Die U14 des USC Konstanz wird Bezirksmeister in der männlichen Jugend

Am vergangenen Samstag reiste der U14-Nachwuchs zusammen mit Trainer Philipp Sigmund nach Radolfzell, wo für viele der Spieler die ersten Bezirksmeisterschaften anstanden. Da kurzfristig das Team aus Tuttlingen absagen musste, wurden die Meisterschaften zwischen dem TSV Mimmenhausen und dem USC Konstanz ausgetragen. Die TV Radolfzell startete an diesem Tag außer Konkurrenz, da die gastgebende Mannschaft mit mehreren Spielern der U16 bestückt war.
Im ersten Spiel des Tages trafen die Konstanzer auf den TV Radolfzell. Nach anfänglicher Nervosität konnte das eigene Spiel durch gezielte Aufschläge und druckvolle Angriffe verbessert werden, sodass der erste Satz vollkommen verdient mit 25:22 an den USC-Nachwuchs ging. Mit dem Satzgewinn im Rücken konnte auch trotz personeller Wechsel nahtlos in Satz 2 an die konzentrierte Leistung des ersten Satzes angeknüpft werden. Das Spiel ging folgerichtig mit 25:16 und somit 2:0 an den USC.
Im zweiten Spiel der Meisterschaft stand der TSV Mimmenhausen auf der Gegenseite. Das Annahmespiel der Konstanzer wurde stetig verbessert und es konnte eine schnelle 5-Punkte Führung erspielt werden, durch einige Unkonzentriertheiten am Satzende wurde es dann allerdings noch einmal spannend. Der letzte Ballwechsel des ersten Satzes war an Spannung nicht mehr zu überbieten, denn beide Teams kämpften nun um jeden Ball und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch mit mehreren Netzüberquerungen. Nach einem harten Angriff der Konstanzer konnte der Ball vom TSV Mimmenhausen nicht mehr abgewehrt werden, sodass der erste Durchgang mit 25:22 an den USC Konstanz ging.
Zu Beginn des zweiten Satzes wurden die Gegner direkt weiter durch das Konstanzer Aufschlagspiel unter Druck gesetzt. Diese Führung ließen sich die Spieler des USC nicht mehr nehmen, sodass die Mannschaft gemeinsam mit Trainer Philipp Sigmund nach dem 25:14 Satzgewinn den Titel des Bezirksmeisters 2017 feiern konnte. Im neuen Jahr wartet nun die Südbadische Meisterschaft, wo die Spieler hoffentlich an den Erfolg anknüpfen werden.

Kellerduell am See für den USC Konstanz

TV Radolfzell – USC Konstanz (25.11.17, 19.00 Uhr) – Für den USC Konstanz steht am Samstagabend ein ganz besonderes Duell an. Denn beim Spiel gegen die „Unterseevolleys“ stehen einige alte Bekannte auf der anderen Netzseite. Viele Spieler von Radolfzell spielten vor einigen Jahren noch in Konstanz und haben sich in den vergangenen Jahren von der Landesliga bis in die 3. Liga gespielt. „Ich denke, dass das für meine Spieler deutlich weniger bedeutet, als für die Radolfzeller“, ist sich Chef-Trainer Agron Jakupi sicher. „Klar kennt man sich, aber letztlich geht es hier nur um wichtige Punkte für den Klassenerhalt“, so Jakupi weiter. Die beiden Teams stehen nämlich punktgleich mit sieben Punkten in der Tabelle da und mit einem Sieg könnte man sich etwas von den Abstiegsrängen absetzen. Nach der bitteren Niederlage gegen Kriftel hat der USC Konstanz ohnehin was gut zu machen. „Wir haben exzellent trainiert unter der Woche und können ganz befreit aufspielen“, so Jakupi. Auch die personelle Situation bei den Konstanzern entspannt sich so langsam. Niklas Kuhn ist nach seiner Bänderverletzung zurück im Mannschaftstraining, allerdings braucht er noch etwas Zeit bis er wieder vollkommen fit ist. Auch Zuspieler Philipp Sigmund konnte im vergangenen Spiel gegen Kriftel wieder eingesetzt werden und wird auch in Radolfzell die Fäden im Angriff ziehen. Einziger Wermutstropfen ist der krankheitsbedingte Ausfall von Philipp Röhl. Agron Jakupi sieht seine Mannschaft also bereit für das große Duell am Bodensee und freut sich schon auf das Match. „Wenn wir wieder mehr als Mannschaft spielen, haben wir eine gute Chance Radolfzell zu ärgern – und das haben wir definitiv vor“.

