Befreiungsschlag beim Sieg im Seederby

VfB Friedrichshafen 2 – USC Konstanz (23:25; 19:25; 25:23; 19:25; 11:15) – Nach dem letzten Punkt fiel der Jubel der Konstanzer Spieler dermaßen laut aus, dass man meinen könnte den Abstieg bereits erfolgreich verhindert zu haben. Nach sieben, teils auch sehr knappen, Niederlagen in Folge durften die Spieler endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern. „Das war schon ein besonderes Spiel nach dieser komplizierten Woche für den Verein und die Mannschaft“, sagte der neue alte Spielertrainer Philipp Sigmund. Unter der Woche hatte sich nämlich der Verein mit Trainer Agron Jakupi darauf geeinigt, die Zusammenarbeit zu beenden. Für Jakupi wurde der Aufwand letztlich deutlich zu hoch, weshalb die Aufstiegstrainer aus dem letzten Jahr, Philipp Sigmund und Philipp Röhl, kurzerhand das Ruder wieder übernehmen. „Für uns war es selbstverständlich, dass wir in dieser schwierigen organisatorischen und sportlichen Situation Verantwortung übernehmen und der Mannschaft helfen, das Ziel Klassenerhalt zu verwirklichen“, so Philipp Röhl.
Der USC Konstanz startete dann auch den ersten Satz wie die Feuerwehr. Mit extrem vielen guten Abwehraktionen und klugen Angriffen erarbeite man sich früh einen kleinen Vorsprung. Zum Ende des Satzes kamen die Häfler dann langsam ins Spiel, konnten den Satzverlust aber nicht mehr verhindern. Nun legte Konstanz auch noch mal im Block eine Schippe drauf und Friedrichshafen tat dem USC den Gefallen, viele eigene Fehler zu produzieren. Spiegelbildlich für die Saison konnte der USC Konstanz zwar auch den zweiten Satz für sich entscheiden, aber gleich zum Start des dritten Durchgangs machte sich wieder allgemeine Unsicherheit breit. Die Annahme um Libero Jonathan Rodler stand nicht mehr so sicher wie in den ersten zwei Sätzen und auch im Angriff brachte man sich häufig um den eigenen Lohn. Auch mehrere Wechsel auf der Zuspiel- und Außenangreiferposition brachte nicht den gewünschten Erfolg. Folgerichtig wurde der USC Konstanz von immer stärker werdenen Häflern in den Tiebreak gezwungen. Doch hier bäumten sich alle Konstanzer noch mal gegen eine erneute Niederlage auf. „Unser Siegeswille war einfach deutlich größer als beim Gastgeber“, war sich Sigmund direkt nach dem Spiel sicher. Und somit gewann der USC also endlich wieder ein Spiel und damit zwei extrem wichtige Punkte gegen den Abstieg. Am kommenden Wochenende geht es dann direkt wieder gegen einen Abstiegskandidaten – der USC Konstanz wird dann bei der SG U.N.S. Rheinhessen zu Gast sein.
USC Konstanz: Rodler, Hammer, Kaltenmark, Sigmund, L.Weber, Berger, Petry, Schlag, Engelmann, Heckel, Scheller, Röhl

