USC Konstanz will weiße Heimweste behalten

USC Konstanz – USC Freiburg (19.11.16; 19.30 Uhr, Schänzlehalle) – Am Samstagabend scheinen die Rollen in der Schänzlehalle klar verteilt zu sein. Der drittplatzierte USC Konstanz empfängt den Vorletzten aus Freiburg. Schaut man sich jedoch die Tabelle genauer an, fällt auf, dass die Freiburger bei einem Spiel weniger nur sechs Punkte hinter den Gastgeber stehen. „Die Tabelle lügt hier ein wenig“, erzählt Spielertrainer Philipp Sigmund, „Wir erwarten hier schon einen starken Gegner, der durchaus gewillt ist einige Punkte aus der Schänzlehalle zu entführen“, so Sigmund weiter. Zuhause ist der USC Konstanz aber aufgrund der hervorragenden Heimbilanz gegen jedes Team in der Liga Favorit.

Die Freiburger haben sich auch nach einem harten Auftaktprogramm mit drei Niederlagen wieder aus dem Tief gekämpft und kommen mit zuletzt zwei Siegen und breiter Brust im Gepäck an den Bodensee. Trotzdem will der USC Konstanz seine weiße Heimweste von drei Siegen aus drei Spielen wahren und möglichst drei weitere Punkte holen. Personell hat sich die Lage jedoch im Vergleich zum Auswärtssieg gegen Rottenburg noch einmal verschlechtert: Diagonalangreifer Lars Hammer fehlt noch mindestens bis Weihnachten. Hinzu kommt der Ausfall von Linus Engelmann, der durch sein Doppelspielrecht in der zweiten Bundesliga für die Youngsters des VfB Friedrichshafen antreten wird. „Wir müssen also mal wieder improvisieren“ zeigt sich Spielertrainer Röhl etwas unzufrieden, „wir werden wahrscheinlich wieder einen Spieler aus der zweiten Mannschaft mitnehmen. Wer das dann letztlich sein wird, ist noch unklar.“

Für den USC Konstanz wird es gegen die Freiburger vor allem auf eine stabile Annahme ankommen, da die Gäste erfahrungsgemäß sehr gut aufschlagen.

USC Konstanz schlägt Angstgegner mit 3:1

TV Rottenburg 2 – USC Konstanz (21:25; 21:25, 25:22, 17:25) – Vor diesem Spiel hatte das Trainer-Duo um Philipp Sigmund und Philipp Röhl einige Sorgenfalten auf der Stirn. „Die Ausgangslage war wirklich nicht gut“, so Sigmund. Diagonalangreifer Lars Hammer hatte sich bereits am Anfang der Woche so schwer an der Hand verletzt, dass er die gesamte Hinrunde ausfällt. Hinzu kam noch die Krankheit von Zuspieler Jens Weber, was dazu führte, dass mit Nico Reichert bereits zum dritten Mal in Folge ein Spieler aus der zweiten Mannschaft aushelfen musste. Die Rottenburger hingegen sind in Bestbesetzung angetreten und wollten ihre Sieges-Serie gegen den USC Konstanz ausbauen.

Im ersten Satz starteten beide Mannschaften mit gutem Volleyball und schnellem Spiel über die Mittelangreifer. Durch starke Aufschläge und einige gute Blockaktionen gelang es dem USC Konstanz schließlich den ersten Satz souverän für sich zu entscheiden. Auch im zweiten Satz zeigte sich immer wieder woran der USC in der vergangenen Woche im Training gearbeitet hat: Mittelblocker Marvin Scheller stellte die Angreifer des TV Rottenburgs vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Der erst 16-jährige Julian Weisigk, der für den verletzten Lars Hammer in der Startformation stand, war ebenfalls kaum zu stoppen. Mit 19 Punkten avancierte er auch zum Topscorer der Partie. Damit ging auch der zweite Satz an die Gäste vom Bodensee.

