Kabooms krönen sich zum südbadischen Meister und qualifizieren sich für die Süddeutschen Meisterschaften im Mixed-Volleyball

Bei den BFS-Meisterschaften des Südbadischen Volleyball-Verbandes konnten sich die besten der insgesamt 97 Mixed-Mannschaften aus den Landkreisen Schwarzwald-Bodensee, Hochrhein, Ortenau und Breisgau beim gastgebenden TV-Villingen messen. Als amtierender Meister der Landesliga Schwarzwald-Bodensee waren die Kabooms erstmals automatisch für die Landesmeisterschaften qualifiziert. Die teilnehmenden 9 Mannschaften wurden in zwei Gruppen eingeteilt, in denen in je zwei Sätzen pro Spiel die Qualifikation für das Halbfinale ausgespielt wurde.
Die Kabooms wurden in die 5er Gruppe mit dem VC Offenburg, TV Rielasingen, TV Rheinfelden und dem FT Bodersweier 2 gelost. Im ersten Spiel ging es gegen den VC Offenburg, welcher als einer der Favoriten in das Turnier startete. Da alle überregionalen BFS-Meisterschaften bundesweit im 3-3 Spielsystem (mindestens 3 Frauen auf dem Feld) ausgetragen werden, mussten sich die Kabooms zunächst einmal auf dieses ungewohnte System einstellen, da in der Landesliga im 4-2 System (mindestens zwei Frauen auf dem Feld) gespielt wird. Dennoch konnte sich das Team sehr schnell auf die neue Aufstellung einstellen und den ersten Satz gegen einen der Turnierfavoriten deutlich gewinnen. Im zweiten Satz musste man sich anschließend knapp geschlagen geben, aber mit einem 1:1 ist das Team dennoch gut in das Turnier gestartet. Das zweite Spiel konnte gegen den FT Bodersweier 2 deutlich gewonnen werden. Nachdem das dritte Spiel gegen den TV Rheinfelden wieder 1:1 ausging, ging es im letzten Gruppenspiel gegen den Ligakonkurrenten TV Rielasingen im direkten Duell um den Einzug ins Halbfinale. Die Kabooms kamen gut ins Spiel, aber wie aus dem Ligabetrieb bereits gewohnt, ist der TV Rielasingen alles andere als Kanonenfutter. Durch zwei Aufschlagserien der beiden Angreiferinnen Madda und Anne konnten die Kabooms sich jedoch recht früh entscheidend absetzen und den ersten Satz deutlich gewinnen. Auch wenn die Rielasinger sich mal eine Schwächephase der Konstanzer im direkten Duell gewünscht hätten, wurde im anschließenden zweiten Satz erneut eine konstant starke Leistung abgerufen und das dritte Spiel in dieser Saison gegen die Rielasinger ebenfalls gewonnen. Somit konnten die Kabooms sich hinter dem TV Offenburg als Gruppenzweiter für das Halbfinale qualifizieren, in welchem es gegen den anderen Ligakonkurrenten, USC Silverkids, ins Konstanzer Derby ging.
Dieses Duell verspricht immer ein enges Kopf- an Kopf-Rennen und so entwickelte sich auch dieses Mal ein qualitativ hochwertiges Spiel, in dem sich die Kabooms im Verlaufe des ersten Satzes langsam leicht absetzen konnten. Nachdem auf der Zielgeraden des Satzes der leichte Vorsprung zusammenzuschmelzen drohte, konnten die Kabooms auf ihre starke Bank zurückgreifen und durch einen taktischen Wechsel im männlichen Angriff beim Stand von 23:22 die letzten entscheidenden Körner herausholen. Die anschließenden beiden Sideouts bei gegnerischem Aufschlag konnten jeweils mit einem Über-Kopf-Mittenangriff über den eingewechselten Jan erfolgreich abgeschlossen und der Satz knapp mit 25:23 für sich entschieden werden. Im zweiten Satz ließ man nun nichts mehr anbrennen und marschierte souverän ins Finale. In diesem ging es erneut gegen den VC Offenburg, welcher aufgrund von Frauenmangel – so zumindest das offizielle Statement – schon vor dem Spiel die Flinte ins Korn werfen wollte. Vielleicht hatte man das Halbfinale aber auch zu gut betrachtet und ein wenig feuchte Finger bekommen. Da die Kabooms natürlich keinen geschenkten Landesmeistertitel wollten, erlaubte man dem VC Offenburg, sich eine andere Mitspielerin auszuleihen. Das Finale konnte jedoch zu keiner Zeit an die Qualität des Halbfinales herankommen und so gewann man dieses deutlich in 2 Sätzen.
Somit krönte sich der USC Kaboom Konstanz bei der ersten Teilnahme direkt zum südbadischen
Meister und qualifizierte sich zudem für die Süddeutschen Meisterschaften im Mixed-Volleyball, welche am 15./16. September in Heidelberg unter den besten 20 Mannschaften Süddeutschlands ausgetragen werden. Die Kabooms bedanken sich für die tolle Organisation beim TV Villingen und Thomas Kirchhofer (BFS-Wart des SBVV) sowie bei allen beteiligten Mannschaften für die tollen Spiele und die gute Stimmung unter den Teilnehmern.
Ergebnis:
1. USC Konstanz (Kaboom )
2. VC Offenburg
3. USC Konstanz (Silverkids)
4. TV Villingen (Dynamo)
5. TV Rheinfelden (Spargelbären)
6. TV Herdern (Diffusion)
7. TV Rielasingen
8. TV Villingen (Turtels)
9. FT Bodersweier 2

