USC mit Verletzungsproblemen vor Auswärtsspiel

TV Waldgirmes – USC Konstanz (1.12.2018, 16:00, Lahnau). Nach der deutlichen Niederlage am letzten Wochenende gegen Stuttgart sind die Männer um Trainer Helmut Zirk auf Wiedergutmachung aus. Bei der Auswärtsfahrt nach Waldgirmes sollen wieder Punkte auf das Konto der Konstanzer wandern. Erschwert wird diese Mission allerdings durch einige Verletzungen. Sowohl Kapitän Philipp Sigmund, als auch Außenangreifer Heiko Schlag verletzten sich im vergangenen Spiel und stehen damit gegen den TV Waldgirmes nicht zur Verfügung. „Das verlorene Spiel kann man abhaken“, sagt ein sichtlich besorgter Trainer Marcus Hornikel, „die Verletzungen werden uns nun leider länger beschäftigen“. Auch beim Schweizer Außenangreifer Claudio Kriech steht ein Einsatz am Samstag wegen einer Daumenverletzung noch in den Sternen. Zuspieler Nicolas Hornikel, der eigentlich Philipp Sigmund ersetzen sollte, geht ebenfalls angeschlagen in das Spiel. „Unser Kader verkleinert sich aktuell von Tag zu Tag“, so Hornikel. Man müsse aber trotzdem einfach das beste aus der Situation machen. Da die zweite Mannschaft des USC Konstanz ebenfalls ein sehr wichtiges Spiel am Wochenende hat, werden zwei Nachwuchsspieler aus der dritten Mannschaft für diesen Spieltag zum Drittligateam aufsteigen. „Die beiden machen ihre Sache bereits sehr ordentlich und zeigen im Training gute Ansätze“, sagte Trainer Zirk im Hinblick auf das Spiel am Samstag. Unter diesen Voraussetzungen kann der USC Konstanz „definitiv befreit aufspielen“. Der Druck liegt also eindeutig beim Heimteam aus Waldgirmes.

USC-Damen gehen stark dezimiert ins letzte Hinrundenspiel

SSC Karlsruhe – USC Konstanz (Samstag, 1.12.2018, 16:00). Am kommenden Samstag steht für die USC-Damen mit der Partie gegen den SSC Karlsruhe bereits das letzte Hinrundenspiel der laufenden Oberligasaison an. Bisher ungeschlagen hat sich der USC einen Vorsprung von vier respektive sechs Punkten auf die Verfolger von der VSG Kleinsteinbach und der VSG Mannheim DJK/MVC aufgebaut – somit steht bereits vor dem Auswärtsspiel gegen Karlsruhe fest, dass die Herbstmeisterschaft nach Konstanz geht. «Ein Selbstläufer wird die Partie gegen Karlsruhe sicherlich nicht», warnt Coach Neuberth dennoch vor allzu grosser Euphorie, «wir haben momentan vor allem mit unserer knappen Besetzung zu kämpfen und müssen erstmal schauen, wie wir die letzten Ausfälle kompensieren können». Carla Ambrosius, die auf der Aussen-Annahme Position ein Punktegarant ist und mit ihrer Präsenz auf dem Feld viel zum Teamgeist beiträgt, fällt nach ihrer Knieverletzung für zunächst unbestimmte Zeit aus. Auch der Einsatz von Marie Bertschinger, die auf verschiedenen Positionen flexibel einsetzbar ist und durch ihre Spielerfahrung schon in manchem Spiel den Unterschied gemacht hat, ist nach wie vor fraglich. Zudem war die Trainingswoche durch einige krankheitsbedingte Abwesenheiten geprägt. «Wir werden auf einigen Positionen etwas improvisieren müssen», so Neuberth, «aber ich bin zuversichtlich, dass die Mannschaft sich gut anpassen kann». Das Team wird in jedem Fall alles daran setzen, auch im letzten Spiel der Hinrunde die Siegesserie fortzusetzen und ungeschlagener Herbstmeister zu werden.

