USC-Damen im Endspurt der Saisonvorbereitung

Radolfzell, 15./16. September 2018. In knapp zwei Wochen beginnt auch für die erste Damenmannschaft des USC Konstanz die neue Saison in der Oberliga Baden. Nach der ersten Standortbestimmung im Testspiel gegen den TV Villingen nahm das Team am vergangenen Wochenende am bewährten Vorbereitungsturnier des TV Radolfzell teil, um sich weiter aufeinander einzuspielen. Neben zwei Mannschaften aus der Verbandsliga und einem aus Österreich angereisten Team warteten dabei mit dem SV Bohlingen und dem TB Bad Krozingen zwei direkte Ligakonkurrenten auf die USC-Damen.
Am Samstag starteten die USC-Damen direkt mit einem deutlichen 2:0-Sieg gegen den Gastgeber, die SV Litzelstetten/Radolfzell, ins Turnier. Auch das zweite Team aus der Verbandsliga, die TB Bad Dürrheim, musste sich mit 2:0 klar gegen die Konstanzerinnen geschlagen geben. Im letzten Spiel gegen den SV Bohlingen gelang es dann trotz des langen Tages, die Konzentration hoch zu halten und somit konnte auch der Ligakonkurrent mit 2:0 geschlagen werden.
Am Sonntag ging es dann ebenso erfreulich weiter: Gegen den VC Dornbirn fuhren die USC-Damen ebenfalls einen deutlichen 2:0 Sieg ein. Im letzten Spiel des Turniers gegen den TB Bad Krozingen hatte das Team dann zwischenzeitlich Schwierigkeiten, das eigene Spiel klar umzusetzen und musste somit einen Satz an die Gegner abgeben. Das Team kämpfte sich jedoch zurück ins Spiel und konnte sich letzten Endes mit 2:1 durchsetzen. Trotz der Freude über den Turniersieg war jedoch bei den Spielerinnen auch etwas Wehmut mit dabei, da es für Außenangreiferin Alina Hösch, die Konstanz aus beruflichen Gründen verlässt, vorerst der letzte Einsatz für den USC war.
Trainer Jens Peter Neuberth zeigte sich nach dem Turnier zufrieden: «Wir hatten am Wochenende die Möglichkeit, viele Kombinationen aus Zuspielerinnen und Angreiferinnen auszuprobieren und aufeinander einzuspielen.» Nun gilt es, in den weiteren anstehenden Testspielen und den letzten Trainingseinheiten das Zusammenspiel weiter zu verbessern, bevor es am 29. September zum ersten Auswärtsspiel gegen die VSG Kleinsteinbach geht.
USC Konstanz: Ambrosius, Bertschinger, Dubbins, Hösch, Kornblum, Lovrić, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens, Welsch

Aufopfernd kämpfende Konstanzer werden nicht für ihre Leistung belohnt

TSG Blankenloch – USC Konstanz 3:1 (25:21, 20:25, 25:22, 25:16) – Voller Vorfreude und Optimismus hat sich das ganze Team um das Trainergespann Zirk/Hornikel in Richtung Blankenloch aufgemacht. Verzichten musste das Team dabei auf Außenannahmespieler Heiko Schlag und den etatmäßigen Libero Jonathan Rodler. Blankenloch hatte sich nach dem Aufstieg in die 3. Liga direkt mit ein paar Hochkarätern verstärkt. Marko Kienast, Markus Wintergerst und Sayet Ahmat Seyar schlugen alle im vergangenen Jahr noch für die Zweitligavertretung des SSC Karlsruhe auf und machen damit den Aufstieger direkt zu einer ernstzunehmenden Größe in der neuen Liga. «Die Erfahrung aller Spieler auf Blankenlocher Seite ist schon enorm», gab Trainer Hornikel nach dem Spiel zu Protokoll, «deshalb mussten wir im ersten Spiel wohl etwas Lehrgeld zahlen». Der USC Konstanz stellt nämlich auch in dieser Saison einen der jüngsten Kader zusammen. So ersetzte zum Beispiel der 16-Jährige Yannick Kempe den verhinderten Libero Jonathan Rodler und machte laut Volleyball-Legende Helmut Zirk «seine Sache richtig gut».