Im dritten Satz schlichen sich bei den Konstanzern immer wieder Unkonzentriertheiten ein. Die Gastgeber kamen nun besser zu ihrem Spiel und punkteten ein ums andere Mal über ihre starken Mittelblocker. Folgerichtig ging der dritte Durchgang an Rottenburg. Im vierten Satz klappte dann aber auf einmal wieder alles bei den Konstanzern. „Mit einigen guten Aktionen im Aufschlag und Block zu Beginn des Satzes haben wir die Rottenburger gebrochen“, resümierte Röhl. Rottenburg konnte nicht mehr kontern und bleibt damit auf dem letzten Tabellenplatz der Regionalliga. Der USC dagegen pirscht sich bis auf einen Punkt auf den Tabellenführer an und ist nun auf Platz drei. Am Samstag steht dann wieder ein Heimspiel gegen den USC Freiburg auf dem Plan.

Zweite Damenmannschaft bleibt ungeschlagen

Die zweite Damenmannschaft des USC Konstanz konnte sich am Wochenende mit einem erneuten 3:1-Sieg gegen das Team vom TV Donaueschingen durchsetzen. Ihr Spieltagsdebüt gaben Eva Nöh (Zuspiel/Diagonal) und Ellen Thumm (Libero).

Mit zwölf Spielerinnen angereist (was bei den Gegnern für Erstaunen sorgte), startete der USC motiviert in die Auswärtsbegegnung. Nachdem das Spiel zu Beginn des ersten Satzes noch recht ausgeglichen war, setzten sich die Mädels durch zwei starke Aufschlagserien von Lara Kleinöder und Eva Nöh vom TV Donaueschingen ab und gewann mit gestärktem Selbstbewusstsein den ersten Satz 25:20.

Im zweiten Satz lag der USC zunächst mit 0:4 im Rückstand. Doch dann fanden die Mädels in Annahme und Angriff immer besser ins Spiel und konnten lange Ballwechsel erfolgreich für sich entscheiden. Mit einer starken Aufschlagserie von Julia Greiner und einer taktisch schlauen Auszeit von Spielertrainerin Ina Boesecke, konnte der Punktevorsprung auf 20:12 ausgebaut werden. Nach einer sehr guten Abwehrleistung des Gegners ging dieser Satz jedoch letztendlich nur knapp an die Konstanzerinnen (25:21).

Satz drei zeichnete sich durch viele Eigenfehler und wenig druckvolle Angriffe am Netz aus, was dem TV Donaueschingen verhalf wieder ins Spiel zu finden. Trotz einer Aufholjagd zum 20:21 musste der USC den dritten Satz mit 23:25 an den TV Donaueschingen abgeben.

Spektakulär ging es im vierten Satz zu. Während der USC schon zu Beginn seine Stärke bewies und mit druckvollen Aufschlägen und engagiertem Spiel auftrumpfte, musste beim Spielstand 23:16 das Spiel kurzfristig mit einer gelben Karte für die Bank des USC unterbrochen werden. Zum Glück ohne schwerwiegende Folgen für unsere Damen, denn der Ball wurde lediglich wiederholt. Nun erst recht und so ließ man sich den Sieg auch nicht mehr nehmen und festigte mit weiteren drei Punkten die Führung in der Tabelle.

Die Damen des USC Konstanz 2 warten schon jetzt motiviert und voller Tatendrang auf den Verfolger DJK Singen (20.11.2016 in der Goldbühlhalle, Gottmadingen), wo versucht wird den 3:1-Fluch nun endlich mal zu durchbrechen.

USC Konstanz: Ina Boesecke, Franziska Beck, Katharina Dröge, Julia Greiner, Linda Haase, Nathalie Kimmich, Lara Kleinöder, Nathalie König, Alexandra Kohler, Kerstin Lederer, Eva Nöh, Ellen Thumm.

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Souveräner Sieg in der Ortenau

Mit einem deutlichen 3:1 (23:25, 25:17, 25:17, 25:10) gewinnen die USC Damen am Sonntag in Kappelrodeck ihr viertes Spiel der Saison und können damit  die Tabellenspitze in der Verbandsliga verteidigen.