Erfolgreicher Heimspieltag für die Kabooms

Am vergangenen Samstag fand der erste Heimspieltag der Saison für die Kabooms statt. Nachdem aus den ersten beiden Spieltagen schon die maximale Punktausbeute mitgenommen werden konnte, war man motiviert die Tabellenführung zu verteidigen. Keine leicht Aufgabe, da die zweitplatzierten Gäste aus Rielasingen auf eine Revanche für das verlorene Spiel bei den deutschen Meisterschaften aus waren. Auch konnte man vor Spielbeginn den zweiten Gegner noch nicht einschätzen, da dort einige unbekannte Gesichter dabei waren.
USC Kaboom – Schmetterlinge Ludwigshafen 3:0 (25:5, 25:14, 25:19). Kaum hatte der erste Satz begonnen, da war er auch schon wieder zu Ende. Nach nicht einmal 15 Minuten stand es 25:5 für die Kabooms. Durch starke Aufschlagserien der Kabooms konnte der Gegner sein Spiel nicht aufbauen und dadurch kaum einen gefährlichen Angriff übers Netz bringen. Durch eine gute Abwehr, ein variables Zuspiel auf Seiten der Kabooms konnten alle Angreifer ihre Qualitäten ausspielen und versenkten einen Ball nach dem anderen im gegnerischen Feld. Im zweiten Satz stabilisierte sich die Annahme des Gegners ein wenig, und so kamen auch mehr Angriffe, aber dank eines starken Blocks und einer hellwachen Abwehr ging auch dieser Satz ungefährdet mit 25:14 an die Kabooms. Im dritten Satz lies die Konzentration dann etwas nach und so schlichen sich ein paar Fehler bei den Kabooms ein, aber dank der motivierenden Ansprachen in den Auszeiten von Spielertrainer Jo Fuchs, rafften sich nochmal alle auf und holten sich auch diesen Satz letztendlich klar mit 25:19.
USC Kaboom – TV Rielasingen 3:1 (25:13, 23:25, 25:20, 25:21). Das zweite Spiel versprach größte Spannung, zum einen Erster gegen Zweiter der Mixed-Landesliga und zum anderen, da die Gegner aus Rielasingen noch eine Rechnung mit den Kabooms offen hatten und sich für die Niederlage vor 4 Wochen zuhause bei der deutschen Meisterschaft revanchieren wollten. Mit zwei Änderungen in der Aufstellung im Vergleich zum ersten Spiel ging es los. Bis zur Hälfte des ersten Satzes war das Spiel recht ausgeglichen, bis sich die Kabooms dank einer starken Aufschlagserie von Kathi fast bis zum Satzgewinn absetzen konnten, wäre der Aufschlag zum Satzball nicht ins Aus gesegelt… Gibt dann wohl eine Kiste Bier fürs Team. Einen Ballwechsel später war der Satzgewinn aber dann da. 25:13 für die Kabooms. Im zweiten Satz konnte sich kein Team entscheidend absetzen, es schlichen sich zunehmend Eigenfehler ein und so gestaltete sich ein hart umkämpfter Satz, mit dem glücklicheren Ende für die Rielasinger (23:25). Im dritten Satz gelang es, dank eines gut stehenden Blocks, sich einen kleinen Vorsprung herauszuarbeiten, der dann aber zur Satzmitte hin wieder zusammenschmolz. Durch einen taktisch interessanten Doppelwechsel, nun mit zwei Frauen am Netz vorne, wurde diese Schwächephase durchbrochen und somit ging Durchgang 3 mit 25:21 an die Konstanzer. Der vierte Satz verlief ebenfalls zunächst recht ausgeglichen mit guten Angriffen und Abwehraktionen auf beiden Seiten, bis sich die Kabooms gegen Satzende leicht absetzen konnten. Kurios war der vermeintliche Punkt zum Satzgewinn. Nach einem starken Einerblock von Jan feierten die Kabooms schon den Sieg, doch der zweite Schiedsrichter hatte wohl einen Übertritt gesehen und somit war das Spiel doch noch gar nicht vorbei. Also nochmal zurück aufs Feld und es folgte eine exakte Kopie des letzten Punktes, erneut ein überragender Einerblock von Jan, nur war es diesmal wirklich der Punkt zum Sieg. Nun war der verdiente 3:1 Sieg gegen Rielasingen in der Tasche.
Durch den Sieg der Rielasinger gegen die Schmetterlinge im dritten Spiel des Tages, änderte sich nichts am Abstand in der Tabelle. Auch am Sonntag gelang es keiner Mannschaft den Abstand auf weniger als 5 Punkte auf die Kabooms zu verkürzen und somit sind die Kabooms ohne Punktverlust nach 6 Siegen aus 6 Spielen klarer Tabellenführer in der Mixed-Landesliga. Am 09.12. ist der letzte Spieltag der Hinrunde in Tuttlingen, wo die Herbstmeisterschaft dann endgültig unter Dach und Fach gebracht werden kann.
Es spielten: Andi, Didi, Jan, Jan, Jo, Kathi, Markus, Maike, Nadja.

