jahr».

Auch der dritte Satz startete für die Konzilstädter mit einem Rückstand, jedoch bewiesen die Spielerinnen um die beiden Kapitäne Lina Hummel und Britta Steffens Moral. Ohne sich von dem kleinen 2:5-Rückstand aus der Ruhe bringen zu lassen, fanden sie zu alter Stärke zurück. Starke Aufschläge und eine souveräne Blockarbeit brachten den Gegner wieder in Bedrängnis und ermöglichten einen Vorsprung von zehn Punkten beim Spielstand von 16:9. Von nun an ließ das Team des USC Konstanz nichts mehr anbrennen. Lena Schuh punktete reihenweise über die Außenposition und die Mittelblockerinnen Felicitas Piossek und Johanna Slowik beendeten Ballwechsel immer wieder mit starken Blockpunkten. Im vierten und letzten Satz konnte die Gastmannschaft aus Schwäbisch Gmünd dann nur noch 14 Punkte verbuchen. „Wir freuen uns sehr! Das war eine tolle Mannschaftsleistung und alles andere als selbstverständlich. Ich denke wir konnten heute beweisen, dass wir den Sprung in die Regionalliga gut gemeistert haben und hier richtig sind!“, so die erleichterte Felicitas Piossek nach ihrem USC-Debüt. Am nächsten Wochenende ist die Damenmannschaft des USC um 20 Uhr beim Absteiger aus der 3. Liga TV Villingen zu Gast.

USC Konstanz: Steffens, Zametica, Stapel, Ambrosius, Piossek, Slowik, Welsch, Hummel, Schuh, Lovric

Drittliga-Volleyballer sind heiß auf den Saisonstart

TG Rüsselsheim – USC Konstanz (Samstag, 28.09.19, 18 Uhr, Rüsselsheim)

Am Ende der vergangenen Saison 2018/2019 stand ein beachtlicher 5. Platz in einer sehr ausgeglichenen 3. Liga Süd für die Drittliga-Volleyballer des USC Konstanz zu buche. Doch die große Zufriedenheit wollte beim Team sowie den Verantwortlichen des USC Konstanz nicht aufkommen. Man war sich einig, dass das stark zusammengestellte Konstanzer Team über weite Strecken der Saison unter den vorhandenen Möglichkeiten gespielt hatte und so hätte es bei einer besseren Leistung eventuell doch für einen der oberen Plätze reichen können.

Die Vorzeichen vor der kommenden Saison sind nun jedoch komplett anders. Namhafte Abgänge wie die jahrelange Identifikationsfigur Philipp Sigmund, der studienbedingt zum finanzstarken Ligakonkurrenten aus Bliesen wechselt, schmerzen und werden das junge Team sicherlich vor Probleme stellen. Mit Johannes Becker, der zum Seenachbarn und Zweitligisten TSV Mimmenhausen wechselte und dem Schweizer Claudio Kriech (Amriswil) haben die Konstanzer zwei weitere Stammkräfte der Vorsaison verloren. Außenangreifer Lukas Hölzl spielt in der kommenden Saison aus beruflichen Gründen für die zweite Mannschaft des USC Konstanz in der Regionalliga. Tim Bischof und Marvin Scheller stehen berufsbedingt dem Verein nur sporadisch zur Verfügung.

Für den Vorstandsvorsitzenden Harald Schuster ist klar, dass „Spieler wie Lars Hammer, Jonathan Rodler und Paul Kaltenmark welche nun alle schon ein paar Jahre Drittligaerfahrung vorzuweisen haben müssen nun mehr Verantwortung übernehmen müssen“, damit der Umbruch erfolgreich gestaltet werden kann.

Verstärkt wird das Team fast ausschließlich mit Spielern aus den eigenen Reihen. Mit Julien Büchner, Frank Sailer, Johannes Lelle und Erik Hammer stoßen entwicklungsfähige und hungrige Spieler zum Team, welche versuchen werden, Druck auf die etatmäßigen Stammspieler auszuüben. Zudem wird das Team durch zwei Neuzugänge aus Fellbach Fabio und Gianluca Pinto komplettiert, die aber vorerst Spielpraxis in der Landesliga sammeln werden.