Herausragender Heimspiel-Abschluss

USC Konstanz – TV Radolfzell 3:0 (25:11, 25:17, 25:20) – Nach einer guten Stunde Spielzeit war das letzte Heimspiel der Saison auch schon wieder Geschichte. Mit 3:0 setzten sich die Favoriten und Gastgeber aus Konstanz souverän gegen angeschlagene Radolfzeller durch. „Das war eines der schwersten Spiele der Saison“, sagte Spielertrainer Philipp Sigmund direkt nach der Partie gegen den Abstiegskandidaten aus Radolfzell. „Wir wussten einfach nicht was uns erwartet und konnten als Favorit eigentlich nur verlieren“, fügte Philipp Röhl hinzu. Denn die Radolfzeller spielten in den letzten Wochen immer in den unterschiedlichsten Formationen. Auch am Samstag musste Trainer Antonio Bonelli umbauen und ließ seine Mannschaft phasenweise ohne echten Zuspieler spielen, da der etatmäßige Zuspieler Andreas Bender verletzt fehlte. Vor allem das Blockspiel der Konstanzer profitierte davon enorm und konnte somit viele einfache Punkte erzielen. Folgerichtig ging der erste Satz mit 25:11 an den USC Konstanz. Im zweiten Satz wiederholte sich die Dominanz der Konstanzer erneut. Dank guter Aufschläge und eigenem sicheren Sideout ließ man Radolfzell nicht zur Entfaltung kommen und gewann diesen Durchgang ebenfalls souverän. Der letzte Durchgang des Abends wurde dann vor allem in der Anfangsphase etwas spannender. Radolfzell gelangen einige einfache Punkte und die Mannschaft gab sich nicht auf und erspielte sich Mitte des Satzes eine kleine Führung. „Da waren wir nicht mehr ganz so konsequent im Abschluss“, monierte Sigmund im Nachhinein, „trotzdem muss ich meine Mannschaft loben, dass wir dann nicht eingebrochen sind, sondern uns wieder gefangen haben und letztlich deutlich gewinnen konnten“. Damit steht der USC Konstanz weiterhin auf dem sehr guten 6. Tabellenplatz und muss in der nächsten Woche beim designierten Meister TSV Mimmenhausen aufschlagen. Für Radolfzell hingegen wird die Luft um einiges enger und kann am letzten Spieltag nächste Woche noch auf den letzten Tabellenplatz durchgereicht werden.
USC Konstanz: L. Weber, Sigmund, Weisigk, Hammer, Mundt, Schlag, Rodler, Kaltenmark, Heckel, Petry, Scheller, Röhl

