Herren I entscheiden Spitzenspiel gegen Blankenloch für sich

TSG Blankenloch – USC Konstanz 1:3 (21:25, 22:25, 25:23, 21:25) – Das Auswärtsspiel in Blankenloch bei Karlsruhe versprach ein großes Spiel zu werden. Zweiter gegen Dritter und jung gegen alt – so konnte man das Duell im Vorfeld wohl am treffendsten  beschreiben. Der jungen Konstanzer Mannschaft mit einem Altersschnitt von ungefähr 20 Jahren stand das erfahrene Team aus Blankenloch gegenüber, welches fast ausschließlich aus ehemaligen Zweitligaspielern der TuS Durmersheim bestand.

Im ersten Satz legten die Konstanzer einen Blitzstart hin – durch starke Aufschläge des Kapitäns Marvin Scheller und gutes Block-Abwehr-Verhalten konnte sich der USC mit 10:2 eine deutliche Führung erspielen. Wohl dem jugendlichen Leichtsinn geschuldet verspielte man diese Führung jedoch im Laufe des Satzes, wie so oft in dieser Saison. „Das liegt wahrscheinlich wirklich an unserer mangelnden Erfahrung“ konstatiert Spielertrainer Philipp Sigmund, „zum Glück wurde das diesmal nicht vom Gegner bestraft.“ Der erste Satz ging daher an die Gäste vom Bodensee.

Im zweiten Satz entwickelte sich ein Kampf auf Augenhöhe – wieder mit dem besseren Ende für den USC Konstanz. Die Annahme stand dank Libero Jonathan Rodler gewohnt gut und auch in der Konstanzer Abwehr fanden die erfahrenen Recken aus Blankenloch kaum Lücken. Im dritten Satz vermieden die Gastgeber einige leichte Fehler, die ihnen in den Sätzen davor noch das Genick gebrochen hatten. Folgerichtig entschied die TSG diesen Satz für sich.

Wer in der Halle nun geglaubt hatte die junge Mannschaft aus Konstanz wird aufgrund des Satzverlustes nervös, musste sich eines Besseren belehren lassen. Die Mannschaft spielte genauso befreit auf wie in den Sätzen zuvor und konnte sich dank starker Aktionen von Außenangreifer Marc Mundt und dem erst 16-Jährigen Diagonalgreifer Julian Weisigk Punkt für Punkt absetzen. Nach dem Spiel zeigten sich das Trainer-Duo äußerst zufrieden mit der Leistung: „Wir haben nicht perfekt gespielt, aber immer noch sehr gut“, so Röhl. „Ein Sonderlob muss man Marc Mundt aussprechen. Das war sicher seine beste Saisonleistung bisher“ freute sich Röhl weiter. Mit dem Sieg festigt der USC Konstanz seinen zweiten Tabellenplatz und liegt nun nur noch zwei Punkte hinter dem Spitzenreiter zurück.

Der Blick der beiden Trainer geht nun aber bereits nach vorne. Am kommenden Wochenende steht erstmalig kein Spiel statt, so dass sich alle angeschlagenen Spieler etwas erholen können. Danach kommen mit dem SSC Karlsruhe und der SG MADS Ostalb noch zwei sehr starke Mannschaften in die Schänzlehalle.

USC Konstanz: Engelmann, Heckel, Kempe, Mundt, Schlag, Sigmund, Weisigk, Scheller, Rodler, Röhl

USC Konstanz vor Spitzenspiel in Blankenloch

TSG Blankenloch – USC Konstanz (16 Uhr, Bildungszentrum) – Am kommenden Samstag geht es für die Volleyballer des USC Konstanz zum Spitzenspiel nach Blankenloch. Die furios mit vier Startsiegen in die Saison gestarteten Blankenlocher scheinen in den letzten Spielen etwas ihre Form verloren zu haben. In den letzten drei Spielen gelang der Heimmannschaft nur ein knapper 3:2-Sieg. „Wir dürfen uns davon nicht blenden lassen“, warnt Spielertrainer Philipp Röhl vor der mit ehemaligen Bundesligaspielern gespickten Mannschaft.

Blankenloch erhielt das Regionalliga-Spielrecht von der TuS Durmersheim, die vor einigen Jahren noch in der zweiten Liga aufschlug. Dass der Gegner also deutlich erfahrener und abgeklärter sein wird als der USC Konstanz steht für Spielertrainer Philipp Sigmund ebenfalls fest: „Die Blankenlocher spielen nun schon seit Ewigkeiten zusammen. Egal wer letztlich bei denen auf dem Feld steht, alle können ordentlich Volleyball spielen und haben schon die ein oder andere Schlacht geschlagen.“

