Schwache Leistung gegen starke Stuttgarter

TSV G.A. Stuttgart – USC Konstanz (28:26; 25:18; 25:7) – Für den USC Konstanz war das ein absolut gebrauchter Abend. Bei der 0:3 Auswärtsniederlage passte so gut wie gar nichts für die Gäste vom Bodensee. „Wir sind einfach nicht als Mannschaft aufgetreten – das war schon alarmierend“, zeigte sich Chef-Trainer Agron mehr als unzufrieden. Trotzdem sei er „froh, dass es zu einem so frühen Zeitpunkt der Saison passiert ist“ – so könne man „an den Problemen arbeiten“.
Gleich zu Beginn des ersten Satzes liefen die Konstanzer einem Rückstand hinterher. Die sonst so starke Annahme wackelte immer wieder durch die gezielten Float-Aufschläge der Stuttgarter. Beim Stand von 20:24 aus Sicht des USC Konstanz kam dann Kapitän Marvin Scheller an den Aufschlag und sorgte unterstützt vom sauberen Block für den 24:24 Ausgleich. Die Stuttgarter spielten jedoch ihren Stiefel souverän runter und konnten dann ihren siebten Satzball nutzen. Das führte zu einem kleinen Bruch im Konstanzer Spiel. Die großgewachsenen Stuttgarter machten es vor allem den Außenangreifern des USC Konstanz schwer, durch den Block zu kommen. Folgerichtig ging auch der zweite Satz mit 17:25 verloren. Normalerweise rauft sich die Mannschaft des USC nach einem 0:2-Satzrückstand noch mal zusammen – doch am Samstagabend ging dann nichts mehr. Mehr als deutlich wurde der USC Konstanz deklassiert und verlor auch diesen Satz mit 7:25. Die Stuttgarter haben an diesem Abend jedoch auch alles richtig gemacht und den USC Konstanz nie zurück ins Spiel kommen lassen. „Das darf uns so trotzdem nicht passieren“, schimpfte Jakupi, „das Spiel müssen wir jetzt möglichst schnell aus unseren Köpfen bekommen“. Denn schon am kommenden Samstag (04.11.17, 19.30 Uhr) steht in der Schänzlehalle das schwere Heimspiel gegen den punktgleichen TV Waldgirmes an.

USC Konstanz: L. Weber, Sigmund, Rodler, Weisigk, Hammer, Berger, Petry, Heckel, Scheller, Mundt, Kaltenmark, Röhl

