Knappe Niederlage gegen den Tabellenzweiten

USC Konstanz – TV Waldgirmes (18:25, 25:12, 19:25, 25:23, 11:15) – Mit einem Sieg gegen den TV Waldgirmes hätte der USC Konstanz am vergangenen Samstag mit einem Punkt Abstand zum Tabellenzweiten aufschließen können. «Auch wenn den Gästen die Favoritenrolle zugesprochen werden konnte, so rechneten wir uns dennoch gute Siegeschancen aus, da wir zu Hause jeweils von einem frenetischen Publikum angefeuert werden und der wieder genesene Hauptangreifer Lars Hammer in den Kader zurückkehren konnte», so Trainer Hornikel.
Der erste Durchgang startete dann auch sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften überzeugten mit einem soliden Sideout-Spiel. Bis zum Stande von 20:19 aus Sicht des USC Konstanz konnte sich kein Team mit mehr als zwei Punkten absetzen. Dann aber verloren die Konzilstädter die Geduld und versuchten, die Punkte mit waghalsigen Angriffsschlägen zu erzwingen, wodurch die Eigenfehlerquote des USC anstieg und der Satz schlussendlich mit 21:25 an den TV Waldgirmes ging.
Wie ein völlig ausgewechseltes Team starteten die Konstanzer in den zweiten Satz. «Durch präzise Aufschläge, ein sehr diszipliniertes Block- Abwehrspiel und eine tiefe Eigenfehlerquote konnten wir den Druck auf den Gegner während des ganzen Durchganges hochhalten. Dieser Satz war bestimmt einer der besten der ganzen Saison», so Kapitän Sigmund. Somit ging die zweite Runde hochverdient mit 25:12 an die Konstanzer.
Wie schon so oft in dieser Saison folgte auf einen hervorragenden Satz ein unerklärlicher Leistungseinbruch. Außenangreifer Lukas Hölzl fasste den dritten Durchgang folgendermaßen zusammen: «Uns unterliefen zwar eine Menge einfache Angriffs- oder Aufschlagfehler und dennoch konnten wir den Satz sehr ausgeglichen gestalten.» Schlussendlich entschied aber ein sehr konstant aufspielender TV Waldgirmes den dritten Satz mit 19:25 für sich. Dabei spielte vor allem der Diagonalangreifer Peter Schlecht ganz groß auf.
Um die Chancen auf einen Sieg zu wahren, mussten nun der USC den vierten Durchgang für sich entscheiden. Dabei kam den Konstanzern zugute, dass der gegnerische Außenangreifer René Martin vom Schiedsgericht nach mehrmaligen negativen Äußerungen für einen Satz vom Spiel ausgeschlossen wurde. Trotz des Ausschlusses eines wichtigen Angreifers auf Seiten der Gäste schien das Angriffsspiel der Konstanzer nur langsam wieder ins Rollen zu kommen. «Wir waren darauf konzentriert, den nun geschwächten Gegner mit präzisen Bällen zu Fehlern zu zwingen, haben aber dabei zu viel Druck aus den Angriffen genommen, sodass die Hessen dennoch gut mithalten konnten», so Sigmund. Erst als Bojan Kordić drei direkte Blockpunkte nacheinander vom Konstanzer Himmel pflückte, konnte sich der USC einen kleinen Vorsprung erarbeiten sich so ins Tie-Break retten.
Dort gelang den Konzilstädtern der bessere Start und führte schnell mit drei Punkten. Der TV Waldgirmes kämpfte sich aber wieder heran und profitierte dabei auch immer wieder von Unkonzentriertheiten der Gastgeber. Gegen Ende des Spieles zeigten die Hessen nochmals auf, weshalb sie zur Top drei der Liga gehören. Trotz teils spektakulären Angriffsbällen auf Seiten des USC Konstanz drehte Waldgirmes den Satz mit einem konstanten Sideout Spiel zu ihren Gunsten und entschied somit das Spiel mit 3:2 Sätzen für sich.
«Dieses Spiel war sinnbildlich für die ganze Saison. Wir zeigen immer wieder, dass wir mit den besten Teams der Liga gut mithalten können. Um aber ganz vorne mitspielen zu können, müssen wir als Team noch etwas reifen. Nichtsdestotrotz konnten wir dem hervorragenden Publikum wieder einmal zeigen, dass wir es gegen jeden aufnehmen können. Beim nächsten Spiel reicht es dann hoffentlich wieder für 3 Punkte!», so Außenangreifer Claudio Kriech. Schon am kommenden Samstag geht es für den USC Konstanz zu Hause um 19.30 Uhr gegen die TSG Blankenloch mit dem nächsten Meisterschaftsspiel weiter. Wir freuen uns dabei über jede Unterstützung!
USC Konstanz: Sigmund, Hornikel, Martin, Kriech, Mundt, Hölzl, Kaltenmark, Kempe, Rodler, Kordić, Becker, Bischof, Hammer, Schlag

