USC Konstanz II: Gekommen, um zu bleiben

Untersee Volleys Radolfzell – USC Konstanz II (Samstag, 29.09.2018, 19:00 Uhr, Unterseehalle Radolfzell). Auch die zweite Herrenmannschaft des USC Konstanz startet am Wochenende in die neue Saison. Nachdem man am letzten Spieltag der vergangenen Saison den Aufstieg in der Verbandsliga geschafft hat, winkt nun zum Lohn der Aufstieg in die Oberliga Baden.
Und spannender hätte das erste Duell kaum sein können: Es geht gleich zum Lokalderby nach Radolfzell. Die Unterseevolleys haben nach dem sportlichen Abstieg aus der Dritten Liga den Herrenbereich neu aufgestellt und schlagen nun in der Oberliga auf. Auf viele altbekannte Gesichter werden also der Konstanzer Trainer Uwe Schneider und sein Team am heutigen Samstagabend in der Unterseehalle (19.00 Uhr) treffen.
Auch beim USC Konstanz II gibt es ein paar Veränderungen im Team: Aus der ersten Mannschaft kommen Philipp Röhl (Außenangreifer), Mittelblocker Christoph Petry und Daniel Berger auf der Diagonalposition als Verstärkung und für den beruflich abwandernden Zuspieler Timo Dimitriadis (Remshalden) konnte der ehemalige Konstanzer Tobias Schenk gewonnen werden. Auch er hat schon etliche Jahre in der Dritten Liga die Strippen gezogen und freut sich schon auf seine neuen/alten Kollegen. Den Bodensee verlassen haben aber auch die beiden Außenangreifer Thomas Gmeiner und Niklas Kuhn, die aus beruflichen Gründen den Verein verlassen haben.
Trotzdem freut sich der Trainer auf die neue Saison: „Unser Kader ist in der Breite und in der Qualität unheimlich stark, wir haben jede Position mindestens doppelt besetzt und können dadurch Leistungsschwankungen schnell kompensieren. Uns fehlen allerdings zur Zeit gegenüber den anderen Teams noch etwa drei Wochen Vorbereitungszeit, da wir im August fast nicht trainieren konnten, aber wir versuchen das in den kommenden Wochen aufzuholen.“
Verzichten muss das Team aber auf den etatmäßigen Libero Johannes Ardelt der an einer hartnäckigen Achillessehnenverletzung laboriert und nicht vor Weihnachten wieder zum Team stoßen wird. Trotzdem will man den Radolfzellern Paroli bieten und wenn möglich die Punkte nach Konstanz holen. Das erfahrene Team der Unterseevolleys wird aber sicher dagegen halten und in eigener Halle nicht verlieren wollen, die Zuschauer dürfen also ein spannendes Derby erwarten.

USC-Damen gespannt vor erstem Spiel der Saison

VSG Kleinsteinbach – USC Konstanz, Samstag, 29.09., 16:00 – Am kommenden Samstagnachmittag startet auch die erste Damenmannschaft des USC Konstanz in die neue Saison. Und das erste Spiel verspricht direkt Hochspannung, lieferte man sich in der vergangenen Saison gegen die VSG Kleinsteinbach doch zwei Kopf-an-Kopf-Rennen in je fünf Sätzen – jeweils mit dem besseren Ende für die Heimmannschaft. «Wir alle haben das Spiel in Kleinsteinbach noch gut im Gedächtnis», so die damalige Spielertrainerin Marie Bertschinger «durch großen kämpferischen Einsatz konnten wir den verletzungsbedingten Ausfall von Britta, unserer einzigen Zuspielerin an diesem Tag, ausgleichen und sogar noch einen Punkt holen!»