Im ersten Satz war das Spiel der Konstanzerinnen noch geprägt von einigen Aufschlagfehlern und trotz  guter Aktionen konnte oft nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Im zweiten Satz konnten die Spielerinnen um Kapitän Jana Lorenz jedoch ihre  Blockstärke ausspielen und ein ums andere Mal den gegnerischen Angriff abwehren. Die Mannschaft stellte sich insgesamt besser auf das Angriffsspiel der Gegnerinnen aus Kappelrodeck ein und setzte diese mit starken Aufschlägen unter Druck, sodass Satz zwei und drei deutlich mit 25:17 gewonnen werden konnte. Eine stabile Annahme der Geburtstagskinder Carla Ambrosius und Sofia Grieble und Libera Angelika Kornblum brachte viel Ruhe aufs Spielfeld und konnte eine kluge Passverteilung und effektive Angriffe auf allen Positionen vorbereiten.

Neben den erneut angriffsstarken Mittelblockerinnen punktete Neuzugang Leonie Stapel auf Diagonal mit harten Angriffen und sorgte immer wieder für wichtige Punkte. Im vierten Satz zeigte sich auf kappelrodecker Seite nur noch wenig Gegenwehr. Zu zehn konnte dieser für den USC Konstanz entschieden werden. Trainerin Marie Dinkelacker zeigt sich sehr zufrieden mit dem Auftreten der Mannschaft: „ich freue mich, dass es  den Spielerinnen gelungen ist, die Trainingsinhalte umzusetzen. Insbesondere am Block haben wir in der letzten Woche viel gearbeitet – die Mädels haben genau das gemacht, was wir geübt haben“.

Nächste Woche, am 19.11., geht es in Waldkirch direkt zum nächsten Auswärtsspiel und erneut gilt es, den Spitzenplatz zu halten.

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USC Konstanz zu Gast beim Angstgegner

TV Rottenburg 2 – USC Konstanz (19.00 Uhr, Volksbank Arena) – Die Konstanzer Volleyballer befinden sich zurzeit in einem kleinen Hoch. Die letzten zwei Partien konnten gewonnen werden und man ist nur drei Punkte von der Tabellenspitze entfernt. Am kommenden Samstag steht für den USC Konstanz aber wieder eine sehr schwere Auswärtsaufgabe vor der Tür. Man ist nämlich zu Gast bei der Bundesliga-Reserve des TV Rottenburg gegen die man in den vergangenen Jahren vergleichsweise schlecht aussah.

„Rottenburg ist immer relativ schlecht in die Saison gestartet, bis sie dann gegen uns spielen durften und dann auf einmal alles klappt“, so Spielertrainer Philipp Sigmund: „Wir wollen auf jeden Fall verhindern, dass das in diesem Jahr wieder genauso passiert“. Für die Rottenburger stand vor der Saison auch ein kleiner Umbruch an. So hat zum Beispiel der bundesligaerfahrene Kai Kleefisch endgültig die Mannschaft verlassen und auch die langjährige Trainerin Barbara Vollmer wurde ersetzt. Nach fünf absolvierten Spielen konnten somit die Gastgeber noch nicht einen Sieg holen können. „Wir dürfen uns von dieser Statistik aber nicht täuschen lassen“, warnt Spielertrainer Philipp Röhl, „drei Spiele davon wurden erst im Tiebreak verloren, die Rottenburger sind also definitiv leistungsfähiger als die Tabelle einem Glauben machen möchte.“

