Vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für Regionalliga-Volleyballerinnen

DJK Schwäbisch Gmünd- USC Konstanz 0:3 (18:25, 24:26, 28:30). Sie haben es schon wieder getan! Mit einem hart erarbeiteten 3:0 Sieg gab es am vergangenen Sonntag eine vorzeitige Weihnachtsbescherung für die Regionalliga Damen des USC Konstanz.

Dabei lässt das Ergebnis nicht vermuten, dass dieser Sieg den USC’lerinnen sehr viel abverlangte, denn sie trafen auf reichlich Widerstand bei den Gastgeberinnen. Den Gmünder Mädels war der Respekt gegenüber dem Tabellenprimus im ersten Satz noch anzumerken. Konstanz spielte sehr souverän, machte viel Druck im Aufschlag, stand gut im Block und punktete mit klugen Angriffen. Somit ging dieser Durchgang klar mit 25:18 an den USC.

Im zweiten Satz sah die Sache schon anders aus: ein sehr spannendes Kopf-an-Kopf Rennen begann. Beide Teams schenkten sich nichts. Lange Ballwechsel ließen die knapp 100 Zuschauer staunen. Auf Konstanzer Seite glänzte besonders Libera Tena Lovric mit spektakulären Abwehraktionen. Bis zum Stand von 11:11 konnte sich kein Team absetzen. Dann schlichen sich bei den USC Damen einige Fehler ein. Man bekam die guten Aufschläge der Gmünder nicht so recht unter Kontrolle und war zu leichtfertig im Angriff. Trainerin Alina Lupu reagierte, nahm im richtigen Moment eine Auszeit und brachte die Mädels wieder auf Kurs. Die Konstanzerinnen kämpften sich zurück und gingen 23:20 in Führung. Allerdings hatten die Gastgeberinnen noch nicht aufgegeben und setzten einmal mehr ihre schlagkräftigen Außenspielerinnen in Szene, die der USC Block nicht so recht unter Kontrolle bekam. Mit viel Ruhe und Geduld entschieden die USC Mädels diesen Satz dennoch 26:24 für sich.

Der dritte Durchgang sollte den vorherigen widerspiegeln. Lina Hummel, Lena Schuh und Leonie Stapel hatten auf der Außen- bzw. Diagonalposition ordentlich zu tun, punkteten jedoch eindrucksvoll gegen einen erstarkten Gmünder Block. Franka Welsch und Britta Steffens wechselten sich ab im Zuspiel und durch eine variable Passverteilung konnten sie auch die Mittelblockerinnen Carla Ambrosius und Felicitas Piossek/Johanna Slowik optimal anspielen. Es war das gesamte Spielrepertoire gefragt, um sich Punkt für Punkt nach vorn zu arbeiten. Die Lokalmatadorinnen bissen sich jedoch an den Konstanzer Fersen fest und erspielten sich beim Stand vom 24:23 sogar den ersten Satzball. Erneut war es Lupu die handelte, eine Auszeit nahm und zusammen mit Kapitänin Lina Hummel wurden die restlichen physischen und psychischen Kräfte mobilisiert und so wendeten die Bodensee Mädels das Blatt: Lina Hummel brachte durch einen fantastisch platzierten Angriff ihr Team zurück, durch ein pfiffiges Zuspiel ermöglichte Britta Steffens Felicitas Piossek einen ungehinderten Angriff über die Mitte und Franka Welsch lieferte den entscheidenden Blockpunkt zum Sieg beim Endstand von 30:28!

„Das war eines der spannendsten Spiele, die wir bisher hatten! Beide Teams haben sich nichts geschenkt. Der dritte Satz hätte auch an die Gmünder gehen können- sie haben sehr stark gespielt“, resümiert Diagonalangreiferin Leonie Stapel. Und auch Lena Schuh ist froh, dass diese Partie den besseren Ausgang für ihr Team hatte: „Lina appelliert immer an uns, dass wir geduldig sein sollen. Das motiviert sehr, auch in engen Situationen nicht den Kopf zu verlieren.“ Auch Alina Lupu ist stolz auf ihre Truppe: „Ich bin immer wieder beeindruckt, wie sich die Mädels in schwierigen Situationen zurückkämpfen können. Das haben sie toll gemacht!

