Mit Derbysieg in die Weihnachtspause

USC Konstanz – VfB Friedrichshafen II (25:17, 25:11, 25:10) – Nach zuletzt durchzogenen Ergebnissen wollte der USC Konstanz im Derby noch einmal sein ganzes Potenzial abrufen, um mit einem Sieg gegen die Häfler versöhnlich mit dem Jahr 2018 abschließen zu können. Angetrieben vom lauten Heimpublikum starteten beide Mannschaften konzentriert in den ersten Satz, wobei der USC die etwas feinere Klinge führte und so einige Punkte vorlegen konnte. Der VfB wollte es dem Heimteam aber nicht zu einfach machen und kämpfte sich nochmals bis zum Stande von 16:16 zurück. Was danach kam, war für alle Anwesenden eine Lehrstunde in Sachen Blocktechnik: Gleich fünf Mal nacheinander schraubte sich der USC-Mittelangreifer Johannes Becker in die Höhe und pflückte die gegnerischen Angriffe vom Konstanzer Himmel runter. Nach einem Side-out der Häfler und drei weiteren Punkten für den USC Konstanz war es wiederum der 2.02m grosse Mittelblocker Becker, der den Satzball verwertete und das Score somit auf 1:0 zu Gunsten der Konstanzer stellte.
Der zweite Satz begann, wie der erste endete. Auf Seiten der Konzilstädter konnte jeder noch so aussichtslose Ball gerettet und in einen Punkt umgewandelt werden. Schnell zog das Heimteam auf 11:4 und machte keinen Anschein, das Tempo zu drosseln. Mit einer geschlossenen und überzeugenden Mannschaftsleistung holte sich der USC den zweiten Satz schlussendlich mit 25:11. Kapitän Sigmund analysierte: «An solchen Tagen macht es einfach Spaß, Volleyball zu spielen. Wir kämpften füreinander und konnten immer wieder mit schönen Punkten brillieren. Auch die eingewechselten Spieler fügten sich nahtlos ins Team ein, wodurch wir den Druck stetig hochhielten.»
Auch im dritten Durchgang gelang den Konstanzern ein Start nach Mass, wodurch sie schnell wiederum mehrere Punkte zwischen sich und die Häfler bringen konnten. Der Vfb versuchte sich nochmals gegen die drohende Niederlage zu stemmen, doch schien es aus Sicht der Gäste wie verhext – egal was sie versuchten, die Konstanzer hatten immer die passende Antwort darauf. So ging schlussendlich auch der dritte Satz mit 25:10 verdient an den USC Konstanz. «Heute kann kein Spieler besonders hervorgehoben werden, da schlichtweg alle einen Sahnetag erwischt haben!», fasste Trainer Hornikel das Spielgeschehen zusammen. Bevor es im neuen Jahr am 05.01.2019 mit einem hochkarätigen Vorbereitungsturnier in Konstanz weitergeht, stehen nun erstmal einige Tage Erholung an.
Fröhliche Festtage wünscht Ihnen der USC Konstanz!
USC Konstanz: Sigmund, Schlag, Becker, Hammer, Kriech, Kordić, Rodler, Hölzl, Kaltenmark, Hornikel, Weber