Eine weitere spannende Änderung wird es auf der Trainerposition geben. Mit Timo Messmer (Interview siehe unten) gelang es dem USC, einen aufstrebenden Coach für die erste Herrenmanschaft zu gewinnen. Messmer wechselt die Seeseite vom VFB Friedrichshafen, wo er als Co-Trainer der U18 Stützpunktmanschaft und Scout in der 2. Bundesliga sein Handwerk lernte. Als Co-Trainier wird auch weiterhin Markus Hornikel agieren, der zur Mitte der letzten Saison interimsweise für Trainer Helmut Zirk übernommen hatte.

Als Ziel gibt das Team nach dem Umbruch zunächst bescheiden den Klassenerhalt aus, „die Liga ist dieses Jahr extrem stark besetzt“ – ist sich Hornikel sicher, „für uns muss das Ziel sein jedes Mal aufs Neue für den Gegner eine unangenehme Aufgabe darzustellen.“

Die Vorbereitung lief trotz einiger Abwesenheiten recht gut. In den bisherigen Testspielen zeigte sich die Mannschaft schon weiter als gedacht. „Selbstverständlich müssen wir uns noch finden und einspielen“ so der neue Trainer Timo Messmer, „doch wir sind auf einem guten Weg“.

Am kommenden Samstag steht für den USC Konstanz das erste Auswärtsspiel und damit auch gleichzeitig das erste Saisonspiel der 3. Liga Süd vor der Tür. Letzte Saison konnte man noch gegen die TG Rüsselsheim in einem packendem Krimi mit 3:2 gewinnen, trotzdem geht am Samstag Rüsselsheim als leichter Favorit in die Partie. Trainer Messmer gibt vor der Partie die Marschrichtung vor: „wichtig wird vor allem sein, von Anfang an fokussiert in das Spiel zu gehen, um von Beginn an klar zu stellen, dass man die Punkte unbedingt mit an den Bodensee nehmen möchte.“

Rüsselsheim wird hier gleich im ersten Saisonspiel ein echter Härtetest, da das Team im Gegensatz zum USC fast keine Abgänge zu verzeichnen hat und somit ein eingespieltes Team aufweist, das sich nicht erst neu formieren muss. Es bleibt also abzuwarten, wie der USC mit dieser Situation umgehen wird.
Kapitän Kaltenmark ist sich aber sicher, dass „jeder von uns heiß auf den Saisonstart ist und wir auf jeden Fall in der Lage sind die Punkte aus Rüsselsheim zu entführen!“
Das erste Heimspiel findet dann am Sonntag den 06.10.2019 um 16:00 Uhr in der Schänzle-Halle statt.

Kader für die kommende Saison:
Frank Sailer, Marc Mundt, Nicolas Hornikel, Paul Kaltenmark (C), Jens Martin, Jonathan Rodler, Marvin Scheller, Bojan Kordic, Lars Hammer, Johannes Lelle , Yannick Kempe, Julien Büchner, Erik Hammer, Tim Bischof, Fabio Pinto, Gianluca Pinto

Der neue Trainer des USC Konstanz im Interview – Timo Messmer

Der USC Konstanz begrüßt Timo Messmer ganz herzlich in seinen Reihen. In einem ersten Interview stand er uns für ein paar Fragen zur Verfügung.

Mit Beginn der neuen Saison steht mit Messmer ein neuer Trainer für unsere 1. Mannschaft an der Seitenlinie. Der 39-Jährige aus Friedrichshafen trainierte in der letzten Saison als Co–Trainer die U18 Jugend – Mannschaft des VfB Friedrichshafen sowie die Landesauswahl Württemberg. Seit Mitte Mai arbeitet Timo mit Co–Trainer Hornikel intensiv mit dem Team, nun ist es endlich soweit – der Saisonstart steht vor der Tür.