Nach anfänglicher Nervosität fand der USC Konstanz im ersten Satz immer besser ins Spiel. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit mehreren Führungswechseln. Beide Teams zeigten im Verlauf des Satzes immer mehr spektakuläre Netzaktionen auf hohem Niveau. Schlussendlich entschieden aber kleine individuelle Fehler über den negativen Satzausgang aus Sicht der Gäste, der mit 22:25 verloren ging. Durch einige taktische Anpassungen in der Satzpause und einer fokussierten Aufschlag- Annahme Leistung konnte sich die Mannschaft um Kaptain Philipp Sigmund schnell einen Vorsprung von zwischenzeitlich acht Punkten herausspielen. Dieser Vorsprung schmolz zwar gegen Ende des zweiten Satzes – der USC liess sich den Satz aber nicht mehr nehmen und konnte so den ersten Satz der Saison mit 25:20 an den Bodensee holen.

Zu Beginn des dritten Satzes zeichnete sich, wie im ersten Satz, ein Spiel auf Augenhöhe ab. Die Konstanzer konnten die Aufschlagsleistung gegen Ende des Satzes leider nicht mehr konstant halten, wodurch der dritte Durchgang folgerichtig mit 22:25 an die Heimmannschaft ging. Die Konstanzer starteten sichtlich ungünstig in den darauffolgenden Satz, sodass sie schnell mit 6:2 in Rückstand gerieten. Die Heimmannschaft hielt darauf ihre Eigenfehlerquote so tief, sodass sie den Satz über weite Strecken kontrollieren konnten. In den nächsten Wochen steht nun für den USC Konstanz ein hartes Programm im Spielplan. Noch zwei weitere Auswärtsspiele gegen die heimstarken Mannschaften aus Friedrichshafen und Bliesen sind für den USC Konstanz eine hohe Hürde. «Für die nächsten Wochen ist es enorm wichtig unser Spielsystem zu verinnerlichen», sagte Zirk und war sich sicher, dass «die Ergebnisse dann definitiv folgen werden».

USC Konstanz: Kriech, Hölzl, Sigmund, Weber, Hornikel, Kempe, Mundt, Hammer, Bischof, Scheller, Kordic, Becker

USC Konstanz startet mit schwerer Aufgabe in die neue Saison

TSG Blankenloch – USC Konstanz, Samstag 15.09.18, 19.00 Uhr – Am heutigen Samstag startet der USC Konstanz in die neue Saison der 3. Liga Süd. Zum Auftakt geht es zum durchaus bekannten Gegner aus Blankenloch. Bereits in der Regionalliga waren die Spiele zwischen beiden Vereinen immer hart umkämpft. Blankenloch punktet vor allem mit der Erfahrung seiner Spieler. So gingen zum Beispiel Steffen Schad und Philip Lintner schon vor mehr als zehn Jahren in der zweiten Liga ans Netz. „Sie haben nach dem Aufstieg noch mal ordentlich aufgerüstet“, stellte USC-Trainer Marcus Hornikel fest. Neben Markus Wintergerst, der letztes Jahr noch beim SSC Karlsruhe in der zweiten Bundesliga aufgeschlagen hat, wechselten auch seine erfahrenen Teamkollegen Marko Kienast und Seyar Rahmani nach Blankenloch. Aber auch auf Seiten des USC Konstanz gibt es einige Veränderungen im Kader. Insgesamt wurden fünf neue Spieler verpflichtet. Mit Nicolas Hornikel (VfB Friedrichshafen) und Johannes Becker (DjK Hammelburg) kamen ebenfalls zwei Spieler mit Zweitligaformat. Besonders freut man sich beim USC Konstanz jedoch über den Rückkehrer Claudio Kriech, der bereits vor einigen Jahren in der Schänzlehalle aufschlug und direkt zum Publikumsliebling avancierte. Bojan Kordic (Kroatien) und Tim Bischof (zweite Mannschaft) komplettieren den Kader in dieser Saison. Dem stehen auch einige Abgänge entgegen: Philipp Röhl, Daniel Berger und Christoph Petry werden aus beruflichen Gründen ab dieser Saison für die zweite Mannschaft in der Oberliga aufschlagen. Darüber hinaus wird Kapitän Marvin Scheller studiumsbedingt in der Hinrunde fehlen. „Für uns ist das ein herber Verlust, wir denken aber, dass wir die Abgänge kompensieren können“, ist sich Hornikel sicher. Für das erste Saisonspiel ist die Marschroute auch klar: „Das ganze Trainerteam und die Mannschaft müssen sich nach der kurzen Vorbereitung erst noch finden“, meint Hornikel und fügt hinzu „aber selbstverständlich werden wir alles daran setzen das Spiel erfolgreich zu gestalten“.

