Kabooms gewinnen Pokal-Achtelfinale gegen Spaichingen

USC Kaboom Konstanz – Prim Bulls 3:1 (25:14; 20:25; 25:20; 25:23). Nur 3 Tage nach dem intensiven letzten Spieltag, an dem es in beiden Spielen über die volle Distanz von fünf Sätzen ging, stand am vergangenen Dienstag das Pokal-Achtelfinale des USC Kaboom gegen die Prim Bulls aus Spaichingen auf dem Programm.
Das Team hatte sich vor dem Spiel viel vorgenommen und eine neue taktische Maßnahme besprochen, um in schwierigen Situationen ruhiger zu agieren. Trotz dessen ging die Mannschaft sichtlich verunsichert ins Spiel, was auch folglich in einem Fehlstart mündete. Beim Stand von 1:5 entschied sich das Team für eine frühe Auszeit, welche die erwünschte Wirkung erzeugte. Die taktische Vorgabe von Spielertrainer Johannes zeigte Wirkung, das Team fand besser ins eigene Spiel und so ging der erste Satz letztendlich deutlich mit 25:14 an die Kabooms.
Im zweiten Satz konnte man anfänglich an die guten Leistungen des ersten Satzes anknüpfen und ging mit 10:6 in Führung. Danach erfolgte ein kleiner Leistungseinbruch, der auch durch Spielerwechsel nicht abgewendet werden konnte. Das USC-Team konnte den Ball plötzlich nicht mehr auf den gegnerischen Boden bekommen und mit einer starken Feldabwehr und einem guten Positionsspiel nutzten die Prim Bulls ihrerseits die Gunst der Stunde und rissen das Spiel an sich. Eine 5-Punkte-Serie zum zwischenzeitlichen 21:18 sorgte für die Entscheidung und so gewann das Spaichinger Team den Satz am Ende doch recht deutlich und auch verdient mit 25:20.
Im dritten Satz wurde der Trend zunächst fortgesetzt und das Spaichinger Team konnte sich anfangs deutlich absetzen. Wie im ersten Satz konnte eine Auszeit (2:7) in Verbindung mit Spielerwechseln dem Team des USC zu Stabilität zurückverhelfen und eine Trendwende einleiten. Der Fokus wurde auf das Block- und Sicherungsspiel gelegt und man konnte den dritten Satz nachfolgend in diesem mittlerweile intensiven und hochklassigen Spiel noch drehen und gewinnen (25:20).
So sollte es auch im vierten Satz fortgeführt werden, was den Kabooms auch durch ein variableres Angriffsspiel gelang. Aufgrund der ebenfalls starken Leistung des Gegners entwickelte sich jedoch ein spannender Schlagabtausch. Die Kabooms konnten sich zum Satzende hin leicht absetzen (23:19), verspielten diese Führung jedoch wieder. Nach dem Ausgleich der Prim Bulls zum 23:23 führten ein überlegt geschlagener Linienangriff auf Außen und ein starker Block auf der Mitte in einer nervenaufreibenden Schlussphase dann aber doch zum knappen Erfolg des USC-Teams.
„Man hat gemerkt, dass wir nach dem letzten Spieltag heute anfangs etwas verunsichert waren, aber ich bin stolz auf unsere Mannschaft, wie sie sich in das Spiel gekämpft und die Taktik umgesetzt hat. Wir waren viel wacher als am Wochenende und haben uns im Verlauf des Spiels steigern können. Ein Kompliment auch an die Prim Bulls für die erneut starke Leistung und das gute Spiel. Das war kein leichter Gegner und ein gutes Spiel heute, darauf können wir sicherlich aufbauen und positiv in den nächsten Spieltag gehen, wir wollen ja schließlich als Halbzeitmeister in die Weihnachtsferien gehen“, resümierte Johannes anschliessend. Der USC Kaboom bedankt sich bei allen Zuschauern, dem Gegner für das gute Spiel und wünscht seinem verletzten Außenangreifer Domi eine gute Genesung und eine schnelle Rückkehr. Der nächste Spieltag findet am Samstag, 2.12., um 15 Uhr in der Sporthalle Engen statt. Gegner sind Dynamo Villingen und der TV Engen (Spiel 1 und 3). Über tatkräftige Unterstützung freut sich das Team sehr.
Für den USC spielten: Anne, Didi, Jan, Johannes, Madda, Maike, Maike, Markus