Die Wiederauflage dieses Spieles wird hoffentlich nicht so dramatisch verlaufen wie an diesem Tag. Auch wenn im ersten Saisonspiel noch kein besonders großer Kader zur Verfügung steht, zeigt sich die Mannschaft hoch motiviert, einen guten Saisonstart hinzulegen. «Die Mädels haben in den letzten Wochen in der Vorbereitung hart an sich gearbeitet» so Coach Jens Peter Neuberth «und in einigen Testspielen konnten wir auch schon gut an der Abstimmung im Spiel arbeiten.» Nun gilt es, das Erlernte im ersten Spiel aufs Feld zu bringen und sich als Mannschaft zu finden – gab es doch einige Veränderungen im Kader. Das Team muss diese Saison die Abgänge einiger langjähriger Spielerinnen verkraften: Die Mittelblockerinnen Saskia Hemm und Shirin Weber sowie die Außenangreiferinnen Alina Hösch, Sofia Grieble und Leonie Martersteig schlagen aus verschiedenen beruflichen und privaten Gründen kommende Saison leider nicht mehr für die erste Damenmannschaft des USC auf – ebenso wie die bisherige Kapitänin und Zuspielerin Jana Lorenz. Demgegenüber stehen vier hochkarätige Neuzugänge, die das Team in der kommenden Saison verstärken. Neben Franka Welsch, die beim TV Rottenburg ausgebildet wurde und nun aus der zweiten Mannschaft in die erste wechselt und Tena Lovrić, die Erfahrung aus der kroatischen ersten Liga mitbringt, kehren mit Lina Hummel und Aleksandra Weber auch zwei alte Bekannte zum USC zurück.

Das Ziel für die ersten Spiele wird dementsprechend sein, sich auf sich selbst zu konzentrieren und  das eigene Spiel als Mannschaft zu finden und konsequent umzusetzen – «wenn das gelingt, können wir gegen jedes Team der Liga gewinnen» so Jens Peter Neuberth.

USC Konstanz ist bereit für das Seederby

VfB Friedrichshafen 2 – USC Konstanz (Samstag, 29.09.2018, 19.30 Uhr, ZF Arena) – Nach dem unglücklichen Saisonauftakt mit der 3:1-Niederlage gegen die TSG Blankenloch will das Team um Trainerduo Zirk/Hornikel unbedingt den ersten Saisonsieg gegen den VfB Friedrichshafen 2 einfahren. In den vergangenen Wochen wurden vor allem die Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen sowie einige taktische Varianten trainiert. „Es ist klar, dass die Spieler mit der Systemumstellung noch etwas Zeit brauchen“, sagt Helmut Zirk, für den das Spiel eine emotionale Rückkehr ist. Den VfB Friedrichshafen hat Zirk in den letzten 20 Jahren maßgeblich vor allem in der Jugendarbeit sehr geprägt. Für den Trainer kommt es aber darauf an, das „alles erstmal auszublenden“, man müsse sich auf die Aufgabe konzentrieren „die drei Punkte mit nach Konstanz zu nehmen“, so Zirk.

Bevor es allerdings am Samstagabend zum Bodenseederby kommt, trat der USC Konstanz unter der Woche noch bei einem Testspiel bei den Zürich Unterland Volleys an. „Wir konnten hier noch einige Erkenntnisse mitnehmen“, sagte Markus Hornikel. Wer dann letztlich den Sprung in den Kader und die Startaufstellung schafft „wird noch nicht verraten“. Das spielfreie vergangene Wochenende wurde auch dazu genutzt, den VfB Friedrichshafen bei ihrem Heimspiel zu beobachten.

Zurück im Kader wird definitiv wieder Libero Jonathan Rodler sein, der aus dem Urlaub zurückgekehrt ist. Auch Mittelblocker Johannes Becker, der vom Zweitligisten Hammelburg kam und ebenfalls über eine VfB Vergangenheit verfügt, wird sein Debüt im Kader der Konstanzer geben können, auch wenn er noch einen leichten Trainingsrückstand aufweist. Auch auf ihn wird es ankommen die Lücke zu schließen, die Kapitän Marvin Scheller hinterlassen hat. Er wird aufgrund seiner beruflichen Situation erst in der Rückrunde wieder zur Verfügung stehen. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir eine gute Mannschaft auf das Feld bringen können“, ist sich Hornikel vor dem Spiel sicher und fügte hinzu: „Wir werden alles daransetzen drei Punkte zu holen“.

