Verbandsliga Baden: Dezimierte Konstanzer gewinnen auswärts gegen geschwächte Offenburger

VC Offenburg – USC Konstanz II 0:3 (20:25; 15:25; 13:25). Auch am drittletzten Spieltag der Saison gab sich die die zweite Mannschaft des USC Konstanz keine Blöße und gewann zielstrebig in drei Sätzen gegen den Tabellenvierten VC Offenburg. Während die Konstanzer durch Grippe und Verletzungen recht wenige Wechseloptionen hatten, mussten die Offenburger sogar auf ihren Top-Angreifer Sergej Oparin verzichten, der sich vor einigen Wochen einen Achillessehnenriss zugezogen hatte. Die Gastgeber konnten diesen Verlust zu keinem Zeitpunkt der Begegnung kompensieren. Viele Schwierigkeiten in der Annahme und wenig Durchschlagskraft am Netz beschäftigten die Offenburger im Spielverlauf zunehmend. Deutlich verloren sie dadurch das Spiel und auch den Anschluss an das obere Drittel der Tabelle, denn bereits nach einer Stunde hatten die zweite Garde der Konstanzer den „Dreier“ eingefahren und bereitet sich nun auf den Endspurt der Saison vor.
Mit weiteren Siegen können die Konstanzer nach ihrem freiwilligen Abstieg 2017 wieder den Meistertitel anpeilen. Drei kräftezehrende Spiele warten noch auf das Team, das sich mit der Favoritenrolle aber bislang sehr gut arrangieren konnte. Sollte auch am vorletzten Spieltag in Freiburg ein Sieg herausspringen, dürfen sich die Konstanzer auf ein echtes Endspiel am 10.03. in eigener (Schänzle-)Halle um die Krone der Verbandsliga freuen.
Es spielten: Ardelt, Bischof, Dimitriadis, Dittrich, Iberl, Kuritz, Kuhn, Reichert, Schlag

Kriftel zu stark für USC Konstanz

TuS Kriftel – USC Konstanz 3:1 (25:10; 25:27; 25:21; 25:23) – Für den USC Konstanz endete das schwierige Auswärtsspiel bei der TuS Kriftel leider nicht wie erhofft. In jedem Rückrundenspiel konnte der USC bisher punkten und nach dem sicheren Klassenerhalt aus der vergangenen Woche hätte man eigentlich meinen können, dass der USC Konstanz beim Favoriten aus Kriftel befreit aufspielen kann. „Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen“, ärgerte sich Spielertrainer Philipp Sigmund nach der Partie und führte weiter aus, dass „die Spannung wohl etwas gefehlt hat“. Zu Beginn des ersten Satzes konnte der USC Konstanz zwar noch mithalten, jedoch setzten sich die Gastgeber dank starker Float-Aufschläge schnell ab. Auch mehrere Wechsel auf Seiten des USC halfen nicht die Wende einzuleiten. Im zweiten Satz entwickelte sich dann ein Spiel auf Augenhöhe. Bis in die Schlussphase konnte sich keiner der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. Dabei kämpfte der USC Konstanz gegen den Satzverlust an und konnte somit zwei Satzbälle abwehren. Beim ersten eigenen Satzball zeigten sich die Gäste dann eiskalt und verwandelten diesen direkt. „Das war sicherlich die beste Phase unseres Spiels“, meinte Sigmund, „nur schade, dass wir dann nicht noch mehr Sicherheit gewinnen konnten“. Zwar waren auch die Sätze drei und vier durchaus knapp, jedoch schlichen sich immer wieder kleinere Fehler und Unkonzentriertheiten in das Spiel der Konstanzer ein. „Man darf auch nicht vergessen, dass Kriftel zurecht so weit oben in der Tabelle steht“, sagte Spielertrainer Philipp Röhl. „Wir dürfen jetzt nicht allzu enttäuscht sein, obwohl ein Punktgewinn hier durchaus drin war“. Nun gibt es für den USC Konstanz erstmal eine Woche spielfrei, bevor dann das letzte Heimspiel und Derby gegen den TV Radolfzell ansteht.

