Weihnachtsgrüße und Zwischenfazit in der Mixed-Landesliga

Beim traditionellen mannschaftsinternen Weihnachtsturnier des USC Kaboom haben sich erfreulicherweise wieder viele aktive Spieler, Ehemalige, Schwangere und Freunde der Mannschaft zusammengefunden. Dank der Unterstützung von USC-Vorstand Harald Schuster stand zur Jahreszeit passend ein Glühweinaufwärmgerät in ansprechender Grösse nebst passendem Inhalt zur Verfügung, welches durch selbstgemachte Kekse und Cookies, einer Musikbox sowie einem auf gute Außentemperatur gekühlten Kasten Bier hervorragend ergänzt wurde.
Wie beim Kaboom-Weihnachtsturnier gewohnt, wurden die Teams aus den zur Verfügung stehenden 18 Spielern je Spielrunde neu zusammengelost und so konnte auf zwei Feldern in Sätzen bis 15 Punkte um die zu ergatternden Bändchen gekämpft werden. Natürlich standen an diesem Abend der Spaß und das gemeinsame Beisammensein im Vordergrund, aber dennoch wollte sich auch niemand die Blöße geben und ohne eines der begehrten glänzenden Schmuckstücke am Handgelenk nach Hause gehen. So ergaben sich viele lustige, stimmungsvolle und mal mehr und mal weniger spannende Begegnungen, in denen jeder auch bis dato noch ungeahnte Fähigkeiten in der einen oder anderen Spielsituation unter Beweis stellen konnte.
Am Ende gab es 3 Spieler mit der gleichen Höchstzahl an Bändchen, also musste ein Stechen her. Mannschaftsneuling Andi konnte sich hier in einem packenden „Schnick-Schnack-Schnuck“-Finale zum König des Abends krönen und somit den Hauptgewinn des Turniers, den beliebten Karpfenkalender, abstauben. Zur Freude aller wurde dieser auch erst einmal gemeinsam begutachtet und so konnte man zusammen über die Verhaltensweisen und beachtliche Größe dieses Wirbeltieres, dargestellt in teils ungewohnten Umgebungen, fachsimpeln. Anschließend ging es zum Stärken ins Stammlokal Defne und so fand dieser schöne Abend seinen angemessenen Ausklang nach diversen lustigen Geschichten und Erinnerungen, gutem Essen und dem einen oder anderen Stiefel zu leicht fortgeschrittener Uhrzeit.

Nachdem der letzte Spieltag der Hinserie (3:0 gegen TV Engen und 1:3 gegen Dynamo Villingen) nur teilweise erfolgreich gestaltet werden konnte, geht das Team dennoch als Tabellenführer in die Weihnachtspause. Da die Verfolger TV Rielasingen und USC Silverkids ihr direktes Duell nicht ausspielen konnten, kann der Vorsprung aber aufgrund des Nachholspiels noch verkürzt bzw. komplett getilgt werden. Somit ergibt sich für die Rückrunde in jedem Fall eine spannende Konstellation an der Tabellenspitze, worin sich die Kabooms jedoch in einer guten Ausgangslage sehen. Der Start der Rückserie erfolgt mit einem Heimspiel gegen die Villinger Teams Dynamo und Sechs Richtige am Sonntag, 21.01., um 11 Uhr in der Petershauser Halle. Alle Interessierten sind herzlich zum Zuschauen eingeladen, es werden spannende Spiele erwartet!
Die Kabooms verabschieden sich somit in die Weihnachtsferien, bedanken sich bei allen Teilnehmern und Unterstützern und wünschen ein schönes Weihnachtsfest sowie einen guten und verletzungsfreien Rutsch ins neue Jahr. Wir freuen uns drauf!

Enttäuschung nach dem letzten Spiel des Jahres

USC Konstanz – TSG Wiesloch (2:3 – 20:25, 20:25, 25:20, 25:15, 15:17). Die Enttäuschung war den USC-Spielerinnen nach dem letzten Heimspiel des Jahres sichtlich anzumerken. Nachdem man sich in den letzten beiden Spielen gegen die Top-Teams aus Heidelberg und Mannheim geschlagen geben musste, wollte die Mannschaft gegen den Tabellenletzten Wiesloch wieder konsequenter aufspielen und drei Punkte sammeln. Dabei hatten die Spielerinnen des USC die Rechnung jedoch ohne die hoch motivierten und konzentriert aufspielenden Wieslocher gemacht.