USC-Damen verteidigen den zweiten Tabellenplatz

SV KA-Beiertheim 2 : USC Konstanz 1:3 (12:25, 25:21, 20:25, 10:25). Mit einem leicht dezimierten Kader reisten die Damen des USC Konstanz am Samstag zu zehnt mit Spielertrainerin Marie Dinkelacker ins 230 km entfernte Beiertheim bei Karlsruhe. Ohne Leonie Martersteig und die Jugendspielerinnen Johanna Slowik und Eva Dubbins, dafür aber erstmals wieder mit Carla Ambrosius, gewann das Team vom Bodensee deutlich 3:1 gegen das Gastgeberteam aus Nordbaden.
Mit 10:0 und 12:2 legte der USC durch eine Aufschlagserie von Neuzugang Alina Hösch einen rasanten Start in den ersten Satz hin. Mit viel Druck im Aufschlag und selbstbewusstem Angriffsspiel von Schuh, Hösch und Stapel konnte der Vorsprung über den Verlauf des Satzes sogar noch auf 13 Punkte bis zum 25:12 ausgebaut werden.
Einige Wechsel in der Aufstellung brachten im zweiten Satz etwas Unruhe ins Spiel. Die Nordbadenerinnen gewannen an Selbstvertrauen, vor allem die Beiertheimer Außenangreiferin Anela Hadzic zeigte die Lücken in der Konstanzer Abwehr auf. Beide Teams waren etwa gleichauf, mit stets ein bis zwei Punkten Vorsprung für die Gastgeberinnen. Das schwungvolle und entschlossene Spiel vom ersten Satz konnte auch gegen Ende des zweiten Satzes nicht aufs Feld gebracht werden und so wurde dieser zu 21 abgegeben. „Sicherlich lag der Einbruch mit an einer veränderten Aufstellung. Aber dass wir es beim 18 beide nicht schaffen, den Schalter umzulegen und den Satz zu holen, ist ärgerlich. Wir hätten den Satz auch in dieser Konstellation gewinnen müssen“, resümiert Dinkelacker kritisch.
In Satz drei zeigten die Mädels vom See jedoch wieder, dass sie auch an diesem Abend als Sieger vom Feld gehen wollen. Taktisch wurde sich besser auf das gegnerische Spiel eingestellt und eine wache Blockarbeit der Mittelblockerinnen führten ebenso wie die verbesserte Zusammenarbeit in der Abwehr zum 25:20 Satzgewinn.
Der vierte Satz war schließlich Kür. Es gelang, die Aufschlagtaktik konsequent umzusetzen und der Konstanzer Spielaufbau funktionierte nicht zuletzt durch den Einsatz der beiden Liberas Kornblum und Ambrosius routinierter. Durch Steffens und Lorenz als Zuspiel-Diagonal-Duo konnten die starken Angreiferinnen des USC mittels kluger Passverteilung hier ein ums andere Mal mit harten Schlägen punkten.
Der Erfolg ist auch auf die gute Umsetzung der Trainingsinhalte der Woche zurückzuführen: Eine konstant stabile Annahme ermöglichte ein variables Passspiel und einen effektiven Einsatz von Hemm und Weber über die Mitte auch aus der Abwehr. „Wir haben sehr gute Spielerinnen, jetzt müssen wir noch am Zusammenspiel arbeiten“ zieht Kapitän Jana Lorenz ein Fazit nach dem Spieltag und gibt damit den Ausblick für die nächsten Trainingseinheiten.
Für diese Woche können sich die Damen jedoch über die Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes freuen und auf ein Fortführen der Siegesserie am nächsten Samstag, den 04.11.2017 um 16 Uhr in der Schänzle Halle gegen den ASC Mannheim-Feudenheim hoffen.
Es spielten: Ambrosius, Dinkelacker, Grieble, Hemm, Hösch, Kornblum, Lorenz, Weber, Schuh, Stapel, Steffens

Schwere Aufgabe vor der Brust

TSV G.A. Stuttgart – USC Konstanz (28.10.17; 19.00 Uhr, Hegelhalle) – Nach dem souveränen 3:0-Erfolg gegen die SG UNS Rheinhessen hat der USC Konstanz ordentlich Selbstvertrauen für die schwere Aufgabe am Samstagabend in Stuttgart getankt. Getrübt wird die Vorfreude nur von der Bänderverletzung von Außenangreifer Niklas Kuhn im Training. „Das ist schon sehr bitter für ihn und für uns“, sagte Chef-Trainer Agron Jakupi, „er hat sich langsam an die Mannschaft ran gekämpft und da passt so eine Verletzung natürlich überhaupt nicht rein“. Wie lange Kuhn ausfallen wird, ist bis jetzt noch nicht klar. Bei den Stuttgartern sind dagegen alle Spieler fit. Für die Zweitliga-Absteiger läuft die Saison jedoch noch nicht so wie geplant. Im Spitzenspiel gegen den TSV Mimmenhausen musste man bereits eine Niederlage im ersten Heimspiel verkraften. „Sie werden sicher etwas gut zu machen haben vor eigenem Publikum“, befürchtet Jakupi. Allerdings liegt daher der Druck eindeutig bei der Heimmannschaft und der USC Konstanz kann „befreit aufspielen“. Besonders den großgewachsenen Diagonalangreifer der Stuttgarter müsste man unbedingt „in den Griff bekommen“.
Für Agron Jakupi stehen außer Kuhn sonst auch alle Spieler zur Verfügung, so dass er frei nach der Trainingsleistung wählen kann, wer es in den Kader für den Spieltag schafft. Sonst gilt es für den USC Konstanz wieder so konsequent aufzuspielen wie am letzten Wochenende und damit die aktuelle Serie aufrecht zu erhalten. Denn bisher konnte der USC Konstanz noch bei jedem Spiel mindestens einen Punkt gewinnen und steht damit als Aufsteiger nach drei Spielen mit sechs Punkten herausragend da.