USC will auf einen Punkt an den zweiten Tabellenplatz heranrücken

USC Konstanz – TV Waldgirmes (Samstag 16.03.2019, 19:30 Uhr, Schänzlehalle). Nach der starken Leistung und dem Sieg am vergangenen Wochenende ist der USC Konstanz nur noch vier Punkte hinter dem Tabellenzweiten TV Waldgirmes. Wie der Zufall es will ist eben diese Mannschaft aus Waldgirmes am Samstag zu Gast in der heimischen Schänzlehalle. Mit einem Sieg könnte man dementsprechend bis auf einen Punkt an den zweiten Tabellenplatz herankommen. Das Hinspiel mussten die damals mit Verletzungssorgen geplagten USC’ler allerdings mit 3:1 abgeben.
Auch an diesem Samstag fehlt verletzungsbedingt Diagonalangreifer Lars Hammer. Das Trainer-Duo steht trotzdem im nächsten Spiel vor der schwierigen Entscheidung, die richtigen sieben Spieler auf das Feld zu schicken. „Alle Jungs trainieren momentan sehr gut – da gibt es leider auch bittere Entscheidungen für manche Spieler“, so Trainer Zirk.
Das Trainer-Duo Hornikel und Zirk ist sich sicher, dass „wir auch gegen den Tabellenzweiten eine realistische Chance haben, Punkte zu sammeln“. Dafür müsse man sich jedoch laut Hornikel „noch mal deutlich steigern“. Vor allem der starke Diagonalangreifer der Gäste Peter Schlecht bereitete den Konstanzern im Hinspiel ein ums andere Mal Kopfzerbrechen.
Trotz des großen Konkurrenzkampfes ziehen alle gemeinsam an einem Strang, um am Samstag die nächsten drei Punkte am See zu behalten und sich damit einen der oberen Tabellenplätze zu sichern.

USC-Damen vor letztem Auswärtsspiel

FT 1844 Freiburg – USC Konstanz (Samstag, 16. März 2019, 16:00 Uhr). Am kommenden Samstag geht es für die USC-Damen zum letzten Auswärtsspiel der aktuellen Saison nach Freiburg. Das Team kann dabei ohne Druck aufspielen, denn bereits vor zwei Wochen sicherten sich die Damen mit dem 3:1-Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Mannheim die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga. Besonders viele Wechseloptionen stehen Coach Jens Peter Neuberth wieder einmal nicht zur Verfügung, und zusätzlich sind einige der Spielerinnen körperlich nicht ganz fit. «Man merkt, dass wir die komplette Saison mit einem sehr kleinen Kader bestritten haben», so Coach Neuberth zur personellen Situation. Im Hinspiel hatte der USC deutlich mit 3:0 gegen das junge Team gewonnen – in ihrem letzten Heimspiel werden die Freiburgerinnen jedoch sicherlich hoch motiviert sein, den Tabellenersten nochmal zu ärgern. Dennoch ist das Ziel für die USC-Damen um Kapitänin Lena Schuh ganz klar: «Wir wollen unsere Siegesserie fortsetzen und in den letzten beiden Spielen der Saison keinen Punkt abgeben!»