Nach zwei spielfreien Wochenenden fiel es den USC-Damen sichtlich schwer, ins Spiel zu starten. Vor allem bereiteten die langen Float-Aufschläge dem Konstanzer Annahmeriegel sichtlich Probleme, was den Spielaufbau des USC von Grund auf stark beeinträchtigte und zu einem frühen Rückstand führte. Viele Leichtsinnsfehler, die man so aus den vergangenen Spielen nicht vom Konstanzer Team kannte, kamen dazu und somit musste der erste Satz mit 20:25 an die TSG Wiesloch abgegeben werden. Nach diesem Fehlstart wollten die USC-Damen es im zweiten Satz besser machen, doch auch hier gelang es ihnen nicht, konzentriert ins Spiel zu starten und somit erlangten die Wieslocher direkt eine komfortable Führung. «In den ersten beiden Sätzen haben wir wohl die schlechteste Leistung der Saison gezeigt», so Kapitänin Lorenz zerknirscht nach dem Spiel, «wir haben gespielt, als stünden wir das erste Mal gemeinsam auf dem Feld». Obwohl es zum Satzende gelang, noch einige Punkte aufzuholen, konnte der USC den Abstand nicht mehr aufholen und musste auch den zweiten Satz mit 20:25 an Wiesloch abgeben.

Zum dritten Satz wechselte das Trainerduo Röhl und Dinkelacker auf einigen Positionen. Carla Ambrosius, nach einer Schulterverletzung wieder voll im Angriff einsetzbar, wechselte vom Aussenangriff auf die Diagonalposition, und Sofia Grieble ersetzte die krankheitsbedingt ausfallende Angelika Kornblum als Libera. Nach einem wechselhaften Start gelang es den USC-Damen nun, durch einige Aufschlagserien ein Polster von einigen Punkten aufzubauen. Das Team erlangte von Punkt zu Punkt mehr Selbstvertrauen und sicherte sich den dritten Satz mit 25:20 Punkten.

Auch im vierten Satz konnten die USC-Damen konsequent ihr eigenes Spiel durchsetzen. Starke Angriffe über die Mitte ermöglichten es Zuspielerin Jana Lorenz, den Wieslocher Block vermehrt auszuspielen. Entsprechend ging Satz vier deutlich mit 25:15 an den USC und das Team schöpfte Hoffnung, das Spiel im Tie-Break doch noch für sich gewinnen zu können. Es entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, in dem sich keins der beiden Teams klar absetzen konnte. Die Wieslocher zeichneten sich durch eine starke Sicherungs- und Abwehrarbeit aus und machten es den Konstanzern schwer, ihre Angriffe in Punkte zu verwandeln. Nach einer spannenden Schlussphase, in der Konstanz sogar noch einen Matchball hatte, ging am Ende jedoch die Gastmannschaft aus Wiesloch verdient als Sieger vom Feld. «Ich bin froh, dass das Team Moral gezeigt hat und sich nach dem verkorksten Start noch zurück ins Spiel gekämpft hat», resümiert Trainer Röhl, «die Spielerinnen haben jetzt in der Trainingspause Zeit, die letzten Niederlagen abzuhaken und etwas Abstand zu gewinnen». Am 6.1. steht für die erste Damenmannschaft dann das vom USC ausgerichtete Vorbereitungsturnier auf dem Plan, bevor es am 13.01.2018 zum nächsten Auswärtsspiel gegen Kleinsteinbach geht.