Damen 2 gehen ungeschlagen in die Winterpause

USC Konstanz II – SG Litzelstetten/Radolfzell II 3:0 (25:16, 25:23, 25:13) – Vergangenen Samstag, den 08.12.18 sicherte sich der USC Konstanz II weitere drei Punkte und bleibt somit ungeschlagener Tabellenführer in der Landesliga Ost.
Bei dem Auswärtsspiel begegneten die Damen des USC dem Gastgeber SG Litzelstetten-Radolfzell II in der Seeblickhalle. Diese zeigten sich mit einem sehr laut anfeuernden Publikum und einem überragenden Kampfgeist und führten gleich zu Beginn die Punktetafel an. So hatte der USC zu Beginn einige Schwierigkeiten und konnte erst gegen Mitte des ersten Satzes ins Spiel finden. Dann jedoch zogen die Konstanzerinnen klar vorbei und beendeten den Satz zügig mit gutem Abstand. Doch auch im zweiten Satz hatten beide Mannschaften aufgrund der Lärmkulisse mit der Konzentration zu kämpfen und nur knapp konnte der USC auch diesen Satz für sich gewinnen. Im dritten Satz wurde glücklicherweise die Atmosphäre etwas entspannter und der USC holte souverän den Gesamtsieg mit einem deutlichen Abstand nach Hause.
Mit 8 gewonnenen Spielen und 23 Punkten gehen die USC Damen II mit Trainerinnen Carla und Lena sehr zufrieden in die Winterpause und beglückwünschen auch die Damen III zu ihrem Platz als Tabellenzweiter mit 18 Punkten. Im neuen Jahr startet die Rückrunde für die Damen II am 19.01.18 bei Gastgeber TV Aldingen um 15:00 in der Sporthalle Aldingen.
Bis dahin wünschen wir vom USC allen fröhliche Feiertage und ein schönes neues Jahr!

Kabooms: Ohne Punktverlust zur Herbstmeisterschaft

Im letzten Spieltag der Hinrunde der Saison 2018/2019 ging es für die Kabooms am vergangenen Sonntag nach Tuttlingen.

Karl Storz Aktiv – USC Kaboom Konstanz 0:3 / 51:75 (16:25 16:25 19:25)
Mit Karl Storz Aktiv wartete zunächst der aktuelle Tabellenletzte auf die USCler. Somit war die Favoritenrolle klar verteilt, auch wenn sich die Kabooms gegen vermeintlich schwächere Gegner häufig schwer tun.
So war anfangs auch der ungewohnte Spielbeginn am Sonntagmorgen zu erkennen, denn die Stimmung auf dem Feld war zunächst deutlich verhaltener als üblich. Das Spiel gestaltete sich auf beiden Seiten eher unflüssig, durch viele Eigenfehler der Gegner, besonders in der Annahme, konnten die Konstanzer den Satz am Ende dennoch deutlich mit 25:16 für sich entscheiden. Trainer Johannes Fuchs fand in der Pause deutliche Worte zur verhaltenen Leistung und Stimmung auf dem Feld. Aufgerüttelt durch die Ansprache ging die Mannschaft mit deutlich mehr Elan in den zweiten Satz und konnte diesen ebenfalls mit 25:16 für sich entscheiden. Im dritten Satz konnte sich die Mannschaft zunächst absetzen, büßte aber nach einer 19:14 Führung Punkt um Punkt ein. Durch eine gut getimte Auszeit konnte der notwendige Fokus auf die letzten Punkte gelegt werden und der Satz mit 25:19 für den USC entschieden werden.

USC Kaboom Konstanz – Sechs Richtige 3:0 / 75:43 (25:16 25:13 25:14)
Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen die einzige Mannschaft, gegen die die Kabooms in dieser Saison bisher eine Niederlage einstecken mussten (1:3 im Pokal). Da die Villinger in Bestbesetzung angetreten waren, war auch ein spannendes Spiel zu erwarten.
Mit ein paar Umstellungen zum ersten Spiel startete die Mannschaft vom USC. Von Beginn an konnten die Villinger mit guten Aufschlägen unter Druck gesetzt werden, wodurch der gute Zuspieler der Sechs Richtige nicht zur Entfaltung kam. Die Stimmung auf dem Feld und von der Bank war in diesem Spiel sogar so gut, dass die Mannschaft durch den Schiedsrichter gar ermahnt wurde, nach Anpfiff die Anfeuerungen einzustellen. Ziemlich überrascht und leicht irritiert aufgrund dieser Entscheidung ging es in die nächsten Punkte. Dennoch ließ sich die Mannschaft hierdurch nicht verunsichern und durch eine starke Blockarbeit und Feldabwehr ging der erste Satz dann auch deutlich mit 25:16 an die Mannschaft vom Bodensee. Der starke Auftritt der Konstanzer machte dem Gegner deutlich zu schaffen und so konnte der zweite Satz ebenfalls sehr deutlich mit 25:13 eingefahren werden. Auch im dritten Satz ließen die Kabooms nicht nach und gewannen das Spiel mit variablen Zuspielen und Angriffen sowie guten Blocks auf allen Positionen deutlich mit 3:0 und 25:14 im dritten Satz.
Somit endet ein mit Highlight gespicktes Jahr 2018 für die Kabooms vom USC mit 8 Siegen aus 8 Spielen und der Maximalausbeute von 24 Punkten in der Meisterschaft mit dem Herbstmeistertitel. Der erste Verfolger liegt bereits 7 Punkte zurück, wofür die Devise für 2019 natürlich klar ist: die Meisterschaft zum dritten Mal in Folge an den Bodensee zu holen.
Für den USC spielten: Maike Sippel, Nadja Rovedo, Kathi Vogel, Johannes Fuchs, Jan Rohleff, Markus Neuhoff, Andi Pietzke, Andi Buchner, Jan Grevsmühl, Domi Herre (Betreuer)