Hallo Timo, willkommen in Konstanz! Stell Dich uns doch in ein paar kurzen Worten vor.
Mein Name ist Timo Meßmer und lebe mit meiner Familie im wunderschönen Fischbach am Bodensee. Ich bin 39 Jahre alt seit diesem Sommer beim USC Konstanz.

Wie kommt‘s dass Du beim USC gelandet bist? Was waren deine Beweggründe?
Ich habe in meiner noch kurzen Trainerkarriere sehr viel beim VfB Friedrichshafen im Jugendbereich lernen dürfen. Insbesondere durch die Unterstützung von Andreas Elsäßer (Cheftrainer U18 im VfB Friedrichshafen), habe ich erfahren dürfen, was es braucht um in diesem Sport erfolgreich zu sein. Es ist eher ungewöhnlich, dass ein frischer B-Trainer im ersten Jahr sofort ein Angebot für eine Drittliga-Mannschaft bekommt. Diese Chance wollte ich nutzen um weiter Erfahrung auf hohem Niveau zu sammeln.

Die Arbeit mit dem Team ist in vollem Gange. Wie schätzt Du den aktuellen Stand der Mannschaft ein?
Die Mannschaft musste sich komplett neu finden in der Vorbereitung. Der Kader ist rundum verjüngt, gespickt mit erfahrenen Spielern, die die „Jungen“ an der Hand nehmen. Nach dem Vorbereitungsturnier war ich positiv überrascht, wie gut die Mannschaft schon funktioniert, obwohl wir in allen Bereichen noch Potential nach oben haben.

Gleich zum Anfang der Saison stehen wichtige Partien gegen vermutliche Konkurrenten an. Vorteil oder Nachteil?
Ganz klar Vorteil. Wir sind ein sehr unangenehmer Gegner. Mehr möchte ich nicht verraten und euch eher motivieren, es euch anzuschauen. 

Wo landet der USC am Ende und worauf wird es ankommen?
Es wird darauf ankommen, wie die Mannschaft die Taktik umsetzen kann, die wir als Trainer vorgeben. Wenn wir die einfachen Dinge richtig machen, sind wir in der Lage für jeden Gegner eine Gefahr zu sein. Jeder Spieler in unserem Kader hat die Fähigkeit die Dynamik des Spiels zu unseren Gunsten zu verändern. Das wird ein großes Plus sein in dieser Saison.

Die Fragen stellte Philipp Röhl

USC Konstanz II will sich von Auftaktniederlage rehabilitieren

USC Konstanz – TG Bad Waldsee (Samstag, 28.09.19, 19.30 Uhr, Schänzlehalle Konstanz)

Nach der Auftaktniederlage im ersten Saisonspiel gegen den VfB Friedrichshafen II will der USC Konstanz nun im zweiten Spiel der Saison auch die ersten Punkte einfahren. Bereits am vergangenen Wochenende zeigten die Regionalliga-Volleyballer um Kapitän Matthias Dittrich eine mehr als ansprechende Leistung, als man sich im Südbadenpokal nur knapp dem Zweitligisten der FT Freiburg im Halbfinale geschlagen geben musste. „Wir müssen unseren Spielern ein großes Kompliment aussprechen“ sagten die Trainer Uwe Schneider und Philipp Röhl nach dem Wochenende unisono, „wir haben mit Herz und Leidenschaft gespielt und das müssen wir am Samstag wieder tun“.

Denn am kommenden Samstag ist die starke Mannschaft der TG Bad Waldsee zu Gast in der heimischen Schänzle Halle. Die Mannschaft hat sich vor der Saison noch mit den drittligaerfahrenen Marc Moosherr und Jakob Elsässer aus Friedrichshafen verstärkt und wird daher ein „schwerer Brocken für uns“ sagte Trainer Uwe Schneider vor der Partie.