Ein Spieltag mit Höhen und Tiefen

Sechs Richtige – USC Kaboom 3:2 (22:25; 25:23; 15:25; 25:20; 21:19). Beim dritten Spieltag der Mixed-Landesliga des Schwarzwald-Bodensee-Kreises musste der amtierende Meister und Pokalsieger USC Kaboom Konstanz die ersten Punktverluste hinnehmen. Nachdem die eingespielte Mannschaft um Spielertrainer Johannes bisher alle Spiele gewonnen hatte und souverän auf Tabellenplatz eins stand, hatte sie vergangenes Wochenende von Anfang an mit Problemen zu kämpfen. Besonders zu schaffen machten die ungewöhnlich vielen Aufschlagfehler, welche sich wie ein roter Faden durch das Spiel gegen die Villinger Mannschaft „Sechs Richtige“ zog. Nach einem deutlichen 7-Punkte Rückstand im ersten Satz konnte die Mannschaft zum Ende hin ihre Stärken ausspielen und den Satz mit 25:22 für sich entscheiden. Anstatt den Schwung in den zweiten Satz mitzunehmen, beförderte man sich anfangs direkt mit diversen Aufschlagfehlern wieder ins Hintertreffen. Zwar konnte das Team noch bis zum 23:23 ausgleichen, verlor den Satz jedoch knapp mit zwei Punkten. Im dritten Satz zeigte das Team Moral und siegte deutlich mit 25:15, musste den vierten Satz dann aufgrund vieler Eigenfehler und einer guten Feldabwehr der Gegner jedoch mit 25:20 an die Villinger abgeben. So ging es in den entscheidenden fünften Satz, für den die Marschroute für Spielertrainer Johannes von Anfang an klar war: „Konzentriert euch auf die Aufschläge! Dann gewinnen wir hier auch“. Gesagt, getan…oder doch nicht. Beim Spielstand von 4:5 standen schon wieder vier eigene Aufschlagfehler zu Buche. Dennoch entwickelte sich ein spannender Satz, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Nachdem das Team des USC einen Matchball abwehren und drei eigene Matchbälle nicht verwandeln konnte, wurde der Satz in einer dramatischen Endphase durch einen Angriffsschlag ins Netz der Konstanzer zugunsten des Villinger Teams entschieden (19:21). „Beim letzten Spieltag haben wir super aufgeschlagen, aber heute haben wir doch bestimmt 30 Fehlaufschläge in den fünf Sätzen gehabt, das hab‘ ich so auch noch nicht erlebt“, so ein Spieler der Kabooms.