USC-Damen vor spannendem Rückrundenstart

USC Konstanz – VSG Kleinsteinbach (Samstag, 15.12.2018, 17:30, Schänzlehalle). Am kommenden Samstag steht für die USC-Damen der Start in die Rückrunde und gleichzeitig das letzte Spiel des Jahres vor der Weihnachtspause an. Das anstehende Match gegen die VSG Kleinsteinbach schätzt Coach Neuberth als eines der schwierigsten der diesjährigen Saison ein, obwohl der USC im Hinspiel deutlich mit 3:0 gewonnen hatte. Nach der Auftaktniederlage gegen den USC startete für die Gäste aus Kleinsteinbach nämlich eine Serie von sieben aufeinanderfolgenden Siegen, die erst im letzten Hinrundenspiel gegen den SV KA-Beiertheim 2 riss. Man kann sich also auf ein spannendes Match freuen, da die Gegner aus Kleinsteinbach hoch motiviert sein werden, zu ihrer alten Stärke zurück zu finden und dem Favoriten aus Konstanz in der eigenen Halle Punkte abzuluchsen, um den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze nicht zu verlieren. Beim Trainer der Konstanzerinnen steht die Reißfestigkeit diverser Serien jedoch nicht im Fokus. „Am Ende der Saison zählt nur, dass du ganz oben in der Tabelle stehst. Alles andere ist lediglich ein nettes Add-on.“
Sorgen bereiten Coach Neuberth vielmehr die nach wie vor zahlreichen Verletzungsausfälle im Team: «Bisher konnten wir zwar alle Spiele trotz der angespannten Personalsituation gewinnen, doch auch nach dem spielfreien Wochenende sind einige Spielerinnen noch nicht wieder 100% fit». Außenangreiferin Carla Ambrosius kämpft nach wie vor mit ihrer Knie- und Sprunggelenksverletzung und auch Marie Bertschinger ist noch angeschlagen. Dafür freut sich das Team auf den ersten Einsatz von Außenangreiferin Lina Hummel im USC-Trikot, die nach ihrer Babypause auf das Volleyballfeld zurückkehren wird. «Es ist schon etwas Besonderes für mich, nach so langer Zeit wieder für den USC aufs Spielfeld zu gehen» so Hummel, die in der Jugend des USC ausgebildet wurde und in der ersten und zweiten Bundesliga unter anderem für das Allgäu Team Sonthofen und die Roten Raben Vilsbiburg spielte.
Welche der beiden Mannschaften sich die Punkte unter den Weihnachtsbaum legen darf, wird sich am Samstag zeigen. Sicher ist nur, dass es kein langweiliges Spiel werden wird.