Personell können die Konstanzer fast aus dem Vollen schöpfen. Einzig Zuspieler Tobias Schenk steht den Konzilstädtern nicht zur Verfügung. Der USC Konstanz muss nun also ohne gelernten Zuspieler auskommen. „Das wird für uns alle eine richtig große Herausforderung“, ist sich Trainer Philipp Röhl sicher. Trotzdem geht man beim USC Konstanz davon aus, dass wir „auch dafür die richtige Lösung finden werden“. Die Allzweckwaffe Jochen Schlag wird also am kommenden Samstag die Fäden im Konstanzer Angriff ziehen. Der gelernte Außenangreifer spielte schon in den letzten Jahren auf der Mittelblockposition und muss jetzt erneut umgeschult werden. Sorgen macht man sich deshalb in Konstanz aktuell nicht, da Schlag „zum Glück hat eine sehr gute technische Ausbildung genossen hat und wir ihm das absolut zutrauen“, so Schneider.

Um am Samstag die ersten Punkte zu erzielen, müsse der USC Konstanz „einfach genau so spielen wie am Pokalwochenende“, sagte Röhl, denn dann kämen die Punkte von alleine.

Damen I: Saisonstart in der Regionalliga mit neuer Trainerin und altbewährtem Team

Neue Liga, neue Trainerin, altes Team – zumindest zu großen Teilen. Denn nach dem Aufstieg der ersten Damenmannschaft in die Regionalliga und einem beruflich bedingten Trainerwechsel blieb das Team fast vollständig bestehen. Am kommenden Samstag, 28.9. um 16 Uhr findet in der Schänzlehalle der erste Spieltag gegen den Tabellendritten der vergangenen Saison Schwäbisch Gmünd statt. Keine leichte Aufgabe für den Aufsteiger.

Jens-Peter Neuberth hatte die erste Damenmannschaft des USC Konstanz in die Regionalliga gecoacht, musste sich dann jedoch aufgrund beruflicher Veränderungen wieder Richtung Karlsruhe orientieren. Das Team stand also zunächst ohne Trainer da und startete einen Aufruf über die sozialen Medien. Darauf wurde Alina Lupu aus Trossingen aufmerksam. Die gebürtige Rumänin, die seit 9 Jahren in Deutschland lebt, hat selbst in der ersten und zweiten Liga ihres Heimatlandes als Zuspielerin auf dem Feld gestanden und bereitet nun die USC-Damen seit Juni auf die Herausforderung Regionalliga vor. „Alina legt viel Wert auf Athletik und erwartet, dass wir in jedem Training alles geben.“, beschreibt die frisch ernannte Mannschaftsführerin Britta Steffens ihren Stil. Den Posten wird sich Steffens mit Lina Hummel teilen, die letztes Jahr nach ihrer zweiten Babypause zunächst nur aushelfen konnte und diese Saison voll dabei sein will. Beide haben Erfahrung aus höheren Ligen. „Ich finde das ist eine super Lösung. Britta und ich haben einen guten Draht, können uns die Aufgaben teilen und Alina unterstützen.“, sagt sie über die ungewöhnliche Konstellation mit zwei Mannschaftsführerinnen.

Nur zweieinhalb Abgänge musste das Team kompensieren. „Einhalb“, weil Marie Bertschinger (geb. Dinkelacker) Nachwuchs erwartet und in der kommenden Saison zunächst Alina Lupu als Co-Trainerin unterstützen wird, wo immer es geht. Angelika „Geli“ Kornblum hat sich entschieden, ihre Erfahrung und ihr Können in den Dienst der zweiten Mannschaft zu stellen. Eva Dubbins, die in der letzten Saison einen großen Schritt nach vorne gemacht hat, will in dieser Saison ihre Schwerpunkte außerhalb der Halle setzen und pausiert deshalb.

Auf der Mittelblockposition ist Felicitas Piossek zum Team gestoßen. Obwohl sie beruflich oft eingespannt ist, wird sie für die Mannschaft durch ihre Erfahrung sehr wertvoll sein. In der letzten Saison stand sie noch für den TV Villingen in der 3. Liga auf dem Feld. Camilla Zametica wechselt außerdem vom ehemaligen Oberligisten SV Bohlingen zum USC und wird hauptsächlich auf der Diagonalposition zum Einsatz kommen.