Seehasen – USC Kaboom 2:3 (17:25; 25:23; 26:24; 18:25; 7:15). Tatsächlich griff man im Vorlauf zum darauffolgenden Lokalduell gegen den Konstanzer Aufsteiger Seehasen zu drastischen Maßnahmen. So sollte jeder verschlagene Aufschlag mit einer Runde Strafschnaps beim anschließenden Mannschaftsessen belegt werden. Wie gewöhnlich wurden alle Spieler eingesetzt und so gab es einige Wechsel in der Aufstellung. Angespornt durch die drohenden Strafschnäpse konnte die Mannschaft den ersten Satz deutlich mit 25:17 gewinnen. Jedoch legte sich die Nervosität und Hektik aus dem ersten Spiel nicht ganz, sodass das normalerweise nervenstarke Team die Sätze zwei und drei knapp mit 23:25 und 24:26 verlor. Im vierten Satz kämpften sich die Kabooms zurück ins Spiel, angetrieben durch die stark aufspielende Außenangreiferin Madda, welche dem Mannschaftsnamen alle Ehre machte und den einen oder anderen Ball wuchtig im gegnerischen Feld unterbrachte. Auch eine leichte Verletzung von Spielertrainer Johannes, welcher den Ball bei einem Block Ende des dritten Satzes auf das Auge bekam, konnte das Team nun nicht mehr stoppen. Durch kluge taktische Wechsel konnte das Team Satz vier letztendlich mit 25:18 gewinnen und auch im entscheidenden Tie-Break ließen die Kabooms nun nichts mehr anbrennen und beendeten diesen Spieltag dann am Ende doch noch versöhnlich mit einem 15:7-Erfolg im fünften Satz.
„Das war heute sicherlich nicht unsere beste Leistung. Jetzt müssen wir schauen, dass wir uns bis zum Pokalspiel am Dienstag regenerieren und es dort besser machen, es wartet nämlich mit den Prim Bulls aus Spaichingen erneut ein harter Gegner auf uns“, so ein am Ende doch etwas erleichterter Johannes. „Wir müssen es positiv sehen, immerhin haben wir noch 3 Punkte mitgenommen und können uns nun auf sieben Schnapsrunden freuen“, schloss Jan mit einem Augenzwinkern.
Für den USC spielten: Johannes, Maike, Maike, Madda, Didi, Markus, Dominik und Jan

Topspiel um die Oberligaspitze

TV Heidelberg – USC Konstanz (Samstag, 25.11.17, 17:30, Heidelberg, Pestalozzihalle). Am kommenden Sonntag kommt es für die Mädels der ersten Damenmannschaft des USC Konstanz im Topspiel gegen den Aufstiegsanwärter und momentanen Tabellenersten TV Heidelberg zum Showdown in der Oberliga Baden. Der TV Heidelberg, welcher in der bisherigen Saison noch keine Schwäche zeigte und alle Spiele gewinnen konnte wird somit der vermutlich stärkste Gegner der aktuellen Liga und Konkurrent im Duell um die Tabellenspitze. Mit 18 Punkten aus 6 Spielen liegt der TV Heidelberg auf Platz eins, dicht gefolgt von den Bodenseedamen, welche mit 17 Punkten aus 7 Spielen ebenfalls nur 4 Punkte in der bisherigen Oberliga Saison zurückließen. Die Mannschaft um das Trainerduo Philipp Röhl und Marie Dinkelacker schaut dem Spiel trotz der guten Bilanz das Heidelbergerinnen optimistisch entgegen. So musste sich das Team letzte Woche gegen den starken drittplatzierten VSG Mannheim nur knapp im fünften Satz geschlagen geben, aber zeigte schon dort ein größtenteils dynamisches und ehrgeiziges Spiel. Genau dieser Ehrgeiz und die spielerische Stärke des Teams soll am Wochenende zum Erfolg führen und die Siegesserie des TV Heidelberg beenden. Die USC Damen blicken voller Vorfreude auf das Top-Duell und werden sich mit einer intensiven Trainingswoche gut vorbereiten, sodass es hoffentlich am Samstagabend wieder einmal heißt: „Konstanz zeigt Konstanz!“