USC will mit einem Sieg in die Weihnachtspause

USC Konstanz – VfB Friedrichshafen 2 (15.12.2018; 19:30 Pestalozzihalle). Für den USC Konstanz geht es am Samstagabend in das letzte Spiel des erfolgreichen Jahres 2018. Die Stimmung bei der Mannschaft ist zwar nach den Niederlagen in den letzten Spielen etwas betrübt, jedoch „ist man bei einem Derby gegen Friedrichshafen immer maximal motiviert“, so Kapitän Philipp Sigmund. Allerdings muss sich die Mannschaft in Sachen Spielhalle etwas umgewöhnen. Gespielt wird aus Belegungsgründen nicht wie gewohnt in der Schänzlehalle, sondern in der Pestalozzihalle. Der USC muss sich dabei nicht nur an die ungewohnte Spielstätte anpassen – auch logistische Herausforderungen stehen dem Verein durch den Hallenwechsel bevor. „Es ist schon ein kleiner Nachteil für uns, nicht in der Schänzlehalle zu spielen“ sagte Trainer Marcus Hornikel vor dem Spiel. „Wir haben hier einfach noch nie auf dem Großfeld spielen, geschweige denn trainieren können“. Trotzdem gebe es nichts besseres als „zum Rückrundenauftrakt gleich gegen den VfB und zuhause spielen zu dürfen“, so Hornikel weiter. Sowohl Hornikel, als auch Trainer Helmut Zirk haben jahrelang für den VfB Friedrichshafen in verschiedenen Funktionen gewirkt.
Freuen kann sich der USC über die Rückkehr von Kapitän Philipp Sigmund und Außenangreifer Heiko Schlag, welche zwar in dieser Woche noch nicht voll trainieren konnten, aber am Samstag gegen ihren Ex-Club mit von der Partie sein werden.
Auch Trainer Zirk blickt euphorisch auf das Spiel: „Es ist gut, wieder eine große Anzahl an Spieler zu haben. Dies ermöglicht uns bessere Wechselmöglichkeiten während des Spiels. Aber auch das Trainingsniveau ist um einiges höher, wenn die erfahrenen Spieler dabei sind.“
So wurde in der vergangenen Trainingswoche wieder sehr häufig im 6:6 trainiert, um an der letzten Feinabstimmung für das Jahreshighlight zu arbeiten.

Die Tabellenführung als Belohnung

USC Konstanz 2 – TV Kappelrodeck 3:2 (21:25, 25:14, 23:25, 25:20, 16:14). Mit einem Tiebreak ging das Spitzenspiel der Oberliga Baden am vergangenen Samstag zu Ende. Am Schluss jubelten die Konstanzer Herren über den knappen Sieg, doch auch der Gegner aus Kappelrodeck konnte einen Punkt mitnehmen. Aufgrund des besseren Satzverhältnisses wechselte damit die Tabellenführung an den USC Konstanz.
Der Gegner aus dem Schwarzwald musste das Auswärtsspiel mit lediglich acht Spielern antreten, im Gegensatz zu den Konstanzer, die mit vollbesetzter Auswechselbank gerüstet waren. Dieser Unterschied war aber zunächst nicht zu spüren, der TV Kappelrodeck griff gleich im ersten Satz engagiert an, setzte mit einer kleinen Aufschlagserie das erste Ausrufezeichen und ließ sich anschließend den Satzgewinn nicht nehmen.
Der USC fightete zurück und gewann durch konzentrierte Blockarbeit und optimale Float-Aufschläge den zweiten Durchgang. Satz drei ging wieder an die Gegner, die vor allem durch ihre starken Außenangreifer immer wieder punkten konnten. In Satz vier ging wiederum der USC durch eine Aufschlagserie von Arvid Kuritz in Führung. Außerdem kamen nun die frische Angreifer Steffen Iberl und Nico Reichert von der Bank, während den Gegnern langsam die Puste ausging. „Kappel“ konnte nicht mehr genügend Druck aufbauen und die Konstanzer erarbeiteten sich im Satzverlauf Break für Break. Was folgte war der Ausgleich zum 2:2 nach Sätzen, somit mussten die Teams in den Tiebreak.
Konstanz erarbeitete sich zunächst eine kleine Führung, aber Kappelrodeck setzte immer wieder geschickt den eigenen Kapitän in Szene, das Spiel kippte und der USC musste beim Stand von 13:14 einen Matchball gegen sich abwehren. Doch diesmal stand der Block von USCLer Julian Vill goldrichtig – Matchball abgewehrt! Die Konstanzer sahen ihre Chancen wieder steigen und legten mit einem guten Aufschlag von Chris Petry den Grundstein für den eigenen Matchball. Während die Nervosität bei Gegner und Publikum weiter anstieg behielt die Konstanzer Angriffsreihe die Nerven: Alexander Reichel überraschte alle mit einer geschickten Finte, der gegnerische Zuspieler konnte den Ball nicht abwehren- Ball, Satz, Sieg und Tabellenführung für den USC Konstanz nach fast zwei Stunden!
Trainer Uwe Schneider analysierte nach dem Spiel: „Den Ausschlag gegen das starke Team aus Kappelrodeck hat heute wohl unsere Auswechselbank gemacht. Wir konnten in der entscheidenden Schlussphase noch frische Spieler bringen, der Gegner musste komplett durchspielen. Gerade am Ende musste der beste gegnerische Spieler fast alle Aktionen spielen, das hat dann irgendwann nicht mehr geklappt. Und eine gute Portion Glück hat heute auch dazugehört.“
Dem USC verbleiben nun noch zwei Spiele in diesem Jahr um den Platz ganz oben zu sichern, am kommenden Samstag geht es wieder in der Schänzlehalle – hoffentlich mit viel Unterstützung unserer Zuschauer – gegen die VSG Kleinsteinbach.
USC Konstanz: Ardelt, Berger, Fauser, Iberl, Kuritz, Petry, Reichel, Reichert, Röhl, Schlag, Schöne, Vill, Trainer Schneider