USC-Damen starten mit neuem Trainer in die Oberligasaison

Am kommenden Samstag, den 29. September, erwartet die USC-Damen bei der VSG Kleinsteinbach ihr erstes Spiel in der neuen Oberligasaison. Erstmals wird dabei Jens Peter Neuberth das Team als Coach leiten, der zur aktuellen Saison die Mannschaft übernommen hat. Wir haben ihm einige Fragen zu seiner neuen Aufgabe gestellt.

Nachdem klar war, dass das Trainerduo Dinkelacker/Röhl diese Saison für Damen 1 nicht mehr zur Verfügung steht, kamst du für den Verein wie gerufen. Wie hat es dich an den See verschlagen?
Ich habe mich beruflich verändert und bin dafür in die Schweiz gezogen. Ich war gerade auf der Suche nach einer Mannschaft, als Diego Ronconi von Marie Bertschinger (geb. Dinkelacker) angeschrieben wurde, ob er jemanden kenne, der die Damen 1 trainieren könnte. Ab da ging es dann ganz schnell.
Bevor du nach Konstanz kamst, warst du Co-Trainer bei der Herren-Zweitligamannschaft des SSC Karlsruhe. Was reizt dich daran, die erste Damenmannschaft des USC zu trainieren? Ist es eine große Umstellung für dich? 
Ursprünglich komme ich aus dem Frauenvolleyball. So gesehen hält sich die Umstellung in Grenzen. Ich habe im letzten Jahr bei Diego viel gelernt. Und natürlich will man irgendwann einmal das Erlernte eigenverantwortlich anwenden. Mit den USC-Damen hat sich hier eine tolle Gelegenheit ergeben.

Die Saisonvorbereitung ist nahezu abgeschlossen, am Samstag steht das erste Spiel der Saison an. Wie schätzt du das Potential des Teams ein? Was sind die Stärken der Mannschaft, welche Schwächen gibt es?
Wenn ich mir die Spielerinnen und deren Vitae ansehe, dann ist das sicherlich eine Mannschaft, die, wenn alle Spielerinnen gesund sind und zur Verfügung stehen, um den Aufstieg mitspielen kann. Es ist eine gute Mischung zwischen sehr erfahrenen Spielerinnen, die schon in den ersten drei Ligen gespielt haben und jungen Spielerinnen, die letztes Jahr ihre erste Oberligasaison absolviert haben. Die Spielerinnen sind alle sowohl technisch als auch taktisch gut ausgebildet. Das ist schon eine sehr gute Ausgangsposition, an der auch Marie und Philipp einen großen Anteil haben. Die beiden haben die letzten Jahre einen wirklich guten Job gemacht.
Leider hatten wir aber auch einige Abgänge zu verzeichnen und auch verletzungsbedingt sind noch nicht alle Spielerinnen zu 100% fit. Wir haben also noch die ein oder andere personelle Baustelle, an der wir arbeiten müssen.

Die Mannschaft hat in der vergangenen Saison nach dem Aufstieg in die Oberliga mit dem dritten Platz die Relegation nur knapp verpasst. Was ist das Ziel für die nächste Saison? Wie schätzt du die Liga ein?
Wir wollen auf jeden Fall wieder oben mitspielen. Allerdings wird das, gerade mit Blick auf unsere Verletztenliste, kein Selbstläufer.
Vorhersagen zur Stärke der Liga sind immer schwer zu treffen. Vorbereitungsturniere oder Pokalspiele geben nicht zwangsläufig die tatsächliche Spielstärke einer Mannschaft wieder. Ich halte es auch nicht für zielführend, zu sehr auf die anderen Mannschaften zu schauen.
Wir wollen uns in erster Linie auf uns und unser Spiel konzentrieren. Unabhängig vom Gegner.
Wenn wir es schaffen, in jedem Spiel das abzurufen, was wir können, dann sollten wir am Ende auch jeden schlagen können. Egal wer auf der anderen Seite des Netzes steht.