USC rehabilitiert sich nach Heimniederlage gegen TV Rottenburg

TSG G.A. Stuttgart – USC Konstanz (25:22, 18:25, 22:25, 24:26) – Die Vorzeichen hätten besser stehen können. Nach der Niederlagen am vergangenen Wochenende reiste der USC ohne den verletzten Hauptangreifer Lars Hammer, wie auch ohne Außenangreifer Lukas Hölzl und Mittelblocker Bojan Kordić zum Tabellennachbarn nach Stuttgart. Die Konzilstädter starteten dennoch solide ins Spiel und lagen über den Großteil des ersten Satzes mit ein bis zwei Punkten in Front. In der Crunch Time, beim Stand von 19:21 aus Sicht des TSV, brach das Spiel der Konstanzer allerdings zusammen. Viele Eigenfehler im Finish des ersten Satzes bescherten den Landenshauptstädtern den Satzgewinn.
«Uns war von vorne rein klar, dass wir eine top Performance brauchen, um in Stuttgart zu bestehen! Gott sei Dank konnten wir ab Satz zwei unsere Leistung abrufen. Ich denke, wir haben schlussendlich verdient gewonnen!», so Außenangreifer Paul Kaltenmark, der die Gegner mit geschickt geschlagenen Angriffsbällen immer wieder zur Verzweiflung brachte.
Und so konnte der USC basierend auf einem stabilen Annahmeriegel um Heiko Schlag ab Durchgang zwei das Geschehen beherrschen. Starke Blockarbeit von Mittelblocker Marvin Scheller resultierte folgerichtig im Gewinn der Sätze zwei und drei.
Durchgang vier hatte seine eigenen Gesetze. Der USC startete fulminant mit einer 6:1 Führung in den Satz. «Nach der deutlichen Führung waren wir uns vielleicht ein wenig zu sicher», so Kapitän Sigmund, der eine starke Partie bot. Durch kleine Unachtsamkeiten und dadurch resultierende Eigenfehler gelang es den Stuttgartern, sich langsam wieder an die Konstanzer heran zu kämpfen. Mehr noch, die Hauptstädter erspielten sich ihrerseits den ersten Satzball des vierten Durchgangs. In der entscheidenden Phase waren die Konstanzer auf einmal wieder voll da und nahmen die Herausforderung an. Nach dem zwischenzeitlichen Stand von 22:24 glichen sie das Spielgeschehen durch einen starken Block von Claudio Kriech sowie einer spektakulären Abwehraktion von Rodler und Kaltenmark wieder aus. Kurze Zeit später erspielten sie sich ihrerseits den ersten Matchball des Spieles, den sie sogleich verwerteten.
«Dieser Sieg war hart erkämpft, aber schlussendlich verdient! Die Jungs haben trotz der schwierigen Voraussetzungen geliefert und so die Niederlage des vergangenen Wochenendes ein wenig vergessen machen können. Nun geht es darum, den Fokus schnellstmöglich auf den nächsten Gegner zu richten. Denn mit Waldgirmes, dem momentanen Tabellenzweiten, steht ein weiterer schwerer Test vor uns», so Trainer Hornikel. Das Spiel findet am nächsten Samstag um 19.30 Uhr in der Schänzlehalle statt.
USC Konstanz: Sigmund, Hornikel, Kriech, Bischof, Kaltenmark, Schlag, Mundt, Rodler, Kempe, Becker, Scheller, Martin

