Damen 2 freuen sich über die nächsten 3 Punkte

USC Konstanz – SV Dingelsdorf 3:0 (25:15, 25:11, 25:21). Am vergangenen Montagabend, dem 12.11.18, empfing die zweite Damenmannschaft des USC den SV Dingelsdorf zu einem Nachholspieltag in der Pestalozzihalle. In einem kurzen Dreisatzspiel konnten sich unsere Damen drei weitere Punkte sichern und bleiben somit Tabellenführer in der Landesliga Ost.
Charakteristisch für das Spiel war eine Müdigkeit, die sich in beiden Mannschaften durch viele Eigenfehler und Konzentrationsschwächen zeigte. So begann das Spiel im ersten Satz eher unspektakulär und entschied sich sehr schnell für den USC. Im zweiten Satz wachten die Spielerinnen glücklicherweise auf und zeigten ihr Können durch starke Angriffe. Wie auch schon im ersten Satz konnte man sich mit einigen Aufschlagserien einen klaren Vorsprung erarbeiten. Leider zeigten sich im dritten Satz wieder die Spuren des langen Arbeitstages und bis kurz vor Schluss war der SV Dingelsdorf sogar in Führung. Doch natürlich wollten die USC-Mädels diesen Satz nicht verschenken und erkämpften sich nicht nur einige Punkte kurz vor Ende des Satzes, sondern gewannen das Spiel schlussendlich mit einem 25:21 im dritten Satz.
Auch die Trainerinnen Carla und Lena freuten sich sehr und der USC feierte mit Pizza und Bier den vierten Drei-Punkte-Sieg in Folge. So blickt die Mannschaft auch selbstbewusst auf das nächste Auswärtsspiel am kommenden Samstag, den 17.11.18 um 15 Uhr in der Deutenberghalle in Schwenningen.

Keine Gastgeschenke beim Auswärtsspiel in Bad Krozingen

Bad Krozingen – USC Konstanz 0:3 (24:26, 13:25, 18:25). In der kleinen aber gut besuchten Halle in Bad Krozingen sahen die Zuschauer ein spannendes Spiel zwischen der jungen Mannschaft um Trainerin Gabriele Cesar und den Konstanzer Damen, die nur mit 7 Spielerinnen aus der Stammmannschaft angereist waren. Unterstützt wurden sie von Eva Nöh (2. Damen), die als Verstärkung mitgereist war.
„Bad Krozingen hat nichts zu verlieren. Sie werden sicherlich alles daransetzen, um uns zumindest einen Satz abzujagen“. Und mit dieser Einschätzung sollte Coach Jens Peter Neuberth recht behalten. Der erste Satz gestaltete sich als offener Schlagabtausch zwischen den beiden Mannschaften, wobei die Gastgeberinnen immer wieder mit sehenswerten Rettungsaktionen den Ball im Spiel hielten. Beinahe lag die kleine Sensation in der Luft, als Bad Krozingen beim Stand von 24:21 zum Aufschlag ging. Doch hier zahlte sich die Abgeklärtheit der Konstanzerinnen aus. Ohne Eigenfehler und mit druckvollen Aufschlägen von Eva Dubbins gelang es nicht nur, den Ausgleich herbeizuführen, sondern auch die beiden für den Satzgewinn nötigen Punkte zu erzielen.
Im zweiten Satz ließen die Konstanzerinnen von Beginn an keine Zweifel aufkommen, dass an diesem Tag keine Geschenke gemacht werden sollten. Eine frühe 5-Punkte-Führung wurde stetig ausgebaut. Die Gastgeberinnen fanden kein Rezept, den druckvollen Aufschlägen und der kompromisslosen Spielweise der Konstanzerinnen wirkungsvoll zu begegnen. Nach 17 Minuten beendete ein sehenswerter Schnellangriff der Gäste den Satz.
Wer nun dachte, dass sich Bad Krozingen geschlagen geben würde, wurde eines Besseren belehrt. Die jungen Spielerinnen machten es den Konstanzerinnen nicht leicht, ihre Angriffe erfolgreich abzuschließen. Lange Zeit blieb das Spiel auf Augenhöhe, bis Coach Neuberth beim Stand von 16:16 eine Auszeit nahm und seine Spielerinnen ermahnte, doch bitte pünktlich Feierabend zu machen. Das nahmen sich die Konstanzerinnen zu Herzen, erhöhten nochmals den Druck und wenige Minuten später beendete Britta Steffens mit einem Ass den dritten Satz und damit auch das Spiel.
Bereits am kommenden Samstag steht das nächste Heimspiel an. Die Damen der VSG Mannheim DJK/MVC kommen nach Konstanz, um von dort die Tabellenführung mit in die Kurpfalz zu nehmen. Ob das gelingt oder ob die Siegesserie der Konstanzerinnen anhält, können die Zuschauer ab 13:00 Uhr in der Schänzlehalle in Konstanz live miterleben.