Für den USC spielten: Ambrosius, Dubbins, Grieble, Hemm, Hösch, Kornblum, Lorenz, Schuh, Slowik, Stapel, Weber

USC-Damen wollen erfolgreich in die Rückrunde starten

USC Konstanz – TSG Wiesloch (Samstag, 16.12.2017, 17:00 Uhr, Schänzlehalle). Nach zwei spielfreien Wochenenden geht es für die USC-Damen endlich wieder aufs Spielfeld. Als Aufsteiger aus der Verbandsliga legten die Damen eine unerwartet erfolgreiche Hinrunde hin und gehen nun als Tabellendritter optimistisch in das erste Spiel der Rückrunde. Gegen Mannheim und Heidelberg mussten in den letzten Spielen zwar Punkte abgegeben werden, dennoch ist das Ziel für die Mannschaft um das Trainerduo Röhl und Dinkelacker dieses Wochenende ganz klar: Mit drei Punkten soll es in die Winterpause gehen.
„Auch wenn sie auf dem letzten Tabellenplatz stehen, dürfen wir Wiesloch nicht unterschätzen“, so Röhl vor dem Spiel, „wir müssen unsere eigene Leistung voll und ganz ausschöpfen, um ein klares und sicheres Spiel abliefern zu können“. Zwar hatten die Damen die letzten zwei Wochenenden in spielerischer Hinsicht Ruhe, dafür wurde unter der Woche umso intensiver trainiert und genau das soll am Wochenende aufs Spielfeld übertragen werden. „Wir wollen vor allem die im Training neu eingeübten Passvarianten nun auch im Spiel umsetzen“, gibt Dinkelacker das Ziel für den kommenden Samstag vor, „dadurch können wir hoffentlich noch abwechslungsreicher spielen und das letzte Spiel in diesem Jahr deutlich für uns gewinnen“.
Die Spielerinnen der 1. Damenmannschaft freuen sich auf den Start in die Rückrunde am kommenden Samstag und hoffen auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung ab 17:00 in der Schänzlehalle.

Herren II: Vom unbedingten Siegeswillen

USC Konstanz II – VC Weil (25:10; 19:25; 25:17; 19:25; 15:8). Zum wiederholten Mal begab sich die zweite Herrenmannschaft am vergangenen Wochenende in eine Fünfsatz-Schlacht. Dass sie aber aus diesem Auswärtsspiel gegen den VC Weil erneut als Sieger hervorgehen würde, war nach der schmerzlichen ersten Saison-Niederlage gegen den TV Kippenheim am vergangenen Auswärtsspieltag alles andere als ausgemacht. „Das Spiel gegen den Tabellenzweiten Weil ist sicherlich entscheidend für den Kampf um die Tabellenspitze“ so Trainer Uwe Schneider vor dem Spiel, „obwohl sie Aufsteiger sind, darf man die Weiler nicht unterschätzen“.
Der unbedingte Siegeswille der Konstanzer war direkt zu spüren, denn die Mannschaft gewann den ersten Satz souverän mit 25:10. Denn schon ab der ersten Spielminute vereinnahmte die Mannschaft vom See die Sporthalle der Weiler sowohl auf als auch neben dem Spielfeld durch ihre lautstarke Präsenz. Hiervon wachgerüttelt, spielte der VC Weil im zweiten Satz wesentlich agiler und fand somit immer wieder eine Lücke durch den Konstanzer Block. Auch die Annahme der Konstanzer wackelte zunehmend aufgrund der konsequenten Aufschlagtaktik des Gegners, die es den Außenangreifern schwer machte, ihre gewohnte Sicherheit in der Annahme zu erlangen. Weder raffinierte Pritsch-Bälle von Alexander Reichel auf die zum Teil unerwartet gut verteidigte Feldposition 1, noch die imposanten Angriffsschläge von Diagonalangreifer Nico Reichert konnten den USC vor einem Satzverlust in diesem zweiten Durchgang schützen. Durch eine verbesserte Koordination der Annahme und Abwehr durch Libero Johannes Ardelt gelang es Zuspieler Julian Vill im dritten Satz jedoch immer besser, seine Pässe klug zu verteilen und den Angreifern dadurch Lücken im gegnerischen Block zu erspielen. Entsprechend ging der Satz mit 25:17 an den USC. Der vierte Satz war erneut durch Annahmeprobleme auf Seiten der Konstanzer geprägt und ging folgerichtig mit 25:19 an die Heimmannschaft – die Entscheidung sollte also im Tie-Break fallen. Mittlerweile erfahren im Umgang mit Fünfsatz-Spielen, konnte der USC Konstanz die Partie gegen den VC Weil – diesmal sogar mit einem nervenstarken Ergebnis von 15:8 – schließlich für sich entscheiden.
Nach inzwischen sieben von acht gewonnenen Spielen in der Hinrunde wartet die Rückrunde sogleich mit einem weiteren See-Derby auf. Gäste dieser Begegnung am 13.01.2018 um 14:00 Uhr in der Pestalozzi-Halle in Konstanz sind nämlich der SV Litzelstetten und die Untersee Volleys II aus Radolfzell.
Es spielten: Amann, Ardelt, Bischof, Dittrich, Iberl, Kuritz, Rass, Reichel, Reichert, Schlag, Vill