Herren 1 mit enttäuschendem Heimspiel gegen Stuttgart

USC Konstanz – TSV G.A. Stuttgart 0:3 (20:25, 17:25, 15:25). Nach gut 65 Minuten war das Heimspiel gegen Allianz Stuttgart am vergangenen Samstag Geschichte. Die Konstanzer starteten motiviert und voller Zuversicht in den ersten Satz, doch ein schneller 1-5 Rückstand war genau das, was man sich nicht vorgenommen hatte. Zahlreiche individuelle Fehler im Angriff machten es dem Gegner leicht, die eigenen Standards abzuspielen und ohne Gefährdung den ersten Satz mit 25-20 zu gewinnen. „Die vorgenommene Taktik von unseren Spielern konnte leider in keinster Weise eingehalten werden, da wir viel zu sehr mit ungewohnten Angriffsfehlern zu tun hatten“, resümierte das Trainerteam Zirk/Hornikel enttäuscht.
Dennoch motiviert und mit personellen Wechseln startete die Heimmannschaft in Satz 2. Abermals konnten sich die Stuttgarter beim Spielstand von 10-10 mit 7 Punkten in Folge absetzen. „Wir hatten uns sehr viel vorgenommen und sehr gut trainiert unter der Woche, doch unsere Stärken konnten wir heute leider nicht zeigen. Der Gegner spielt dann die ganze Erfahrung aus und wir haben uns viel zu sehr mit unseren Fehlern beschäftigen müssen“, sagte Kapitän Philipp Sigmund nach dem Spiel. Folgerichtig ging auch dieser Satz an die Landeshauptstadt mit 25-17.
Der dritte Satz begann jedoch vielversprechend mit der tollen Unterstützung des Publikums. Beim Stand von 6-4 aus Konstanzer Sicht verletzte sich allerdings Zuspieler Philipp Sigmund am Knöchel und kurz darauf auch noch Außenangreifer Heiko Schlag am Knie. Die Konstanzer konnten die folgende Niederlage nicht mehr abwenden und verloren auch diesen Satz mit 25-15. „Es war ein Albtraum und zwei Verletzte Spieler sind dabei noch die Krönung“, sagte Marcus Hornikel. Unter der Woche wird das Team versuchen, die alten Stärken wiederzufinden und sich optimal auf das Auswärtsspiel bei dem Viertplatzierten der Liga, Waldgirmes, vorbereiten. Inwieweit die Verletzten wieder einsatzbereit sind, wird sich unter der Woche zeigen. Das Team wird auf alle Fälle eine Reaktion zeigen und motiviert in die letzten beiden Spiele des Jahres gehen.
Für den USC spielten: Kempe, Rodler, Hammer, Bischof, Weber, Hornikel, Sigmund, Kriech, Schlag, Kaltenmark, Kordic, Becker