Männliche U16 bei den Bezirksmeisterschaften erfolgreich

Am Sonntag den 11.11.2018 trafen die Mannschaften der TG Trossingen, des TV Radolfzell, TSV Mimmenhausen und des USC Konstanz bei den Bezirksmeisterschaften U16 (Jahrgang 2004 und jünger) in der Schänzlehalle Konstanz an. Das Trainerteam von Konstanz, Nicolas Hornikel und Philipp Sigmund gaben die Qualifikation zur Südbadischen Meisterschaft als Tagesziel aus. Dazu musste eine Platzierung unter den ersten 3 Mannschaften erreicht werden. Im ersten Spiel traf der USC-Nachwuchs auf die TG Trossingen. Das Team startete mit druckvollen Aufschlägen von Adrian Dold und einer stabilen Annahme von Nicolas Hartung und Aljoscha Gäbler. Dadurch konnte Robin Horray seine Angreifer gekonnt in Szene setzen. Ein um das andere Mal konnte Jakob Hautkappe und Lukas Grummt die Bälle verwandeln. Mit einem komfortablen Vorsprung hatte das Trainerteam die Möglichkeit den erfahrenen Herren 4 -Spielern kleine Pausen zu gönnen und jüngeren Spieler einzusetzen. Mit 25-09 ging der erste Satz völlig verdient an den USC. Der zweite Satz war ein Ebenbild des ersten Satzes, sodass die 4 Spieler des Jahrgangs 2005, welche zuvor noch nie auf dem Großfeld gespielt hatten, ihre Chance bekamen. Dies freute vor allem das Trainerteam und mit einer hervorragenden Leistung ging auch dieser Satz mit 25-11 an Konstanz.
Im zweiten Spiel stand der TV Radolfzell gegenüber. Nach ausgeglichenem Beginn, konnte sich das Team durch tolle Block- Angriffsaktionen von Daniel Groher und einer Aufschlagserie von Paul Elbe absetzen und den ersten Satz mit 25-14 für sich entscheiden. Im zweiten Satz konnten auch Jan Philip Ragg mit sehenswerten Pässen und Elias Kutt mit harten Angriffen ihren Erfolg zum Konstanzer Sieg beitragen, sodass auch dieser Satz verdient mit 25-15 an das Heimteam ging.
Auch im letzten Spiel gegen den TSV Mimmenhausen konnte das Trainerteam Hornikel/Sigmund aus den Vollen schöpfen und nochmals allen Spielern die Möglichkeit geben, Erfahrungen im 6 gegen 6 zu sammeln und am Erfolg teilzuhaben. Auch dieses Spiel ging mit 25-17 und 25-05 an die U16 des USC. Somit stand der Titel des Bezirksmeisters und somit die Qualifikation für die Südbadische Meisterschaft fest.
Das Trainerteam war sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. „Unsere erfahrenen Spieler konnten ihre Qualitäten heute zeigen, welche sie in den letzten Jahren entwickelt haben, sodass wir verdient als Sieger das Turnier beenden konnten“, sagte Trainer Philipp Sigmund. „Ein besonderes Lob gilt dabei auch den jüngeren Spielern, die ihre Sache heute hervorragend gemacht haben und einen großen Anteil am Erfolg haben“, fügte Trainer Nicolas Hornikel hinzu.