USC Konstanz verliert vor herausragender Kulisse das See-Derby

USC Konstanz – TSV Mimmenhausen 0:3 (19:25, 21:25, 16:25) – Über 500 Zuschauer fanden den Weg an diesem eisigen Samstagabend in die gut gefüllte Schänzlehalle. Denn nicht nur das Derby, sondern auch das letzte Spiel der Rückrunde stand für beide Mannschaften vom Bodensee an. Das Team aus Mimmenhausen brachte jedoch nicht nur die eigenen Spieler mit, sondern gleich noch eine Vielzahl an Auswärtsfans, die die Stimmung zusätzlich anfachten. Ex-Nationalspieler Christian Pampel, seines Zeichens seit zwei Jahren Spielertrainer bei den Mimmenhausenern, musste vor der Partie keine Verletzten beklagen und konnte es sich damit leisten nicht selbst auf der Platte zu stehen. Viele Zuschauer hätten sich sicher über einen Einsatz des schlaksigen Ex-Profis gefreut – sahen aber nun den ehemaligen Konstanzer Kolja Hüther auf der Position des Diagonalangreifers glänzen. Immer wieder fand Hüther die Lücken im Konstanzer Block. Auch die langen Float-Aufschläge brachten den USC immer wieder in Bedrängnis, sodass der erste Satz folgerichtig an die Gäste aus Salem ging. „In den ersten zwei Sätzen waren wir eigentlich immer dran“, gab Chef-Trainer Agron Jakupi nach dem Spiel zu Protokoll. „Nur leider wurden wir besonders im zweiten Satz Opfer unserer eigenen Unsicherheit“. Der Trainer kritisierte dann auch das mangelnde Umsetzen einiger taktischer Anweisungen: „da müssen wir einfach besser werden“.
Nach der 10-Minuten-Pause verschliefen die Konstanzer den Start in den dritten Satz komplett. Der TSV Mimmenhausen setzte sich dank variablem Angriffsspiel und konsequentem Block schnell mit einigen Punkten ab. Auch einige Auszeiten und Einwechslungen brachten nicht den erhofften Schwung für die aktuell nicht gerade selbstbewussten Konstanzer. „Da kann ich meiner Mannschaft kaum einen Vorwurf machen“, so Jakupi, „Mimmenhausen steht völlig zurecht an der Tabellenspitze und das haben sie heute auch wieder bewiesen“. Trotz der Niederlage war der Heimspieltag mal wieder ein voller Erfolg. Vorstandsvorsitzender Harald Schuster freute sich über die vielen Zuschauer und die tolle Stimmung in der Halle: „So ein Derby ist für alle Beteiligten einfach ein einmaliges Erlebnis und ich bin froh, dass das so gut von den Zuschauern angenommen worden ist“. Für den USC Konstanz gibt es eine Woche vor Weihnachten noch mal eine kleine Trainingspause, bevor dann am 06.01. die Rückrunde direkt mit einem Heimspiel gegen den SV Fellbach startet.
USC Konstanz: Scheller, Petry, Heckel, Mundt, Rodler, Engelmann, Kaltenmark, Weisigk, Hammer, Sigmund, L.Weber, Röhl