USC-Damen im Endspurt der Saisonvorbereitung

Radolfzell, 15./16. September 2018. In knapp zwei Wochen beginnt auch für die erste Damenmannschaft des USC Konstanz die neue Saison in der Oberliga Baden. Nach der ersten Standortbestimmung im Testspiel gegen den TV Villingen nahm das Team am vergangenen Wochenende am bewährten Vorbereitungsturnier des TV Radolfzell teil, um sich weiter aufeinander einzuspielen. Neben zwei Mannschaften aus der Verbandsliga und einem aus Österreich angereisten Team warteten dabei mit dem SV Bohlingen und dem TB Bad Krozingen zwei direkte Ligakonkurrenten auf die USC-Damen.
Am Samstag starteten die USC-Damen direkt mit einem deutlichen 2:0-Sieg gegen den Gastgeber, die SV Litzelstetten/Radolfzell, ins Turnier. Auch das zweite Team aus der Verbandsliga, die TB Bad Dürrheim, musste sich mit 2:0 klar gegen die Konstanzerinnen geschlagen geben. Im letzten Spiel gegen den SV Bohlingen gelang es dann trotz des langen Tages, die Konzentration hoch zu halten und somit konnte auch der Ligakonkurrent mit 2:0 geschlagen werden.
Am Sonntag ging es dann ebenso erfreulich weiter: Gegen den VC Dornbirn fuhren die USC-Damen ebenfalls einen deutlichen 2:0 Sieg ein. Im letzten Spiel des Turniers gegen den TB Bad Krozingen hatte das Team dann zwischenzeitlich Schwierigkeiten, das eigene Spiel klar umzusetzen und musste somit einen Satz an die Gegner abgeben. Das Team kämpfte sich jedoch zurück ins Spiel und konnte sich letzten Endes mit 2:1 durchsetzen. Trotz der Freude über den Turniersieg war jedoch bei den Spielerinnen auch etwas Wehmut mit dabei, da es für Außenangreiferin Alina Hösch, die Konstanz aus beruflichen Gründen verlässt, vorerst der letzte Einsatz für den USC war.
Trainer Jens Peter Neuberth zeigte sich nach dem Turnier zufrieden: «Wir hatten am Wochenende die Möglichkeit, viele Kombinationen aus Zuspielerinnen und Angreiferinnen auszuprobieren und aufeinander einzuspielen.» Nun gilt es, in den weiteren anstehenden Testspielen und den letzten Trainingseinheiten das Zusammenspiel weiter zu verbessern, bevor es am 29. September zum ersten Auswärtsspiel gegen die VSG Kleinsteinbach geht.
USC Konstanz: Ambrosius, Bertschinger, Dubbins, Hösch, Kornblum, Lovrić, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens, Welsch

Aufopfernd kämpfende Konstanzer werden nicht für ihre Leistung belohnt

TSG Blankenloch – USC Konstanz 3:1 (25:21, 20:25, 25:22, 25:16) – Voller Vorfreude und Optimismus hat sich das ganze Team um das Trainergespann Zirk/Hornikel in Richtung Blankenloch aufgemacht. Verzichten musste das Team dabei auf Außenannahmespieler Heiko Schlag und den etatmäßigen Libero Jonathan Rodler. Blankenloch hatte sich nach dem Aufstieg in die 3. Liga direkt mit ein paar Hochkarätern verstärkt. Marko Kienast, Markus Wintergerst und Sayet Ahmat Seyar schlugen alle im vergangenen Jahr noch für die Zweitligavertretung des SSC Karlsruhe auf und machen damit den Aufstieger direkt zu einer ernstzunehmenden Größe in der neuen Liga. «Die Erfahrung aller Spieler auf Blankenlocher Seite ist schon enorm», gab Trainer Hornikel nach dem Spiel zu Protokoll, «deshalb mussten wir im ersten Spiel wohl etwas Lehrgeld zahlen». Der USC Konstanz stellt nämlich auch in dieser Saison einen der jüngsten Kader zusammen. So ersetzte zum Beispiel der 16-Jährige Yannick Kempe den verhinderten Libero Jonathan Rodler und machte laut Volleyball-Legende Helmut Zirk «seine Sache richtig gut».