Nervenzerreißende Siege in der Schänzlehalle

USC Konstanz II – TV Jestetten 3:0 (25:18, 25:11, 25:18) und USC Konstanz II – TV Villingen III 3:2 (25:11, 23:25, 23:25, 25:21, 15:7). – Die zweite Damenmannschaft des USC bleibt weiterhin ungeschlagener Tabellenführer, nachdem sie am Sonntag, den 02.12., weitere 5 Punkte erkämpft hat.
Zuhause in der Schänzlehalle spielte Konstanz zuerst gegen den Tabellendritten Jestetten. In einem sehr schönen, dennoch eindeutigen Spiel konnten beide Mannschaften zeigen, was in ihnen steckt und lange Spielzüge mit starken Angriffen und sauberem Spielaufbau waren zu bewundern. Nach einem fast ausgeglichenen ersten Satz bahnte sich bei Jestetten ein Durchhänger an, der ihnen einen schnellen Satzverlust einbrachte. Dieser konnte auch im entscheidenden dritten Satz nicht vollständig überwunden werden und die Konstanzerinnen verdienten sich weitere drei Punkte in der Tabelle.
Schon etwas mitgenommen startete der USC auch im zweiten Spiel voll durch, gegen den extrem resistenten Gegner Villingen 3. Erst nach ca. der Hälfte des Satzes konnten sich die Konstanzerinnen einen Abstand nach vorne sichern und beendeten den Satz mit einem trügerisch einfach aussehenden 25:11. Genauso kämpferisch und spannend wie der erste Satz begann der zweite, jedoch schöpften die jungen Villingerinnen ihr Potential voll aus und ließen den USC nicht wieder vorbei ziehen. Mit einem kleinen, aber konstanten Vorsprung von einigen Punkten sicherten sich die Gäste den zweiten Satz knapp. Ähnlich verlief der dritte Satz, 25 nervenzerreißende Minuten kämpften beide Mannschaften Punkt für Punkt, und mit der Erschöpfung schlichen sich auch Hektik und Eigenfehler beim USC ein. Schließlich schlossen die Villingerinnen den Satz wieder genauso knapp (25:23) ab. Doch das konnten die bisher ungeschlagenen Konstanzerinnen natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Durch spannende Wechsel, unkonventionelle Variationen in der Aufstellung und mitreißenden Motivationsreden konnte Coach Carla Ambrosius mit der Mannschaft endlich den Durchhänger überwinden: in einem weiteren heiß umkämpften Satz hatte der USC knapp die Nase vorn und schlug sich mit Aufschlagserien und gezielten Angriffen durch zu einem verdienten 25:21. Zur Entscheidung wurde ein fünfter Satz ausgespielt, bei dem das Durchhaltevermögen der Konstanzerinnen in ihrem 8. Satz des Tages belohnt wurde. Die nun erschöpften Villingerinnen unterlagen kurz und deutlich. So jubelte der USC am Ende des 101 Minuten langen Spieles über zwei Punkte und einen sehr zufriedenstellenden Heimspieltag.
Beste Glückwünsche gehen auch an den USC Damen III, die parallel in der Schänzlehalle gegen den TG Schwenningen mit 3:0 und den SV Dingelsdorf mit 3:2 gewannen und somit den zweiten Platz in der Tabelle belegen!
Zum letzten Spieltag der Hinrunde lädt der USC Damen II zu Gast bei der SG Litzelstetten-Radolfzell II ganz herzlich ein: am 08.12.18 um 15:00 in der Seeblickhalle.