Spiel des Jahres zum Abschluss der Hinrunde

USC Konstanz – TSV Mimmenhausen (09.12.17; 19.30 Uhr, Schänzlehalle) – Zum Abschluss der Hinrunde steht in der Konstanzer Schänzlehalle das Spiel des Jahres für den USC Konstanz an. Zu Gast ist der starke Tabellenführer TSV Mimmenhausen mit dem Ex-Nationalspieler Christian Pampel als Spielertrainer. „Man darf nicht den Fehler machen und Mimmenhausen nur auf Pampel reduzieren“, warnt der ehemalige Trainer des TSV Mimmenhausen Agron Jakupi. Jakupi hatte die Mannschaft über mehrere Jahre selbst entwickelt und das Team von der Verbandsliga bis in Liga drei geführt. Vor der Saison heuerte der Ravensburger nun beim USC Konstanz an. Doch das ist nicht die einzige Geschichte, die beide Mannschaften verbindet. Ein Großteil der Gästespieler studiert in Konstanz und so tritt regelmäßig ein Team aus USC und TSV Spielern bei Hochschulmeisterschaften an. „Die Mannschaften kennen sich beide sehr gut, daher wird es höchstwahrscheinlich auch keinerlei Überraschungen geben“, ist sich Jakupi sicher, „Mimmenhausen ist als Tabellenführer der klare Favorit, aber wir haben nichts zu verlieren und wollen ihnen das Leben zumindest schwer machen“, so der Konstanzer Trainer weiter.
Vor dem Duell meldeten sich auf Konstanzer Seite fast alle Spieler fit. Bis auf Außenangreifer Niklas Kuhn, der sich noch von seiner Knöchelverletzung erholt, sind alle Spieler einsatzbereit. Hinter Linus Engelmann steht aber ebenfalls noch ein kleines Fragezeichen, da er sich im Training einen Finger verletzte. Jakupi hat also abermals die Qual der Wahl was seinen Kader für das Spiel des Jahres angeht. Für gute Stimmung wird auf jeden Fall gesorgt sein, meint Vorstandsvorsitzender Harald Schuster: „Wir rechnen schon mit deutlich mehr Zuschauern bei diesem Kracher“.

„Macht beim Seederby gegen Mimmenhausen die Halle voll!“

Noch einmal schlafen! Dann steht das Bodenseederby der 3. Liga vor der Tür. Damit ihr uns noch ein bisschen besser kennen lernt, wollen wir die Gelegenheit nutzen und euch einen weiteren Neuling unseres Teams vorstellen. Paul Kaltenmark, 19 Jahre jung, ehemaliger Kaderspieler. Er kam vom TV Rottenburg zu uns an den Bodensee.

Paul, einige aus Konstanz kennen dich noch nicht so gut, erzähl uns doch ein bisschen was von deiner Volleyballvergangenheit und deinem Leben.
Ich bin im wunderschönen Tübingen aufgewachsen und zur Schule gegangen. Währenddessen habe ich alle Jugendmannschaften beim TV Rottenburg durchlaufen und hab die letzten Jahre bei der zweiten Herrenmannschaft in der 3. Liga bzw. Regionalliga gespielt. Nach dem Abi habe ich die klassische Australienreise gemacht. Schließlich bin ich in Konstanz gelandet, wo ich seit diesem Semester Wirtschaftswissenschaften studiere.
Wie gut bist du mittlerweile in Konstanz angekommen und wie wurdest du vom Team aufgenommen?
In Konstanz fühle ich mich seit dem ersten Tag sehr wohl und bereue es auf keinen Fall an den See gekommen zu sein. Zuvor kannte ich vom USC nur Philipp Sigmund. Ich wurde aber von allen anderen gut ins Team integriert. Ich wohne sogar mit Lars Hammer zusammen in einer 2-er WG.
Zwischen Rottenburg und Konstanz herrschte nicht immer das beste Klima, wie haben deine ehemaligen Mannschaftskollegen den Wechsel verkraftet?
Ja, für die Jungs war mein Wechsel natürlich ein herber Verlust, der nur schwer zu kompensieren ist (lacht). Als Trotzreaktion muss ich mir regelmäßig ein „Rottenburg 3, Kaltenmark 0“ anhören, denn Rottenburg hat nahezu alle Spiele gegen den USC gewonnen (Kommentar des Interviewers: Naja die unwichtigen halt). Da stehe ich allerdings drüber. Ansonsten habe ich immer noch guten Kontakt zu meinen alten Jungs.
Die Saison ist fast zur Hälfte vorbei. Dein Fazit und deine Vorstellungen zur Rückrunde?
Es hätte besser und schlechter laufen können. Bis auf die Spiele gegen Stuttgart und Kriftel bestand in jedem Spiel die Chance es zu gewinnen. Das sieht man auch an den vielen Tiebreakspielen. Wir sind, abgesehen von ein paar älteren Spielern ein sehr junges Team, was sich in der Regel im Saisonverlauf steigert. Für die Rückrunde ist also das Potential da, um mehr Spiele für sich zu entscheiden.
Was gefällt die als Schwabe in Baden am besten?
Wenn ich jetzt badisches Bier sage, würde ich lügen. Ich wusste nicht mal, dass Konstanz zu Baden gehört (lacht).
Berrys oder Theodor-Heuss?
Bei aller Liebe zum Berrys, vor allem montags hat die Theo doch ein bisschen mehr zu bieten.
Freibad Rottenburg oder See?
Ich war ehrlich gesagt noch nie im Rottenburger Freibad, deshalb sag ich mal See
Hast du noch etwas zu sagen?
Macht am 9.12 beim Seederby gegen Mimmenhausen die Halle voll!