Personell sieht es bei den Konstanzern im Vergleich zur Vorwoche deutlich schlechter aus. Diagonalangreifer Lars Hammer fügte sich am Montag im Training einen Mittelhandbruch zu und fällt mindestens bis Weihnachten aus. Den Wegfall des Topscorers soll nun der 16-Jährige Julian Weisigk auffangen. „Julian hat schon im letzten Spiel gezeigt, dass er diese Aufgabe ohne Probleme bewältigen kann. Wir haben daher vollstes Vertrauen in seine Fähigkeiten“, macht sich Sigmund wenig Sorgen. Auch der beim letzten Spiel verletzte Heiko Schlag wird direkt wieder in die Startformation zurückkehren. Auf den anderen Positionen sind sonst alle Stammkräfte, trotz einiger Blessuren, einsatzbereit. Entscheidend für den USC Konstanz wird wieder das Aufschlagsspiel sein. Wenn die Spieler um Kapitän Marvin Scheller hier genug Druck entfalten können, ist ein Sieg in Rottenburg durchaus möglich.

Die „Zwote“ ist auf Kurs

Die zweite Herrenmannschaft des USC Konstanz konnte sich am Wochenende mit 3:1 gegen die VSG Mannheim durchsetzen. Nachdem man drei bittere Niederlagen zu Saisonbeginn einstecken musste, ist die „Zwote“, nach ihrem 3:0 Erfolg am vorletzten Wochenende gegen Tabellenführer TV Kappelrodeck und dem Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus dem unteren Tabellendrittel Mannheim, nun endlich auf dem richtigen Kurs für diese Saison und steht mit Platz 6 wieder mittig in der Tabelle.

Das Spiel begann bedauerlicherweise mit altbekannten Problemen. Die Mannschaft hatte mit der Konzentration zu kämpfen und fand nur sehr schwer ins Spiel. Das nutzen die Gäste aus und konnten sich in der Satzmitte eine komfortable Führung erspielen, die sie trotz einer erstarkenden Heimmannschaft bis zum Satzende halten konnten. Der erste Satz ging so mit 22:25 an die Gäste aus Mannheim.

Die Mannschaft brachte jedoch die einzig richtige Antwort auf diesen verlorenen Satz. Der Trainer schwor die Spieler in der Satzpause nochmal auf die taktischen Vorgaben ein und so startete die „Zwote“ konzentriert und mit viel Selbstbewusstsein in den zweiten Satz. Zwar konnte die Mannschaft auch im zweiten Satz die Vorgaben von Trainer Uwe Schneider nicht ganz umsetzen, worauf dieser deutlich in einer Auszeit der Gäste hinwies, trotz allem zwang man mit starkem Aufschlagspiel die Gäste zu vielen Fehlern. Eine genau Umsetzung der Vorgaben war aber auch nicht mehr nötig denn die Mannheimer brachen schon vor der Mitte des zweiten Satzes vollständig ein. Durch weiteres konzentriertes Aufschlagspiel und Vermeidung von eigenen Fehlern ging der zweite Satz mit 25:12 an Konstanz.

Die Sätze drei und vier zeichneten sich hauptsächlich durch ihre Zerfahrenheit aus. Konstanz war die bessere Mannschaft hatte jedoch weiterhin mit der Konzentration zu kämpfen. Fehler im Block, im Angriff und damit korrelierende einseitige Passverteilung machten es den gegnerischen Angreifern und Blockspielern in manchen Spielphasen unnötig einfach. So brachte die Mannschaft sich, gerade gegen Ende der Sätze, regelmäßig selbst um den mühsam erkämpften Rhythmus und verhalf den Mannheimern wieder ins Spiel zu kommen. Jedoch konnte sich die Mannschaft, im Gegensatz zu den ersten Spielen der Saison, immer wieder schnell von den schwächeren Phasen erholen. Mit dieser, endlich wiedergewonnenen, Nervenstärke konnte die „Zwote“ beide Sätze mit 25:23 für sich entscheiden und damit drei wichtige Punkte einfahren.

Das Spiel war zwar nicht besonders schön, aber dennoch bzw. gerade deshalb ein sehr wichtiges Spiel. Zum einen kann sich die zweite Herrenmannschaft mit den drei Punkte aus dem Tabellenkeller ziehen und zum anderen hat die Mannschaft ihre Nervenstärke wiedergefunden. Denn die ersten drei Spiel hatte man aufgrund von unüberbrückbaren Konzentrationsschwierigkeiten gepaart mit ein bisschen Pech verloren. Dieses Spiel zu gewinnen und sich nach Unkonzentriertheiten zeitnah wieder zu stabilisieren ist die eigentliche Errungenschaft dieses Spieltags.