3:0-Sieg mit Schreckmoment

USC Konstanz – FT Freiburg 3:0 (25:17, 25:15, 25:18). Am vergangenen Samstag sicherten sich die USC-Damen zu Hause in der Schänzlehalle mit einem Pflichtsieg gegen die Damen des FT Freiburg die nächsten drei Punkte. Die junge Mannschaft aus Freiburg war erst kommende Saison in die Oberliga aufgestiegen und konnte von Beginn an nicht mit dem Tempo der Konstanzer mithalten. «Eigentlich hätten wir noch deutlicher gewinnen müssen» meint Coach Neuberth nach dem Spiel «wir haben unter unseren Möglichkeiten gespielt und uns leider etwas von der Hektik der Freiburgerinnen anstecken lassen.» Entsprechend war das Spiel über einige Phasen für die Zuschauer wohl nicht besonders sehenswert, und auch der verletzungsbedingte Ausfall von Außenangreiferin Carla Ambrosius im dritten Satz drückte die Stimmung des Teams nach dem Spiel.
Der erste Satz verlief zu Beginn punktemäßig ausgeglichen, besonders da das Spiel der Konstanzerinnen durch einige leichte Fehler geprägt war. In der Mittelphase schafften es die USC-Damen um Kapitänin Lena Schuh jedoch, sich abzusetzen und den Vorsprung bis zum Ende des Satzes zu halten (25:17). Im zweiten Satz stellte Coach Neuberth angesichts der Überlegenheit der Konstanzer auf das 5-1 System um, um verschiedene taktische Varianten im Spiel umzusetzen. Die Freiburgerinnen hatten dem Druck des USC in Aufschlag und Angriff wenig entgegenzusetzen, sodass auch dieser Satz deutlich mit 25:15 an den USC ging. Im dritten Satz schien die Konzentration der USC-Damen dann etwas nachzulassen, was erneut einige Leichtsinns- und Absprachefehler zur Folge hatte. Beim Stand von 17:15 aus Konstanzer Sicht kam es dann zum Schreckmoment, als Außenangreiferin Carla Ambrosius nach einer unglücklichen Bewegung mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Feld gehen musste. Diagonalangreiferin Leonie Stapel übernahm kurzerhand die Annahme-Außen-Position und trotz der ungewohnten Konstellation spielten die USC-Damen auch diesen Satz konsequent zu Ende (25:18).
Für das Auswärtsspiel gegen den SSC Karlsruhe am kommenden Samstag wird die personelle Situation für den USC also nicht einfacher, da der Einsatz von Carla Ambrosius fraglich ist und auch noch unklar ist, ob Marie Bertschinger wieder einsatzbereit sein wird. «Es wird nicht leicht, diesen Verlust zu kompensieren» so Neuberth «da wir auf der Außenposition nur sehr dünn besetzt sind, werden wir wohl auf einigen Positionen umstellen müssen.»
USC Konstanz: Ambrosius, Dubbins, Kornblum, Lovrić, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens, Welsch

USC will an gute Leistung anknüpfen

USC Konstanz – TSV G.A. Stuttgart (24.11.2018. 19:30 Schänzlehalle). In der vergangenen Woche schrammte der USC Konstanz beim Heimspiel gegen Kriftel nur knapp an der Sensation vorbei. Dem ungeschlagenen Tabellenführer lieferte man über vier Sätze einen harten Kampf, jedoch ohne glückliches Ende für den USC. „Es ist schon bitter, dass unsere Leistung nicht mindestens mit einem Punkt belohnt wurde“, so Trainer Marcus Hornikel. Doch man müsse nun nach vorne schauen und gegen „Stuttgart eine ähnliche Leistung auf das Parkett bringen“.
Auch Trainer Helmut Zirk blickt optimistisch auf das nächste Spiel: „Wenn wir so spielen wie gegen Kriftel, werden wir noch einige Punkte holen bis zur Winterpause.“ Die Stuttgarter sind mit einigen Zweitliga-erfahrenen Spielern gespickt. Mit Malte Stiel spielt auch einer der besten Spieler der 3. Liga in den Reihen der Stuttgarter. Malte Stiel spielte bereits für den TV Rottenburg in Liga 2 und vor zwei Jahren holte Stiel mit Amriswil die Schweizer Meisterschaft. „Er könnte locker noch in der 2 Bundesliga spielen“, ist sich Hornikel sicher. Man dürfe aber auch die anderen Spieler nicht vergessen. Daher bereitete sich die Mannschaft in dieser Woche hauptsächlich auf eine starke Block-Feldabwehr vor, um da weiter zu machen, wo man gegen Kriftel aufgehört hatte.
Die Stuttgarter patzten am letzten Spieltag überraschend gegen den VfB Friedrichshafen, allerdings fehlte den Stuttgartern in diesem Spiel auch jener Malte Stiel, der so oft den Unterschied auszumachen scheint. Aktuell stehen die Stuttgarter trotz der Niederlage gegen den VfB noch vor den Konzilstädtern. Mit einem Heimsieg wollen die Männer um Kapitän Philipp Sigmund das jedoch ändern und sich somit in der Spitzengruppe festsetzen.