Das Interview führte Marvin Scheller.

Kabooms gewinnen Pokal-Achtelfinale gegen Spaichingen

USC Kaboom Konstanz – Prim Bulls 3:1 (25:14; 20:25; 25:20; 25:23). Nur 3 Tage nach dem intensiven letzten Spieltag, an dem es in beiden Spielen über die volle Distanz von fünf Sätzen ging, stand am vergangenen Dienstag das Pokal-Achtelfinale des USC Kaboom gegen die Prim Bulls aus Spaichingen auf dem Programm.
Das Team hatte sich vor dem Spiel viel vorgenommen und eine neue taktische Maßnahme besprochen, um in schwierigen Situationen ruhiger zu agieren. Trotz dessen ging die Mannschaft sichtlich verunsichert ins Spiel, was auch folglich in einem Fehlstart mündete. Beim Stand von 1:5 entschied sich das Team für eine frühe Auszeit, welche die erwünschte Wirkung erzeugte. Die taktische Vorgabe von Spielertrainer Johannes zeigte Wirkung, das Team fand besser ins eigene Spiel und so ging der erste Satz letztendlich deutlich mit 25:14 an die Kabooms.
Im zweiten Satz konnte man anfänglich an die guten Leistungen des ersten Satzes anknüpfen und ging mit 10:6 in Führung. Danach erfolgte ein kleiner Leistungseinbruch, der auch durch Spielerwechsel nicht abgewendet werden konnte. Das USC-Team konnte den Ball plötzlich nicht mehr auf den gegnerischen Boden bekommen und mit einer starken Feldabwehr und einem guten Positionsspiel nutzten die Prim Bulls ihrerseits die Gunst der Stunde und rissen das Spiel an sich. Eine 5-Punkte-Serie zum zwischenzeitlichen 21:18 sorgte für die Entscheidung und so gewann das Spaichinger Team den Satz am Ende doch recht deutlich und auch verdient mit 25:20.
Im dritten Satz wurde der Trend zunächst fortgesetzt und das Spaichinger Team konnte sich anfangs deutlich absetzen. Wie im ersten Satz konnte eine Auszeit (2:7) in Verbindung mit Spielerwechseln dem Team des USC zu Stabilität zurückverhelfen und eine Trendwende einleiten. Der Fokus wurde auf das Block- und Sicherungsspiel gelegt und man konnte den dritten Satz nachfolgend in diesem mittlerweile intensiven und hochklassigen Spiel noch drehen und gewinnen (25:20).
So sollte es auch im vierten Satz fortgeführt werden, was den Kabooms auch durch ein variableres Angriffsspiel gelang. Aufgrund der ebenfalls starken Leistung des Gegners entwickelte sich jedoch ein spannender Schlagabtausch. Die Kabooms konnten sich zum Satzende hin leicht absetzen (23:19), verspielten diese Führung jedoch wieder. Nach dem Ausgleich der Prim Bulls zum 23:23 führten ein überlegt geschlagener Linienangriff auf Außen und ein starker Block auf der Mitte in einer nervenaufreibenden Schlussphase dann aber doch zum knappen Erfolg des USC-Teams.
„Man hat gemerkt, dass wir nach dem letzten Spieltag heute anfangs etwas verunsichert waren, aber ich bin stolz auf unsere Mannschaft, wie sie sich in das Spiel gekämpft und die Taktik umgesetzt hat. Wir waren viel wacher als am Wochenende und haben uns im Verlauf des Spiels steigern können. Ein Kompliment auch an die Prim Bulls für die erneut starke Leistung und das gute Spiel. Das war kein leichter Gegner und ein gutes Spiel heute, darauf können wir sicherlich aufbauen und positiv in den nächsten Spieltag gehen, wir wollen ja schließlich als Halbzeitmeister in die Weihnachtsferien gehen“, resümierte Johannes anschliessend. Der USC Kaboom bedankt sich bei allen Zuschauern, dem Gegner für das gute Spiel und wünscht seinem verletzten Außenangreifer Domi eine gute Genesung und eine schnelle Rückkehr. Der nächste Spieltag findet am Samstag, 2.12., um 15 Uhr in der Sporthalle Engen statt. Gegner sind Dynamo Villingen und der TV Engen (Spiel 1 und 3). Über tatkräftige Unterstützung freut sich das Team sehr.
Für den USC spielten: Anne, Didi, Jan, Johannes, Madda, Maike, Maike, Markus