Heimbilanz weiterhin makellos

USC Konstanz – TSV Georgii Allianz Stuttgart 3:2 (25:22; 24:26; 15:25; 25:19; 15:13) – Das dritte Heimspiel der Saison stand unter denkbar schlechten Vorzeichen. Im Abschlusstraining am Samstagmorgen verletzte sich Außenangreifer Heiko Schlag und bekam daher kein grünes Licht für den Einsatz am Abend. Also musste wie schon eine Woche zuvor ein Spieler aus der zweiten Mannschaft aushelfen – Mittelblocker Christoph Petry rückte damit in direkt in die Startformation.

Im ersten Satz entwickelte sich zunächst ein Kopf an Kopf Rennen mit dem besseren Ende für den USC Konstanz. Die bundesligaerfahrenen Stuttgarter kamen im zweiten Satz dann besser ins Spiel. Vor allem das druckvolle Aufschlagsspiel brachte die Konstanzer ein ums andere Mal in die Bredouille. Zwar kämpfte sich der USC nochmal in den Satz zurück, aber die Gäste spielten ihre ganze Erfahrung aus und konnten den zweiten Satz knapp für sich entscheiden. Im dritten Satz funktionierte dann beim Heimteam fast gar nichts mehr. „Wir haben irgendwie unseren Faden verloren. Der zweite Satz hatte uns kurzfristig das Genick gebrochen“, haderte Spielertrainer Philipp Röhl mit der Leistung der gesamten Mannschaft. „Zum Glück haben wir dann wieder einmal Moral bewiesen und gezeigt zu was wir fähig sind“, so Röhl weiter.

Denn im vierten Satz zeigten die Konstanzer warum die Schänzlehalle eine Festung ist und spielten wieder besseren Volleyball. Auch die Einwechslungen der Youngsters Linus Engelmann und Julian Weisigk brachten neuen Schwung ins Team. „Die beiden haben wieder eine hervorragende Leistung gezeigt. Wir können uns einfach zu jeder Zeit auf die Jugendspieler verlassen“, war Spielertrainer Philipp Sigmund sichtlich begeistert. Angetrieben von den knapp 250 Zuschauern sicherten sich die Konstanzer folgerichtig den vierten Satz.

Im Tiebreak entwickelte sich ein wahrer Schlagabtausch. Eine 4:1-Führung für Konstanz egalisierten die Gäste innerhalb weniger Minuten und gingen sogar in Führung. Trotzdem behielt der USC Konstanz die Nerven. Beim Spielstand von 14:13 ging Marvin Scheller zum Aufschlag und stellte den überforderten Libero vor eine unlösbaren Aufgabe –  der Ball kam direkt zurück und so war es Christoph Petry vorbehalten das Spiel mit einem harten Schlag in Richtung 3-Meter Linie zu beenden. Damit steht der USC Konstanz mit neun Punkten auf dem 4. Tabellenplatz und drei Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze.

USC Konstanz: Petry, Scheller, Hammer, Weisigk, Kempe, Heckel, Mundt, Sigmund, Weber, Rodler, Engelmann, Röhl

Bundesliga-Reserve aus Stuttgart zu Gast am Bodensee

USC Konstanz – TSV Georgii Allianz Stuttgart (19.30 Uhr, Schänzlehalle) – Innerhalb von einer Woche darf der USC Konstanz gleich zweimal in der heimischen Schänzlehalle aufschlagen. Nach dem überzeugenden Sieg vergangenen Samstag gegen den MTV Ludwigsburg ist nun die Bundesliga-Reserve aus Stuttgart zu Gast am Bodensee.