USC Konstanz erkämpft sich zwei Punkte

TV Rottenburg II – USC Konstanz (25:17, 25:23, 13:25, 21:25, 9:15) – Nach drei Siegen aus den letzten drei Spielen im Gepäck reiste der USC Konstanz mit viel Selbstvertrauen nach Rottenburg. «Wie haben unter der Woche gut trainiert, ein besonderes Augenmerk auf die Angriffsauslösung gelegt und sind bereit für das Derby gegen die Zweite», zeigte sich Trainer Hornikel vor dem Spiel siegessicher. Besonders motiviert war Paul Kaltenmark, der gegen seinen Heimatverein groß auftrumpfen wollte.
Nach einer kurzen Abtastphase übernahmen die Rottenburger das Spieldiktat und legten schnell einige Punkte vor. Je länger der Satz dauerte, desto mehr machte sich bei den Konzilstädtern Unmut breit. «Wir waren gewillt, das Trainierte umzusetzen und hatten auch gute Ansätze im Angriffsspiel, doch hatten die Rottenburger im ersten Satz immer die richtige Antwort parat und ließen keinen Ball auf den Boden fallen.», fasste Kapitän Sigmund den Satz zusammen. So ging der Satz dann auch verdient und klar mit 25:17 an die Rottenburger.
Im zweiten Satz zeichnete sich ein offener Schlagabtausch ab. Auf der Seite der Rottenburger wusste vor allem der ehemalige Bundesligaspieler Kai Kleefisch immer wieder mit variantenreichem Angriffsspiel zu überzeugen und beim USC trumpfte der Diagonalangreifer Lars Hammer groß auf. Je länger der zweite Durchgang lief, desto mehr übernahmen die Gäste die Initiative und überzeugten mit einem immer besseren Annahme- und Angriffsspiel. Schlussendlich aber führte beim Stand von 24:23 für die Rottenburger ein unglücklicher Spielentscheid zur 2:0 Satzführung für das Heimteam.
Mit geballter Ladung Wut im Bauch starteten die Konstanzer in den dritten Satz und gingen schnell mit 1:7 und 2:11 in Vorsprung. «Offensichtlich habe ich in der Satzpause die richtigen Worte gefunden, denn was die Männer danach zeigten, war schlicht weg nicht von schlechten Eltern!», resümierte der Trainer Helmut Zirk den dritten Satz. So war es denn auch: Mit druckvollen Aufschlägen und vielen gelungenen Abwehraktionen auf Seiten der Konstanzer wurden die Rottenburger regelrecht überrumpelt. So ging der Dritte Durchgang klar und verdient an den USC. Auch im vierten Satz gingen die Konzilstädter schnell mit zwei bis drei Punkten in Führung und hielten so das Heimteam auf Distanz. Die taktischen Hinweise des Trainergespanns Hornikel/Zirk wurden immer besser umgesetzt und auch die Angriffsautomatismen griffen je länger je besser. So konnte auch ein wieder erstarkter TV Rottenburg nichts mehr ausrichten, wodurch der Satz mit 21:25 an den Bodensee geholt werden konnte und die Entscheidung über Sieg oder Niederlage auf den Entscheidungssatz hinausgezögert wurde.
Beide Teams starteten mit einem soliden Side-out Spiel in das Tiebreak. Erst beim Stande vom 5:5 konnten die Konstanzer durch einen wuchtigen Block von Johannes Becker einen Punktedurchbruch erzielen und erstmals in Führung gehen. Die Konzilstädter hielten den Druck mit dem Aufschlag und einem taktisch klugen Blockspiel weiter hoch und brachten so die Rottenburger immer mehr in Bedrängnis. Beim Stande von 14:9 kamen die Konstanzer zu ihrem zweiten Matchball, der durch Paul Kaltenmark sicher im gegnerischen Feld untergebracht wurde. Somit konnte nach dem Bodenseederby auch gegen die Rottenburger ein weiterer Derbysieg gefeiert werden. Kaltenmark, der nach dem Spiel zum Best-Player der Konstanzer gewählt wurde meinte nach dem Spiel: «Es war ein erwartet harter Fight gegen meine alte Mannschaft. Umso schöner ist es, dass wir uns mit dieser Aufholjagt selbst belohnen konnten! Nun gilt es, den Fokus aber bereits wieder auf den nächsten Sonntag zu legen, denn da spielen wir gegen den bis anhin unbesiegten Tabellenführer TuS Kriftel. Wenn wir vor den eigenen Rängen eine ähnliche Leistung abrufen, wie heute in den letzten drei Sätzen, dann könnte wiederum ein Punktegewinn in Reichweite liegen!»