USC-Damen verlieren Topspiel gegen starke Heidelbergerinnen

TV Heidelberg – USC Konstanz, 3:0 (26:24, 25:16, 25:15) – Am Samstagabend mussten die USClerinnen mit einem deutlichen 3:0 gegen den ungeschlagenen Tabellenersten TV Heidelberg die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Gut vorbereitet und fokussiert auf das Top-Spiel um die Oberligaspitze traten die Konstanzerinnen am Samstagmittag die Reise in das 280 km entfernte Heidelberg an. Mit 12 Spielerinnen und Interimscoach Henrik Galonska konnte das Konstanzer Team mit besten Voraussetzungen ins Spiel starten.
Der erste Satz war geprägt von Hochs und Tiefs. Nach verpasstem Start und einem 0:4 Rückstand nach wenigen Minuten konnten die Mädels vom See das Spiel drehen und sich mit beeindruckender Unterstützung durch den Anfeuerungsgesang der Auswechselspielerinnen in Kombination mit druckvollem Aufschlagsspiel und einer sicheren Annahme einen deutlichen Vorsprung erarbeiten. Mit großem Selbstvertrauen versenkten die USC Damen die Bälle am hohen gegnerischen Block vorbei im Feld der Heidelbergerinnen. Mit viel Einsatz konnte die ehemalige Heidelbergerin Leonie Martersteig auf Seiten des USC über die Außenposition punkten und sich durch erfolgreiche Angriffe gegen ihre alten Teamkolleginnen durchsetzen. Schien der TV Heidelberg beim 14:14 den Satz zu drehen, schafften es die Konstanzerinnen dann doch wieder, sich bis zu einem Spielstand von 23:17 abzusetzen. Trotz dieser konstant guten Leistung gelang es nicht, den Sack zuzumachen. Aufschlagfehler und fehlendes Selbstvertrauen in Zuspiel und Angriff ließen die großgewachsenen Heidelbergerinnen wieder erstarken. Mit 26:24 wurde der Satz abgegeben.
In Satz zwei und drei konnten die USC Damen zu keinem Zeitpunkt an die Leistungen des ersten Satzes anknüpfen. Verschiedene Wechsel konnten nur kurzzeitig für Stabilität sorgen. Immer wieder scheiterten die Konstanzerinnen an der Blockwand der Gegnerinnen. Auch platzierte Angriffe oder Rollerstopps konnten die Heidelbergerinnen nicht unter Druck setzten. Bei einem Punktestand von 5:19 gelang es im dritten Satz, durch die Einwechselung von Sofia Grieble, Shirin Weber und Leonie Stapel neuen Schwung aufs Feld zu bringen und 10 weitere Punkte aufzuholen. Jedoch musste man sich schlussendlich mit 25:15 geschlagen geben.
Momentan steht die Mannschaft des USC Konstanz immer noch auf Tabellenplatz zwei der Oberliga Baden. Die Konstanzerinnen zeigten sich nach dem Spiel trotz der bitteren Niederlage optimistisch und freuen sich nach zwei spielfreien Wochenenden auf die letzte Begegnung vor der Winterpause: am 16.12. um 17.30 Uhr in der Schänzle Halle gegen den aktuell Tabellenletzten, Wiesloch.