USC-Damen verlieren Topspiel gegen starke Heidelbergerinnen

TV Heidelberg – USC Konstanz, 3:0 (26:24, 25:16, 25:15) – Am Samstagabend mussten die USClerinnen mit einem deutlichen 3:0 gegen den ungeschlagenen Tabellenersten TV Heidelberg die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Gut vorbereitet und fokussiert auf das Top-Spiel um die Oberligaspitze traten die Konstanzerinnen am Samstagmittag die Reise in das 280 km entfernte Heidelberg an. Mit 12 Spielerinnen und Interimscoach Henrik Galonska konnte das Konstanzer Team mit besten Voraussetzungen ins Spiel starten.
Der erste Satz war geprägt von Hochs und Tiefs. Nach verpasstem Start und einem 0:4 Rückstand nach wenigen Minuten konnten die Mädels vom See das Spiel drehen und sich mit beeindruckender Unterstützung durch den Anfeuerungsgesang der Auswechselspielerinnen in Kombination mit druckvollem Aufschlagsspiel und einer sicheren Annahme einen deutlichen Vorsprung erarbeiten. Mit großem Selbstvertrauen versenkten die USC Damen die Bälle am hohen gegnerischen Block vorbei im Feld der Heidelbergerinnen. Mit viel Einsatz konnte die ehemalige Heidelbergerin Leonie Martersteig auf Seiten des USC über die Außenposition punkten und sich durch erfolgreiche Angriffe gegen ihre alten Teamkolleginnen durchsetzen. Schien der TV Heidelberg beim 14:14 den Satz zu drehen, schafften es die Konstanzerinnen dann doch wieder, sich bis zu einem Spielstand von 23:17 abzusetzen. Trotz dieser konstant guten Leistung gelang es nicht, den Sack zuzumachen. Aufschlagfehler und fehlendes Selbstvertrauen in Zuspiel und Angriff ließen die großgewachsenen Heidelbergerinnen wieder erstarken. Mit 26:24 wurde der Satz abgegeben.
In Satz zwei und drei konnten die USC Damen zu keinem Zeitpunkt an die Leistungen des ersten Satzes anknüpfen. Verschiedene Wechsel konnten nur kurzzeitig für Stabilität sorgen. Immer wieder scheiterten die Konstanzerinnen an der Blockwand der Gegnerinnen. Auch platzierte Angriffe oder Rollerstopps konnten die Heidelbergerinnen nicht unter Druck setzten. Bei einem Punktestand von 5:19 gelang es im dritten Satz, durch die Einwechselung von Sofia Grieble, Shirin Weber und Leonie Stapel neuen Schwung aufs Feld zu bringen und 10 weitere Punkte aufzuholen. Jedoch musste man sich schlussendlich mit 25:15 geschlagen geben.
Momentan steht die Mannschaft des USC Konstanz immer noch auf Tabellenplatz zwei der Oberliga Baden. Die Konstanzerinnen zeigten sich nach dem Spiel trotz der bitteren Niederlage optimistisch und freuen sich nach zwei spielfreien Wochenenden auf die letzte Begegnung vor der Winterpause: am 16.12. um 17.30 Uhr in der Schänzle Halle gegen den aktuell Tabellenletzten, Wiesloch.