USC Konstanz will Siegesserie fortsetzen

TV Rottenburg 2 – USC Konstanz – Samstag 10.11.2018; 19:30 Uhr, Rottenburg. Nach drei Siegen in Folge soll an diesem Samstag ein weiterer an den Bodensee geholt werden. Nach einer eher durchwachsenen Leistung gegen das Volleyballinternat Frankfurt wollen sich die Männer um das Trainerduo Zirk/Hornikel in Rottenburg wieder in gewohnter Stärke präsentieren. „Wir haben zwar 3:0 gewonnen, jedoch täuscht das Ergebnis etwas über unsere Leistung hinweg“, zeigte sich Hornikel nach dem Sieg unzufrieden. „Wir haben aber die Woche gut trainiert und sind bereit für Rottenburg“. Beide Mannschaften kennen sich schon seit Jahren und haben schon einige Schlachten geschlagen. Besonders motiviert dürfte der Konstanzer Außenangreifer Paul Kaltenmark sein, da es für ihn gegen seinen Ex- und Heimatverein geht. Kaltenmark wurde in der Rottenburger Volleyballabteilung groß und dürfte mit vielen guten Erinnerungen am Samstag in „seiner“ Halle aufschlagen.
Aber auch dem restlichen Team fehlt es keineswegs an der nötigen Motivation. So rief Kapitän Philipp Sigmund die 20 Punkte-Marke als Ziel bis zur Winterpause aus. Um dieses doch ehrgeizige Ziel zu erreichen, müssten die Volleyballer aus Konstanz aus den nächsten fünf Spielen mindestens drei Siege holen. „Und damit wollen wir direkt in Rottenburg anfangen“, fügte Helmut Zirk hinzu.
Die Bundesligavertretung aus Rottenburg steht aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz und könnte Gefahr laufen, den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu verlieren. Der USC Konstanz hingegen hat sechs Punkte mehr auf dem Konto und möchte diesen Vorsprung definitiv ausbauen um nicht selbst in Abstiegsnöte zu kommen. „Wir dürfen Rottenburg keinesfalls unterschätzen“ sagte Zirk vor dem Spiel. „In der Vergangenheit hatten wir immer mal wieder Probleme mit diesem Gegner“. Rottenburg kommt nämlich mit einer ausgewogenen Mischung aus talentierten und erfahrenen Volleyballern daher. Kai Kleefisch hat zum Beispiel vor einigen Jahren noch in der 1. Bundesliga gespielt und stellt die gegnerischen Mannschaften regelmäßig mit seiner Größe vor unlösbare Probleme. Für den USC Konstanz gilt es daher die Konzentration oben zu halten und möglichst den vierten Sieg in Serie zu holen.