Jugend trainiert für Olympia: Scholl-Schule verkauft sich teuer

Die einzig „wirkliche“ Schulmannschaft hat beim Landesfinale Jungend trainiert für Olympia den 3. Platz erreicht, ein wahrhaft stolzes Ergebnis. USC Konstanz Trainer Harald Schuster vertrat kurzfristig den erkrankten verantwortlichen Lehrer und Betreuer der Scholl-Schule Jürgen Eck. Im ersten Spiel gegen die Scholl-Schule Tübingen, die dem Leistungssportverein und Stützpunktverein „Tübinger Modell“ angegliedert ist, lieferte die Mannschaft ein sehr gutes Ergebnis und verlor denkbar knapp mit 2:1.
Das Highlight des Tages war aber das Halbfinale gegen das Schickhardt-Gymnasium Stuttgart. Die täglich trainierenden Mädchen des Internats aus Stuttgart, die mit vier Jugendnationalspielerinnen angetreten waren, trauten angesichts der starken Leistung der Konstanzer Volleyballerinnen ihren Augen nicht, wurden im Spiel zunehmend nervöser. Nachdem der erste Satz mit 25:10 deutlich zu Gunsten der Schwaben ging, drehten die Scholl-Schülerinnen auf und konnten die Sensation schaffen: Ausgleich im zweiten Satz (25:21). Im entscheidenden dritten Satz blieb die Scholl-Schule lange an der Sensation dran und blieb bis zum 9:9 mit dem Favoritenteam auf Augenhöhe, musste aber letztendlich die Niederlage mit 11:15 akzeptieren. Coach Harald Schuster war nach dem Spiel sichtlich zufrieden: „Insgesamt hat sich die Mannschaft sehr gut verkauft und eine außergewöhnliche Leistung gegen starke Gegner gezeigt!“

Letztes Heimspiel soll gelungener Saisonabschluss werden

USC Konstanz – TV Radolfzell (Samstag, 10.03.18, 19.30 Uhr, Schänzlehalle) – Für den TV Radolfzell ist die Partie gegen die stark aufspielenden Konstanzer das absolute Endspiel um den Klassenerhalt. Vier Punkte trennen die Radolfzeller vom rettenden Ufer bei noch zwei ausstehenden Spielen. Im Gegensatz dazu kann der USC Konstanz völlig befreit und ohne Druck aufspielen. „Das Spiel gegen Radolfzell ruft natürlich gewisse Emotionen in uns hervor“, sagte Spielertrainer Philipp Röhl vor dem Heimspiel. „Ein Derby ist immer eine heiße Sache – außerdem wollen wir uns mit einem Sieg bei unserem genialen Publikum aus der Saison verabschieden“. Folgerichtig wurde im Laufe der Woche auch wieder konzentriert trainiert und sich taktisch auf den kommenden Gegner eingestellt.
Personell haben die Spielertrainer Philipp Sigmund und Philipp Röhl wieder die Qual der Wahl. Julian Weisigk, der schon seit einigen Spieltagen an einer Verletzung laborierte, drängt nun wieder auf eine Rückkehr in den Kader. „Das ist schon ein gewisser Luxus, 15 einsetzbare Spieler zu haben“, so Sigmund. Ganz anders sieht die Situation bei den Radolfzellern aus. Ein paar Leistungsträger sind angeschlagen oder gar nicht mit dabei. „Klar nehmen wir die Favoritenrolle an, doch Radolfzell ist besonders stark mit dem Rücken zur Wand“, warnt Sigmund seine Spieler vor dem Duell. Man dürfe dem Gegner „keine Luft zum Atmen geben und ordentlich dagegen halten.“ Aus sportlicher Sicht kann der USC Konstanz mit einem Sieg noch auf einen sehr guten 5. Platz klettern. Die Marschroute für das letzte Heimspiel der Saison gibt Philipp Röhl dementsprechend vor: „Wir möchten unseren Fans einfach noch mal ein Spektakel liefern und an die Vorstellungen der letzten Heimspiele anknüpfen“