USC Konstanz zeigt trotz Niederlage das beste Spiel seit Jahren

USC Konstanz – TuS Kriftel (26:28, 26:28, 26:24, 18:25) – Nach einer durchzogenen Trainingswoche mit vielen arbeitsbedingten Abwesenden waren die Konstanzer dennoch gewillt, dem bis anhin ungeschlagenen Team aus Kriftel paroli zu bieten. Im Morgentraining wurde deshalb nochmals intensiv an der Teamtaktik gefeilt, um dem Team den letzten Schliff für das Spiel gegen den Ligakrösus zu verpassen.
Und dennoch startete der USC sichtlich schlecht in den ersten Durchgang. Schnell stand es 2:8 und das erste Time-out wurde auf Konstanzer Seite fällig. «Wir starteten vermutlich etwas zu übermotiviert in das Spiel, da wir wussten, dass wir mit unserem Team jedem Gegner unangenehm werden können. Dies hat aber unseren Spielaufbau etwas gehemmt. Was wir aber danach zeigten, zeugte aber von sehr viel Charakter!», fasste Kapitän Sigmund den ersten Satz zusammen. Punkt für Punkt kämpften sich die Konzilstädter mit teils spektakulären Ballwechseln zurück. Am Ende wurde die starke Leistung aber nicht belohnt und so holten sich die Krifteler den Startsatz in der Verlängerung glücklich mit 26:28.
Der Verlauf des zweiten Satzes war ein Ebenbild des Ersten. Der USC startete wiederum mit einem 1:7 Rückstand und kämpfte sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung bis zum Stande von 17:17 zurück. Mit druckvollen Aufschlägen und einem starken Block-Verteidigungsspiel brachten sie den Ligakrösus immer wieder an den Rand der Verzweiflung. Doch auch im zweiten Durchgang hatten die Gäste aus Kriftel das nötige Glück auf ihrer Seite und konnten den Satz wiederum in der Verlängerung mit 26:28 für sich entscheiden.
Wer jetzt dachte, dass der USC nach zwei knapp verlorenen Sätzen auseinanderbricht, wurde eines Besseren belehrt. Trainer Zirk lobte das Team nach dem Spiel demnach auch: «Ich habe selten eine Mannschaft mit so viel Charakter und Wille gesehen! Auch nach zwei wirklich unglücklich verlorenen Sätzen standen die Spieler wieder auf und spielten, als wäre nichts gewesen.» Der dritte Durchgang startete von Beginn weg auf Augenhöhe. Während des ganzen Satzes konnte sich keine Mannschaft einen grösseren Vorsprung erarbeiten. Der USC überzeugte in dieser Phase durch ein solides Verteidigungsspiel, gab keinen Ball verloren und kämpfte sich Punkt um Punkt in Richtung Satzende. Nach über 1h 50min gewann der USC den dritten Satz nach einem herrlichen Blockpunkt durch Johannes Becker mit 26:24.
Der TuS Kriftel glückte ein besserer Start in den vierten Satz. Die Konstanzer agierten im Gegensatz zu den vorherigen Sätzen etwas ungeduldiger, wodurch die Eigenfehlerquote im Angriff anstieg und die Gäste ihren Vorsprung ausbauen konnten. Dennoch gaben sich die Konstanzer nicht geschlagen und lehnten sich mit immer wieder hart erkämpften Ballwechseln gegen die bevorstehende Niederlage auf. Schlussendlich ging aber der vierte Satz und somit auch die drei Punkte an die weiterhin ungeschlagenen Gäste aus Kriftel.
Nach dem Spiel ging ein ausgelassen gut gelaunter USC Präsident Harald Schuster in die Garderobe der Konstanzer und gratulierte ihnen zur eben gezeigten Leistung: «Das eben dargebotene war mit Abstand die beste Leistung seit Jahren! Es hat riesigen Spaß gemacht, diesem Team zuzuschauen und ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Heimspiele!» Das nächste Heimspiel findet im Übrigen schon am kommenden Samstag um 19.30 Uhr statt.
USC Konstanz: Bischof, Büchner, Hammer, Hornikel, Kaltenmark, Kempe, Kordić, Kriech, Becker, Rodler, Sigmund, Schlag, Weber