Nun geht es erst einmal in die wohlverdiente Weihnachtspause, bevor bereits zu Beginn des neuen Jahres die Vorbereitung auf das Topspiel gegen Villingen am 11.01.20 in heimischer Halle ansteht. Die Mädels freuen sich über zahlreiche und lautstarke Unterstützung und wünschen allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Für den USC spielten: Ambrosius, Hummel, Lovric, Piossek, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens, Welsch

USC Konstanz geht mit wichtigem Sieg in die Winterpause

USC Konstanz – TG Rüsselsheim II 3:2 (17:25, 17:25, 25:20, 25:20, 15:10) – Nach sechs Spielen ohne Sieg erfolgte am Samstag in der heimischen Schänzlehalle endlich der Befreiungsschlag gegen die TG Rüsselsheim II. In einem hart umkämpften Spiel konnten sich die Männer des USC Konstanz nach einem anfänglichen Rückstand von 0:2 in Sätzen gegen die Gäste durchsetzen, und wichtige zwei Punkte mit in die Winterpause nehmen.

Doch der Start in das Spiel fiel den Männern des USC schwer. Direkt lag man mit 1:6 im Rückstand und konnte in diesem Satz auch nicht wieder ins Spiel finden. Somit ging der erste Satz klar mit 17:25 an die konsequent aufspielenden Gäste aus Rüsselsheim. Auch im zweiten Satz fanden die USC’ler kein Mittel gegen die TG Rüsselsheim. Man tat sich schwer gegen die stark abwehrenden Rüsselsheimer die Chancen die sich im Angriff boten zu verwerten. Die Gäste konnten auch diesen Satz deutlich mit 17:25 für sich entscheiden.

Im dritten Satz spielte der USC wieder seine Stärken aus und kämpfte sich mit der tatkräftigen Unterstützung der Zuschauer wieder ins Spiel zurück. Die anfängliche Führung der Rüsselsheimer von 2:5 konnte so aufgeholt werden. Spätestens jetzt waren die Anfangsschwierigkeiten vergessen. Vor allem Bojan Kordiç bereitete den gegnerischen Spielern mit seinen gewohnt kräftigen Angriffen über die Mittelposition zunehmend Probleme. Somit ging der dritte Satz mit 25:20 an die Männer vom See.

Wie auch schon im dritten Satz wurde den Zuschauern im vierten Satz Volleyball vom feinsten gezeigt. Beide Mannschaften kämpften um jeden Ball und viele lange Ballwechsel waren die Folge. Am Ende konnten die Gastgeber den Satz dann deutlich mit 25:20 für sich entscheiden. Nun Stand der Tie-Break an. Die erstarkten Konstanzer ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und zum Seitenwechsel lag man 8:5 in Führung. Diese Führung gab man nicht wieder auf und beendete das Spiel klar mit einem 15:10.

Das bedeutet zwei wichtige Punkte auf das Konto der USC Männer. Der USC Konstanz geht somit auf dem achten Tabellenplatz in die Winterpause. Im neuen Jahr gilt es dann wieder den Anschluss an das Mittelfeld zu schaffen. Dazu reist die Mannschaft am 12.01.2020 zu einem weiteren wichtigen Spiel nach Feldkirchen.

Wir bedanken uns bei allen Helfern und Zuschauern für die Unterstützung und die tolle Stimmung in der Schänzlehalle. Der USC Konstanz wünscht Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.

USC Konstanz: Büchner, E.Hammer, L.Hammer, Hölzl, Iberl, Kordiç, Lelle, Martin, Mundt, Rodler, Sailer, Sauter

USC Konstanz steckt weiterhin im Abstiegskampf

VfB Friedrichshafen II – USC Konstanz II 3:1 (23:25, 25:15, 25:16, 25:17) – Für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz gibt es auswärts weiterhin nichts zu holen. Besonders der Verletzten- und Krankheitsstand macht den Konzilstädtern ordentlich zu schaffen.