Weiterhin dabei sind Franka Welsch (Universal), Lina Hummel (Annahme/Außen) und Tena Lovric (Libera), die alle bereits in der letzten Saison zum Team gewechselt waren.
Noch länger dabei und weiterhin Teil der Mannschaft sind Lena Schuh (Außen/Annahme), Britta Steffens (Zuspiel/Diagonal), Leonie Stapel (Diagonal/Außen), Carla Ambrosius (Mittelblock/Universal) und Johanna Slowik (Mittelblock).

Carla Ambrosius und Lena Schuh haben ebenfalls schon höherklassig gespielt. Beide sind sich einig: „Es ist schwer, als Aufsteiger ein Ziel zu definieren. Aber mehr als der Klassenerhalt sollte schon drin sein. Wir haben ein gutes Team, in dem einige Spielerinnen schon höher gespielt haben und alle anderen haben bereits bewiesen, dass sie das Niveau der Liga gut spielen können. Wenn alle fit bleiben, können wir sicherlich einen Platz im Mittelfeld erreichen.Wir freuen uns, dass es endlich losgeht!“

USC Konstanz II schrammt ganz knapp an der Pokalsensation vorbei

Am vergangenen Sonntag durfte der USC Konstanz in der heimischen Schänzlehalle den Südbaden-Pokal mit einigen namhaften Mannschaften ausrichten. So waren unter anderem die Zweitligamannschaften des Seenachbarn TSV Mimmenhausen, sowie der FT Freiburg zu Gast. Für den USC Konstanz II war von vornherein klar, dass es gegen dieses starke Teilnehmerfeld «eher unrealistisch wäre dort ins Finale zu kommen» so Trainer Uwe Schneider vor dem Turnier.

Gleich im ersten Spiel gegen den TSV Mimmenhausen, die in Bestbesetzung in das Spiel gegangen waren, wurde den Konstanzern ihre Grenzen aufgezeigt. «Eigentlich haben wir immer bis Mitte des Satzes gut mitgehalten» sagte Schneider nach dem Spiel, «aber am Ende hat sich dann die Qualität einfach durchgesetzt». Bei den verbliebenen Gruppenspielen gegen die unterklassigen Teams aus Haslach (Landesliga) und Bad Säckingen (Verbandsliga) hielt sich der USC Konstanz schadlos.

Als Gruppenzweiter stand man nun also im Halbfinale den ambitionierten Freiburgern aus der zweiten Bundesliga gegenüber. Der Sieger dieser Partie hätte sich für den Regionalpokal qualifiziert und wäre dann nur noch einen Schritt vom DVV-Pokal-Achtelfinale entfernt gewesen. Da es für beide Mannschaften bereits die vierte Begegnung war und die Freiburger am Abend zuvor sogar noch ein Ligaspiel bestreiten mussten, merkte man beiden Mannschaften die Müdigkeit in der Anfangsphase des ersten Satzes an. «Freiburg hat von Beginn an gut aufgeschlagen und uns damit immer wieder in Bedrängnis gebracht» analysierte Spielertrainer Philipp Röhl den ersten Satz. Folgerichtig ging dieser dann auch mit 19:25 verloren. Mit dem Rücken zur Wand begannen nun allerdings die Konstanzer mit vollem Risiko aufzuschlagen und gleichzeitig im Angriff gegen die grossgewachsenen Freiburger immer wieder Lösungen zu finden. So erarbeite sich die Mannschaft um Kapitän Matthias Dittrich eine Sechs-Punkte-Führung, die man letztlich nicht mehr abgab und den Satz mit 25:21 für sich entscheiden konnte.