USC Konstanz vor Saisonabschluss: „Wir wollen richtig Gas geben“

USC Konstanz – Heidelberger TV (Samstag, 10.03.2018, 16:00, Schänzlehalle). Nach dem furiosen Sieg gegen die VSG Mannheim vor zwei Wochen möchte das erste Damenteam des USC am kommenden Wochenende beim letzten (Heim-)Spiel der Saison nochmal einen drauflegen. Sollte dem Team die Sensation gelingen, drei Punkte gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Heidelberg einzufahren, könnte man sich unabhängig vom Ausgang der anderen Spiele den zweiten Tabellenplatz vor den Konkurrenten aus Freiburg und Mannheim sichern. Es wartet jedoch eine schwierige Aufgabe auf die Mannschaft, denn die Heidelberger haben in bisher 14 Spielen keinen einzigen Punkt abgegeben. Zudem wird es auch nochmals einen Wechsel in der Aufstellung geben: Interimskapitänin Lena Schuh wird die wichtige Zuspielposition ausfüllen, da keine der anderen Zuspielerinnen zur Verfügung steht. Trainer Röhl gibt sich vor dem Spiel kämpferisch: «Die Mädels sind hoch motiviert, die Saison mit einem tollen Spiel abzuschliessen und haben in der Vergangenheit schon gezeigt, dass sie sich gut an neue Situationen anpassen können». Dabei helfen sollte, dass die im Team grassierende Grippewelle überwunden scheint und einige der zuletzt angeschlagenen Spielerinnen wieder voll einsatzbereit sind, sodass Coach Röhl ausreichend Wechselmöglichkeiten zur Verfügung stehen. «Wir wollen richtig Gas geben im letzten Spiel», so Schuh, «und freuen uns darauf, unseren Zuschauern ein tolles Spiel zum Abschluss der Saison zu bieten!»

Konstanzer Herren greifen nach dem Meistertitel

Mit einem glatten 3:0 – Sieg (25:19; 25:17; 25:15) gegen den Südbaden-Kader sicherte sich die zweite Herrenmannschaft des USC Konstanz in Freiburg den zweiten Platz in der Verbandsliga. Vor dem großem Saisonfinale gegen den VC Weil um den Meistertitel haben die Konstanzer somit eine hervorragende Ausgangslage.
Noch am Samstagmorgen musste der Trainer umplanen: Auch der zweite etatmäßige Libero meldete sich in den Krankenstand ab. Somit wurden kurzerhand Jugendspieler Yannick Kempe und Frank Sailer aus der dritten Mannschaft aktiviert, damit die Konstanzer mit einem kompletten Team antreten konnten. „Beide haben sich sofort fantastisch ins Team integriert, unsere intensive Jugendarbeit zahlt sich in solchen Momenten voll aus“ freut sich Coach Uwe Schneider rückblickend. Und beide Spieler mussten auch sofort Leistung zeigen: Der Jugendkader Südbaden beeindruckte durch zwei Mittelangreifer mit 2,05 Meter Körpergröße und einem Aussenangreifer des FT Freiburg, der in der Regionalliga eingesetzt wird. Mit routinierten Angriffen und gefährlichen Aufschlägen konnten die USCler die Nachwuchsstars allerdings dann doch deutlich in ihre Schranken weisen und das Duell für sich entscheiden.
Somit steht einem packenden Saisonfinale am kommenden Sonntag (11.03.2018, 12.00 Uhr, Pestalozzihalle) um die Krone der Verbandsliga nichts mehr im Weg. Zu Gast sind der VC Weil und der TV Kippenheim. Sollten die Konstanzer das erste Spiel gewinnen, wäre ihnen der Titel sicher. Bei einer Niederlage gegen die Weiler müsste im zweiten Spiel auf jeden Fall Kippenheim geschlagen werden – in diesem Fall könnte das Satzverhältnis entscheiden.
Verschmerzen müssen die Konstanzer aber wohl den Ausfall ihres Kapitäns Matthias Dittrich, der sich eine üble Knie- und Sprunggelenksverletzung zugezogen hat. „Ärgerlich, denn Matze ist sehr wichtig für unser Spiel, seine Routine und Ruhe auf dem Platz wird uns fehlen. Und dass ausgerechnet er zum Saisonfinale zuschauen muss, ist für ihn wirklich bedauerlich. Aber ich bin sicher, dass die anderen Spieler sich für ihn extra reinhauen.“ hofft Coach Schneider. Und mit dem Konstanzer Publikum im Rücken sollte es einen Extra-Schub auf dem Platz geben.