Die Stuttgarter haben genauso wie der USC Konstanz zwei Siege auf dem Konto, allerdings trotzdem zwei Punkte Rückstand in der Tabelle. Die Gäste hatten ein ähnliches Auftaktprogramm wie der USC Konstanz und mussten sich ebenfalls mit Heidelberg, Fellbach und Aalen messen. Trotzdem ist die Mannschaft eher eine Wundertüte: „Stuttgart hat bisher immer mindestens einen Satz gewonnen und ist sehr schwer einzuschätzen“, warnt Spielertrainer Philipp Sigmund vor der, mit ehemaligen Zweitliga-Spielern bespickten, Mannschaft. Wer Favorit in diesem Duell ist, ist daher vorher kaum auszumachen. „Wir haben ehrlich gesagt keinerlei Informationen mit welchem Team Stuttgart tatsächlich die Reise an den Bodensee antritt. Wenn alle Spieler da sind, haben die Gäste sicherlich aufgrund ihrer Erfahrung die Nase etwas vorne“, vermutet Spielertrainer Philipp Röhl.

Personell kann der USC Konstanz jedoch auch aus dem Vollen schöpfen. Zwar sind noch einige Spieler angeschlagen und konnten nur reduziert trainieren, aber am Spieltag sollten dann alle Spieler einsatzbereit sein. Libero Jonathan Rodler kehrt nach seinem Urlaub auch wieder zurück in den Kader. Außerdem dürfen erstmals in dieser Saison auch die Jugendspieler eingesetzt werden, was die Wechseloptionen für das Trainerduo deutlich erhöht. Für die Konstanzer gilt es wieder dort anzuknüpfen, wo man letzte Woche aufgehört hatte. „Wenn wir unsere Aufschlagsleistung aus dem vergangenen Spiel wiederholen können, bringen wir jeden Gegner in Schwierigkeiten, auch Stuttgart“ gibt Sigmund die Marschrichtung für Samstagabend vor. Die Zuschauer dürfen sich also wieder auf ein hochklassiges Volleyball-Match freuen. Der USC Konstanz möchte außerdem auch seine sehr positive Heimbilanz von zwei Siegen aus zwei Spielen weiter aufrechterhalten.

Tabellenspitze ist der Lohn für super Leistung von Damen I

Für die erste Damenmannschaft war der erste Heimspieltag in neuer Halle ein voller Erfolg. Nach zwei Siegen aus zwei Spielen grüßen die Mädels nun mit neun Punkten aus drei Spielen von der Tabellenspitze. Im ersten Spiel des Tages musste sich die Mannschaft von Trainerin Marie Dinkelacker gegen die Ft Freiburg durchsetzen. Zur Überraschung der Gastgeber hatten jedoch bis kurz vor Spielbeginn nur fünf Freiburgerinnen den Weg in die neue Pestalozzi-Halle gefunden. Erst 20 Minuten vor Spielbeginn erreichte der Rest der Mannschaft die Spielstätte. Nun sollte man meinen, dass der USC somit alle Vorteile auf seiner Seite hat, doch die Gastgeber starteten verschlafen und unkonzentriert in die Partie, so dass die Freiburgerinnen sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten konnten. Ab Mitte des Satzes wurde dann aber die Mannschaftstaktik besser umgesetzt und somit konnte man den ersten Satz für sich entscheiden. Im zweiten Satz legten die Mädels dann los wie die Feuerwehr. Mit 25:10 wies man, auch Dank der sehr stark aufspielenden Mittelblocker Teresa Münst und Shirin Weber, den Gegner deutlich in die Schranken. Auch der dritte Satz wurde letztlich klar gewonnen und damit stand der erste Sieg in der neuen Halle fest.