Die Entscheidung, wer am Regionalpokal teilnehmen darf, musste also im Tie-Break fallen. Die Freiburger Spieler nutzen nun ihre körperliche Überlegenheit aus und fanden mit krachenden Angriffen immer wieder ihr Ziel. Der USC Konstanz hielt zwar tapfer dagegen, doch gegen Ende des Satzes war der Widerstand dann gebrochen und Freiburg entschied den Satz und damit auch das Spiel mit 15:9. «Wir sind wahnsinnig stolz auf die Leistung unserer Mannschaft» zeigten sich Schneider und Röhl nach dem Spiel erfreut, besonders, da die Mannschaft sich «jederzeit an die taktische Marschroute gehalten hat und damit den Zweitligisten ordentlich in Bedrängnis brachte».

Im Finale duellierten sich dann beide Zweitligisten aus Freiburg und Mimmenhausen um den Pokalsieg mit dem besseren Ende für den TSV Mimmenhausen.

Nach dem Pokalhighlight spielt der USC Konstanz in der Regionalliga am Samstag zuhause gegen die TG Bad Waldsee um wichtige Punkte im Abstiegskampf.

USC Konstanz: Reichel, Dittrich, Iberl, Kuritz, Karrer, Ardelt, Berger, Reichert, Petry, Schenk, Röhl

Damen 2 erreichen Platz 6 beim Landespokalfinale

Für ihren ersten Einsatz nach der Sommerpause trat die zweite Damenmannschaft am frühen Sonntagmorgen die Fahrt nach Offenburg zum Landespokalfinale an. Dabei erwarteten die USC-Mädels in der Gruppenphase zunächst zwei spannende Spiele gegen den VC Offenburg 2 (Oberliga) und den TB Bad Dürrheim (Verbandsliga).

VC Offenburg 2 – USC Konstanz 2 2:0 (25:23, 25:21). Ins erste Spiel gegen die höherklassige Mannschaft aus Offenburg startete das Team um Kapitänin Mona Reichmann hoch konzentriert. Druckvolle Aufschläge, kombiniert mit einer guten Abwehrleistung und cleveren Zuspielaktionen ebneten den Weg für die Führung des USC. Beim Stand von 10:3 aus Konstanzer Sicht fing sich das gegnerische Team jedoch und baute mehr Druck im Aufschlag auf, dem der Annahmeriegel des USC nicht gewachsen war. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Offenburg sich leicht absetzen konnte, auch da sich bei den USC-Damen vermehrt Eigenfehler einschlichen. Beim Stand von 19:21 gelang es Mittelblockerin Caroline Holweger mit platzierten Aufschlägen nochmals, den USC auf einen Punkt Abstand in Führung zu bringen, zum Satzende spielten die Offenburger dann jedoch ihre Klasse aus und konnten die entscheidenden Punkte für sich verbuchen. Auch der zweite Satz begann ausgeglichen, die Favoriten konnten jedoch schnell einen kleinen Vorsprung erarbeiten, den sie bis zum Ende des Satzes nicht mehr abgaben.

TB Bad Dürrheim – USC Konstanz 2 2:0 (25:22, 25:23). Der erste Satz des zweiten Spiels gegen die direkten Ligakonkurrenten aus Bad Dürrheim verlief spiegelbildlich zum ersten Spiel. Die USC-Damen erarbeiteten sich zunächst einen komfortablen Vorsprung von vier Punkten. Beim Stand von 13:9 aus Sicht des USC brach das Konstanzer Spiel dann jedoch aufgrund von Annahmeschwierigkeiten und daraus resultierendem geringen Druck im Angriff ein und man ließ den Gegner wieder an sich herankommen. In der entscheidenden Phase des Satzes hatten die Gegner dann mehr Routine und sicherten sich somit den Satzgewinn. Im zweiten Satz lief auf Konstanzer Seite zunächst gar nichts mehr rund. Unklare Zuständigkeiten in Annahme und Abwehr sowie viele Eigenfehler im Angriff führten zu einem deutlichen Vorsprung von zwischenzeitlich sieben Punkten für Bad Dürrheim. Beim Stand von 13:16 aus Konstanzer Sicht drehte das Team dann jedoch nochmal auf und kämpfte sich Punkt für Punkt an den Gegner heran. Eine starke Aufschlagserie von Diagonalangreiferin Nathalie König brachte den USC dann sogar wieder mit 19:16 in Führung. Doch auch jetzt schafften es die USC-Damen nicht, den Satz ruhig zu Ende zu spielen und mussten sich somit mit 23:25 geschlagen geben. Somit stand der USC nach zwei Niederlagen auf dem dritten Platz in der Gruppe.