USC Konstanz: Heckel, Petry, Scheller, L.Weber, J.Weber, Berger, Hammer, Rodler, Mundt, Kaltenmark, Schlag, Röhl

„Darum spielen wir Volleyball!“ – USC-Damen jubeln sich zum Sieg

VSG Mannheim DJK/MVC – USC Konstanz 1:3 (26:24, 20:25, 23:25, 22:25). Nachdem der letzte Ball des Spiels vergangenen Samstag zu Gunsten des USC abgepfiffen war, tanzten die Spielerinnen des USC euphorisch im Kreis. Der Sieg fühlte sich an wie eine kleine Sensation, da das Team erneut unter schwierigsten Bedingungen in das Auswärtsspiel gegen den starken Konkurrenten, den Tabellennachbarn aus Mannheim gestartet war. Der durch die Grippewelle dezimierte Kader bestand aus sechs körperlich angeschlagenen Spielerinnen, Spielertrainerin Marie Dinkelacker und Neuzugang Julia Wid, die erst vor zwei Wochen zum Team gestoßen war. Eine tolle Teamleistung und besonders die starke Leistung von Sofia Grieble, die als gelernte Aussenangreiferin aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls der beiden Zuspielerinnen Lorenz und Steffens erneut die wichtige Zuspielposition übernahm, trug zum überraschenden Erfolg der Bodensee-Volleyballerinnen entscheidend bei.
Scheinbar umso motivierter von der schlechten Ausgangslage startete der USC engagiert, jedoch etwas hektisch in den ersten Satz. Nach und nach fand die Mannschaft immer besser ins Spiel und gewann an Sicherheit, musste den Satz allerdings trotzdem mit 24:26 an Mannheim abgeben. Dieses knappe Ergebnis spornte das Team jedoch umso mehr an, im zweiten Satz konsequenter und konzentrierter zu spielen und sich gegenseitig bei jeder Aktion anzutreiben. Eine durchweg gute Annahme der Annahmespielerinnen um Libera Kornblum sowie eine kluge Passverteilung ermöglichten ein variables Angriffsspiel über alle Positionen. Lautstark wurde jeder Punkt vom Team gefeiert, darunter ebenso viele direkte Aufschlag- und Blockpunkte wie spektakuläre Angriffe. Getragen von der guten Stimmung, die vor allem von Neuzugang Julia Wid das komplette Spiel über enorm untersützt wurde, gelang es dem USC, den Gegner immer besser in den Griff zu bekommen und entsprechend gingen die Sätze zwei und drei mit 25:20 und 25:23 an den USC.
Im vierten Satz offenbarten sich dann die Konsequenzen aus wenig Training, körperlicher Angeschlagenheit und dem kleinen Kader: Konzentrationsfehler in Annahme und Abwehr und eine fehlende Aggressivität im Angriff führten zu einem frühen Rückstand von 0:4 aus Konstanzer Sicht. In der anschließenden Auszeit motivierten sich die müden Spielerinnen gegenseitig, nun die letzten Kraftreserven zu mobilisieren, um das Ruder nochmal herum zu reißen. Durch eine starke Aufschlagserie von Aussenangreiferin Alina Hösch konnte der Rückstand wieder aufgeholt werden und nun schien es, als hätte die Heimmannschaft dem Siegeswillen der Konstanzer nicht mehr viel entgegen zu setzen. Platzierte Aufschläge von Schuh, Weber und Ambrosius führten immer wieder zu einem komfortablen Vorsprung, der durch gute Blockaktionen noch vergrößert wurde. Selbstbewusst spielte der USC den Satz mit 25:22 zu Ende und konnte sich nach diesem Kraftakt über weitere drei Punkte und die Behauptung des zweiten Tabellenplatzes freuen. „Genau darum spielen wir Volleyball! Das Team hat heute eine beeindruckende Leistung gezeigt“ zeigte sich Spielertrainerin Dinkelacker begeistert nach dem Spiel, „jede einzelne Spielerin hat Verantwortung übernommen, ihre Aufgabe im Team mit Bravour erfüllt und die taktischen Vorgaben konsequent umgesetzt“.
Am kommenden Wochenende haben die USC-Damen dann spielfrei, bevor am 10.3. zum Saison-Finale der bereits feststehende Meister aus Heidelberg zum letzten Heimspiel der Saison zu Gast in der Schänzlehalle ist.
Es spielten: Ambrosius, Dinkelacker, Grieble, Hösch, Kornblum, Schuh, Weber, Wid