Stark dezimierte USC-Damen erkämpfen sich auswärts einen Punkt

VSG Kleinsteinbach – USC Konstanz (25:19, 15:25, 25:23, 26:28, 15:13). Dass mit dem Auswärtsspiel gegen die VSG Kleinsteinbach keine leichte Aufgabe auf die USC-Damen wartete, war von Vornherein klar. So reiste das Team mit lediglich acht Spielerinnen und Coach Dinkelacker, die sich nur für den Notfall im Spielberichtsbogen eintragen ließ, zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde.
Den Start in das Spiel verschlief die Mannschaft zunächst und lief den kompletten ersten Satz über einigen Punkten Rückstand hinterher. Trotz einer stabilen Annahme gelang es zu selten, den Ball gegen die abwehrstarken Kleinsteinbacher tot zu machen und entsprechend ging der erste Satz mit 25:19 an die Gastgeber. So lautete die Vorgabe von Dinkelacker für den zweiten Satz, geduldiger zu spielen und die Angriffe cleverer zu verwerten. Gesagt, getan – ein konzentrierter Start in den zweiten Satz sowie eine Aufschlagserie von Außenangreiferin Schuh führte zu einem Vorsprung von 14:6 aus Konstanzer Sicht. Mehr und mehr gelang es, konsequent das eigene Spiel durchzusetzen und auch aus der Abwehr heraus vielfältige Angriffe über alle Positionen in Punkte zu verwandeln.
Beschwingt durch den hohen Satzgewinn im zweiten Satz (25:15), starteten die Konstanzer dann etwas lockerer in den dritten Satz. Doch auch die VSG Kleinsteinbach wollte das Spiel in der eigenen Halle nicht aus der Hand geben und so entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich keines der beiden Teams absetzen konnte. Nach einem glücklicheren Ende für die VSG Kleinsteinbach ging der Satz mit 25:23 an die Heimmannschaft und entsprechend stand es 2:1 in Sätzen gegen den USC.
Im vierten Satz führten einige Abstimmungsprobleme in der Annahme zu einem frühen Rückstand. Beim Stand von 1:4 aus Konstanzer Sicht kam es dann zu einem Schock-Moment, als Zuspielerin Britta Steffens mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Spielfeld liegen blieb und wegen starken Knieschmerzen das Spiel nicht mehr fortsetzen konnte. Nun mussten die Konstanzer, aufgrund einer Verletzung von Kapitänin Jana Lorenz nur mit einer Zuspielerin angereist, improvisieren. Dinkelacker, die das Team sonst als Mittelblockerin oder Diagonalangreiferin verstärkt, wechselte sich für Steffens ein, während diese am Spielfeldrand auf ihren Krankentransport wartete. Nach anfänglicher Verwirrung über die Aufstellung schafften es die USC-Damen, sich an die ungewohnte Situation anzupassen. So konnte das Team einen zwischenzeitlichen Rückstand von 6 Punkten wieder aufholen, nicht zuletzt da Dinkelacker die ihr ungewohnte Aufgabe souverän und mit großer Spielübersicht meisterte. Beim Stand von 20:20 ging es in die heiße Endphase des Satzes, die die Konstanzer mit viel Kampfgeist und Emotion schließlich mit 28:26 zu ihren Gunsten beenden konnten.
Nun schien alles möglich und das Team startete schwungvoll in den fünften Satz, in dem erneut ein zwei-Punkte Rückstand nach einer Aufschlagserie von Diagonalangreiferin Stapel in einen Vorsprung von 13:11 verwandelt werden konnte. Aufgrund einiger Unkonzentriertheiten in der Annahme gelang es dem Team jedoch zu Ende des Satzes nicht mehr, richtig Druck im Angriff aufzubauen und somit mussten sich die USC-Damen letztlich mit 13:15 im Tie-Break gegen die Gastgeber geschlagen geben. „Ich bin stolz auf die Mädels, dass sie in dieser schwierigen Situation so stark zusammengespielt haben und um jeden Ball gekämpft haben“, so Dinkelacker nach diesem emotionalen Spiel „das war wirklich eine tolle Mannschaftsleistung.“ Interimskapitänin Schuh ergänzt: „Wenn wir auch in normaler Aufstellung so eine gute Abwehr- und Sicherungsarbeit leisten, können wir noch einiges rausholen.“ Nun gilt es, für die nächsten Spiele den Kader wieder möglichst fit zu bekommen – am kommenden Sonntag, den 21.01.2018, wartet mit dem Derby gegen den SV Bohlingen nämlich bereits das nächste Auswärtsspiel.
Es spielten: Ambrosius, Dinkelacker, Dubbins, Kornblum, Martersteig, Schuh, Stapel, Steffens, Weber