USC-Damen setzen sich an Tabellenspitze fest

USC Konstanz – VSG Mannheim DJK/MVC 3:0 (27:25, 25:22, 25:21). Im Topspiel der Oberliga Baden demonstrierten die USC-Damen am gestrigen Sonntag ihre Dominanz in der eigenen Halle. In drei Sätzen wurden die direkten Konkurrenten aus Mannheim geschlagen, somit bleibt das Team unter Leitung von Coach Jens Peter Neuberth zu Hause bisher ohne Satzverlust. «Das intensive Angriffstraining letzte Woche hat sich ausgezahlt» freut sich Neuberth, «die Mädels haben das schnelle Spiel, das wir etablieren wollen, gut umgesetzt und die Gegner damit ganz schön ins Schwitzen gebracht».
Konzentriert startete das Team in den ersten Satz und die Zuspielerinnen Britta Steffens und Franka Welsch setzten ihre Angreiferinnen von Beginn an gekonnt in Szene. So schaffte es der USC, sich früh mit einigen Punkten Vorsprung abzusetzen. Die Mannheimerinnen fanden nach und nach besser ins Spiel und schafften es immer wieder, ihre Angriffe im Feld unterzubringen. Somit wurde das Ende des Satzes nochmal eng, doch die USC-Damen zeigten wie schon mehrfach diese Saison starke Nerven. Druckvolle und gezielte Aufschläge, gepaart mit einigen spektakulären Abwehr- und Blocksicherungsaktionen von Libera Tena Lovrić führten dazu, dass der USC am Ende den Satz knapp mit 27:25 gewann. Ähnlich verlief auch der zweite Satz: Früh konnte sich der USC mit einigen Punkten absetzen, in der Mitte des Satzes holten die Gegner nochmals auf, doch gegen Ende spielten die USC-Damen konsequent ihr Spiel zu Ende. Wie schon in den letzten Spielen sorgte Mittelblockerin Eva Dubbins durch ein starkes Aufschlagspiel am Ende des Satzes dafür, dass die Gegner Probleme im Spielaufbau hatten, was dem USC die Block- und Abwehrarbeit erleichterte und somit zum Gewinn des zweiten Satzes führte (25:22). Im dritten Satz hatten die Gegner aus Mannheim dann nicht mehr viel entgegen zu setzen und der USC spielte den erarbeiteten Vorsprung souverän zu Ende (25:21). Nach knapp anderthalb Stunden konnten sich die Zuschauer und das Team damit über die nächsten drei Punkte für den USC freuen.
Mit sieben Siegen aus sieben Spielen steht der USC nun mit vier Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten nach wie vor an der Spitze der Oberliga Baden. Am kommenden Wochenende steht für das Team erneut ein Heimspiel an. Zu Gast ist die Mannschaft von der FT Freiburg, die momentan auf Platz 4 der Tabelle steht.
USC Konstanz: Ambrosius, Bertschinger, Dubbins, Kornblum, Lovrić, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens, Welsch