Neben Diagonalangreifer Daniel Berger und den beiden Zuspielern Tobias Schenk und Jochen Schlag fehlte außerdem Lukas Hölzl, der aufgrund von Personalproblemen in der Drittliga-Mannschaft dort aushelfen muss. Für Diagonalangreifer Berger rückte Spielertrainer Philipp Röhl in die Startformation, der ebenfalls erst kürzlich aus dem Verletztenstand zurückgekommen war. Auch der ehemalige Zuspieler Julian Vill, der seine Karriere eigentlich vor der Saison beendet hatte, kehrte für dieses Spiel zurück in den Kader der Konstanzer. Jugendspieler Ole Lepp half ebenfalls bei den Konstanzern aus und gab dabei sein Debüt in der Regionalliga. „Wir mussten unter der Woche wieder so viele Umstellungen vornehmen“, klagt USC-Trainer Uwe Schneider nach der Partie. Daher sei es auch „ein Stück weit verständlich, dass man nicht konstant gute Leistungen abliefern kann“.

Im ersten Satz schafften die Konstanzer es, wie schon in der vergangenen Woche in Botnang eine gute Leistung auf das Parkett zu zaubern. Aus einer starken Annahme heraus und präzisen Angriffen hielt man die erfahrene Mannschaft des VfB Friedrichshafen in Schach und konnte somit den ersten Satz für sich entscheiden. „Was dann passiert ist, ist eigentlich unerklärlich“, sagte Röhl nach dem Spiel. Auf einmal ging bei den Konstanzern in allen Elementen die Leistungskurve stark nach unten. Besonders im Angriff leistete man sich zu viele Eigenfehler und machte es den Friedrichshafenern auch zu leicht. Trotz vieler Wechsel konnte der USC nicht mehr an das Leistungsniveau des ersten Satzes anknüpfen. Folgerichtig gingen auch die folgenden Sätze deutlich an die Gastgeber aus Friedrichshafen.

Damit überwintert der USC Konstanz auf dem vorletzten Tabellenplatz und hat eine schwierige Rückrunde vor sich.

USC Konstanz: Iberl, Dittrich, Fauser, Reichert, Lepp, Vill, Kuritz, Raß, Petry, Schöne, Ardelt, Röhl

Richtungsweisendes Spiel für USC Konstanz

USC Konstanz – TG Rüsselsheim II (Samstag, 14.12.19, 19.30 Uhr, Schänzlehalle) – Nach dem guten Saisonstart der Drittliga-Volleyballer des USC Konstanz läuft es aktuell nicht mehr so rund. So gingen die letzten sieben Spiele insgesamt verloren und somit findet sich der USC Konstanz in der Dritten Liga Süd auf einem Abstiegsplatz wieder.

Am kommenden Samstag ist mit der TG Rüsselsheim ein direkter Tabellennachbar zu Gast. Im Hinspiel konnte man die Hessen noch mit 3:2 schlagen. Personell gibt es beim USC Konstanz im Kader einige Veränderungen. Kapitän Paul Kaltenmark und Zuspieler Nicolas Hornikel sind immer noch verletzt und können bei der Mission Klassenerhalt noch nicht wieder mitwirken.

Erfreulich für das Drittliga-Team ist jedoch die Rückkehr von Außenangreifer Lukas Hölzl. Der großgewachsene ehemalige Zweitligaspieler wollte eigentlich etwas kürzer treten und spielte bisher in der zweiten Mannschaft des USC Konstanz in der Regionalliga. „Die Mannschaft ist heiß! Es liegt eine gute Trainingswoche hinter uns, mit der Rückkehr von Lukas Hölzl haben wir einen erfahrenen Außenangreifer gewinnen können, der uns sicherlich sofort weiterhilft“, so Trainer Timo Meßmer. Es gilt also zu alten Stärken zurückzufinden und ein konstantes Spiel abzuliefern. Mit einem Sieg über die TG Rüsselsheim ll könnte man aufatmen und auf dem 7. Tabellenplatz überwintern. „Wir freuen uns auf ein heiß umkämpftes Spiel, beide Mannschaften brauchen den Sieg, um nicht weiter in den Abstiegskampf zu rutschen.“, sagte Co-Trainer Marcus Hornikel vor der Partie.