Damen 2 und Herren 2 laden zum Heimspieltag ein

USC Konstanz II – FT Freiburg, USC Konstanz II – SG Litzelstetten-Radolfzell (13.01.2018, 14:00, Pestalozzihalle). Nach der erholsamen Winterpause und einem guten Vorbereitungsturnier am vergangenen Wochenende möchten die zweiten Damen zum Start der Rückrunde die ersten Punkte der Saison sammeln. Nachdem sich die Mannschaftsleistung in der Hinrunde von Spiel zu Spiel verbesserte, ist Trainer Marc Mundt guter Dinge, dass bald ein erster Sieg erzielt werden kann.
Zudem bekommen die Mädels in der zweiten Saisonhälfte schlagkräftige Unterstützung: Franka Welsch, ehemalige Spielerin aus Rottenburg, wird das Team unter anderem auf der Außen-Annahmeposition mit platzierten Bällen und viel Spielübersicht verstärken.
Da Trainer Marc wieder einmal in der 3. Liga für den USC unterwegs ist, konnte für den ersten Heimspieltag der Rückrunde mit Regina Schilliger eine erfahrene Spielerin und Trainingskollegin gewonnen werden. Das Team bedankt sich für die Unterstützung und freut sich über lautstarke Unterstützung von den Zuschauerrängen.

USC Konstanz II – SV Litzelstetten, USC Konstanz II – Untersee Volleys Radolfzell II (13.01.2018, 14:00, Pestalozzihalle). Auch die zweite Herrenmannschaft, momentan auf Tabellenplatz vier der Verbandsliga, möchte zum Start der Rückrunde zwei Siege einfahren. Im Hinspiel erkämpfte sich der SV Litzelstetten nach einer starken Leistung in einem Fünfsatz-Krimi einen Punkt gegen die Konstanzer. „Dieses Mal wollen wir möglichst keine Punkte liegen lassen“, so Trainer Uwe Schneider, „ich bin sicher, dass die Jungs hoch motiviert in die beiden Derbys starten werden“. Dabei helfen sollte auch, dass die Mannschaft beim Dreikönigsturnier vergangenes Wochenende gegen zwei Oberligamannschaften antreten konnte und somit nicht ganz unvorbereitet in das erste Heimspiel des Jahres startet. Zum Rückrundenstart muss das Team jedoch verletzungsbedingt auf einige durchschlagskräftige Aussenangreifer verzichten: Lauch Reichel muss aufgrund eines Rippenbruchs für mehrere Wochen pausieren, Thomas Gmeiner plagen Knieprobleme und Domenic Geiger fällt aufgrund verschiedener Verletzungen langfristig aus.

Neuanfang im Seederby ohne Trainer Jakupi

VfB Friedrichshafen 2 – USC Konstanz (13.01.18; 15.30 Uhr, ZF-Arena) – Nach der unnötigen 2:3-Niederlage gegen den SV Fellbach erreichte die Spieler des USC Konstanz erneut eine Hiobs-Nachricht. Agron Jakupi, der erst im Sommer das Traineramt übernommen hatte, wird in der Rückrunde nicht mehr beim USC Konstanz an der Seitenlinie stehen. Nach intensiven Gesprächen in den vergangenen Wochen hat der USC Konstanz dem Wunsch von Jakupi entsprochen, die Zusammenarbeit zu beenden. Hintergrund ist in erster Linie, „dass die zeitliche Belastung durch das intensive Training, hauptsächlich aber die sehr langen An- und Abreisezeiten für Jakupi auf Dauer nicht mehr zu leisten waren“, sagte Vorstandsvorsitzender Harald Schuster. „Wir wünschen Agron Jakupi aber weiterhin viel Erfolg und bedanken uns sehr für seine Tätigkeit“. Wie bereits im Aufstiegsjahr vergangene Saison übernimmt nun das erprobte Spielertrainer-Duo Philipp Sigmund und Philipp Röhl die Mannschaft bis zum Saisonende. Für Sigmund war es nur logisch für seinen Verein und für sein Team in die Verantwortung zu gehen. „Wir sind in einer sehr schwierigen Situation, das bedeutet aber auch, dass wir enger zusammenstehen müssen“. Denn schon am Samstag geht es mit dem Seederby in der ZF Arena zum starken VfB Friedrichshafen. „Die Mannschaften kennen sich in- und auswendig, aber wenn wir unsere Leistung abliefern, können wir auch hier wieder Punkte zurück nach Konstanz mitnehmen“, ist sich Philipp Röhl sicher.
Für die beiden neuen Trainer geht es nun in dieser Trainingswoche darum, nicht allzu viel zu verändern und einfach die Köpfe der Spieler wieder frei zu bekommen. Das Ziel Klassenerhalt steht nun beim USC Konstanz über allem und „das werden wir der Mannschaft auch sehr deutlich klar machen“, so Sigmund. Hilfreich dabei ist sicherlich, dass nun alle Spieler wieder fit und einsatzbereit sind.