Die dritte Meisterschaft in Folge für die Kabooms

USC Kaboom – USC Silverkids 2:3 (25:18, 22:25, 20:25, 27:25, 12:15). Nachdem bei den ersten zwei Spieltagen der Rückrunde die maximale Punktausbeute erreicht werden konnte und die Kabooms somit noch immer ohne Punktverlust die Tabelle der Freizeit Landesliga Schwarzwald-Bodensee anführten, kam es zum Lokalderby mit dem vereinsinternen Rivalen und aktuell Tabellenzweiten, den USC Silverkids. Durch den komfortablen Vorsprung von 10 Punkten in der Tabelle war klar, dass ein einziger Punkt im direkten Duell zur vorzeitigen Meisterschaft reichen würde. Aufgrund einiger verletzungs- und urlaubsbedingter Abwesenheiten standen jedoch nur 8 Spieler und Spielerinnen für dieses Vorhaben zur Verfügung. Lautstark angefeuert von den zahlreichen Zuschauern, die erfreulicherweise trotz schönstem Wetter den Weg in die Petershauser Halle fanden, starteten die Kabooms motiviert in das Spiel. Mit druckvollen Aufschlägen stellte man den Gegner von Anfang an vor Probleme in der Annahme und konnte sich so schnell einen Vorsprung erarbeiten. Zu keinem Zeitpunkt geriet dieser nennenswert in Gefahr und so konnte der erste Satz schlussendlich passenderweise auch mit einem Ass gewonnen werden (25:18).
Wer aber dachte, dass der Gegner sich vom Satzverlust beeindrucken lassen würden, der hatte sich getäuscht. So musste das Team um Spielertrainer Johannes Fuchs im zweiten Satz von Anfang an einem Rückstand hinterherlaufen. Kleine Fehler und Probleme schlichen sich ein und der Spielfluss aus dem ersten Satz ging verloren. Erst zur Satzmitte hin stabilisierte sich das Team wieder, die Annahme wurde besser, der Block stand oft goldrichtig und pflückte einige Bälle aus der Luft und somit konnte der Ausgleich zum 18:18 erreicht werden. Es entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Duell, was letztendlich jedoch die Silverkids knapp für sich entscheiden konnten (22:25).
Der dritte Satz verlief ähnlich wie der zweite Satz, Unkonzentriertheit und Nervosität verbreiteten sich zunehmend. Womöglich waren die Spieler in Gedanken doch zu sehr mit der Meisterschaft beschäftigt. So gelang es nicht, den frühen Rückstand aufzuholen und zum ersten Mal in der Saison musste das Team in einem Spiel zwei Sätze abgeben (20:25). Die Silverkids witterten nun die Sensation und warfen alles in die Waagschale, sodass die Kabooms auch im vierten Satz erstmal wieder einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Nach flammenden Ansprachen in den Auszeiten und angetrieben von einem lautstarken Fanblock wehrten sich die Kabooms nun mit allen Kräften gegen die drohende Niederlage und kamen Punkt für Punkt heran. Das Spiel war vor Spannung nicht zu überbieten, kaum einen der Zuschauer hielt es noch auf den Bänken. In den letzten kräftezehrenden und dramatischen Ballwechseln zeigte der Tabellenführer nun die stärkeren Nerven und konnte den Satz für sich entscheiden (27:25). Auch wenn das Spiel noch nicht gewonnen war, stürmte dennoch das ganze Team aufs Feld und feierte, denn nun war klar, dass sich die Kabooms unabhängig vom Ausgang des Entscheidungssatzes zum dritten Mal in Folge zum Meister der Landesliga gekrönt hatten.
Getragen von der Freude über den Titel startete das Team in den letzten Satz und zog bis zum 9:4 davon. Die Kids gaben jedoch nicht auf und drehten das Spiel mit einer Energieleistung gar noch zum Spielgewinn und hatten somit auch etwas zu feiern.