Nun folgt dir Kür für den USC Konstanz     

TuS Kriftel – USC Konstanz (24.02.18; 20.00 Uhr, Sporthalle Weingartenschule) – Nach dem deutlichen 3:0 Heimerfolg für den USC Konstanz ist der Klassenerhalt nun schon drei Spieltage vor Saisonende auch rechnerisch geschafft. Nun folgt in den verbleibenden Spielen nur noch die Kür – könnte man meinen. Doch Spielertrainer Philipp Sigmund widerspricht dieser Sichtweise und möchte setzt seinen Spielern das nächste Ziel: „In der Rückrundentabelle liegen wir nur einen Punkt hinter dem TV Waldgirmes und dem TSV Mimmenhausen. Hier wollen wir möglichst dranbleiben und uns für unsere tolle Rückrunde belohnen“. Bei dieser schwierigen Aufgabe steht zunächst der Tabellenzweite TuS Kriftel auf dem Spielplan. Das Hinspiel in der heimischen Schänzlehalle ging für die Konstanzer mit 0:3 verloren. „Wir haben also definitiv etwas gut zu machen“, so Sigmund. Außerdem ginge es für die Kriftler „eh um nicht mehr wirklich viel“. Nach den letzten zwei Niederlagen ist für die TuS Kriftel die Meisterschaft nur noch rechnerisch möglich – „realistisch gesehen, wird jedoch Mimmenhausen das Rennen machen“, erklärt Sigmund.

Für das Auswärtsspiel in Kriftel wurde unter der Woche noch mal verstärkt die Angriffsoptionen aus der eigenen Abwehr einstudiert, da man dort im Hinspiel einige Probleme hatte und Kriftel immer wieder nach langen Ballwechseln punkten konnte. Personell können die Konstanzer fast aus dem Vollen schöpfen. Nur Diagonalangreifer Julian Weisigk droht für die Partie am Samstagabend auszufallen. „Wir werden wieder mutig auftreten und dann versuchen möglichst viele Punkte auf die lange Heimfahrt mitzunehmen“, gibt Spielertrainer Philipp Röhl als Marschroute vor.

USC Konstanz sichert sich den Klassenerhalt

USC Konstanz – TV Bliesen 3:0 (25:20; 25:21: 25:21) – Der Jubel nach dem Aufschlagsass von Kapitän Marvin Scheller zum 3:0 Sieg war bei den Konstanzern Spielern groß. Wieder einmal zeigte der USC Konstanz eine bärenstarke Leistung zuhause gegen die favorisierten Bliesener. „Ich muss meinen Jungs ein riesen Kompliment machen“, freute sich Spielertrainer Philipp Sigmund nach dem Spiel. Schon im ersten Satz entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel gegen die großgewachsenen und athletischen Saarländer. Bis zum Ende des Satzes gab es für beide Teams kaum Breakchancen und das eigene Sideout wurde häufig durchgebracht. Dank guter Aufschläge und starker Blockarbeit zum Schluss des Satzes schaffte der USC Konstanz sich einen kleinen Vorsprung herauszuarbeiten und diesen dann auch über die Ziellinie zu bringen. Auch im zweiten Satz starteten die Konstanzer konzentriert und starteten mit einem 4:1 Vorsprung. Zwar erholte sich Bliesen schnell wieder, doch abermals hielt der USC den Druck aufrecht und ließ den Gästen zum Ende des Satzes keine Chance.

„Alle Spieler haben heute Ihren Job hervorragend erledigt“, sagte Sigmund. Die Annahme stand trotz der harten Sprungaufschläge des englischen Nationalspielers French zu jeder Zeit sicher und auch im Angriff leistete man sich kaum Fehler. Als dann einer der kleinsten Spieler auf dem Feld, Heiko Schlag, noch begann den gegnerischen Diagonalangreifer mit seinem Einerblock zur Verzweiflung zu treiben, war der Widerstand nahezu gebrochen. Folgerichtig ging auch der letzte Satz an die Gastgeber und somit hat man drei Spieltage vor dem Ende schon elf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Damit ist der Klassenerhalt schon deutlich früher als gedacht erreicht. „Damit hätten wir nicht gerechnet“, sagte Spielertrainer Philipp Röhl, „Aber das ist der Lohn für die Arbeit, die wir jede Woche als Team leisten“. Damit können die Konstanzer die letzten Spiele befreit aufspielen. Gegner sind noch mit dem TSV Mimmenhausen und der TuS Kriftel die Spitzenteams der Liga, sowie der Abstiegskandidat TV Radolfzell.