Interview mit Luca Weber: „Ich fühle mich wohl hier in Konstanz“

Die ersten drei Spiele in der noch jungen Drittligasaison sind bestritten. Der USC konnte als Aufsteiger respektable 6 von 9 Punkten holen. Trotz der zufriedenstellenden Bilanz kommt Ausruhen in den nächsten Wochen nicht in Frage. Schon am kommendem Samstag gastieren unsere Jungs bei der Allianz Stuttgart, dem Absteiger aus der 2. Bundesliga. Am Wochenende darauf folgt das Duell gegen das erfahrene Team aus Waldgirmes.
Maßgeblich beteiligt an der bisherigen Erfolgsgeschichte sind auch unsere hochkarätigen Neuzugänge. Luca Weber, unser Schweizer Jungspund aus Amriswil verteilt auf der Zuspielposition diese Saison die Bälle für die Konstanzer. Wir haben ihn mal etwas genauer unter die Lupe genommen.

Luca, wie gefällt es dir beim USC und wie wohl fühlst du dich in deiner neuen Mannschaft?
„Mir gefällt es hier sehr gut. Bereits bei meinem ersten Probetraining hat mich die Mannschaft herzlich empfangen. Ich habe mich dann auch recht schnell gut integriert und fühle mich wohl hier in Konstanz“

Wie gefällt dir die Stimmung bei unseren Heimspielen?
„Die Stimmung in dieser riesigen Halle ist echt top. Ich konnte bisher selten vor solch einer Kulisse spielen. Ich hoffe, dass in Zukunft auch die freien Plätze noch gefüllt werden können (lacht)“

Bist du mit deiner bisherigen Leistung zufrieden?
„Größtenteils bin ich mit meiner Leistung zufrieden. Mein Ziel ist es, konstant gute Leistungen zu zeigen, um so auch noch mehr Spielzeit zu bekommen“

Was glaubst du, ist diese Saison drin?
„Wenn wir in den nächsten Spielen unser Potential aufs Feld bringen können bin ich mir sicher, dass ein Platz in der oberen Tabellenhälfte absolut realistisch ist“

Gibt es Unterschiede zwischen dem Deutschen und dem Schweizer Volleyballverständnis?
„Ja es gibt schon Unterschiede. Die Volleyballfamilie und das Interesse scheinen mir größer als in der Schweiz zu sein. Dort spielt Volleyball leider nur eine sehr untergeordnete Rolle“

Wie gut kennst du dich in Deutschland aus?
„Bisher kenne ich Konstanz ganz gut. Mit dem USC war ich jetzt schon zweimal in Stuttgart. Aber sonst kenne ich eigentlich gar nichts von Deutschland“

Deutsches Bier oder Schweizer Käse?
„Deutsches Bier. Das schmeckt mir besser und ist deutlich billiger (lacht)“