Volleyball-Dramen in fünf und vier Akten

USC Konstanz II – VC Offenburg (23:25; 25:20; 25:16; 20:25; 15:13). Schauplatz besonders dramatischer Spannung sollte am vergangenen Samstag Halle VI der Schänzlehalle werden: Denn gleich das erste Spiel der zweiten Herrenmannschaft des USC entpuppte sich als ein echter Volleyball-Krimi. Ungenauigkeiten im Konstanzer Annahmeriegel führten sogleich zum ersten Satzverlust gegen die sichtlich motiviert angereisten Offenburger Gäste. Nach kurzer Schockpause konnte der USC allerdings den zweiten und dritten Satz für sich entscheiden. Die überragende Blockarbeit von Mittelblocker Arvid Kuritz über die gesamte Spieldauer hinaus entschärfte eine Vielzahl von Angriffen und ließ diese auf Offenburger Feldseite einschlagen. Obwohl die Konstanzer nach zwei deutlichen Satzgewinnen das Spiel nun scheinbar für sich entschieden hatten, erkämpften die Offenburger sich dennoch einen weiteren Satz. Die Entscheidung sollte also im Tie-Break fallen, der nicht nur den Spielern und Fans in Halle VI einiges an Nerven abverlangte und mit 15:13 letztlich an den USC Konstanz ging. „Ärgerlich“ sei der gesamte Spielverlauf gewesen, resümierte Trainer Uwe Schneider nach dem knapp gewonnenen Spiel gegen den VC Offenburg nach fünf Sätzen. Beeindruckend war allerdings der unbedingte Wille der gesamten Mannschaft, das nervenaufreibende Spiel doch noch für sich zu entscheiden.

USC Konstanz II – USC Freiburg II (25:10; 25:21; 15:25; 25:23). Trotz des klar gewonnenen ersten Satzes in der zweiten Begegnung an diesem Heimspieltag am Bodensee mahnte Trainer Uwe Schneider sogleich seine Spieler, die Freiburger nicht zu unterschätzen. Nach Verlust des dritten Satzes spielte sich der USC Konstanz allerdings im vierten und letzten Satz – unter anderem durch eine sehenswerte Kopfballannahme von Mannschaftskapitän Matthias Dittrich – in einen regelrechten Rausch. War doch nicht zuletzt das vorherige Spiel ein Beweis dafür, dass die Konstanzer durch Willensstärke und Teamgeist auch knappe Spiele zu ihren Gunsten entscheiden können. Nach sechs Siegen ohne Niederlage gilt es dann am 25.11.2017 den Vorsprung in der Tabelle gegen Kippenheim weiter auszubauen.

USC Konstanz blamiert sich zu Hause

USC Konstanz – TuS Kriftel (19:25; 17:25; 19:25) – Der USC Konstanz musste sich bei seinem vorletzten Heimspiel im Jahr 2017 deutlich gegen die Gäste aus Kriftel geschlagen geben. „Wir haben im ersten Satz sehr gut angefangen“, sagte Chef Trainer Agron Jakupi, der dann aber so gar nicht begeistert war, was seine Mannen nach ein paar wenigen individuellen
Fehlern dann ablieferten. „Wir sind aktuell nicht stabil genug und lassen zu schnell die Köpfe hängen“, so Jakupi. Denn im ersten Satz erspielte sich der USC Konstanz eine kleine Führung. Doch die gute Aufschlagsserie des gegnerischen Zuspielers brachte dann die Volleyballer vom See völlig aus dem Konzept. Und so mussten die knapp 200 Zuschauer mit ansehen, wie Punkt um Punkt an die TuS Kriftel ging. Völlig verdient gewann Kriftel somit den ersten Satz. Auch einige Wechsel brachten nicht die gewünschte Stabilität in der aktuell verunsicherten Mannschaft des USC Konstanz. Man müsse nun im Training wieder richtig Gas geben, um dann in den nächsten Spielen wieder besser zu spielen. Nun geht es zum Kellerduell zum Seenachbarn Radolfzell. „Ich denke, niemand meiner Spieler braucht für dieses Spiel eine extra Motivation – ein Derby ist immer etwas Besonderes“, ist sich Jakupi sicher.
USC Konstanz: Scheller, Petry, Heckel, Weisigk, Hammer, J. Weber, Sigmund, Mundt, Rodler, Kaltenmark, Engelmann, Röhl