USC-Damen wollen Siegesserie aufrecht erhalten

TB Bad Krozingen – USC Konstanz (Samstag, 10.11.2018, 18:00 Uhr). Nach dem Sieg vor heimischem Publikum vom letzten Wochenende wollen die USC-Damen am kommenden Samstag alles daran setzen, auch im nächsten Auswärtsspiel die laufende Siegesserie aufrecht zu erhalten. Gegen den TB Bad Krozingen, der zur aktuellen Saison aus der Verbandsliga aufgestiegen war, war das Team schon beim Vorbereitungsturnier in Radolfzell erfolgreich. «Wir sollten Bad Krozingen nicht unterschätzen» warnt Coach Jens Peter Neuberth jedoch vor dem Spiel «das Team ist jung und ambitioniert und wird sich sicherlich schnell weiterentwickeln». Der USC ist als aktueller Tabellenführer vor dem kommenden Spiel in der Favoritenrolle, muss aber erneut mit einem kleinen Kader von lediglich acht Spielerinnen antreten. Das Ziel wird sein, dessen ungeachtet das eigene Spiel möglichst konsequent umzusetzen und die Effektivität im Angriff aus der Annahme heraus weiter zu erhöhen. Dazu wurden in den letzten Trainingseinheiten zusätzliche taktische Varianten eingeübt, um das Angriffsspiel möglichst variabel zu gestalten. Spielkapitänin Lena Schuh zeigt sich vor dem Spiel entschlossen: «Wir wollen weiter Gas geben und die nächsten drei Punkte an den See holen, um die Tabellenführung zu verteidigen!»

Damen 2 gewinnen Auswärtsspiel der besonderen Art

USC Konstanz 3 – USC Konstanz 2 1:3 (21:25, 21:25, 27:25, 14:25). Für die Damen 2 des USC Konstanz stand am vergangenen Wochenende ein Auswärtsspiel der besonderen Art auf dem Plan. Der Gegner war die dritte Damenmannschaft des USC und somit konnte man vor heimischer Kulisse spielen. Das Ziel der zweiten Mannschaft war klar – die drei Punkte für sich zu gewinnen. Doch dies gestaltete sich zwischenzeitlich etwas schwieriger als gedacht.
Schon zu Beginn des ersten Satzes spielten beide Damenmannschaften des USC auf Augenhöhe und es gelang vorerst keiner der beiden Mannschaften, sich entscheidend abzusetzen. Beide Teams agierten gut auf dem Feld und konnten sich jeweils durch gute Annahmen und Abwehraktionen mit wichtigen Punkten belohnen. Erst gegen Ende des ersten Satzes gelang es der zweiten Damenmannschaft sich einen Vorsprung zu erarbeiten und diesen bis zum Satzende zu halten. Damit ging der erste Satz mit 21:25 an die zweite Mannschaft des USC.
Der zweite Satz verlief ähnlich wie der erste und beide Mannschaften kämpften Punkt für Punkt. Bis zur Mitte des Satzes konnte auch hier keine Mannschaft deutlich in Führung gehen. Schließlich gelang es der zweiten Damenmannschaft jedoch ein weiteres Mal, sich durch gut verwandelte Angriffe etwas abzusetzen. Dies gelang unter anderem durch die guten Tipps, die Coach Nico Reichert, welcher die Mannschaft an diesem Tag betreute, dem Team geben konnte.
Der dritte Satz verlief nun leider von Beginn an etwas entgegen die Erwartungen der zweiten Damenmannschaft. Die dritte Mannschaft des USC machte durch viele starke Angriffe Punkt für Punkt, während sich bei der zweiten Mannschaft nun einige Eigenfehler einschlichen. Zwar gelang es im Verlauf des Satzes nochmal einige Punkte aufzuholen und es entstand ein spannendes und sehr umkämpftes Satzende. Doch schlussendlich konnte die dritte Mannschaft den Satz für sich entscheiden und das Spiel ging somit in die Verlängerung.
Im vierten Satz erwachte nun nochmal der Kampfgeist der zweiten Mannschaft und es gelang nun wieder, die Punkte für sich zu entscheiden. Es wurden nun so gut wie alle Chancen genutzt und der Satz ging mit einem Spielstand von 25:14 an die zweite Mannschaft des USC, welche sich somit alle drei Punkte für die Tabelle sichern konnte. Das nächste Spiel wird am Samstag, den 17.11.2018 um 15:00 Uhr in Schwenningen stattfinden.
Für den USC 2 spielten: Brehm, Dröge, Gregorc, Holweger, Kohler, König, Mühlhäußer, Nöh, Skrinjar