USC Konstanz: Sigmund, L.Weber, J.Weber, Scheller, Petry, Hammer, Berger, Mundt, Schlag, Kaltenmark, Rodler, Röhl

Saarländer zu Gast am Bodensee

USC Konstanz – TV Bliesen (Schänzlehalle, 17.02.18 19.30 Uhr) – Für den USC Konstanz geht es nach der zweiwöchigen Fasnachtspause endlich wieder Zuhause ans Netz. Zu Gast ist die starke Mannschaft des TV Bliesen. „Bliesen spielt in diesem Jahr etwas unter ihren Möglichkeiten“ ist sich Spielertrainer Philipp Sigmund sicher. Die Gäste belegen aktuell den 5. Tabellenplatz und können mit ihrer Saison bisher nicht zufrieden sein. So haben die Saarländer unter anderem mit dem Englischen Nationalspieler Tobias French und dem ehemaligen Jugendnationalspieler der USA Connor Lammey einige starke Spieler in ihren Reihen. „Bliesen spielt sehr, sehr schnell und da müssen wir uns einfach drauf einstellen“, so Sigmund. Im Hinspiel verlor der USC Konstanz nach den ersten guten Sätzen unnötiger Weise den Faden und konnte so keine Punkte mit nach Hause nehmen. Die Gastgeber sind also auf eine Revanche aus und wollen den Bliesenern das Leben so schwer wie möglich machen. Die Personalsituation beim USC Konstanz hat sich über die Fasnachtspause jedoch nicht verbessert. So fällt auf jeden Fall Julian Weisigk mit einer Knöchelverletzung aus. Auch hinter den Einsätzen von Lennart Heckel und Linus Engelmann stehen noch Fragezeichen. Trotzdem will der USC Konstanz auf jeden Fall angreifen – denn mit einem Sieg, hätte man den Klassenerhalt sicher geschafft. „Je eher wir den Klassenerhalt auch rechnerisch schaffen, desto befreiter lässt es sich dann in den verbliebenen Spielen aufspielen“, sagte Spielertrainer Philipp Röhl vor dem Abschlusstraining.

Siegesserie des USC Konstanz reißt in Waldgirmes

TV Waldgirmes – USC Konstanz 3:2 (17:25, 17:25, 25:23, 25:22, 15:7) – Schon vor dem schweren Auswärtsspiel beim TV Waldgirmes war klar, dass eine der Siegesserie reißen sollte. Beide Mannschaften gingen mit der Empfehlung von jeweils drei Siegen in Folge und jede Menge Selbstbewusstsein in die Partie. Beim USC Konstanz musste Mittelblocker Christioph Petry kurzfristig passen und trotzdem kamen die Konstanzer deutlich besser ins Spiel. Dank guter Aufschläge und eines bombensicheren Sideouts ließ man Waldgirmes kaum zur Entfaltung kommen. Folgerichtig ging der erste Satz deutlich mit 25:17 an den USC Konstanz. Auch im zweiten Durchgang klappte bei den Spielern vom Bodensee alles. Waldgirmes hatte immer wieder Probleme mit den wuchtigen Angriffen der Konstanzer und einer zu hohen Eigenfehlerquote. „Die ersten zwei Sätze haben wir wahnsinnig gut agiert“, zeigte sich Spielertrainer Philipp Sigmund nach dem Spiel stolz.

Nach der ungeliebten 10-Minuten-Pause kam Waldgirmes deutlich stärker zurück. Die Annahme um Libero Jonathan Rodler hatte durch die immer besser werdenden Aufschläge ein paar Wackler mehr als noch in den ersten Sätzen des Spiels. Es entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen bis zum Ende des Satzes mit dem besseren Ausgang für die Hessen. „Da gab es unerklärlicher Weise einen Bruch in unserem Spiel“, sagte Sigmund etwas ratlos und fügte hinzu „Wir dürfen aber nicht den Fehler machen und uns hinter der 10-Minuten-Pause verstecken, das nächste Mal müssen dementsprechend konzentrierter zu Werk gehen und den Sack zu machen“. Doch der USC Konstanz war nach dem Satzverlust nun völlig von der Rolle. Schnell lag man einige Punkte zurück und hatte kaum noch Aussicht auf den Satzgewinn. Folgerichtig ging auch der vierte Satz an die Hausherren. Im Tiebreak brachen die Konstanzer dann endgültig auseinander und verloren den Satz deutlich mit 15:7. „Wir als Trainer sind da etwas machtlos, trotzdem kann man auf den ersten beiden Sätzen aufbauen“, so Sigmund nach dem Spiel. Spielertrainer Philipp Röhl fügte noch hinzu, dass man „wieder einen ungeplanten Punkt gegen den Abstieg gewonnen hat, obwohl definitiv mehr drin war“.