Auftakt in die Rückrunde misslingt dem USC Konstanz

USC Konstanz – SV Fellbach (25:22; 20:25; 25:21; 22:25; 12:15) – In einem packenden Spiel vor ungefähr 200 Zuschauern ist der Rückrundenstart für die Konstanzer Volleyballer vorerst misslungen. Mit 2:3 muss man sich dem Tabellenletzten Fellbach geschlagen geben. Somit gelang den Stuttgartern die Revanche für die knappe Hinspiel-Niederlage. Im ersten Satz startet der USC Konstanz mit viel Power und gezielten Angriffen über die Außenangreifer Kaltenmark und Röhl. Damit konnte sich der USC auch schnell einen kleinen Vorsprung sichern. Auch die Annahme um Libero Jonathan Rodler stand deutlich besser als noch vor wenigen Wochen. Folgerichtig ging der Satz dann auch an die Volleyballer vom See. Der zweite Satz war dann ein Spiegelbild der Hinrunde – der USC verfiel wieder in alte Muster und machten Eigenfehler um Eigenfehler. Zwischenzeitlich wuchs der Rückstand sogar auf acht Punkte an. Mit einer tollen Moral und dem Publikum im Rücken kämpfte sich Konstanz jedoch noch mal heran. Zum Satzgewinn reichte das jedoch nicht mehr. „Da gab es ein kleines Zwischentief in unserem Spiel“ gibt Chef-Trainer Agron Jakupi zu, „doch wir haben uns da toll wieder rausgekämpft“. Die Konstanzer nahmen nämlich den Schwung mit in den nächsten Durchgang und konnten diesen dann auch dank guter Aufschläge und vor allem starker Abwehr durch Libero Rodler mit 25:21 gewinnen. Der vierte Satz war dann ein einziges Auf und Ab mit viel Drama am Ende. Viele Führungswechsel im Laufe des Satzes und teils hochklassige Ballwechsel spitzten sich dann zum Ende des Satzes zu. Beim Spielstand von 22:23 aus Sicht der Konstanzer sah sich das Heimteam in einer Schiedsrichterentscheidung benachteiligt. Das Schiedsgericht ließ sich jedoch nicht beirren und entschied auf Punktgewinn zum Satzball für den SV Fellbach. Paul Kaltenmark, der in der Annahme für den Rückkehrer Heiko Schlag ausgewechselt wurde, sah in Folge eines Protestes auf der banksitzend die Rote Karte, was zu einem weiteren Punktverlust führte und somit den Gästen den Satzgewinn bescherte. Der Tiebreak startete für die Konstanzer psychologisch deutlich ungünstig. Fellbach führte schnell mit 3:0. Doch Konstanz kämpfte sich zurück in den Satz und führte beim Seitenwechsel mit 8:7. „Letztlich sind wir da noch nicht abgezockt genug“ stellte Jakupi fest, „da müssen wir weiter hart an uns arbeiten“. Denn der USC Konstanz gab die Führung noch her und verlor daher äußerst unglücklich mit 12:15. „Wir hätten hier mindestens zwei Punkte verdient, eigentlich eher drei“, sagte der sichtlich enttäuschte Kapitän Marvin Scheller. Nun stehen zwei weitere Wochen der Wahrheit an. Zunächst ist man beim VfB Friedrichshafen zu Gast, bevor es zu der SG U.N.S Rheinhessen geht.
USC Konstanz: Rodler, Hammer, J. Weber, Kaltenmark, Sigmund, L.Weber, Schlag, Berger, Petry, Kuhn, Scheller, Röhl