Siegesserie des Aufsteigers USC Konstanz reißt

USC Konstanz – VSG Mannheim (24:26; 25:17; 25:19; 18:25; 4:15) – Im siebten Spiel der Saison war es für die Volleyballerinnen des USC Konstanz Zeit, das erste Mal das Feld als Verlierer zu verlassen. „Es war fast klar, dass das irgendwann so kommen musste“, orakelte Trainer Philipp Röhl, „als Aufsteiger haben wir aber auch kaum erwartet die ganze Saison ungeschlagen zu bleiben“. Im ersten Satz kamen die Gäste aus Mannheim deutlich besser ins Spiel und konnten sich einige Punkte absetzen. Beim Stand von 21:24 aus Sicht der Konstanzer war der Satz eigentlich schon verloren, doch die Mannschaft um Kapitänin Jana Lorenz kämpfte sich nochmals zurück und glich zum 24:24 aus. Zwei Unkonzentriertheiten mündeten dann trotzdem im Satzverlust. Damit schien die Mannschaft jedoch aufgewacht und spielte
deutlich konsequenter in allen Mannschaftsteilen. Folglich gewann man die Sätze zwei und drei recht deutlich. Doch im vierten Satz wendete sich das Blatt erneut und die Mannheimer wurden zunehmend stärker. „Das müssen wir mit der Mannschaft auch aufarbeiten“, so Röhl, „Obwohl wir noch nicht so erfahren sind, darf uns so ein Einbruch nicht passieren“. Nun gilt es in der kommenden Woche wieder konzentriert zu trainieren, denn es steht auswärts das nächste Topspiel an. Der USC Konstanz wird am kommenden Samstag nämlich beim Tabellenführer Heidelberg zu Gast sein. „Das wird wieder ein enorm schweres Spiel und dementsprechend werden wir uns auch vorbereiten“, so Röhl.
USC Konstanz: Ambrosius, Dinkelacker, Grieble, Hemm, Hösch, Kornblum, Lorenz, Martersteig, Schuh, Stapel, Steffens, Weber

Nächster Heimspielknaller steht an

USC Konstanz – VSG Mannheim DJK/MVC, Sa 19.11.17, 13:00 Uhr, Schänzlehalle. Ein weiterer Heimspielknaller wartet am Sonntagmittag auf die ersten Volleyballdamen des USC Konstanz. Um 13 Uhr trifft hier der aktuelle Tabellenführer Konstanz (6 Spiele, 16 Punkte) auf den Tabellendritten Mannheim (5 Spiele, 10 Punkte). Die spielstarken Mannheimerinnen hatten bisher nur gegen Heidelberg das Nachsehen und werden als anspruchsvoller Gegner erwartet. Nach einem langen und nervenzehrenden Spiel am vergangenen Wochenende in Freiburg, das der USC knapp mit 3:2 für sich entscheiden konnte, wurde die Trainingswoche intensiv genutzt, um weiter das Zusammenspiel im Team zu verbessern. Bereits am Dienstag konnte Britta Steffens wieder ins Training einsteigen und gemeinsam mit Zuspielkollegin Jana Lorenz an der Abstimmung der Pässe
arbeiten. „Die Mädels sind alle fit und heiß aufs Gewinnen. Ich freue mich, dass sie so motiviert trainieren und gute Fortschritte im Training zeigen“, lobt Coach Röhl seine Spielerinnen. Musste vergangene Woche auf einzelnen Positionen immer wieder umgestellt werden, kann Röhl am Sonntag aus dem Vollen schöpfen. Alle Positionen sind gut besetzt, alle Spielerinnen einsatzbereit und motiviert. Mit dem Spiel gegen Mannheim am Sonntag und der Begegnung mit Heidelberg in der kommenden Woche haben die USC-Damen nun zwei schwierige und richtungsweisende Spiele vor sich. Die Damen freuen sich über zahlreiche Zuschauer, die das Team lautstark unterstützen. Im Anschluss findet dann um 16:00 Uhr das 3. Liga Top-Spiel der Herren gegen den TuS Kriftel statt.