USC Konstanz: Sigmund, L.Weber, J.Weber, Scheller, Heckel, Berger, Hammer, Rodler, Mundt, Schlag, Kaltenmark, Röhl

USC Damen freuen sich über den nächsten Auswärtssieg

ASC MA-Feudenheim – USC Konstanz 1:3 (10:25, 21:25, 25:15, 13:25). Die Freude der Konstanzer Damen über den Auswärtssieg gegen den Letztplatzierten Feudenheim war gross – war das Team doch stark dezimiert mit nur acht Spielerinnen und Mannschaftsführerin Jana Lorenz als Coach nach Mannheim angereist. Da die Stamm-Zuspielerinnen Lorenz und Steffens noch verletzt waren, übernahm zudem Aussenangreiferin Sofia Grieble die wichtige Zuspielposition relativ kurzfristig. Unterstützt wurde sie dabei von Jugendspielerin Jana Kempe, die sonst in der dritten Damenmannschaft des USC die Bälle verteilt. So lautete das Motto vor dem Spiel: «Spass haben und das Beste daraus machen!»
Der USC startete gemäss diesem Motto sehr gut ins Spiel und setzte die Gastgeber durch starke Aufschläge unter Druck. Grieble füllte die für sie ungewohnte Position hervorragend aus und verteilte die Bälle variabel an ihre Angreiferinnen, die gegen einen schwachen Block und eine unbeweglich auftretende Abwehr einen Ball nach dem anderen im gegnerischen Feld versenkten. Somit ging der erste Satz sehr deutlich mit 25:10 an den USC. Im zweiten Satz sicherten wie schon in den letzten Spielen zwei gute Aufschlagserien von Saskia Hemm und Leonie Stapel den Konstanzern einen deutlichen Vorsprung von 8 Punkten. Der Satz ging mit 25:21 an den USC, gegen Ende des Satzes begann sich Feudenheim jedoch langsam ins Spiel zu kämpfen.
Im dritten Satz folgte ein für die Mannschaft im Nachhinein unerklärlicher Einbruch im Konstanzer Spiel. Feudenheim schlug stärker auf, war wacher im Block und spielte mit Kampfgeist, während sich auf Konstanzer Seite vermehrt Eigenfehler einschlichen und sich langsam leichte Ratlosigkeit ausbreitete. Eine Aufschlagserie von 9 Punkten in Folge, in denen es dem USC nicht gelang, den Ball tot zu machen, war nicht mehr aufzuholen und so ging der Satz mit 25:15 an die Gäste. «Im dritten Satz haben wir etwas kopflos gespielt», so Vertretungs-Coach Lorenz nach dem Spiel, «da hat uns die nötige Ruhe und Abgebrühtheit gefehlt»
Umso entschlossener spielte der USC nun jedoch in Satz vier auf. Eine stabile Annahme und Kampfbereitschaft in der Abwehr gegen die unkonventionellen Angriffe der Gegner ermöglichten es dem USC, auf allen Angriffspositionen zu punkten und auch einige direkte Blockpunkte konnten gefeiert werden. Starke Abwehraktionen von Mittelangreiferin Saskia Hemm bei eigenem Aufschlag rundeten den vierten Satz mit 25:13 ab und somit konnte der USC trotz der schwierigen personellen Ausgangslage die nächsten drei Punkte im Kampf um die vorderen Tabellenplätze feiern. «Das war sicherlich nicht das schönste Spiel der laufenden Saison», so das Fazit von Lorenz, «umso mehr freue ich mich, dass die Mädels es so konsequent zu Ende gespielt haben!» Nun steht für das Team ein spielfreies (Fastnachts-)Wochenende an, bevor dann am 17. Februar der USC Freiburg zu Gast in der Schänzlehalle ist.
Es spielten: Grieble, Hemm, Hösch, Kempe, Kornblum, Schuh, Stapel, Weber