Copyright des Fotos: Norbert Kreienkamp

Damen 2 weiter ungeschlagen

USC Konstanz – TG Schwenningen 3:0 (25:12, 25:20, 12:25) – Unter der Anleitung von Coach Nico Reichert haben sich die Damen II am vergangenen Samstag, den 17.11.18 in Schwenningen weitere drei Punkte gesichert.
Der noch recht jungen Mannschaft vom TG Schwenningen waren die Konstanzer Damen sowohl technisch, als auch strategisch klar überlegen. So zeigten sich unsere Spielerinnen im ersten Satz durch starke Aufschläge, klare Spielzüge und gezielte Angriffe unschlagbar und beendeten den Satz schnell mit 25:12 Punkten. Auf der Mitte konnte auch Neuzugang Felicia Haug bei ihrem ersten Einsatz der Saison zeigen, was sie kann: durch gezielte Schläge auf die lange Sechs nutzen unsere Angreiferinnen die Schwachstelle im System unseres Gegners aus, auf die der Trainer hingewiesen hatte. Etwas zu entspannt ging es in den zweiten Satz, was die jungen Schwenningerinnen sofort ausnutzten und gefährlich nahe aufholten. So mussten die Konstanzerinnen ihr einstweiliges Tief schnell überwinden und sich zu einem knappen Satzgewinn durchkämpfen. Mit dem klaren Entschluss, im dritten Satz alles zu geben, rafften sich alle noch einmal auf und präsentierten einen souveränen Sieg gegen Schwenningen.
Nach nur einer Stunde konnte sich der USC so weitere drei Punkte sichern und bleibt in der Landesliga Ost ungeschlagen Tabellenführer. Am So, 02.12.18 werden wir in der Schänzlehalle den TV Jestetten und den TV Villingen 3 empfangen. Spielbeginn ist um 12:00 und wir freuen uns über ein lautes Publikum, das uns kräftig unterstützt bei unserem Ziel: dem Aufstieg!

USC-Damen gespannt vor Topspiel

USC Konstanz – VSG Mannheim DJK/MVC (Sonntag, 18.11.2018, 13:00 Uhr, Schänzlehalle). Die erste Damenmannschaft des USC freut sich, am kommenden Sonntag die Fans und Zuschauer zum Top-Spiel gegen den VSG Mannheim DJK/MVC begrüßen zu dürfen. Das Spiel gegen den momentan Drittplatzierten in der Oberliga verspricht spannend zu werden, denn auch letzte Saison lieferten sich die beiden Teams bereits zwei ansehnliche Spiele auf hohem Niveau und nun geht es um nicht weniger als die Tabellenführung. Bei einem Sieg könnten die Konstanzerinnen sich an der Tabellenspitze weiter absetzen, bei einer Niederlage könnten die Mannheimerinnen, die ihre letzten drei Spiele alle deutlich mit 3:0 gewonnen haben, jedoch am USC vorbei ziehen. «Mannheim ist sicherlich eines der stärksten Teams der Liga», so Coach Jens Peter Neuberth «ich erwarte ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe, in dem die Mädels alles geben müssen, um als Sieger vom Feld zu gehen»
Somit ist die Spannung vor dem kommenden Heimspiel groß und das Team hat eine intensive Trainingswoche hinter sich. Besonders das Zusammenspiel zwischen Zuspiel und Angriff wurde weiter optimiert, um möglichst viele Angriffsoptionen nutzen zu können. Ab 13:00 werden die USC-Damen in der Schänzlehalle alles geben, um mit möglichst lautstarker Unterstützung von der Tribüne die nächsten drei Punkte einzufahren und an der Tabellenspitze der Oberliga Baden zu bleiben. Im Anschluss ab 16:00 Uhr spielt die erste Herrenmannschaft in der dritten Liga gegen den Tabellenführer TuS Kriftel.

Copyright des Fotos: Norbert Kreienkamp