Herren II kämpfen weiter mit Verletzungssorgen

VfB Friedrichshafen II – USC Konstanz II (Sonntag, 15.12.19, 13.00 Uhr, Friedrichshafen) – Für die Regionalliga-Volleyballer des USC Konstanz steht am kommenden Sonntag der erste Spieltag der Rückrunde und direkt das Seederby beim VfB Friedrichshafen an. Das Hinspiel konnte der VfB mit 3:0 für sich entscheiden, obwohl „das Ergebnis letztlich deutlicher aussieht, als es der tatsächliche Leistungsunterschied war“, sagte Trainer Uwe Schneider vor der Partie.

Auch am Sonntag wird es für den USC Konstanz erneut sehr schwer, die nötigen Punkte gegen den Abstieg einzufahren. Besonders der Kader der Konstanzer bereitet den Verantwortlichen Uwe Schneider und Philipp Röhl deutliche Kopfschmerzen. Da auch die Drittliga-Mannschaft des USC mit einigen Verletzungssorgen zu kämpfen hat, hilft Aussenangreifer Lukas Hölzl für den Rest der Saison dort aus. „Hinzu kommt, dass beide Diagonalangreifer und beide Zuspieler krank beziehungsweise verletzt sind“, sagte Spielertrainer Philipp Röhl, der selbst nach einer Fussverletzung erst wieder zweimal trainiert hat. „Wir wissen daher leider noch nicht, wie wir eine konkurrenzfähige Mannschaft nach Friedrichshafen bringen sollen, aber uns wird noch etwas einfallen“, so Schneider weiter.

Dafür sind die Außenangreifer Sebastian Fauser und Steffen Iberl wieder fit und können damit den Weggang von Lukas Hölzl kompensieren. Mit einem Sieg gegen die siebtplatzierten Friedrichshafener könnte der USC Konstanz den Anschluss an das Tabellenmittelfeld halten. Auch wenn man so realistisch sein müsse, dass „mit dieser Verletzungs- und Krankheitswelle wir der eindeutige Außenseiter sind“, so Röhl abschließend.

Zehnter Sieg in Folge soll her – Rückrunde beginnt für USC-Damen in Schwäbisch Gmünd

DJK Schwäbisch Gmünd – USC Konstanz (Sonntag, 15.12.19, 14.30 Uhr, Schwäbisch Gmünd) – Zu Beginn der Rückrunde am dritten Adventssonntag gastieren die Regionalliga-Volleyballerinnen des USC Konstanz beim DJK Schwäbisch Gmünd.

Die Gmünderinnen sind den USC Damen noch in positiver Erinnerung, gewannen die Konstanzerinnen das Hinrundenspiel doch mit 3:1. Nach einer anfänglichen Findungsphase haben sich die Damen aus dem Remstal jedoch stabilisiert und konnten die letzten vier Spiele jeweils für sich entscheiden. „Wir haben nicht mehr das Überraschungsmoment als „unbekannter“ Aufsteiger auf unserer Seite. Die Gegner kennen uns nun und können sich gezielter im Training vorbereiten. Wir müssen also in jedem Spiel noch mal eine Schippe drauflegen. Es wird mit Sicherheit eine spannende Rückrunde werden“, erklärt Außenangreiferin Lena Schuh. „Wir haben bereits begonnen im Training einige neue Spielstrategien zu erarbeiten, um im Angriff variabler zu werden. Das werden wir auch über die spielfreie Zeit zwischen den Jahren noch mehr intensivieren. Wir haben gesehen, dass wir mit einem starken Aufschlag die Grundlage für unser gutes Spiel geschaffen haben. Das wollen wir gegen Schwäbisch Gmünd natürlich auch nutzen, um ihren Spielaufbau zu erschweren“, verrät Trainerin Alina Lupu.

Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg gegen Mannheim am vergangen Sonntag war der gute Konstanzer Block. Dieser wird auch gegen Gmünd gefragt sein, um vor allem die starke Außenangreiferin Lisa Denzinger in Schach zu halten. „Im Hinspiel hatten wir Lisa ganz gut unter Kontrolle, allerdings hat sie nicht ihr ganzes Potential ausspielen können. Wir müssen also darauf gefasst sein, dass es für uns deutlich schwieriger wird, als im ersten Aufeinandertreffen“, appelliert Mannschaftsführerin Lina Hummel an ihr Team.