Damen 1 nutzt Dreikönigsturnier optimal zur Vorbereitung

Eine gute Gelegenheit, um die Strukturen im Spielaufbau und Zusammenspiel im Damenteam zu verbessern, bot das vom USC Konstanz ausgerichtete Dreikönigsturnier am vergangenen Samstag in der Schänzlehalle. In einem Viererturnier im Modus Jeder-gegen-Jeden konnte sich die erste Damenmannschaft gegen die Ligakonkurrenten USC Freiburg und SV Bohlingen sowie gegen den USC Konstanz II (Verbandsliga) durchsetzen.
Durch den bedauerlichen verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän und Zuspielerin Jana Lorenz im ersten Satz des ersten Spiels musste man auf Wechselmöglichkeiten im Zuspiel verzichten. Steffens brachte im Turnierverlauf immer mehr Konstanz und Sicherheit in das Zuspiel und die Abstimmung mit den Angreiferinnen wurde von Satz zu Satz besser. Die Angreiferinnen Hösch, Ambrosius, Schuh und Stapel konnten auf den verschiedenen Angriffspositionen vielfältig eingesetzt werden und besetzten diese zuverlässig. Auf der Mitte bot sich für die Mittelblockerinnen Weber und Dubbins die Chance, an Tempo und Abstimmung intensiv zu arbeiten, welche die beiden effektiv nutzten. Auch Libera Kornblum, die im letzten Ligaspiel in Folge einer Verletzung außerplanmäßig ausgewechselt werden musste, zeigte sich zurück in bester Form.
Deutlich gewann USC I gegen USC II das erste Spiel mit 2:0 (25:15, 25:9) und demonstrierte bereits von Beginn an eine konzentrierte Spielweise mit variablem Einsatz der Angreiferinnen. Im zweiten Spiel offenbarte Ligakonkurrent Bohlingen durch ein kluges Angriffsspiel und starke Aufschläge die Schwächen auf der Konstanzer Seite. Nach einem Spielstand von 1:1 nach gewonnenen Sätzen führten taktische Anpassungen und vor allem ein konsequentes, druckvolles Aufschlagspiel letztlich doch zu einem Sieg im dritten Satz (15:13).
Im dritten Spiel gegen den USC Freiburg gelang es den USC Damen dann nach einem etwas schleppenden Start, ein konzentriertes Spiel zu zeigen und die Trainingsinhalte umzusetzen. Eine gute Absprache in der Annahme sowie eine solide Arbeit der Mittelblockerinnen am Netz ermöglichten ein variables und gefährliches Angriffsspiel über alle Positionen. Die vereinbarten drei Sätze konnte der USC I alle deutlich für sich entscheiden.
Nach einer intensiven Trainingswoche und dem erfolgreichen Turnier können die Damen des USC Konstanz nun gut vorbereitet ins neue Jahr starten. Am kommenden Wochenende steht bereits in Kleinsteinbach das erste Auswärtsspiel der Rückrunde an (Sa, 13.01.2018, 20.00 Uhr).
Es spielten: Ambrosius, Dinkelacker, Dubbins, Hösch, Kornblum, Lorenz, Weber, Schuh, Stapel, Steffens

Wochen der Wahrheit liegen vor dem USC Konstanz

USC Konstanz – SV Fellbach II (06.01.18; 19.30 Uhr, Schänzlehalle) – Direkt nach der kurzen Weihnachtspause stehen für die Volleyballer des USC Konstanz die Wochen der Wahrheit an. In den kommenden Wochen spielt der USC nicht nur gegen den Tabellenletzten Fellbach, sondern auch gegen den 5. aus Friedrichshafen, sowie den Tabellenvorletzten SG U.N.S. Rheinhessen. „In diesen Spielen haben wir in der Hinrunde einen Großteil unserer Punkte geholt – das wollen wir diesmal wieder tun“, gibt sich Cheftrainer Agron Jakupi kämpferisch. Da den USC Konstanz nur ein Punkt von den Abstiegsrängen trennt, steht nun die wichtigste Phase der Saison an. In der Hinrunde gab es für die Volleyballer vom See nur zwei Siege aus neun Spielen zu bejubeln, jedoch wurden auch drei Spiele knapp im Tiebreak verloren. „Wir haben nicht alle Punkte geholt, die möglich gewesen wären“, ist sich Jakupi sicher, „da müssen wir in der Rückrunde einfach kaltschnäuziger werden“.