USC-Damen gehen mit Selbstbewusstsein ins nächste Spiel

USC Konstanz – SV Karlsruhe-Beiertheim II (28.10.2017, 16.00 Uhr, Karlsruhe-Beiertheim, Friedrich-List-Halle). Am kommenden Samstag um 16 Uhr steht für die USC-Volleyballerinnen der ersten Damenmannschaft das zweite Auswärtsspiel der Saison gegen die zweite Mannschaft des SV Karlsruhe-Beiertheim an. Die Nordbadenerinnen gewannen am Wochenende mit 3:1 gegen die TSG Wiesloch, mussten sich aber zuvor 0:3 gegen Heidelberg geschlagen geben und befinden sich momentan im Mittelfeld der Tabelle. Das Oberligateam aus Konstanz kann nach drei Siegen aus drei Spielen mit Selbstbewusstsein in die Partie gehen und dabei erneut auf einen fast vollständigen Kader zugreifen. Da Coach Philipp Röhl selbst mit Herren 1 in Stuttgart auf dem Feld steht (19.00 Uhr, USC Konstanz – TSV G.A. Stuttgart), wird Trainerin Marie Dinkelacker wie bereits beim ersten Auswärtsspiel das Coaching übernehmen. Zur Vorbereitung auf das Spiel steht diese Woche im Training vor allem die Abstimmung auf dem Feld und Aufschlagtraining im Fokus. „Wir wollen als Team noch besser zusammenspielen, dann können wir unsere Stärken gezielter ausnutzen“, gibt Dinkelacker das Ziel für die Trainingswoche vor. Es gilt, an die gute Leistung des letzten Spiels anzuknüpfen und weiterhin mit platzierten Aufschlägen den gegnerischen Spielaufbau unter Druck zu setzen, damit die USC-Damen ihre Siegesserie hoffentlich fortsetzen können.

USC-Damen zeigen Dominanz im Bodensee-Duell

USC Konstanz – SV Bohlingen (27:25, 25:20, 25:18) – Mit einem deutlichen 3:0 siegte die erste Damenmannschaft des USC Konstanz am Sonntag im Derby gegen Ligakonkurrenten SV Bohlingen und revanchierte sich so für das verlorene Spiel beim Testturnier in Radolfzell. Mit Lena Schuh und Jana Lorenz waren auch zwei wichtige Stützen des Konstanzer Teams wieder voll einsatzfähig und das frischgebackene Aufsteigerteam um Trainerduo Philipp Röhl und Spielertrainerin Marie Dinkelacker konnte mit einem vollen Kader von 12 Spielerinnen antreten.
Im ersten Satz schien das Derby zunächst ein Spiel auf Augenhöhe zu werden. Beide Teams punkteten mit starken Aufschlägen und durch unstetes Spiel der Gegner. Der USC schaffte es jedoch in der entscheidenden Endphase des Satzes die Nerven zu behalten und entschied diesen in der Verlängerung 27:25 für sich. Neuzugang Alina Hösch fügte sich trotz kurzer Vorbereitung bravourös ins Team ein und verstärke den Konstanzer Spielaufbau durch eine stabile Annahme und variable Angriffe.
Scharfe Aufschläge der Bohlingerinnen führten zu Beginn des zweiten Satzes zu einem Einbruch beim Heimteam. Mit 0:4 und 1:8 rückte ein schneller Satzgewinn in weite Ferne. Doch profitierten die Mädels vom Bodensee hier von ihrer Erfahrung und durch einen geduldigen Spielaufbau arbeiteten sie sich Punkt für Punkt wieder nach vorne, sodass der Satz doch recht deutlich mit 25:20 an den USC ging. Trainerfuchs Philipp Röhl nutzte den Vorteil seiner vielfältig einsetzbaren Spielerinnen gekonnt aus und setzte das Zuspiel-Diagonal-Gespann Jana Lorenz und Britta Steffens im 4-2-System ein. Der Coup gelang. Von Satz zu Satz fand das Duo besser ins Spiel und überzeugte durch ein breites Angriffsspiel und klugen Einsatz der Angreiferinnen. Besonders Steffens sorgte so mit platzierten Linieschlägen und Cutshots für eindrucksvolle Punkte im Diagonalangriff.
Die durch die Aufholjagd erarbeitete Dominanz wurde im dritten Satz erneut ausgespielt und die Konstanzerinnen zeigten nun ihr Durchhaltevermögen. Mit platzierten, druckvollen Aufschlägen konnte die Annahme von Bohlingens Top-Spielerin Lina Hummel ferngehalten werden, was das Spiel für die Konstanzer Block-Abwehr wesentlich erleichterte. Libera Angelika Kornblum erwies sich als sichere Stütze in der Annahme und konnte auch aufgrund einer guten Blockarbeit der vorderen Reihen die wuchtigen Angriffe von Angreiferin Hummel einige Male entschärfen. Somit ging auch der dritte Satz mit 25:18 an das Team vom Bodensee.
Insgesamt steht der USC nun nach 3 Siegen in 3 Spielen als Aufsteiger auf einem tollen zweiten Platz in der Oberligatabelle und kann kommenden Samstag beim Auswärtsspiel gegen den momentanen Fünftplatzierten, SV Karlsruhe-Beiertheim, die siegreiche Bilanz weiterführen.
Für den USC spielten: Dinkelacker, Grieble, Hemm, Hösch, Kornblum, Lorenz, Martersteig, Weber, Schuh, Slowik, Stapel, Steffens.