USC-Damen weiter auf Erfolgskurs

USC Konstanz – SV Bohlingen 3:0 (25:15, 25:23, 25:23). Auch im fünften Saisonspiel konnten sich die USC-Damen gegen ihre Gegner durchsetzen und somit die Siegesserie aufrecht erhalten. Vor dem Spiel gegen die Lokalrivalen aus Bohlingen nahm sich das Team vor, «mit Spaß zu spielen und den Zuschauern schönes Volleyball zu zeigen“, so Kapitänin Lena Schuh.
Und dieser Vorsatz gelang den USC-Damen zunächst sehr gut: konzentriert startete das Team in den ersten Satz und schaffte es, rasch einen Fünf-Punkte-Vorsprung aufzubauen, der durch eine Aufschlagserie von Zuspielerin Britta Steffens bis auf das 21:12 ausgebaut werden konnte. Diesen Satz ließen sich die Konstanzer dann nicht mehr nehmen und brachten ihn schlussendlich mit zehn Punkten Vorsprung zu Ende.
Zu Beginn des zweiten Satzes rutschte das Team dann in eine kurze Phase der Unkonzentriertheit ab. Einige chaotische Situationen auf Konstanzer Seite führten dazu, dass nun umgekehrt der USC zunächst einem Rückstand von vier Punkten nachrennen musste. Doch die Mannschaft ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen, fand wieder zu ihrem Spiel zurück und schaffte es nach einer ausgeglichenen Mittelphase, den Satz konsequent zu Ende zu spielen (25:23). Besonders die variablen Angriffe über die Außenangreiferinnen, die teils gezielt, teils wuchtig im gegnerischen Feld untergebracht wurden, machten dem Gegner Probleme.
Im dritten Satz konnte Aleksandra Weber, die zu Beginn der Saison noch mit den Folgen einer Knieverletzung zu kämpfen hatte, in ihrem ersten Einsatz als Zuspielerin für den USC die Bälle verteilen. Auch wenn zwischenzeitlich die Annahme nicht mehr präzise genug vorkam, um variabel alle Angreiferinnen einzusetzen, arbeiteten sich die USC-Damen Punkt für Punkt an den Satz- und Spielgewinn heran und so war der Jubel groß, als auch der dritte Satz nach einem gezielten Lob in die Mitte des Feldes von Marie Bertschinger mit 25:23 an den USC ging.
Vor dem nächsten Spiel gegen die Aufsteiger vom TB Bad Krozingen stehen die USC-Damen nun bisher ungeschlagen an der Tabellenspitze der Oberliga Baden – ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann und auf das hoffentlich in den kommenden Spielen aufgebaut wird.
USC Konstanz: Ambrosius, Bertschinger, Dubbins, Kornblum, Lovrić, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens, Weber, Welsch