Die Mannschaft scheint in jedem Fall gut vorbereitet. Bereits direkt nach Weihnachten standen drei Trainingseinheiten auf dem Programm, sowie ein Testspiel gegen die TG Bad Waldsee, welches jedoch knapp mit 2:3 verloren ging. „Man sieht, dass die Jungs wollen und Lust haben erfolgreich in die Rückrunde zu starten“, sagte Trainer Jakupi, der in jeder der sechs Einheiten seit Weihnachten mindestens 10 Spieler zur Verfügung hatte.

Beim Gegner Fellbach ist bisher noch unklar welche Spieler die Reise an den Bodensee mitmachen werden. „Bei Fellbach weiß man nie so genau, welcher ehemaliger Bundesliga-Spieler noch den Weg in den Kader findet“, sagte Jakupi. Im Hinspiel stand zum Beispiel überraschend der ehemalige U19 Beach-Weltmeister Marvin Klaas im Kader des SV Fellbach. In jedem Fall wird es jedoch ein spannendes und hochklassiges Spiel in der Schänzlehalle am Samstagabend.

USC Konstanz startet mit Dreikönigsturnier ins neue Jahr

Am kommenden Samstag, den 6. Januar, startet der USC Konstanz nach der Winterpause wieder in den Spielbetrieb. Dabei wird vor dem Drittliga-Spiel der ersten Herrenmannschaft in der Schänzlehalle erstmals das Dreikönigsturnier für Damen- und Herrenmannschaften ausgerichtet, mit dem sich die teilnehmenden Teams auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten können.
Am Damenturnier nehmen neben den beiden ersten Mannschaften des USC Konstanz die Oberliga-Konkurrenten der ersten Damenmannschaft aus Freiburg und Bohlingen teil. Auch bei den Herren werden mit den Teams aus Schwenningen und Breisach-Gündlingen zwei Oberliga-Teams als Gäste erwartet, ausserdem schlägt hier die zweite Herrenmannschaft des USC auf. Für die teilnehmenden Konstanzer Teams steht der Fokus darauf, nach der Winterpause wieder Spielpraxis aufzubauen und sich auf die anstehenden Liga-Spiele vorzubereiten. «Wir sind diese Woche gut und intensiv ins Training gestartet», so die Trainerin der ersten Damenmannschaft Marie Dinkelacker, «damit wir im nächsten Oberligaspiel gegen Kleinsteinbach unser Zusammenspiel wieder gut koordinieren können, kommt das Turnier als Einstieg ins neue Jahr genau richtig».

Das Turnier findet am kommenden Samstag in der Schänzlehalle statt. Das Damenturnier startet um 9:30 Uhr mit dem Duell zwischen den beiden Konstanzer Damenmannschaften, bei den Herren geht es um 11:00 für die zweite Mannschaft des USC gegen die TG Schwenningen. «Wir erwarten spannende Spiele auf einem hohen Niveau», so Organisator Philipp Röhl «Es freut mich, dass wir bei der ersten Austragung bereits einige Gästeteams aus der Oberliga begrüssen dürfen». Im Anschluss an das Turnier wird um 19:30 das Drittliga-Spiel der Konstanzer Herren gegen die zweite Mannschaft des SV Fellbach ausgetragen.
Die Mannschaften des USC und das Turnier-Orga-Team freuen sich über möglichst viele Zuschauer und auf spannende Spiele. Alle anwesenden Teams und Zuschauer sind eingeladen, abends gemeinsam mit den Mannschaften des USC in der Diskothek Grey einen hoffentlich erfolgreichen und spannenden Volleyball-Tag gemeinsam zu feiern.