Mit Glück zum nächsten Sieg

USC Freiburg – USC Konstanz (2:3- 21:25, 25:20, 21:25, 25:18, 14:16). Im Duell gegen die Volleyballerinnen aus Freiburg konnten die USC Damen am Sonntagnachmittag mit etwas Glück nach einem packenden 5 Satz-Spiel ihren sechsten Sieg in der aktuellen Oberligasaison an den Bodensee holen. Mit einem vollen Kader von 12 Spielerinnen und Trainer Philipp Röhl reisten die Volleyballerinnen durch widrige Wetterverhältnisse vom Bodensee nach Freiburg. Dabei erhielt das Team Unterstützung von gleich zwei Co-Trainern: Henrik Galonska, der das Team auch beim Auswärtsspiel in Heidelberg coachen wird, und der verletzten Zuspielerin Britta Steffens.
Trotz frostigen Temperaturen in der Freiburger Sporthalle schafften es die USC Damen im ersten Satz zunächst, die Freiburgerinnen mit guten Aufschlägen und konsequenten Angriffen aus einem wachen Abwehrspiel heraus unter Druck zu setzten und gingen zu Beginn mit einigen Punkten in Führung. Obwohl die Freiburgerinnen im Laufe des Satzes besser ins Spiel kamen und mehr Druck im Aufschlag aufbauten, konnten sich die Außenangreiferinnen Alina Hösch und Lena Schuh ein ums andere Mal mit harten Angriffsschlägen gegen den Freiburger Block durchsetzen und somit behielten die USC Damen am Ende die Überhand.
In den zweiten Satz starteten die USC Damen ähnlich präsent und dominierten die Gegnerinnen bis zu einem Punktestand von 4:1. Nun drehten die Freiburgerinnen jedoch auf und erhöhten den Druck im Aufschlag, sodass die Konstanzerinnen massive Probleme im Spielaufbau bekamen. Auch in der Abwehr brach teilweise Hektik aus, sodass einige unnötige Bälle in die Feldhälfte des USC fielen. Die USC-Damen fanden nicht mehr richtig in ihren Spielrhythmus und mussten den Satz aufgrund viele Eigenfehler und Unkonzentriertheiten mit 21:25 an den USC Freiburg abgeben.
Im dritten Satz änderte Coach Röhl die Startaufstellung: Marie Dinkelacker wechselte vom Mittelangriff auf die Diagonalposition, um einen stärkeren Block gegen die Freiburger Außenangreiferinnen zu stellen. Diese taktische Umstellung schien sich schnell auszuzahlen, so konnten die USC-Damen einige direkte Blockpunkte feiern und auch durch eine stabilere Annahme zunächst zurück ins Spiel finden. Der Satz verlief insgesamt dennoch sehr ausgeglichen und die Konstanzer konnten sich nie recht absetzen. Bei einem Punktestand von 23:21 wurde Diagonalangreiferin Leonie Stapel dann für den Aufschlag eingewechselt und besiegelte mit zwei Aufschlagpunkten den Satzgewinn für den USC.
Voller Euphorie durch den gewonnen dritten Satz sah der vierte Satz zunächst klar nach einem Sieg der Konstanzer Damen aus, jedoch hatten diese die Rechnung ohne die routinierten Freiburgerinnen gemacht. Nach einem kleinen Vorsprung für Konstanz schafften es die Freiburgerinnen, durch variable Float-Aufschläge die Konstanzer Annahme so unter Druck zu setzen, dass Zuspielerin Jana Lorenz Schwierigkeiten hatte, die Angreiferinnen variabel einzusetzen. Nach einigen unglücklichen Bällen waren die Konstanzer Damen dann endgültig aus dem Konzept gebracht und auch vermeintlich einfache Bälle bereiteten plötzlich Probleme, womit der Satz schlussendlich mit 18:25 an den USC Freiburg ging.
Nach diesem Hin und Her sollte der fünfte Satz nun zur Entscheidung führen. Im Tiebreak erarbeiteten sich die Konstanzer schnell eine kleine Führung, die sie dann jedoch nach einer guten Aufschlagserie der Freiburger direkt wieder abgeben mussten. Beim Stand von 11:13 aus Konstanzer Sicht kam dann Mittelangreiferin Saskia Hemm an den Aufschlag und brachte die Freiburger Annahme durch druckvolle Aufschläge so aus dem Konzept, dass nun auf Seite der Gegner kein Spielaufbau mehr möglich war und der Satz schlussendlich mit 16:14 an den USC Konstanz ging.
Der Jubel war nach diesem nervlich und körperlich anstrengenden Spiel übergroß und die Erleichterung war sowohl den Konstanzer Spielerinnen als auch der Trainerbank anzumerken. „Heute mussten wir uns den Sieg wirklich hart erarbeiten“, resümierte Spielertrainerin Dinkelacker nach dem Spiel „die Freiburgerinnen haben nicht nachgelassen und uns mit ihren Aufschlägen teilweise so unter Druck gesetzt, dass wir unser Angriffsspiel nicht wie gewohnt umsetzen konnten“. „Ich bin froh, dass das Team nach diesem anstrengenden Spiel am Ende die Nerven behalten hat und mit etwas Glück am Ende die zwei Punkte gesichert hat“, fügt Röhl hinzu, „in der kommenden Woche müssen wir jetzt nochmal intensiv an der Abstimmung auf dem Feld arbeiten“.
Die Konstanzerinnen stehen mit 16 Punkten aus 6 Spielen nun vorläufig auf Tabellenplatz 1, jedoch kann sich dies nächste Woche durch einen Sieg des direkten Konkurrenten TV Heidelberg wieder ändern. Die USC Damen müssen also am nächsten Sonntag um 13:00 in der Schänzlehalle tatkräftig von den Fans unterstützt werden, um gegen den momentanen Tabellendritten VSG Mannheim weitere Punkte für den Kampf um die Tabellenspitze zu sammeln.
Für den USC spielten: Ambrosius, Dinkelacker, Dubbins, Hemm, Hösch, Kornblum, Lorenz, Martersteig, Weber, Schuh, Slowik, Stapel