TV Bad Säckingen – USC Konstanz 2 2:1 (25:23, 22:25, 15:7). Beim Platzierungsspiel um den fünften Platz traten die USC-Damen gegen die Landesligamannschaft aus Bad Säckingen an. Von der hohen Konzentration und Kampfbereitschaft aus den ersten beiden Spielen war nun nur noch wenig zu sehen. In allen Aktionen fehlte es an Präzision und das Team tat sich schwer, die eigenen Angriffe im Feld der gut abwehrenden Gegner unterzubringen. Auch die taktischen Anweisungen von Coach Hüther konnten die USC-Damen nicht gut umsetzen und mussten daher den ersten Satz mit 23:25 abgeben. Das wollte das Team jedoch nicht auf sich sitzen lassen und erarbeitete sich im zweiten Satz den ersten Satzgewinn des Tages. Doch nun schien die Energie und Konzentration der USC-Damen aufgebraucht, denn in den Tiebreak startete das Team ebenso fahrig wie zu Beginn des Spieles. Auch hier gab der USC direkt einige Punkte ab und schaffte es nun nicht mehr, sich wieder ins Spiel zurück zu kämpfen. Somit ging der dritte Satz mit 15:7 an Bad Säckingen.

Trotz der mageren Bilanz von drei Niederlagen und nur einem gewonnen Satz zeigte sich Coach Hüther nicht unzufrieden. «Ich denke, wir müssen nicht geknickt nach Hause gehen», so Hüther «In einzelnen Phasen haben die Mädels heute gezeigt, auf welchem Niveau sie spielen können. Der Spieltag hat aber auch dazu beigetragen, unsere eigenen Schwachstellen herauszufinden. Wir müssen nun hart daran arbeiten, mehr Konstanz in unser Spiel zu bringen und die Effektivität im Angriff zu erhöhen.» Das Team hat nun noch drei Wochen Zeit bis zum ersten Spieltag in der Verbandsliga gegen den USC Freiburg 2 (Sonntag, 13.10.2019).

Es spielten: Brehm, Dröge, Gregorc, Haug, Holweger, Keller, Kohler, Kornblum, König, Martersteig, Mühlhäußer, Nöh, Reichmann

Im Pokalkracher nur Außenseiterchancen für den USC Konstanz

Am kommenden Sonntag steht ein ganz besonderer Pflichttermin für die zweite Mannschaft des USC Konstanz auf dem Terminplan. In der heimischen Schänzlehalle duellieren sich nämlich insgesamt acht Mannschaften um den Titel des Südbadenpokalsiegers. «Für uns ist das schon eine hervorragende Leistung dort überhaupt dabei zu sein» zeigte sich Trainer Uwe Schneider voller Vorfreude. So werden nämlich unter anderem die Zweitligisten FT Freiburg, sowie der TSV Mimmenhausen am Sonntag an den Start gehen. Auf dem Papier hat der Regionalligist aus Konstanz also eigentlich keine Chance, aber Trainerkollege Philipp Röhl meint selbstbewusst, dass man «diese für sich nutzen wolle».

In der Gruppenphase muss der USC Konstanz also gleich beweisen, wie ernst es der Mannschaft mit solch selbstbewussten Aussagen ist. Erster Gegner ist nämlich direkt der Seenachbar aus Mimmenhausen. «Nominell müssten wir das Spiel ganz klar verlieren», ist sich Röhl sicher, jedoch werde man das Spiel nutzen um sich richtig einzuspielen. Danach folgen zwei Spiele gegen die Bad Säckinger Wölfe (Verbandsliga) und den VC Haslach (Landesliga), wo der USC Konstanz unbedingt seine höhere spielerische Klasse ausspielen möchte.