USC-Damen bleiben in der Hinrunde ungeschlagen

SSC Karlsruhe – USC Konstanz 0:3 (14:25, 12:25, 22:25). Im letzten Spiel der Hinrunde gelang es den USC-Damen, ihre Siegesserie mit einem deutlichen und ungefährdeten 3:0-Sieg gegen den Tabellenvorletzten SSC Karlsruhe fortzusetzen. Der USC ist nun mit einer phänomenalen Zwischenbilanz von neun Siegen aus neun Spielen, insgesamt nur drei verlorenen Sätzen und sechs Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Herbstmeister in der Oberliga Baden.
Aufgrund der Verletzungsausfälle war der USC nur mit einem kleinen Kader von neun Spielerinnen nach Karlsruhe angereist. Unterstützt wurde das auf sechs Feldspielerinnen und zwei Liberas geschrumpfte Team dabei von Außenangreiferin Kaja Gregorc, die am Tag darauf bereits wieder für die zweite Damenmannschaft des USC auf dem Feld stand. Bereits nach wenigen gespielten Minuten wurde deutlich, dass die Gastgeber aus Karlsruhe dem druckvollen Spiel des USC wenig entgegenzusetzen hatten. Die starken Aufschläge der USC-Damen führten den Annahmeriegel des SSC ein ums andere Mal in Bedrängnis, sodass kaum gefährliche Angriffe auf der Feldseite der Konstanzerinnen ankamen. Entsprechend gingen die ersten beiden Sätze sehr deutlich mit 25:14 und 25:12 an den USC.
Dafür, dass der dritte Satz mit 25:22 nicht genauso überlegen ausfiel, übernahm Coach Neuberth die Verantwortung: «Ich habe ein paar Änderungen vorgenommen, die sich stärker als erwartet auf unser Spiel ausgewirkt haben.» Ernsthaft in Gefahr war der Gewinn des Satzes jedoch nicht und so standen nach einer Stunde Spielzeit die nächsten drei Punkte auf dem Konto der Konstanzerinnen.
«Das nächste Spiel wird uns sicher deutlich stärker fordern» ist sich Neuberth sicher. Nach dem spielfreien Wochenende steht zum Beginn der Rückrunde am 15.12. mit dem Match gegen den Drittplatzierten VSG Kleinsteinbach nämlich ein echter Heimspiel-Kracher auf dem Programm. Es bleibt zu hoffen, dass bis dahin die verletzten und verhinderten Spielerinnen wieder in den Kader zurückkehren können.
USC Konstanz: Dubbins, Gregorc, Kornblum, Lovrić, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens, Welsch