USC Konstanz verpasst trotz guter Leistung Punkte

TV Bliesen – USC Konstanz 3:1 (25:19; 21:25; 25:22; 25:13) – Mit der 1:3 Niederlage kehren die Konstanzer Volleyballer erneut mit null Punkten von einer Auswärtsfahrt zurück. Nach fünf Stunden Anfahrt hatten die Konstanzer vor 300 Zuschauern in der tobenden Bliesener Halle einige Anlaufschwierigkeiten. Die Annahme um Libero Jonathan Rodler hatte ein ums andere Mal Probleme mit den wuchtigen Sprungaufschlägen des Engländers Tobias French. Der Neuzugang von der Insel war aber nur einer der entscheidenden Spieler auf Seiten der Bliesener. Auch den US-Amerikaner Connor Lammey, der vor der Partie aufgrund einer Verletzung von der Mitte auf die Diagonal-Position wechselte, bekamen die Konstanzer nie in den Griff. Folgerichtig ging auch der erste Satz an die Gastgeber. Doch wie man den USC Konstanz kennt, gab man sich auch in dieser komplizierten Situation nicht auf. Auch ohne den verletzten Stammzuspieler Philipp Sigmund konnte der USC das Spiel nun ausgeglichen gestalten. Der Block stand nun deutlich besser und so bekam man French immer besser in den Griff. Auch in der Endphase des Satzes behielt der USC Konstanz die Nerven und konnte damit ausgleichen. Der dritte Satz entwickelte sich dann zu einer wahren Schlacht. Die Führung wechselte ständig hin und her und keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen. „Zum Ende hat uns etwas die Abgebrühtheit gefehlt“ sagte Cheftrainer Agron Jakupi, der aber seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen wollte: „wir haben gekämpft wie die Löwen, aber wurden leider nicht belohnt“. Im letzten Satz des Tages ging dann nämlich auf einmal nichts mehr beim USC Konstanz. Nach einem 1:10 Rückstand war das Spiel praktisch verloren und die Spieler verloren so langsam den Glauben an einen Punktgewinn. Damit steht der USC Konstanz nun auf einem 7. Platz in der Tabelle, bevor am kommenden Sonntag der aktuelle Tabellendritte aus Kriftel am Bodensee aufschlägt.
USC Konstanz: Rodler, Hammer, J. Weber, Kaltenmark, Sigmund, L. Weber, Weisigk, Berger, Petry, Mundt, Scheller, Röhl