Souveräner 3:0-Erfolg sorgt für entspannte Situation beim USC Konstanz

USC Konstanz – SG U.N.S. Rheinhessen (25:15; 25:9; 25:16) – Der Jubel der USC-Spieler nach dem gelungenen 3:0 Erfolg gegen die SG U.N.S. Rheinhessen fiel deutlich verhaltener aus, als man es anhand des Ergebnisses hätte erahnen können. „Ehrlicherweise haben wir einen deutlich stärkeren Gegner erwartet“, meinte Chef-Trainer Agron Jakupi. In gut einer Stunde dominierte man nämlich die Konkurrenten aus Rheinhessen deutlich. Dabei machte vor allem die Annahme der Gäste eine eher schmeichelhafte Figur. Immer wieder hatten die gegnerischen Spieler Probleme mit den gezielten Floataufschlägen zum Beispiel von USC-Kapitän Marvin Scheller. „Genau das war unsere Taktik“ sagte Agron Jakupi nach dem Spiel, „wir wollten Rheinhessen mit guten Aufschlägen unter Druck setzen und dann sauber im Block agieren“. Nach drei Sätzen musste dann jeder in der Halle feststellen, dass diese Taktik voll aufgegangen war. Schon im ersten Satz lief für den USC Konstanz alles nach Plan. Im Angriff spielte man variabel und die eigene Verteidigung packte eins ums andere ordentlich zu. Folgerichtig ging der erste Satz auch deutlich an den USC. Der zweite Satz glich dann einer wahren Demontage. Nur neun Punkte ließen die Konstanzer zu und sorgten damit für den höchsten Satzgewinn in diesem Jahr. Zwar startete man dann in den dritten Satz mit einigen Unkonzentriertheiten und somit konnten die Gäste das Spiel bis zum Stand von 10:10 ausgeglichen gestalten. Doch spätestens nach einer weiteren guten Aufschlagserie war der Wille gebrochen. Der USC gewann also auch den dritten Satz souverän zu 16. „Das war schon beeindruckend“, freute sich Jakupi, „normalerweise ist es schwer, nach zwei deutlichen Sätzen einen so guten nachzulegen“. Der Sieg lässt den USC Konstanz nun auch in der Tabelle auf einen guten vierten Platz klettern. Außerdem lässt es sich jetzt auch entspannt zum Meisterschaftsfavoriten und Zweitliga-Absteiger aus Stuttgart fahren. „Uns erwartet wieder eine unheimlich schwere Aufgabe“, ist sich Jakupi sicher. Deshalb wird die kommende Woche auch wieder hart trainiert – aber mit einer entspannten Tabellensituation im Hinterkopf.