USC Konstanz verliert wichtiges Seederby unglücklich

TV Radolfzell – USC Konstanz 3:2 (31:29; 24:26; 25:15; 18:25; 15:12) – Das Treffen alter Bekannter wurde zu einem Volleyballkrimi sondergleichen. Auf Seiten des TV Radolfzell waren neben dem Trainer auch viele ehemalige Spieler des USC Konstanz beteiligt, unter anderem auch der Brasilianer Rafael Dürr, der noch im vergangenen Jahr in Konstanz spielte. Im ersten Satz war es neben Dürr auch Außenangreifer Waldemar Stier, der den Konstanzern das Leben schwer machte. Die Annahme von Radolfzell stand ungewohnt sicher und somit konnten die Gastgeber sich etwas absetzen. Beim Spielstand von 24:22 gab es die ersten Satzbälle aus Sicht von Radolfzell. Aber der USC bewies wieder mal Moral und kämpfte sich zurück in dieses Spiel. Einige unglückliche Entscheidungen und Spielsituationen später wurde die Aufholjagd der Konstanzer nicht belohnt und der Satz ging mit 31:29 an den TV Radolfzell. Auch im zweiten Satz war es lange ein Kopf an Kopf Rennen um den Satzgewinn, dieses Mal jedoch letztlich mit dem besseren Ende für die Gäste aus Konstanz. Vor allem die Unterstützung auf den Rängen machte das Spiel von der Atmosphäre her zu einem Heimspiel. „Das war schon großartig, wie wir schon wieder unterstützt wurden“, zeigte sich Chef-Trainer Agron Jakupi begeistert, „das hat meine Mannschaft sichtlich stabilisiert“. Im dritten Satz allerdings hat das überhaupt nicht geklappt, viele unnötige Eigenfehler im Angriff und im Aufschlag ließen den Vorsprung von Radolfzell schnell anwachsen und schon nach wenigen Minuten gab es kaum noch Hoffnung auf einen Satzerfolg. „In den vergangenen Wochen haben wir nach so einem Satz meist die Köpfe hängen gelassen und sind dann nicht mehr ins Spiel gekommen“ stellte Jakupi fest. „Das war heute deutlich besser“. Denn im vierten Satz bäumte sich der USC Konstanz noch mal gegen die drohende Niederlage auf und gewann den vierten Satz deutlich mit 25:18. Im Tiebreak verlor der USC Konstanz dann nach einigen Aufschlagfehlern etwas den Mut und man verlor letztlich sehr unglücklich mit 12:15. Damit konnten die Gäste das Kellerduell nicht für sich entscheiden, aber man vergrößerte trotzdem den Abstand auf die Abstiegsränge auf vier Punkte. „Wir hätten uns einen Sieg heute eindeutig verdient gehabt“, war sich Jakupi direkt nach dem Spiel sicher „doch die Radolfzeller haben das letztlich mit ihrer Erfahrung gut über die Bühne gebracht“. Als nächstes steht nun das größte Spiel des Jahres zuhause gegen den TSV Mimmenhausen an. Am 09.12. um 19 Uhr ist Anpfiff in der Schänzlehalle, wo eine Rekordkulisse erwartet wird.
USC Konstanz: Scheller, Petry, Weisigk, Mundt, Engelmann, Kaltenmark, Hammer, Berger, Rodler, J. Weber, L. Weber, Sigmund

Die U14 des USC Konstanz wird Bezirksmeister in der männlichen Jugend

Am vergangenen Samstag reiste der U14-Nachwuchs zusammen mit Trainer Philipp Sigmund nach Radolfzell, wo für viele der Spieler die ersten Bezirksmeisterschaften anstanden. Da kurzfristig das Team aus Tuttlingen absagen musste, wurden die Meisterschaften zwischen dem TSV Mimmenhausen und dem USC Konstanz ausgetragen. Die TV Radolfzell startete an diesem Tag außer Konkurrenz, da die gastgebende Mannschaft mit mehreren Spielern der U16 bestückt war.
Im ersten Spiel des Tages trafen die Konstanzer auf den TV Radolfzell. Nach anfänglicher Nervosität konnte das eigene Spiel durch gezielte Aufschläge und druckvolle Angriffe verbessert werden, sodass der erste Satz vollkommen verdient mit 25:22 an den USC-Nachwuchs ging. Mit dem Satzgewinn im Rücken konnte auch trotz personeller Wechsel nahtlos in Satz 2 an die konzentrierte Leistung des ersten Satzes angeknüpft werden. Das Spiel ging folgerichtig mit 25:16 und somit 2:0 an den USC.
Im zweiten Spiel der Meisterschaft stand der TSV Mimmenhausen auf der Gegenseite. Das Annahmespiel der Konstanzer wurde stetig verbessert und es konnte eine schnelle 5-Punkte Führung erspielt werden, durch einige Unkonzentriertheiten am Satzende wurde es dann allerdings noch einmal spannend. Der letzte Ballwechsel des ersten Satzes war an Spannung nicht mehr zu überbieten, denn beide Teams kämpften nun um jeden Ball und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch mit mehreren Netzüberquerungen. Nach einem harten Angriff der Konstanzer konnte der Ball vom TSV Mimmenhausen nicht mehr abgewehrt werden, sodass der erste Durchgang mit 25:22 an den USC Konstanz ging.
Zu Beginn des zweiten Satzes wurden die Gegner direkt weiter durch das Konstanzer Aufschlagspiel unter Druck gesetzt. Diese Führung ließen sich die Spieler des USC nicht mehr nehmen, sodass die Mannschaft gemeinsam mit Trainer Philipp Sigmund nach dem 25:14 Satzgewinn den Titel des Bezirksmeisters 2017 feiern konnte. Im neuen Jahr wartet nun die Südbadische Meisterschaft, wo die Spieler hoffentlich an den Erfolg anknüpfen werden.