Nach anfänglicher Nervosität fand der USC Konstanz im ersten Satz immer besser ins Spiel. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit mehreren Führungswechseln. Beide Teams zeigten im Verlauf des Satzes immer mehr spektakuläre Netzaktionen auf hohem Niveau. Schlussendlich entschieden aber kleine individuelle Fehler über den negativen Satzausgang aus Sicht der Gäste, der mit 22:25 verloren ging. Durch einige taktische Anpassungen in der Satzpause und einer fokussierten Aufschlag- Annahme Leistung konnte sich die Mannschaft um Kaptain Philipp Sigmund schnell einen Vorsprung von zwischenzeitlich acht Punkten herausspielen. Dieser Vorsprung schmolz zwar gegen Ende des zweiten Satzes – der USC liess sich den Satz aber nicht mehr nehmen und konnte so den ersten Satz der Saison mit 25:20 an den Bodensee holen.

Zu Beginn des dritten Satzes zeichnete sich, wie im ersten Satz, ein Spiel auf Augenhöhe ab. Die Konstanzer konnten die Aufschlagsleistung gegen Ende des Satzes leider nicht mehr konstant halten, wodurch der dritte Durchgang folgerichtig mit 22:25 an die Heimmannschaft ging. Die Konstanzer starteten sichtlich ungünstig in den darauffolgenden Satz, sodass sie schnell mit 6:2 in Rückstand gerieten. Die Heimmannschaft hielt darauf ihre Eigenfehlerquote so tief, sodass sie den Satz über weite Strecken kontrollieren konnten. In den nächsten Wochen steht nun für den USC Konstanz ein hartes Programm im Spielplan. Noch zwei weitere Auswärtsspiele gegen die heimstarken Mannschaften aus Friedrichshafen und Bliesen sind für den USC Konstanz eine hohe Hürde. «Für die nächsten Wochen ist es enorm wichtig unser Spielsystem zu verinnerlichen», sagte Zirk und war sich sicher, dass «die Ergebnisse dann definitiv folgen werden».

USC Konstanz: Kriech, Hölzl, Sigmund, Weber, Hornikel, Kempe, Mundt, Hammer, Bischof, Scheller, Kordic, Becker

USC Konstanz startet mit schwerer Aufgabe in die neue Saison

TSG Blankenloch – USC Konstanz, Samstag 15.09.18, 19.00 Uhr – Am heutigen Samstag startet der USC Konstanz in die neue Saison der 3. Liga Süd. Zum Auftakt geht es zum durchaus bekannten Gegner aus Blankenloch. Bereits in der Regionalliga waren die Spiele zwischen beiden Vereinen immer hart umkämpft. Blankenloch punktet vor allem mit der Erfahrung seiner Spieler. So gingen zum Beispiel Steffen Schad und Philip Lintner schon vor mehr als zehn Jahren in der zweiten Liga ans Netz. „Sie haben nach dem Aufstieg noch mal ordentlich aufgerüstet“, stellte USC-Trainer Marcus Hornikel fest. Neben Markus Wintergerst, der letztes Jahr noch beim SSC Karlsruhe in der zweiten Bundesliga aufgeschlagen hat, wechselten auch seine erfahrenen Teamkollegen Marko Kienast und Seyar Rahmani nach Blankenloch. Aber auch auf Seiten des USC Konstanz gibt es einige Veränderungen im Kader. Insgesamt wurden fünf neue Spieler verpflichtet. Mit Nicolas Hornikel (VfB Friedrichshafen) und Johannes Becker (DjK Hammelburg) kamen ebenfalls zwei Spieler mit Zweitligaformat. Besonders freut man sich beim USC Konstanz jedoch über den Rückkehrer Claudio Kriech, der bereits vor einigen Jahren in der Schänzlehalle aufschlug und direkt zum Publikumsliebling avancierte. Bojan Kordic (Kroatien) und Tim Bischof (zweite Mannschaft) komplettieren den Kader in dieser Saison. Dem stehen auch einige Abgänge entgegen: Philipp Röhl, Daniel Berger und Christoph Petry werden aus beruflichen Gründen ab dieser Saison für die zweite Mannschaft in der Oberliga aufschlagen. Darüber hinaus wird Kapitän Marvin Scheller studiumsbedingt in der Hinrunde fehlen. „Für uns ist das ein herber Verlust, wir denken aber, dass wir die Abgänge kompensieren können“, ist sich Hornikel sicher. Für das erste Saisonspiel ist die Marschroute auch klar: „Das ganze Trainerteam und die Mannschaft müssen sich nach der kurzen Vorbereitung erst noch finden“, meint Hornikel und fügt hinzu „aber selbstverständlich werden wir alles daran setzen das Spiel erfolgreich zu gestalten“.