Das zweite Spiel des Tages gegen den SV Kirchzarten zeigten sich deutlich mehr Probleme bei den Konstanzern. „Wir haben einige Probleme gehabt den Ball im gegnerischen Feld unterzubringen“, zeigte sich Dinkelacker etwas unzufrieden, „vielleicht haben wir uns nach dem ersten Sieg zu sicher gefühlt“. Dinkelacker sah sich also gezwungen einige Wechsel durchzuführen, die immer wieder frischen Wind aufs Feld brachten. Besonders hervorzuheben ist hierbei die Leistung von Eline Delcourt. „Eline hat uns mit ihrer Aufschlagsserie einen Satz gedreht und damit gerettet“, war Dinkelacker sichtlich stolz. Auch dank einer stabilen Annahme konnten die Zuspieler immer wieder ein variables Angriffsspiel aufziehen, was letztlich trotz einiger Wackler zu einem 3:0-Erfolg führte. Insgesamt war der Spieltag wieder eine tolle Mannschaftsleistung, da sich die Spielerinnen auch dank der vielen Wechsel gegenseitig entlasten konnten.

Das nächste Spiel steht dann am 13.11. in Kappelrodeck auf dem Programm. Auch hier will die Mannschaft wieder drei Punkte entführen und damit die Tabellenspitze verteidigen.

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Heimbilanz weiterhin tadellos

USC Konstanz – MTV Ludwigsburg 3:0 (25:23, 28:26, 25:21) – Vor gut 250 Zuschauern zeigten die Konstanzer Volleyballer nach der ärgerlichen 0:3 Pleite gegen den SV Fellbach eine ordentliche Reaktion. Gegen das Spitzenteam aus Ludwigsburg gelang den Konstanzern eine sehr gute Leistung. „Wir haben im Vergleich zur letzten Woche alle noch mal 10 % mehr geben können – und in der ausgeglichenen Liga macht das eben den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage“ war Spielertrainer Philipp Sigmund sichtlich zufrieden.

Im ersten Satz mussten die Konstanzer jedoch erst mal einem 2:7 Rückstand hinterherlaufen. Doch mit Hilfe des hervorragenden Publikums und gutem Aufschlagspiel gelang es dem USC Konstanz in Führung zu gehen und so letztlich den ersten Satz mit 25:23 für sich zu entscheiden. Auch im zweiten Satz führten die Ludwigsburger mit 16:12 ehe die Konstanzer wieder einmal Moral bewiesen und den Rückstand in einen weiteren Satzgewinn ummünzen konnten. Im letzten Satz des Abends schien dann der Widerstand der Gäste gebrochen. Gute Aufschläge und ein schier unüberwindbarer Block bescherte dem USC eine 17:7 Führung.

„Wir haben uns zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich zu sicher gefühlt und Ludwigsburg ärgerlicher Weise wieder ins Spiel kommen lassen“ war Philipp Röhl etwas verärgert. „Zum Glück haben wir dann die große Führung noch über die Ziellinie gerettet.“ Bedanken können sich die Konstanzer auch beim Bruder von Außenangreifer Heiko Schlag, der kurzfristig aufgrund des Ausfalls von Jonathan Rodler auf der Liberoposition aushalf. „Jochen hat seine Aufgabe perfekt gelöst und das obwohl er schon ein Spiel mit der zweiten Mannschaft in den Knochen hatte. Wir sind sehr froh, dass er uns geholfen hat diesen wichtigen Sieg zu holen“ so Philipp Röhl.

Der Blick des Spielertrainers gilt jetzt aber schon der nächsten Aufgabe in der Regionalliga. Denn am kommenden Samstag steht erneut ein Heimspiel in der Schänzlehalle an. Zu Gast ist die Bundesliga-Reserve aus Stuttgart. „Die nächsten zwei Spiele werden für uns enorm wichtig und stellen in gewisser Maßen einen Scheideweg dar“, mutmaßt Sigmund, „wenn wir beide Spiele erfolgreich bestreiten, können wir uns in der Spitzengruppe festsetzen. Falls nicht, müssen wir womöglich auch unser Ziel nach unten korrigieren.“

USC Konstanz: Sigmund, Weber, Mundt, Scheller, Hammer, H. Schlag, J. Schlag, Engelmann, Röhl