Kellerduell am See für den USC Konstanz

TV Radolfzell – USC Konstanz (25.11.17, 19.00 Uhr) – Für den USC Konstanz steht am Samstagabend ein ganz besonderes Duell an. Denn beim Spiel gegen die „Unterseevolleys“ stehen einige alte Bekannte auf der anderen Netzseite. Viele Spieler von Radolfzell spielten vor einigen Jahren noch in Konstanz und haben sich in den vergangenen Jahren von der Landesliga bis in die 3. Liga gespielt. „Ich denke, dass das für meine Spieler deutlich weniger bedeutet, als für die Radolfzeller“, ist sich Chef-Trainer Agron Jakupi sicher. „Klar kennt man sich, aber letztlich geht es hier nur um wichtige Punkte für den Klassenerhalt“, so Jakupi weiter. Die beiden Teams stehen nämlich punktgleich mit sieben Punkten in der Tabelle da und mit einem Sieg könnte man sich etwas von den Abstiegsrängen absetzen. Nach der bitteren Niederlage gegen Kriftel hat der USC Konstanz ohnehin was gut zu machen. „Wir haben exzellent trainiert unter der Woche und können ganz befreit aufspielen“, so Jakupi. Auch die personelle Situation bei den Konstanzern entspannt sich so langsam. Niklas Kuhn ist nach seiner Bänderverletzung zurück im Mannschaftstraining, allerdings braucht er noch etwas Zeit bis er wieder vollkommen fit ist. Auch Zuspieler Philipp Sigmund konnte im vergangenen Spiel gegen Kriftel wieder eingesetzt werden und wird auch in Radolfzell die Fäden im Angriff ziehen. Einziger Wermutstropfen ist der krankheitsbedingte Ausfall von Philipp Röhl. Agron Jakupi sieht seine Mannschaft also bereit für das große Duell am Bodensee und freut sich schon auf das Match. „Wenn wir wieder mehr als Mannschaft spielen, haben wir eine gute Chance Radolfzell zu ärgern – und das haben wir definitiv vor“.