USC Kaboom – Karl Storz Aktiv 3:0 (25:15, 25:21, 25:23). Mit ungewohnter Aufstellung starteten die Kabooms in das zweite Spiel des Tages, so gab der nach Verletzung zurückgekehrte Außenangreifer Domi sein Debüt auf der Zuspielposition. Man merkte den Spielern sowohl das kräftezehrende Fünfsatzduell als auch die noch neue Aufstellung an, und machte es dem Tabellenletzten nicht allzu schwer Punkte zu sammeln. Insbesondere im dritten Satz machte der frischgebackene Meister es sich selbst nochmal schwer und ließ viele Aktionen des Gegners zu, der folgerichtig in Führung ging (18:20). Die Ansprache in der darauffolgenden Auszeit rüttelte jedoch alle wieder wach und somit konnte trotz teilweise durchwachsener Leistung ein klarer 3:0 Sieg eingefahren werden.
„Es ist überragend, dass wir bereits im viertletzten Spiel den Meisterschaftstitel klar gemacht haben. Auch wenn es natürlich ein bisschen schmerzt, das erste Spiel der Saison verloren zu haben, kann ich meiner Mannschaft über die ganze Saison hinweg nur gratulieren und meinen Dank aussprechen“, so das Fazit von Kapitän und Trainer Johannes Fuchs. Auch wenn es jetzt gilt sich auf die Südbadischen Meisterschaften am 31.03. in Rheinfelden vorzubereiten, durfte ein bisschen Spaß im Training an Fasnacht nicht fehlen.
Es spielten: Andi, Carina, Dima, Domi, Jan, Johannes, Maike, Markus, Nadja, (Anna & Kathi als Coach)

USC will im Rückspiel gegen Stuttgart punkten

TSV G.A. Stuttgart – USC Konstanz (Samstag 09.03.2019, 19:00 Uhr, Stuttgart). Nach der unglücklichen Niederlage gegen den TV Rottenburg am letzten Wochenende will die Mannschaft um Trainer Hornikel und Zirk schnell wieder in die Spur kommen und gegen die Mannschaft aus Stuttgart drei Punkte holen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde in der vergangenen Trainingswoche fleißig gearbeitet. Zudem absolvierte die Mannschaft ein Testspiel gegen die zweite Herrenmannschaft des USC, welche sich auf Meisterkurs in der Oberliga befindet. „Wir konnten in diesem Spiel nochmals viel ausprobieren, auch auf der Diagonalposition, sodass wir den verletzungsbedingten Ausfall von Lars Hammer hoffentlich gut kompensieren können“, zeigt sich Hornikel zuversichtlich.
Neben Lars Hammer wird den Bodenseemännern auch Mittelblocker Bojan Kordic fehlen. Diese beiden Spielern werden vor allem im Block fehlen, da der Stuttgarter Außenangreifer Malte Stiel die Konstanzer Abwehr bereits im Hinspiel vor unlösbare Aufgaben stellte.
Die Männer sind aber selbstbewusst, dass sie dieses Mal die Stuttgarter Angreifer besser in den Griff bekommen und drei Punkte an den See holen.