Die Karten sind also neu gemischt und man darf gespannt sein, ob sich die Lupu-Mädels weiterhin unbeschadet an der Tabellenspitze halten können, bevor es in die Weihnachtspause geht. Als Ausblick für das neue Jahr: bereits am Samstag den 11.01.20 steht das Spitzenspiel gegen den TV Villingen um 16.00 Uhr in der Schänzlehalle an. Die Mädels freuen sich über jede lautstarke Unterstützung!

USC Konstanz verliert gegen Favoriten aus Blankenloch

USC Konstanz – TSG Blankenloch 1:3 (25:23,14:25,17:25,21:25) – Für dieses Heimspiel hatten sich die Drittliga-Volleyballer des USC Konstanz viel vorgenommen – die ersten drei Punkte nach einer langen Durststrecke sollte folgen. Gegen konsequente und beinahe fehlerlos spielende Gäste aus Blankenloch hatte man für die Erfüllung der Aufgabe keinen leichten Gegner auf der anderen Netzseite.

Im ersten Satz konnte man sich mit 7:3 absetzen und zwang so den Gegner zur Auszeit. Die Vorgaben von Coach Meβmer wurden gut umgesetzt und man konnte die Führung auf sechs Punkte bei 18:12 ausbauen. Im weiteren Verlauf fanden die Truppe aus Blankenloch immer besser ins Spiel und übernahm kurzzeitig bei 22:23 die Führung, ehe der USC den Deckel zu machte und sich den ersten Satzgewinn sicherte.

Mit gutem Gefühl aus dem ersten Satz, zeigt sich im zweiten Satz schnell die Stärke der Gäste, diese wehrten so gut wie jeden Angriff der Konstanzer ab und senkten ihre Fehlerquote deutlich. Man lief schnell einem deutlichen Rückstand hinterher, den man auch mit dem taktischen Doppelwechsel Sauter/Sailer für L.Hammer/Martin nicht mehr aufholen konnte. So ging der zweite Durchlauf mit 25:14 an die Gäste.

Für den dritten Satz wollte man sich wieder auf die eigenen Stärken besinnen und mit wenig Eigenfehlern zurück ins Spiel finden, doch schnell zeigt sich ein ähnliches Bild wie im zweiten Satz. Durch viele leichte Fehler und wenig Durchschlagskraft im Angriff konnte Blankenloch sich wieder recht schnell absetzen und den Satz mit 25:17 für sich entscheiden.

Die Chance auf drei Punkte war somit für den USC verstrichen, kampflos geschlagen geben wollte man sich aber auf keinen Fall. Nach Rückstand in der ersten Satzhälfte, brachte Bojan Kordic mit guten Aufschlägen den USC wieder näher an die Gäste, jedoch sollten die Bemühungen vergebens sein. Mit 25:21 geht auch der vierte Durchgang an die Spieler aus Blankenloch und der USC muss weiter auf die nächsten Punkte warte.

Für das kommende Heimspiel gegen Rüsselsheim ist die Marschrichtung klar. Im Duell mit dem direkten Tabellennachbarn müssen drei Punkte her, um den Anschluss zum Mittelfeld zu wahren.

USC Konstanz: Sailer, E. Hammer, L. Hammer, Martin, Rodler, Kordic, Lelle, Büchner, Sauter, Mundt

USC-Damen schaffen die Sensation

USC Konstanz – VSG Mannheim 3:0 (25:17, 25:13, 25:17) – Mit 3:0 siegen die Damen des USC Konstanz gegen den Mitaufsteiger VSG Mannheim und setzen hinter eine fantastische Hinrunde ein Ausrufezeichen.

Es ist der neunte Sieg im neunten Spiel für den Aufsteiger (!) aus der Oberliga. 27 Sätze wurden gewonnen, nur fünf verloren. Das liest sich gut und lässt eigentlich nicht vermuten, dass das Team von Trainerin Alina Lupu in der letzten Saison noch eine Liga tiefer aufgeschlagen hat. „Wir wussten tatsächlich vor der Saison nicht, wie gut wir in der Regionalliga mithalten können“, gibt Carla Ambrosius zu. „Wir kannten kein Team und wussten nicht, wie groß der Sprung sein würde. Dass wir jetzt nach der Hinrunde ungeschlagen ganz oben stehen, ist schon unglaublich!“ Das unterstrich der Tabellenführer in heimischer Halle gegen den VSG Mannheim mit einer souveränen Leistung. Obwohl es gleich zu Beginn des Spiels beim Spielstand von 3:0 zu einer Schrecksekunde kam, als Lina Hummel umknickte und ausgewechselt werden musste, blieb das Team ruhig. Leonie Stapel spielte die ungewohnte Außenposition, als würde sie nie etwas anderes tun und der USC zog schnell von 8:3 über 17:13 davon und beendete den ersten Durchgang klar mit 25:17.