Ein Spieltag mit Höhen und Tiefen

Sechs Richtige – USC Kaboom 3:2 (22:25; 25:23; 15:25; 25:20; 21:19). Beim dritten Spieltag der Mixed-Landesliga des Schwarzwald-Bodensee-Kreises musste der amtierende Meister und Pokalsieger USC Kaboom Konstanz die ersten Punktverluste hinnehmen. Nachdem die eingespielte Mannschaft um Spielertrainer Johannes bisher alle Spiele gewonnen hatte und souverän auf Tabellenplatz eins stand, hatte sie vergangenes Wochenende von Anfang an mit Problemen zu kämpfen. Besonders zu schaffen machten die ungewöhnlich vielen Aufschlagfehler, welche sich wie ein roter Faden durch das Spiel gegen die Villinger Mannschaft „Sechs Richtige“ zog. Nach einem deutlichen 7-Punkte Rückstand im ersten Satz konnte die Mannschaft zum Ende hin ihre Stärken ausspielen und den Satz mit 25:22 für sich entscheiden. Anstatt den Schwung in den zweiten Satz mitzunehmen, beförderte man sich anfangs direkt mit diversen Aufschlagfehlern wieder ins Hintertreffen. Zwar konnte das Team noch bis zum 23:23 ausgleichen, verlor den Satz jedoch knapp mit zwei Punkten. Im dritten Satz zeigte das Team Moral und siegte deutlich mit 25:15, musste den vierten Satz dann aufgrund vieler Eigenfehler und einer guten Feldabwehr der Gegner jedoch mit 25:20 an die Villinger abgeben. So ging es in den entscheidenden fünften Satz, für den die Marschroute für Spielertrainer Johannes von Anfang an klar war: „Konzentriert euch auf die Aufschläge! Dann gewinnen wir hier auch“. Gesagt, getan…oder doch nicht. Beim Spielstand von 4:5 standen schon wieder vier eigene Aufschlagfehler zu Buche. Dennoch entwickelte sich ein spannender Satz, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Nachdem das Team des USC einen Matchball abwehren und drei eigene Matchbälle nicht verwandeln konnte, wurde der Satz in einer dramatischen Endphase durch einen Angriffsschlag ins Netz der Konstanzer zugunsten des Villinger Teams entschieden (19:21). „Beim letzten Spieltag haben wir super aufgeschlagen, aber heute haben wir doch bestimmt 30 Fehlaufschläge in den fünf Sätzen gehabt, das hab‘ ich so auch noch nicht erlebt“, so ein Spieler der Kabooms.

Seehasen – USC Kaboom 2:3 (17:25; 25:23; 26:24; 18:25; 7:15). Tatsächlich griff man im Vorlauf zum darauffolgenden Lokalduell gegen den Konstanzer Aufsteiger Seehasen zu drastischen Maßnahmen. So sollte jeder verschlagene Aufschlag mit einer Runde Strafschnaps beim anschließenden Mannschaftsessen belegt werden. Wie gewöhnlich wurden alle Spieler eingesetzt und so gab es einige Wechsel in der Aufstellung. Angespornt durch die drohenden Strafschnäpse konnte die Mannschaft den ersten Satz deutlich mit 25:17 gewinnen. Jedoch legte sich die Nervosität und Hektik aus dem ersten Spiel nicht ganz, sodass das normalerweise nervenstarke Team die Sätze zwei und drei knapp mit 23:25 und 24:26 verlor. Im vierten Satz kämpften sich die Kabooms zurück ins Spiel, angetrieben durch die stark aufspielende Außenangreiferin Madda, welche dem Mannschaftsnamen alle Ehre machte und den einen oder anderen Ball wuchtig im gegnerischen Feld unterbrachte. Auch eine leichte Verletzung von Spielertrainer Johannes, welcher den Ball bei einem Block Ende des dritten Satzes auf das Auge bekam, konnte das Team nun nicht mehr stoppen. Durch kluge taktische Wechsel konnte das Team Satz vier letztendlich mit 25:18 gewinnen und auch im entscheidenden Tie-Break ließen die Kabooms nun nichts mehr anbrennen und beendeten diesen Spieltag dann am Ende doch noch versöhnlich mit einem 15:7-Erfolg im fünften Satz.
„Das war heute sicherlich nicht unsere beste Leistung. Jetzt müssen wir schauen, dass wir uns bis zum Pokalspiel am Dienstag regenerieren und es dort besser machen, es wartet nämlich mit den Prim Bulls aus Spaichingen erneut ein harter Gegner auf uns“, so ein am Ende doch etwas erleichterter Johannes. „Wir müssen es positiv sehen, immerhin haben wir noch 3 Punkte mitgenommen und können uns nun auf sieben Schnapsrunden freuen“, schloss Jan mit einem Augenzwinkern.
Für den USC spielten: Johannes, Maike, Maike, Madda, Didi, Markus, Dominik und Jan