USC Konstanz will Siegesserie auch im Derby aufrecht erhalten

USC Konstanz – SV Bohlingen (22.10.2017, 13.00 Uhr, Schänzlehalle) – Am kommenden Sonntag um 13.00 Uhr lädt die erste Damenmannschaft des USC Konstanz erneut zum Heimspiel in der Schänzlehalle ein. Als Gastmannschaft werden die Volleyballerinnen des SV Bohlingen zum heißen Derby erwartet.
Die Bohlinger haben bisher nur ein Spiel absolviert und zeigten bei der Heimpremiere gegen die TSG Wiesloch noch einigen Rost im eigenen Spiel. Erst im fünften Satz konnte Wiesloch bezwungen werden und damit belegt Bohlingen aktuell den 5. Platz. „Da werden sie sicherlich nicht bleiben“, ist sich Spieler-Trainerin Marie Dinkelacker sicher, denn „Bohlingen gehört zu den absoluten Spitzenteams in der Liga“. Etwas besser steht aktuell der USC Konstanz da, mit fünf Punkten belegt man den zweiten Tabellenplatz – und das ist als Aufsteiger eine herausragende Leistung.
Auf ein besonders spannendes Duell kann man sich freuen, da es hier nicht nur um einen Derbysieg geht, sondern das Team vom See noch eine Rechnung mit den Bohlingerinnen offen hat. Erst Anfang September spielten beide Teams beim Vorbereitungsturnier in Radolfzell gegeneinander. Damals musste das Spiel vom dünn besetzten Kader der USC-Spielerinnen leider knapp an den Gegner vom Sonntag abgegeben werden. Besonders die erfahrene ehemalige Erstliga-Spielerin Lina Hummel war auf der Außenposition im Block nur schwer in den Griff zu bekommen und punktete ein ums andere Mal mit variantenreichen Angriffen. Am kommenden Sonntag soll jedoch der USC Konstanz als Gewinner vom Feld gehen. Hier kann das Team um Kapitänin Jana Lorenz mit einem erstmals vollständigen Kader von zwölf Spielerinnen antreten. Beachvolleyballkoryphäe Britta Steffens freut sich besonders auf das Spiel: „Mit Lina haben wir im Sommer schon auf dem Beachfeld trainiert, ich freue mich schon auf die Begegnung in der Halle“. Trainer Philipp Röhl steht für das Spiel wieder als Coach zur Verfügung, bevor er im Anschluss selbst mit der ersten Herrenmannschaft ans Netz geht (16.00 Uhr USC KN – SG U.N.S Rheinhessen, Schänzlehalle) und auch Trainerin Marie Dinkelacker wird das Team als Spielerin verstärken.
Die USC-Damen haben die Trainingseinheiten der Woche intensiv genutzt und hoffen auf ein gutes Spiel und Unterstützung von den Zuschauerrängen. „Wenn wir die Annahmequalität aus dem Training aufs Feld bringen können, können wir im Angriff variabel agieren und die Gegner unter Druck setzen. Das ist unser Ziel“, so Röhls Ausblick zur Begegnung.