USC-Damen kämpfen sich zur Meisterschaft

VSG Mannheim DJK/MVC – USC Konstanz 1:3 (25:15, 29:31, 12:25, 17:25). Nach dem Auswärtsspiel am vergangenen Samstag brachen die Spielerinnen des USC in euphorischen Jubel aus und ließen die Sektkorken knallen. Trotz eines verkorksten Starts in das Topspiel gegen den direkten Favoriten aus Mannheim kämpfte sich das Team zurück und gewann am Ende mit 3:1 – damit sind die USC-Damen uneinholbar auf dem ersten Tabellenplatz der Oberliga Baden und können sich schon drei Wochen vor Ende der Saison über die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga freuen.
Der Start ins Spiel verlief aus Konstanzer Sicht alles andere als optimal. Die druckvollen Aufschläge und die gute Block-Feldabwehr der Gegner stellte den USC vor eine ungewohnte Herausforderung, mit der das Team zunächst nicht umgehen konnte. Einige Abstimmungsprobleme und mangelnder Druck im Angriff führten dazu, dass die Mannheimer Punkt für Punkt bejubeln konnten. So waren die USC-Damen zum ersten Mal in der Saison mit einem sehr deutlichen Verlust des ersten Satzes konfrontiert (15:25).
Das wollte das Team jedoch definitiv nicht auf sich sitzen lassen, denn immerhin befand man sich im entscheidenden Spiel um die Meisterschaft und hatte sich schon auf der langen Anreise im Mannschaftsbus stimmungstechnisch voll auf das Spiel eingestellt. Entsprechend schwor Coach Jens Peter Neuberth in der Satzpause das Team darauf ein, deutlich an der Qualität der einzelnen Aktionen zu arbeiten, um mehr ins eigene Spiel hinein zu finden und den Gegner stärker unter Druck setzen zu können. Deutlich konzentrierter gingen die Spielerinnen in den zweiten Satz, der sich zu einem Schlagabtausch auf Augenhöhe entwickelte. Insbesondere in der intensiven und nervenaufreibenden Schlussphase kämpften beide Teams um jeden Ball und die Mannheimerinnen wehrten einige Satzbälle des USC ab, bis beim Stand von 30:29 aus Konstanzer Sicht dann endlich der Befreiungsschlag gelang – Damit stand es ausgeglichen in Sätzen.
Nun stand das Momentum deutlich auf Seite der Konstanzer, die den Schwung direkt mit in den dritten Satz nehmen konnten. Dieser Satz entwickelte sich spiegelbildlich zum ersten Satz: Der USC brachte den Gegner mit druckvollen und platzierten Aufschlägen ein ums andere Mal in Bedrängnis und provozierte dadurch viele Eigenfehler auf Seite der Mannheimerinnen, zudem konnten durch die starke Blockarbeit der Mittelblockerinnen Marie Bertschinger und Eva Dubbins auch einige direkte Blockpunkte gefeiert werden. Beim Gegner lief nun gar nichts mehr rund und der Satz ging mit 25:12 deutlich an den USC. Im vierten Satz ließen die USC-Damen, die nun endgültig den eigenen Rhythmus im Spiel gefunden hatten, nichts mehr anbrennen. Mannheim gab sich nicht auf und kämpfte nach wie vor um jeden Punkt, doch die USC-Damen ließen sich dadurch nicht mehr aus der Ruhe bringen und versenkten viele Angriffe eindrucksvoll im gegnerischen Feld, sodass auch dieser Satz am Ende deutlich zu Gunsten des USC ausging (25:17).
„Wir sind alle überglücklich, dass wir bereits jetzt die Meisterschaft klar machen konnten!“ freute sich Kapitänin Lena Schuh nach dem Spiel. Auch Coach Jens Peter Neuberth war sichtlich zufrieden und jubelte mit seinem Team über den Sieg: „Die Mädels haben heute Nerven und Moral bewiesen und gezeigt, dass sie auch gegen einen starken Gegner bestehen können – auch wenn der Start ins Spiel echt Nerven gekostet hat!“
Am kommenden Wochenende steht für das Team bereits das nächste Heimspiel gegen den TB Bad Krozingen an (Samstag, 9. März 2019, 19:00 in der Pestalozzihalle). Der Anspruch des Teams für die letzten Spiele ist ganz klar, trotz des bereits erreichten Ziels der Meisterschaft die Siegesserie bis zum Ende der Saison aufrecht zu erhalten.
USC Konstanz: Ambrosius, Bertschinger, Dubbins, Hummel, Kornblum, Lovric, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens

Siegesserie des USC gerissen

USC Konstanz-TV Rottenburg II (25:21, 22:25, 23:25, 23:25). In einem packenden und emotionalen Fasnachtsderby gegen den TV Rottenburg II konnten die Konstanzer trotz frenetischer Zuschauerunterstützung leider keine Punkte am Bodensee lassen. Der Start in das Spiel hätte aus Konstanzer Sicht nicht besser verlaufen können. «Wir blockten alles runter, was in unsere Feldnähe kam», meinte Johannes Becker zum ersten Satz, der mit elf direkten Blockpunkten zu überzeugen wusste. Da auch die Annahme und dadurch das Side-out Spiel sehr gut funktionierte, konnten die Konstanzer schnell auf 19:11 davonziehen und den Satz schlussendlich sicher nach Hause bringen.
Die Konzilstädter konnten den Schwung des ersten Durchganges nicht in den weiteren Spielverlauf mitnehmen. Immer wieder spielten sie schöne Punkte heraus, machten aber auch ebenso viele Eigenfehler. Die Rottenburger ihrerseits bestachen durch ein sehr konstantes Spiel, stellten ihre Verteidigung immer besser auf die Angriffe des Heimteams ein und erspielten sich so einen kleinen Vorsprung und schlussendlich auch den Satzausgleich. Der dritte Satz war ein Ebenbild des Zweiten. «Auf einen stark erkämpften Punkt kam direkt ein Eigenfehler – da müssen wir in der nächsten Woche nochmals über die Bücher», so Hornikel. Vor allem in den entscheidenden Phasen blieben die Konzilstädter immer wieder an der stark aufspielenden Verteidigung der Rottenburger hängen, die den Ball dann ihrerseits irgendwie im Feld der Heimmannschaft unterbrachten. So ging auch der dritte Satz mit 23:25 an das Gästeteam.
Zu Beginn des vierten Durchgangs konnten die TVR-Boys gleich einige Punkte zwischen sich und den USC legen. Der Vorsprung wurde aber, zur Freude des heißblütigen Publikums, gegen Satzmitte wieder kleiner und die Punkte umkämpfter. Genau als es nochmals etwas spannender wurde, musste Lars Hammer verletzungsbedingt das Feld verlassen, was wiederum zu einem kleinen, aber entscheidenden Bruch im Spiel der Konstanzer führte. So konnte der TV Rottenburg auch den vierten und entscheidenden Satz mit 23:25 für sich entscheiden.
«Es war eine sehr ärgerliche und unnötige Niederlage. Dass sich auch noch unser Hauptangreifer verletzt hat ist doppelt bitter. Wir hoffen nun, dass sich Lars schnell erholen und bald wieder mittun kann», so Sigmund. Nächsten Samstag geht es in die Landeshauptstadt nach Stuttgart. «Gegen einen direkten Tabellennachbarn, mit dem wir noch eine Rechnung aus der Hinrunde offen haben!», so der ziemlich motivierte Kapitän Philipp Sigmund, der nach dem verlorenen Derby auf Wiedergutmachung aus ist.
USC Konstanz: Sigmund, Weber, Hornikel, Mundt, Kaltenmark, Hölzl, Kriech, Rodler, Kempe, Kordić, Becker, Scheller, Bischof, Hammer

Duell der Fasnachtshochburgen

USC Konstanz – TV Rottenburg II (Samstag, 2. März 2019, 18:30, Schänzlehalle). Nach fünf Siegen in Folge kann der USC an diesem Samstag auch rechnerisch die letzten Zweifel am Nichtabstieg beseitigen. Aber vom Abstieg spricht in den Reihen der Konstanzern schon lange keiner mehr. Viel mehr wird der Blick weiter nach oben gerichtet. „Ich hoffe, dass die Spieler trotz Fasnacht am Samstag voll da sein werden. Durch die Ergebnisse der anderen Teams haben wir es nun in eigener Hand, in dieser Saison noch auf den zweiten Platz vorzurücken“, so Trainer Hornikel.
Verzichten mussten die Bodenseejungs in dieser Trainingswoche erneut auf Zuspieler Philipp Sigmund, dessen Einsatz auch am Wochenende noch ungewiss ist. Auch Libero Rodler und Mittelblocker Becker konnten diese Woche krankheitsbedingt nicht mittrainieren; beide Spieler sollten allerdings bis zum Spiel am Samstag wieder bei 100 Prozent sein.
Trainer Helmut Zirk wies mehrmals auf die Stärken der Rottenburger hin und warnte die Konstanzer Männer davor, das Spiel gegen den Tabellenneunten, bei dem es noch um den Abstieg geht, auf die leichte Schulter zu nehmen. Allerdings gehen die Konzilstädter mit reichlich Rückenwind der vergangenen Wochen in die Begegnung. Besonders motiviert für das Spiel gegen seinen Ex-Club ist Paul Kaltenmark, welcher mit guten Leistungen in den letzten Wochen wieder auf sich aufmerksam machte.