Topspiel um die Oberligaspitze

TV Heidelberg – USC Konstanz (Samstag, 25.11.17, 17:30, Heidelberg, Pestalozzihalle). Am kommenden Sonntag kommt es für die Mädels der ersten Damenmannschaft des USC Konstanz im Topspiel gegen den Aufstiegsanwärter und momentanen Tabellenersten TV Heidelberg zum Showdown in der Oberliga Baden. Der TV Heidelberg, welcher in der bisherigen Saison noch keine Schwäche zeigte und alle Spiele gewinnen konnte wird somit der vermutlich stärkste Gegner der aktuellen Liga und Konkurrent im Duell um die Tabellenspitze. Mit 18 Punkten aus 6 Spielen liegt der TV Heidelberg auf Platz eins, dicht gefolgt von den Bodenseedamen, welche mit 17 Punkten aus 7 Spielen ebenfalls nur 4 Punkte in der bisherigen Oberliga Saison zurückließen. Die Mannschaft um das Trainerduo Philipp Röhl und Marie Dinkelacker schaut dem Spiel trotz der guten Bilanz das Heidelbergerinnen optimistisch entgegen. So musste sich das Team letzte Woche gegen den starken drittplatzierten VSG Mannheim nur knapp im fünften Satz geschlagen geben, aber zeigte schon dort ein größtenteils dynamisches und ehrgeiziges Spiel. Genau dieser Ehrgeiz und die spielerische Stärke des Teams soll am Wochenende zum Erfolg führen und die Siegesserie des TV Heidelberg beenden. Die USC Damen blicken voller Vorfreude auf das Top-Duell und werden sich mit einer intensiven Trainingswoche gut vorbereiten, sodass es hoffentlich am Samstagabend wieder einmal heißt: „Konstanz zeigt Konstanz!“

Volleyball-Dramen in fünf und vier Akten

USC Konstanz II – VC Offenburg (23:25; 25:20; 25:16; 20:25; 15:13). Schauplatz besonders dramatischer Spannung sollte am vergangenen Samstag Halle VI der Schänzlehalle werden: Denn gleich das erste Spiel der zweiten Herrenmannschaft des USC entpuppte sich als ein echter Volleyball-Krimi. Ungenauigkeiten im Konstanzer Annahmeriegel führten sogleich zum ersten Satzverlust gegen die sichtlich motiviert angereisten Offenburger Gäste. Nach kurzer Schockpause konnte der USC allerdings den zweiten und dritten Satz für sich entscheiden. Die überragende Blockarbeit von Mittelblocker Arvid Kuritz über die gesamte Spieldauer hinaus entschärfte eine Vielzahl von Angriffen und ließ diese auf Offenburger Feldseite einschlagen. Obwohl die Konstanzer nach zwei deutlichen Satzgewinnen das Spiel nun scheinbar für sich entschieden hatten, erkämpften die Offenburger sich dennoch einen weiteren Satz. Die Entscheidung sollte also im Tie-Break fallen, der nicht nur den Spielern und Fans in Halle VI einiges an Nerven abverlangte und mit 15:13 letztlich an den USC Konstanz ging. „Ärgerlich“ sei der gesamte Spielverlauf gewesen, resümierte Trainer Uwe Schneider nach dem knapp gewonnenen Spiel gegen den VC Offenburg nach fünf Sätzen. Beeindruckend war allerdings der unbedingte Wille der gesamten Mannschaft, das nervenaufreibende Spiel doch noch für sich zu entscheiden.

USC Konstanz II – USC Freiburg II (25:10; 25:21; 15:25; 25:23). Trotz des klar gewonnenen ersten Satzes in der zweiten Begegnung an diesem Heimspieltag am Bodensee mahnte Trainer Uwe Schneider sogleich seine Spieler, die Freiburger nicht zu unterschätzen. Nach Verlust des dritten Satzes spielte sich der USC Konstanz allerdings im vierten und letzten Satz – unter anderem durch eine sehenswerte Kopfballannahme von Mannschaftskapitän Matthias Dittrich – in einen regelrechten Rausch. War doch nicht zuletzt das vorherige Spiel ein Beweis dafür, dass die Konstanzer durch Willensstärke und Teamgeist auch knappe Spiele zu ihren Gunsten entscheiden können. Nach sechs Siegen ohne Niederlage gilt es dann am 25.11.2017 den Vorsprung in der Tabelle gegen Kippenheim weiter auszubauen.