USC erleidet mit ersatzgeschwächtem Team Auswärtsniederlage in Waldgirmes

TV Waldgirmes – USC Konstanz (25:14, 25:16, 31:33, 25:25) – Mit einem von Verletzungen geplagten Rumpfteam reisten die Konstanzer am Samstag nach Waldgirmes, um den Tabellenzweiten aus Hessen zu ärgern. Für die Verletzten Sigmund, Weber, Kordić und Schlag rückten die zwei Nachwuchsspieler von Wahlert und Büchner in den Kader der ersten Mannschaft nach. Letzterer stand von Beginn weg in der Startformation und wusste mit einem soliden Spiel von Anfang bis Ende zu überzeugen.
Da auch Kriech mit einer Blessur zu kämpfen hatte, war das Trainergespann Zirk/Hornikel gezwungen, den eigentlichen Diagonalangreifer Hammer auf der Außenposition auflaufen zu lassen. Diese ungewohnte Startaufstellung führte immer wieder zu Abstimmungsproblemen in der Annahme und der Feldverteidigung, wodurch der TV Waldgirmes den ersten Satz letztendlich klar mit 25:14 für sich entscheiden konnte. Um das Aufbauspiel der Konstanzer zu beruhigen, spielte Hammer ab dem zweiten Satz wieder auf seiner gewohnten Position und dennoch startete der USC – wie schon oft in dieser Saison – sehr verhalten in den zweiten Satz. Erst ab dem Stand von 13:6 kam das Angriffsspiel der Konzilstädter ins Rollen und es zeichnete sich ein Spiel auf Augenhöhe ab. Dennoch konnten sich die Konstanzer nicht mehr zurückkämpfen, wodurch auch der zweite Satz mit 25:16 an Waldgirmes ging.
Nach einer zehnminütigen Satzpause begann der dritte Durchgang mit leichten Vorteilen für den USC. «Die Pause hat uns gut getan. Wir konnten nochmals einige taktische Anpassungen vornehmen, um mehr Druck auf die Hessen auszuüben», so Zirk. Je länger der Satz andauerte, desto umkämpfter und sehenswerter wurden die Ballwechsel. Kapitän und Zuspieler Nicolas Hornikel zum Satzende: «Es war ein richtiges Hitchcock Finale! Wir haben uns mit viel Herzblut gegen die drohende Niederlage aufgebäumt und nach sechs Matchbällen selbst unsere dritte Möglichkeit zum Satzentscheid genutzt. So macht Volleyball Spaß!»
Im vierten Durchgang ging es ähnlich weiter – Beide Teams waren nun vollends im Spiel angekommen. Vor allem die beiden Diagonalangreifer und späteren MVP’s der jeweiligen Mannschaften zeigten dabei ihr volles Können und brachten die Bälle ein ums andere Mal im gegnerischen Feld unter. Schlussendlich machte aber die Blockleistung des Heimteams den kleinen aber wichtigen Unterschied aus, wodurch Waldgirmes das Spiel am Ende mit 3:1 Sätzen für sich entscheiden konnte.
Zusammenfassend meinte Trainer M. Hornikel: «Nach einer Findungsphase von leider Gottes zwei Sätzen, zeigten wir, dass wir die Gegner auch mit einem Rumpfteam ärgern können! Mit ein wenig mehr Wettkampfglück wäre heute auch mindestens ein Punktgewinn drin gelegen.» Besonders lobende Worte fand Hornikel nach dem Spiel für den zweiten Konstanzer Nachwuchsspieler von Wahlert, der nach seiner Einwechslung auf Anhieb den Tritt ins Spiel fand und mit starken Annahmen und frechen Angriffen zu überzeugen wusste. Nun haben die Konstanzer zwei Wochen Zeit, um sich auf das Bodenseederby gegen den VfB Friedrichshafen vorzubereiten und den einen oder anderen verletzten Spieler bis dahin wieder fit zu bekommen.
USC Konstanz: Hornikel, Kaltenmark, Becker, Hammer, Büchner, von Wahlert, Kriech, Bischof, Kempe, Rodler