Helmut Zirk wird Trainer beim USC Konstanz

Nach der erfolgreichen Saison 2017/18 ging es für Männer des USC Konstanz wieder auf Trainersuche. Der letztjährige Trainer Philipp Sigmund, der das Amt ohnehin nur interimistisch ausgeübt hatte, stand aus beruflichen Gründen in der neuen Drittligasaison nicht mehr zur Verfügung, so dass man bei der Suche nach dem geeigneten Übungsleiter wieder bei null anfangen musste.
„Wir sind enorm froh, dass wir kurz vor Saisonstart nun eine sehr gute Lösung gefunden haben“, stellte Vorstandsvorsitzender Harald Schuster zufrieden fest. Wenn die Volleyballer des USC am 15. September das erste mal in der neuen Saison aufschlagen werden, werden nämlich die Volleyball-Legende Helmut Zirk und Marcus Hornikel an der Seitenlinie die taktischen Anweisungen geben. Helmut Zirk war jahrelang der Erfolgsgarant der herausragenden Nachwuchsarbeit des Seenachbarn VfB Friedrichshafen.

Seit 1984 gehört der gebürtige Rumäne dem VfB Friedrichshafen an und wenn Not am Mann war sprang Zirk schon mal als Trainer des Bundesligateams ein. Mehr als 10 spätere Bundesliga Spieler bildete der heute 66-jährige aus, darunter auch den hundertfache Nationalspieler Max Günthor. Seine Erfolgsbilanz spricht derweil für sich: mehrere Deutsche Meistertitel und unzählige Süddeutsche Trophäen hat Zirk mit seinen Mannschaften in der Jugend gewonnen.
2009 änderte sich das Leben von Helmut Zirk dann grundlegend. Nach einem Schlaganfall kämpfte er sich jedoch wieder zurück ins Leben. Nun wagt er ein weiteres Abenteuer beim USC Konstanz. Viele Spieler kennt er noch als VfB Jugendtrainer. Sowohl Philipp Sigmund, Heiko Schlag, als auch Rückkehrer Lukas Hölzl und Neuzugang Nicolas Hornikel haben alle bereits unter dem erfahrenen Übungsleiter trainiert. Als Co-Trainer wird ihm nun Marcus Hornikel zur Seite stehen. Auch er ist bereits ein erfahrener Trainer und hat beim VfB immer wieder Mannschaften betreut. Nun folgt er seinem Sohn Nicolas ebenfalls nach Konstanz.

„Wir hatten schon wahnsinniges Glück“, ist Schuster sichtlich erleichtert ob der neuen Situation und führt weiter aus: „Helmut spricht immer noch die Sprache der Spieler und wird mit Marcus eine riesen Bereicherung für den gesamten Verein sein.“
Am kommenden Samstag startet der USC Konstanz zunächst auswärts beim Aufsteiger Blankenloch, die sich mit einigen namhaften Spielern aus der zweiten Liga verstärkt haben.