Personell sieht es bei den Konstanzern nicht ganz so gut aus, da einige Spieler im Urlaub weilen. Nichtsdestotrotz will man sich gut verkaufen und die Pflichtsiege gegen die unterklassigen Mannschaften einfahren und die zwei höherklassigen Mannschaften ärgern. «Wir werden das ganze Turnier als hervorragenden Test für unsere künftigen Aufgaben in der Liga nutzen», sagte Uwe Schneider vor dem Pokalwochenende. Um 10 Uhr ist Spielbeginn in der Schänzlehalle und der USC Konstanz freut sich über viele Zuschauer.

Damen II startet mit neuem Trainer beim Pokalspieltag

Auch für die zweite Damenmannschaft beginnt nun die heiße Phase der Saisonvorbereitung. Am kommenden Sonntag tritt das Team um die beiden Kapitäninnen Eva Nöh und Mona Reichmann beim südbadischen Pokalspieltag in Offenburg an, für den man sich im Juli mit einem 3:1 gegen den TV Staufen qualifiziert hatte. Der Pokalspieltag bietet eine optimale Möglichkeit, sich nach dem direkten Wiederaufstieg aus der Landesliga mit anderen Teams aus der Verbandsliga zu messen. Denn mit dem SV Kirchzarten, dem TB Bad Dürrheim und dem TB Bad Krozingen sind gleich drei Mannschaften dabei, die auch direkte Ligakonkurrenten der USC-Mädels sind.

Personell hat sich für das eingespielte Team einiges verändert. Besonders erfreulich ist, dass mit Kolja Hüther ein erfahrener Volleyballer als Coach für die Mädels gewonnen werden konnte. Hüther stand vor einigen Jahren schon für die erste Herrenmannschaft des USC auf dem Feld und spielte vergangene Saison noch als Diagonalangreifer für den TSV Mimmenhausen in der zweiten Liga. In der kommenden Saison ist er nun nicht mehr selbst als Spieler aktiv, sondern wird die USC-Mädels von der Seitenlinie anleiten. Hüther freut sich auf die neue Herausforderung: „Volleyball ist meine Leidenschaft und als Trainer möchte ich mich nun weiterentwickeln und mein Erlerntes weitergeben, um anderen den Spaß am Volleyball zu vermitteln.“

Trainer Kolja Hüther

Trainer Kolja Hüther

Der Großteil des Teams bleibt wie in der letzten Saison bestehen, dennoch gibt es auch beim Kader einige Änderungen. Verabschieden musste sich das Team von Libera Nadine Kimmich, die Konstanz für einen Auslandsaufenthalt verlassen hat. Dafür freut sich das Team über die Rückkehr einiger alter Bekannter: Mona Reichmann und Lea Ehrlinspiel, die in Konstanz aufgewachsen sind und in der Jugend des USC ausgebildet wurden, sind nach ihrem Studium an den See zurückgekehrt und verteilen in der kommenden Saison gemeinsam mit Verena Brehm die Bälle im Zuspiel. Auch Mittelblockerin Julia Keller kehrt nach einiger verletzungsbedingter Abwesenheit zum USC zurück, und Libera Angelika Kornblum wechselt von der ersten in die zweite Mannschaft, um das Team in Annahme und Abwehr zu unterstützen. Zudem freut sich das Team über die Aufnahme von Alexandra Narr, die auf der Außen-Annahme und Libera-Position zum Einsatz kommen wird.

Somit steht Coach Hüther für die Saison ein breit aufgestellter und sehr gut gefüllter Kader von insgesamt 18 Spielerinnen zur Verfügung. „Unser Saisonziel ist ganz klar der Klassenerhalt“ so Hüther, „den Pokalspieltag am kommenden Sonntag werden wir vor allem dafür nutzen, viel auszuprobieren und als Team zueinander zu finden“. Bevor dann am 13 .Oktober der erste reguläre Spieltag der Saison beim USC Freiburg II stattfindet, hat das Team noch einige Wochen intensives Training vor sich, in denen sich die Mannschaft auf die Herausforderung Verbandsliga vorbereiten wird.