Erfolg nach Plan: Nächster Härtetest für USC Konstanz

TV Waldgirmes – USC Konstanz (03.02.18; 20.00 Uhr, Lahntalschule) – Aktuell schweben die Spieler des USC Konstanz zurzeit auf Wolke Sieben. Nach dem dritten Sieg in Folge hat man sich etwas von den Abstiegsrängen entfernt und kann somit erneut befreit beim Favoriten TV Waldgirmes aufspielen. Im Hinspiel musste sich der USC Konstanz in der heimischen Schänzlehalle in einem hart umkämpften Spiel noch knapp mit 2:3 geschlagen geben. Damals hatten die Hessen vor allem athletische Vorteile. „Wir sind technisch sicher ebenbürtig, aber Waldgirmes ist sicherlich eine der größten Mannschaften der Liga“ ist sich Spielertrainer Philipp Sigmund bewusst. Der USC Konstanz hatte auch im Hinspiel einige Chancen auf den Sieg liegen gelassen. Nach einem schwächeren ersten Satz blühte man förmlich auf und besiegte Waldgirmes in den Folgesätzen deutlich. Die zweitligaerfahrenen Spieler der Hessen konnten die Partie dann letztlich noch mal drehen. Für den USC Konstanz bedeutet das im Umkehrschluss, dass man die taktische Marschroute wieder umsetzen muss und dann die wenigen Chancen, die sich bieten, effektiv nutzen. Personell können die Konstanzer wieder aus dem vollen schöpfen. Zwar zwicken bei den Mittelblockern Lennart Heckel und Marvin Scheller etwas die Knie, „doch wir machen uns da keine Sorgen, dass sie am Samstag nicht voll einsatzbereit sind“ gibt Spielertrainer Philipp Röhl zu Protokoll. Damit tritt der USC Konstanz die Auswärtsreise tatsächlich ohne Sorgen an und kann befreit aufspielen. „Hoffentlich geht unser Plan annähernd so gut wie gegen Stuttgart aus“, sagte Sigmund zum Abschluss noch.

Konstanzer Damen geben sich kämpferisch

ASC MA-Feudenheim – USC Konstanz (Samstag, 03.02.2018, 18:00). Beim kommenden Auswärtsspiel gegen den ASC MA-Feudenheim wird die erste Damenmannschaft des USC Konstanz wohl erneut mit einem stark dezimierten Kader aufspielen müssen. Nach der Knieverletzung von Zuspielerin Britta Steffens fällt nun auch Kapitänin Jana Lorenz aufgrund von Rückenproblemen aus, zudem fehlen die zuletzt in bester Form aufspielenden Angreiferinnen Carla Ambrosius, Marie Dinkelacker, Eva Dubbins und Leonie Martersteig. Auch hinter dem Einsatz von Jugendspielerin Johanna Slowik steht aus gesundheitlichen Gründen noch ein Fragezeichen. Coach Röhl, der das Team aufgrund des Auswärtsspiels der ersten Herrenmannschaft gegen den TV Waldgirmes nicht nach Mannheim begleiten kann, gibt sich jedoch kämpferisch: «Die Mädels haben auch in der Vergangenheit schon bewiesen, dass sie mit so schwierigen Situationen wie dieser gut umgehen können». Unterstützung erhält das Team dabei von Jugendspielerin Jana Kempe, die neben Sofia Grieble auf der Zuspielposition einspringen wird. Entsprechend lag der Fokus in den letzten Trainingseinheiten vor allem auf der Absprache zwischen Zuspiel und Angriff. Auch Kapitänin Lorenz, die das Team dieses Mal vom Spielfeldrand aus als Coach anleiten wird, ist zuversichtlich: «Wenn jede Spielerin Verantwortung übernimmt und alle sich gegenseitig unterstützen, können wir auch mit einem kleinen Kader ein solides und erfolgreiches Spiel abliefern!» Bei einem Sieg würden die momentan zweitplatzierten Konstanzer sich weiter vom VSG Mannheim absetzen, der aktuell bei einem Spiel weniger vier Punkte hinter dem USC auf dem dritten Tabellenplatz steht.