USC Konstanz blamiert sich zu Hause

USC Konstanz – TuS Kriftel (19:25; 17:25; 19:25) – Der USC Konstanz musste sich bei seinem vorletzten Heimspiel im Jahr 2017 deutlich gegen die Gäste aus Kriftel geschlagen geben. „Wir haben im ersten Satz sehr gut angefangen“, sagte Chef Trainer Agron Jakupi, der dann aber so gar nicht begeistert war, was seine Mannen nach ein paar wenigen individuellen
Fehlern dann ablieferten. „Wir sind aktuell nicht stabil genug und lassen zu schnell die Köpfe hängen“, so Jakupi. Denn im ersten Satz erspielte sich der USC Konstanz eine kleine Führung. Doch die gute Aufschlagsserie des gegnerischen Zuspielers brachte dann die Volleyballer vom See völlig aus dem Konzept. Und so mussten die knapp 200 Zuschauer mit ansehen, wie Punkt um Punkt an die TuS Kriftel ging. Völlig verdient gewann Kriftel somit den ersten Satz. Auch einige Wechsel brachten nicht die gewünschte Stabilität in der aktuell verunsicherten Mannschaft des USC Konstanz. Man müsse nun im Training wieder richtig Gas geben, um dann in den nächsten Spielen wieder besser zu spielen. Nun geht es zum Kellerduell zum Seenachbarn Radolfzell. „Ich denke, niemand meiner Spieler braucht für dieses Spiel eine extra Motivation – ein Derby ist immer etwas Besonderes“, ist sich Jakupi sicher.
USC Konstanz: Scheller, Petry, Heckel, Weisigk, Hammer, J. Weber, Sigmund, Mundt, Rodler, Kaltenmark, Engelmann, Röhl

Siegesserie des Aufsteigers USC Konstanz reißt

USC Konstanz – VSG Mannheim (24:26; 25:17; 25:19; 18:25; 4:15) – Im siebten Spiel der Saison war es für die Volleyballerinnen des USC Konstanz Zeit, das erste Mal das Feld als Verlierer zu verlassen. „Es war fast klar, dass das irgendwann so kommen musste“, orakelte Trainer Philipp Röhl, „als Aufsteiger haben wir aber auch kaum erwartet die ganze Saison ungeschlagen zu bleiben“. Im ersten Satz kamen die Gäste aus Mannheim deutlich besser ins Spiel und konnten sich einige Punkte absetzen. Beim Stand von 21:24 aus Sicht der Konstanzer war der Satz eigentlich schon verloren, doch die Mannschaft um Kapitänin Jana Lorenz kämpfte sich nochmals zurück und glich zum 24:24 aus. Zwei Unkonzentriertheiten mündeten dann trotzdem im Satzverlust. Damit schien die Mannschaft jedoch aufgewacht und spielte
deutlich konsequenter in allen Mannschaftsteilen. Folglich gewann man die Sätze zwei und drei recht deutlich. Doch im vierten Satz wendete sich das Blatt erneut und die Mannheimer wurden zunehmend stärker. „Das müssen wir mit der Mannschaft auch aufarbeiten“, so Röhl, „Obwohl wir noch nicht so erfahren sind, darf uns so ein Einbruch nicht passieren“. Nun gilt es in der kommenden Woche wieder konzentriert zu trainieren, denn es steht auswärts das nächste Topspiel an. Der USC Konstanz wird am kommenden Samstag nämlich beim Tabellenführer Heidelberg zu Gast sein. „Das wird wieder ein enorm schweres Spiel und dementsprechend werden wir uns auch vorbereiten“, so Röhl.
USC Konstanz: Ambrosius, Dinkelacker, Grieble, Hemm, Hösch, Kornblum, Lorenz, Martersteig, Schuh, Stapel, Steffens, Weber