Dritter Sieg in Folge für den USC Konstanz

USC Konstanz – VI Frankfurt (28:26, 25:23, 25:21) – Am Sonntag gastierte das Volleyballinternat Frankfurt in der Konzilstadt am Rhein. Schon vor dem Spiel mahnte die Trainerlegende Helmut Zirk seine Mannen des USC, den Gegner nicht zu unterschätzen: «Der Gegner befindet sich zwar im Tabellenkeller, sie sind aber gespickt mit volleyballerischen Rohdiamanten und beeindrucken mit ihren physischen Voraussetzungen. Wenn wir dem Gegner das Spieldiktat überlassen werden, dann wird es ein schwerer Kampf!»
Mit diesen Worten im Hinterkopf startete der USC Konstanz konzentriert in den ersten Satz und führte schnell durch druckvolle Aufschläge und ein fehlerfreies Block- und Verteidigungsspiel mit 6:0. Je länger der erste Satz andauerte, desto besser kam die junge Frankfurter Truppe ins Spiel zurück und minimierte den Rückstand kontinuierlich bis zum Stand von 18:18. Besonders auffallend war dabei die Leistung des 17-jährigen 2,05m Hünen Simon Torwie, der teilweise auch wuchtig über den eigentlich hohen und stabilen Block der Konstanzer schlug. Im Wissen über die eigenen Stärken des Heimteams, ließ sich der USC jedoch nicht aus der Ruhe bringen und nahm den Kampf an. Es bildete sich ein regelrechter Krimi, bei dem beide Teams mit einem soliden Side-out Spiel überzeugten. So kam es, wie es kommen musste, der erste Satz musste in der Verlängerung entschieden werden. In der entscheidenden Phase konnten die Konstanzer immer vorlegen und hielten die Frankfurter so stetig unter Druck. Schlussendlich war es Bojan Kordić, der den vierten Satzball mit einem herrlichen Block im gegnerischen Feld unterbrachte.
Zu Beginn des zweiten Satzes geriet das Angriffsbollwerk des Heimteams etwas ins Stocken, sodass der Gegner schnell einen Vorsprung von mehreren Punkten rausspielen konnte. Beim Stand von 11:18 reagierte das Trainergespann Zirk/Hornikel mit der Einwechslung von Annahme- und Verteidigungsspezialist Marc Mundt. Kurze Zeit später kam auch das USC Urgestein Jens Weber ins Spiel, der das Heimteam mit einer starken Aufschlagserie zurück ins Spiel brachte und erst aufhörte, als die Konstanzer wieder 21:19 in Front lagen. Diesen Vorsprung ließen sich die Konzilstädter nicht mehr nehmen und brachten den zweiten Satz mit 25:23 über die Runden.
Der dritte Satz begann, wie der zweite endete: Aufopfernd kämpfende Frankfurter auf der einen Seite standen abgebrühten Konstanzern auf der anderen gegenüber. Das Heimteam verteidigte in dieser Phase des Spiels sehr stark und punktete immer wieder durch harte Angriffe durch die Mitte oder mit viel Übersicht und Gefühl im Handgelenk über die Außenpositionen. Schnell lag der USC mit einigen Punkten in Front und brachte den Satz und somit auch den Sieg mit einem Vierpunktevorsprung über die Bühne.
«Das war ein hart erkämpfter Arbeitssieg, der mir einige graue Haare beschert hat.», meinte ein sichtlich erleichterter Markus Hornikel nach dem Spiel. «Wir haben eine super Moral gezeigt, als wir den zweiten Satz noch drehen konnten! Das zeigt auch das Potenzial auf, das in diesem Team steckt! Wir konnten aber auch noch einige Probleme feststellen, die es in den nächsten Trainings zu beheben gilt, bevor wir am nächsten Wochenende gegen die Rottenburger antreten müssen»
USC Konstanz: Sigmund, Kaltenmark, Kordić, Hammer, Kriech, Becker, Rodler, Weber, Mundt, Bischof, Schlag, Kempke,

Herren 1 wollen dritten Sieg in Folge

USC Konstanz – VI Frankfurt (04.11.2018, 16:00 Uhr Schänzlehalle). Nach einem knappen 3-2 Sieg beim SV Fellbach am vergangenen Wochenende sollen am kommenden Sonntag die nächsten Punkte folgen. Gegen die Youngstars des Volleyballinternats Frankfurt, bei denen zum Teil die besten Nachwuchsvolleyballer Deutschlands spielen, soll vor allem wieder mit mehr Druck im Aufschlag agiert werden. So sagte Markus Hornikel: „wir haben es geschafft, unsere Aufschlagfehler um die Hälfte zu reduzieren – allerdings muss auch die gegnerische Annahme noch effektiver unter Druck gesetzt werden.“ Helmut Zirk fügte hinzu: „man muss im Aufschlagspiel immer bedenken, bei welchem Spielstand man viel Druck machen sollte und wann eher weniger.“ Mit einem Sieg gegen die bislang noch sieglosen Frankfurter können sich die Konstanzer auf Rang vier nach vorne schieben und sich damit endgültig in der oberen Tabellenhälfte festsetzen.
Am Sonntag wird auch wieder Mittelblocker Bojan Kordic heiß darauf sein, die gegnerischen Angreifer zum Verzweifeln zu bringen. Auch soll er mit seiner positiven Energie den nötigen Extraschub für das Team bringen. Auf lautstarke Unterstützung hoffen die Bodenseemänner auch von den Zuschauern, sodass gemeinsam die nächsten drei Punkte geholt werden können.