Auch im zweiten Satz hieß es schon bald 9:5, bevor zu viele Eigenfehler dafür sorgten, dass die Mannschaft von Trainerin Kathrin Trübenbach nun doch auch ihren Rhythmus fand und auf 9:10 rankam. Auch der Rückwechsel von Hummel für Stapel konnte den Lauf der Mannheimerinnen zunächst nicht stoppen. Die Annahme wackelte, die Angriffe wurden zaghafter, das Zuspiel geriet ungenau – 11:16 war die logische Folge. Doch diese Situation kennen die Konstanzerinnen bereits und entsprechend geduldig kämpfte sich die Mannschaft zurück in den Satz und rangen der VSG den Durchgang sogar noch ab (25:23). Im letzten Durchgang stimmte dann wieder alles. Das variable Zuspiel von Franka Welsch und Britta Steffens ließ die Angreiferinnen glänzen und immer wieder sorgten die Mittelblockerinnen Felicitas Piossek, Carla Ambrosius und Johanna Slowik für Raunen unter den Zuschauern. Nun zeigten die Konzilstädterinnen, warum sie an der Tabellenspitze rangieren – ohne weitere Schwächephasen beendeten sie das Spiel mit 25:23 und feierten sich im Anschluss verdient für eine grandiose Hinrunde. Trainerin Lupu mahnt aber trotzdem zur Besonnenheit: „Wir wissen, dass wir in der Rückrunde hart arbeiten müssen, um da oben zu bleiben. Jetzt wissen alle, wer wir sind und was wir können. Es wird deutlich schwerer werden, den Platz an der Sonne zu verteidigen. Aber wir wollen alles versuchen um noch möglichst lange umgeschlagen zu bleiben.“ Besagte Rückrunde startet auch schon gleich nächste Woche, wenn die USC Damen am Sonntag um 14.30 Uhr in Schwäbisch Gmünd aufs Feld gehen.

Für den USC spielten Schuh, Welsch, Steffens, Hummel, Piossek, Slowik, Lovrić, Stapel, Zametica, Ambrosius

Damen II verpassen knapp die Herbstmeisterschaft

TSV Alemannia Zähringen – USC Konstanz II 2:3 (21:25, 25:21, 25:13, 13:25, 6:15). Das letzte Auswärtsspiel für die zweite Damenmannschaft des USC glich einer wahren Achterbahnfahrt der Gefühle. Gegen den bisher punktlosen Tabellenletzten aus Zähringen schafften es die USC-Mädels nach einer durchwachsenen Leistung nicht, drei Punkte an den See zu holen. Damit verpasste das Team die Sensation, als Aufsteiger die Herbstmeisterschaft in der Verbandsliga Baden an den See zu holen.

Das Spiel des Tabellenersten gegen den Tabellenletzten gestaltete sich von Beginn an ausgeglichener als erwartet. Zähringen baute ordentlich Druck im Aufschlag auf und kämpfte in der Abwehr um jeden Ball – mit so einer starken Leistung hatten die USC-Damen trotz aller Warnungen von Coach Kolja Hüther nicht gerechnet. Zwar gelang es, den ersten Satz mit einer konzentrierten Leistung am Satzende zu gewinnen (25:21), Zähringen gab jedoch nicht auf und spielte sich in den folgenden beiden Sätzen in einen regelrechten Rausch. Kein Ball wurde verloren gegeben und die Angriffe der Zähringerinnen fanden viel zu häufig direkt den Weg auf das Konstanzer Spielfeld. Die USC-Damen hingegen wirkten statisch und hatten starke Probleme, ihre Annahme zu etablieren und Druck im Angriff aufzubauen – zu viele Eigenfehler und zwei verlorene Sätze (21:25 und 13:25) waren das Resultat. «Damit haben wir den Gegner unnötigerweise aufgebaut» ärgerte sich Kapitänin Reichmann nach dem Spiel «nach dem gewonnenen ersten Satz hätten wir unser eigenes Spiel mit mehr Selbstvertrauen durchziehen müssen». So aber breitete sich nach und nach eine immer größere Ratlosigkeit bei den Konstanzerinnen aus, die ihre eigenen Angriffe gegen eine starke Block-Abwehr des Gegners immer seltener in Punkte verwandeln konnten.