Herren II startet mit zwei 3:0 Siegen in die Saison

USC Konstanz II – USC Freiburg III (25:20, 26:24, 25:19); USC Konstanz II – SV Bohlingen (25:16, 25:21, 25:23). Mit gleich zwei furiosen 3:0-Siegen hat sich die zweite Herrenmannschaft des USC Konstanz sogleich an die Tabellenspitze in der Verbandsliga Südbaden gesetzt. Weder die Gäste aus Freiburg noch aus Bohlingen konnten den Konstanzern an ihrem ersten (Heim-)Spieltag am vergangenen Sonntag einen einzigen Satz abnehmen.
So verließ sich Trainer Uwe Schneider beim ersten Spiel gegen die dritte Mannschaft des USC Freiburg zunächst in der Startaufstellung auf größtenteils altbewährte Kräfte aus der vergangenen Oberliga-Saison. Die Mittelblocker Arvid Kuritz und Jochen Schlag, Zuspieler Julian Vill, Libero Johannes Ardelt, Diagonalangreifer Nico Reichert und die Außenangreifer Matthias Dittrich und Neuzugang Steffen Iberl holten sodann den ersten Satz mit 25:20. Punkte liefernde Schnellangriffe über die Mitte kamen ebenso häufig am Freiburger Block vorbei wie die kraftvollen Schmetterbälle von der Diagonalposition. Neuzugang Steffen Iberl fügte sich – insbesondere mit kämpferischen Hechtbaggern – leicht in das schnelle Spiel der Mannschaft ein. Im zweiten Satz kam es dann beim kritischen Spielstand von 18:17 zu einer denkwürdigen Einwechselung auf der Außenposition: Domenic Geiger, der dem Spielbetrieb mindestens zwei Jahre lang verletzungsbedingt fernbleiben musste, durfte seine Rückkehr sogleich mit einem Satzergebnis von 26:24 feiern. Insgesamt konnten sich die Freiburger nie nennenswert absetzen und so war der letzte Satz auf Konstanzer Seite vielmehr geprägt von den mit Spannung erwarteten Einwechselungen der neuen Mittelblocker Chris Raß und Tim Bischof, deren solide Blockleistungen in der Halle frenetisch bejubelt wurden.
Im zweiten Spiel gegen den SV Bohlingen änderte Uwe Schneider die Startaufstellung mit Erik Aman auf der Diagonalposition und Steffen Iberl ab. Dank einer erfolgreichen Aufschlagserie setzte sich der USC gleich zu Beginn gegen die nervös anmutenden Bohlinger ab und gewann den ersten Satz mit 25:16. Die Gäste aus Bohlingen fanden in den folgenden Sätzen – nicht zuletzt durch ihren stark agierenden Libero – immer besser ins Spiel und hielten die sichtlich erschöpfteren Konstanzer erfolgreich auf Trab. Am Ende gewann der USC dennoch verdient die beiden letzten Sätze mit 25:21 und 25:23 und konnte sich über die ersten sechs Tabellenpunkte freuen.
Am 29.10.2017 um 12:00 steht für die Mannschaft dann mit der Partie gegen die Untersee Volleys Radolfzell II direkt ein Bodensee-Derby an, in dem weitere Punkte für die Tabellenspitze gesammelt werden können.

Silbermedaille beim Bundespokal für Südbaden-Auswahl

Beim Volleyball-Bundespokal in Elsenfeld vom 6. bis 8. Oktober lieferten sich die Auswahlteams von Bayern, Hessen, Sachsen, Thüringen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Württemberg, Nordbaden und Südbaden spannende Spiele. Mit Lennart Heckel, Yannick Kempe, Ole Lepp und Linus Engelmann waren gleich vier Jungs vom USC Konstanz von der Partie und leisteten einen wichtigen Beitrag zum Gewinn der Silbermedaille für das südbadische Team.
Das Team aus Südbaden unter Anleitung des Jugendtrainers Daniel Raabe war von Anfang an hoch motiviert und bot den Zuschauern hochklassiges Volleyball. Mit seinem Kampfgeist und seiner Laufstärke gab der Konstanzer Libero Yannick Kempe kaum einen Ball verloren und ebnete den Weg für effektive Angriffe auf Seite der Südbadener. Nach einer starken Leistung in der Vor- und Zwischenrunde sicherte sich die Mannschaft mit nur zwei verlorenen Sätzen den Einzug ins Halbfinale und konnte sich somit bereits am Samstagabend über einen sicheren Medaillengewinn freuen. Auch der Jugendtrainer Daniel Raabe war sehr zufrieden mit der bisher abgelieferten Leistung, denn eine Medaille hatte es für die Mannschaft aus Südbaden schon seit Längerem nicht mehr gegeben.
Nach einem starken 2:0 Sieg (25:22 und 25:20) gegen die Favoriten aus Sachsen war die Euphorie im Team und bei den Zuschauern groß: der Einzug ins Finale war geschafft! Im Endspiel gegen die Mannschaft aus Bayern begannen die Südbadener sehr konzentriert und machten durch ihre sicheren Aufschläge, ihre gute Block- und Angriffsleistung und nicht zuletzt durch ihren großen Kampfgeist viele Punkte. Dennoch mussten sich die Jungs letztendlich gegen eine sehr sichere und starke bayrische Mannschaft mit 25:16 und 25:15 geschlagen geben. Glücklich und sehr zufrieden mit der Leistung feierten die Trainer und die Spieler anschließend ihre hoch verdiente Silbermedaille.