Helmut Zirk wird Trainer beim USC Konstanz

Nach der erfolgreichen Saison 2017/18 ging es für Männer des USC Konstanz wieder auf Trainersuche. Der letztjährige Trainer Philipp Sigmund, der das Amt ohnehin nur interimistisch ausgeübt hatte, stand aus beruflichen Gründen in der neuen Drittligasaison nicht mehr zur Verfügung, so dass man bei der Suche nach dem geeigneten Übungsleiter wieder bei null anfangen musste.
„Wir sind enorm froh, dass wir kurz vor Saisonstart nun eine sehr gute Lösung gefunden haben“, stellte Vorstandsvorsitzender Harald Schuster zufrieden fest. Wenn die Volleyballer des USC am 15. September das erste mal in der neuen Saison aufschlagen werden, werden nämlich die Volleyball-Legende Helmut Zirk und Marcus Hornikel an der Seitenlinie die taktischen Anweisungen geben. Helmut Zirk war jahrelang der Erfolgsgarant der herausragenden Nachwuchsarbeit des Seenachbarn VfB Friedrichshafen.

Seit 1984 gehört der gebürtige Rumäne dem VfB Friedrichshafen an und wenn Not am Mann war sprang Zirk schon mal als Trainer des Bundesligateams ein. Mehr als 10 spätere Bundesliga Spieler bildete der heute 66-jährige aus, darunter auch den hundertfache Nationalspieler Max Günthor. Seine Erfolgsbilanz spricht derweil für sich: mehrere Deutsche Meistertitel und unzählige Süddeutsche Trophäen hat Zirk mit seinen Mannschaften in der Jugend gewonnen.
2009 änderte sich das Leben von Helmut Zirk dann grundlegend. Nach einem Schlaganfall kämpfte er sich jedoch wieder zurück ins Leben. Nun wagt er ein weiteres Abenteuer beim USC Konstanz. Viele Spieler kennt er noch als VfB Jugendtrainer. Sowohl Philipp Sigmund, Heiko Schlag, als auch Rückkehrer Lukas Hölzl und Neuzugang Nicolas Hornikel haben alle bereits unter dem erfahrenen Übungsleiter trainiert. Als Co-Trainer wird ihm nun Marcus Hornikel zur Seite stehen. Auch er ist bereits ein erfahrener Trainer und hat beim VfB immer wieder Mannschaften betreut. Nun folgt er seinem Sohn Nicolas ebenfalls nach Konstanz.

„Wir hatten schon wahnsinniges Glück“, ist Schuster sichtlich erleichtert ob der neuen Situation und führt weiter aus: „Helmut spricht immer noch die Sprache der Spieler und wird mit Marcus eine riesen Bereicherung für den gesamten Verein sein.“
Am kommenden Samstag startet der USC Konstanz zunächst auswärts beim Aufsteiger Blankenloch, die sich mit einigen namhaften Spielern aus der zweiten Liga verstärkt haben.