Im vierten Satz regte sich nach einer emotionalen Ansprache von Coach Hüther bei den USC-Damen dann endlich der nötige Kampfgeist und jede einzelne Spielerin übernahm wieder mehr Verantwortung. Das Resultat: Die Stimmung auf dem Feld verbesserte sich schlagartig und plötzlich liefen all die Dinge, die das Spiel des USC in den vorherigen Wochen ausgezeichnet hatten, wieder rund. «Das war kein spielerisches, sondern ein rein mentales Problem» so Hüther, «den Mädels hat in den Sätzen zwei und drei das Selbstvertrauen gefehlt und sie waren in einer richtigen Negativspirale gefangen. Ich bin froh, dass sie sich daraus befreien konnten und das Spiel am Ende wieder drehen konnten!» In den Sätzen vier und fünf drehte der USC nun endlich auf und übte mehr Druck im Aufschlag aus. Auch in die Annahme und Abwehr kam nun endlich mehr Bewegung, was die Situation für die Angreiferinnen erleichterte. Entsprechend ging der vierte Satz sehr deutlich zugunsten des USC aus (25:13) und auch im Tie-Break ließ das Team nichts mehr anbrennen (15:6).

Durch die gewonnenen zwei Punkte steht die zweite Damenmannschaft nach dem Ende der Hinrunde nun auf dem dritten Tabellenplatz, vom Tabellenführer USC Freiburg II trennt das Team jedoch nur ein einziger Punkt. «Alles in allem muss ich dem Team ein großes Lob für diese Hinrunde aussprechen» so Hüther, «die Mädels haben als Aufsteiger eine tolle Leistung gezeigt und in einigen Spielen ihr Potenzial voll abgerufen. Wenn wir das so in der Rückrunde beibehalten, werden sicherlich noch einige spannende und schöne Spiele auf uns zukommen!» Das Team hat nun eine lange Pause über Weihnachten und Neujahr, bis am 18.01.2020 mit dem Auswärtsspiel gegen den TV Kappelrodeck die Rückrunde startet.

USC Konstanz: Dröge, Haug, Holweger, Keller, König, Kornblum, Martersteig, Mühlhäußer, Nöh, Reichmann, Skrinjar

USC Konstanz empfängt TSG Blankenloch

USC Konstanz – TSG Blankenloch (Sonntag, 08.12.2019, 16 Uhr, Schänzlehalle)  – Am kommenden Wochenende begrüßen die Konstanzer, für den letzten Spieltag der Hinrunde, den TSG Blankenloch bei sich zu Hause. Nachdem der USC Konstanz in der vergangenen Woche beim Tabellenführer TV Bliesen keinerlei Chance hatte, geht es nun gegen ein ähnlich schweres Los. Die TSG Blankenloch rangiert aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz und haben einige erfahrene Spieler in ihren Reihen. „Viele der Spieler kennt man noch aus den vergangenen und erfolgreichen Zeiten des ehemaligen Zweitliga-Vereins Durmersheim“, so USC-Trainer Timo Meβmer.

Ein ganz schwieriges Spiel erwartet die Konzilstädter also am Sonntag. Mit einem Sieg gegen den derzeit Zweitplatzierten könnte man einen Punktegleichstand mit Waldgirmes und Stuttgart erzielen und damit den Anschluss an das Tabellenmittelfeld halten.

Mit Druck aufschlagen und die gewohnte Halle zum Vorteil in der Annahme nutzen ist der Plan für das Wochenende. „Mit wenig Fehlern in der Annahme und Druck im Aufschlag können wir viel erreichen“ – gibt sich Trainer Meβmer zuversichtlich. Nichtsdestotrotz muss auf Seiten des USC Konstanz „letztlich alles klappen“, um dem Favoriten aus Blankenloch Punkte abzunehmen.