USC Konstanz verliert wichtiges Seederby unglücklich

TV Radolfzell – USC Konstanz 3:2 (31:29; 24:26; 25:15; 18:25; 15:12) – Das Treffen alter Bekannter wurde zu einem Volleyballkrimi sondergleichen. Auf Seiten des TV Radolfzell waren neben dem Trainer auch viele ehemalige Spieler des USC Konstanz beteiligt, unter anderem auch der Brasilianer Rafael Dürr, der noch im vergangenen Jahr in Konstanz spielte. Im ersten Satz war es neben Dürr auch Außenangreifer Waldemar Stier, der den Konstanzern das Leben schwer machte. Die Annahme von Radolfzell stand ungewohnt sicher und somit konnten die Gastgeber sich etwas absetzen. Beim Spielstand von 24:22 gab es die ersten Satzbälle aus Sicht von Radolfzell. Aber der USC bewies wieder mal Moral und kämpfte sich zurück in dieses Spiel. Einige unglückliche Entscheidungen und Spielsituationen später wurde die Aufholjagd der Konstanzer nicht belohnt und der Satz ging mit 31:29 an den TV Radolfzell. Auch im zweiten Satz war es lange ein Kopf an Kopf Rennen um den Satzgewinn, dieses Mal jedoch letztlich mit dem besseren Ende für die Gäste aus Konstanz. Vor allem die Unterstützung auf den Rängen machte das Spiel von der Atmosphäre her zu einem Heimspiel. „Das war schon großartig, wie wir schon wieder unterstützt wurden“, zeigte sich Chef-Trainer Agron Jakupi begeistert, „das hat meine Mannschaft sichtlich stabilisiert“. Im dritten Satz allerdings hat das überhaupt nicht geklappt, viele unnötige Eigenfehler im Angriff und im Aufschlag ließen den Vorsprung von Radolfzell schnell anwachsen und schon nach wenigen Minuten gab es kaum noch Hoffnung auf einen Satzerfolg. „In den vergangenen Wochen haben wir nach so einem Satz meist die Köpfe hängen gelassen und sind dann nicht mehr ins Spiel gekommen“ stellte Jakupi fest. „Das war heute deutlich besser“. Denn im vierten Satz bäumte sich der USC Konstanz noch mal gegen die drohende Niederlage auf und gewann den vierten Satz deutlich mit 25:18. Im Tiebreak verlor der USC Konstanz dann nach einigen Aufschlagfehlern etwas den Mut und man verlor letztlich sehr unglücklich mit 12:15. Damit konnten die Gäste das Kellerduell nicht für sich entscheiden, aber man vergrößerte trotzdem den Abstand auf die Abstiegsränge auf vier Punkte. „Wir hätten uns einen Sieg heute eindeutig verdient gehabt“, war sich Jakupi direkt nach dem Spiel sicher „doch die Radolfzeller haben das letztlich mit ihrer Erfahrung gut über die Bühne gebracht“. Als nächstes steht nun das größte Spiel des Jahres zuhause gegen den TSV Mimmenhausen an. Am 09.12. um 19 Uhr ist Anpfiff in der Schänzlehalle, wo eine Rekordkulisse erwartet wird.
USC Konstanz: Scheller, Petry, Weisigk, Mundt, Engelmann, Kaltenmark, Hammer, Berger, Rodler, J. Weber, L. Weber, Sigmund