Besonders ärgerlich für den USC Konstanz ist in dieser Saison besonders die schwierige Personalsituation. Gleich mehrere Spieler drohen verletzt auszufallen. Neben Lars Hammer, der schon seit zwei Spielen fehlt und wahrscheinlich erst nach der Winterpause zurückkehren wird, sind sein Ersatzmann Julian Weisigk, sowie Zuspieler Jens Weber für das Spitzenspiel fraglich. „Langsam aber sicher gehen uns wirklich die Spieler aus“, zeigt sich Sigmund unzufrieden. Der USC Konstanz muss also versuchen vor allem über eine geschlossene Mannschaftsleistung den Blankenlochern Punkte abzunehmen. „Wir sind eindeutig die Außenseiter in diesem Spitzenspiel. Wir hoffen, dass wir bis zur Winterpause möglichst noch ein paar Punkte holen und dann in der Rückrunde mit der Rückkehr aller Verletzten wieder voll angreifen können“, so Röhl.

Damen II schwebt weiter auf Erfolgswelle

DJK Singen – USC Konstanz II (25:23; 24:26; 20:25; 15:25) – Eine spannende und ausgeglichene Partie lieferten sich am Wochenende die Damen II des USC Konstanz und der Gastgeber DJK Singen in der Goldbühlhalle Gottmadingen. Trotz eines 0:1-Rückstands, kämpfte sich der mit neun Spielerinnen angereiste USC Konstanz zurück ins Spiel und bleibt damit ungeschlagener Tabellenführer in der Landesliga Ost.

Zu Beginn des Spitzenspiels brauchte der USC noch einige Ballwechsel, um am Sonntagmorgen aufzuwachen und in das Spiel zu finden. Daher lagen unsere Mädels zunächst 10:17 hinten. Glück für den USC, dass nun die stärkste Aufschlägerin des Tages, Kaja Gregorc, den Gegner mit einer langen Aufschlagserie ganz schön unter Druck setzte: Ausgleich! Nach einer langen Aufwachphase fanden die Mädels nun endlich ins Spiel, mussten am Ende den Satz jedoch knapp mit 23:25 an den DJK abgeben.

Der zweite Satz zeichnete sich durch zwei lange Aufschlagserien auf beiden Seiten aus. Bereits vor dem Spiel gab Ersatz Coach Angelika Kornblum Anweisung sich die eigene Stärke am Aufschlag zu Nutzen zu machen. Noch die Stimme des Coachs im Hinterkopf, legte Kaja Gregorc vor und servierte mit einer weiteren Aufschlagserie den Punktestand von 11:3. Im Kopf schon beim Satzgewinn, musste der USC jedoch zusehen, wie der DJK Singen ebenso im Aufschlag glänzte, und somit die Führung mit einem Zwischenstand von 14:14 wieder verloren ging. Keiner der beiden Teams wollte sich an diesem Punkt des Spiels geschlagen geben und so blieb es spannend bis zum Schluss, wobei der USC am Ende mit 26:24 die Nase leicht vorne hatte. Satzausgleich.

Es folge ein weiterer spannender dritter Satz. Starke und druckvolle Aktionen am Netz, sichere Annahme und spektakuläre Rettungsaktionen, unterstützt von den lautstarken Fans auf der Bank (hier ein Dank an Matthias Dittrich und Arvid Kuritz). Die Mädels des USC spielten stark bis zum 25:20 Satzgewinn. 2:1 für den USC.

Nun endlich im Spiel angekommen, zogen die Mädels des USC ihr Ding durch. Tolle Pässe über Außen, Dia und Rückraum sowie gute Stimmung auf dem Feld, ließen der zufriedenen Angelika Kornblum eine Auszeit für überflüssig erscheinen. Mit einem Satzgewinn von 25:15 und dem Fortlauf der 3:1-Serie bei den USC Damen 2, konnte frohen Mutes die Heimreise angetreten werden.

Als Fazit des Spieltags bleibt festzuhalten: „3:1 ist unser Ding!“

Es spielten: Ina Boesecke, Franziska Beck, Katharina Dröge, Kaja Gregorc, Julia Greiner, Nadine Kimmich, Lara Kleinöder, Nathalie König, Alexandra Kohler, Ellen Thumm

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Heimserie für den USC Konstanz gerissen

USC Konstanz – USC Freiburg 2:3 (25:22, 25:19, 16:25, 20:25, 11:15) – Diese Niederlage in der heimischen Schänzlehalle war für den USC Konstanz eine ganz bittere. In einem mäßigen Volleyballspiel gaben die Spieler um Kapitän Marvin Scheller noch eine 2:0 Führung her und mussten sich letztlich verdient mit 2:3 den Gästen aus Freiburg geschlagen geben. Vor knapp 250 Zuschauern sah man einen nervösen Beginn beider Mannschaften. Viele Aufschlagfehler und technische Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten mündeten in einem knappen Satzerfolg für die Heimmannschaft.

Auch im zweiten Satz hatten die Konstanzer das bessere Ende auf ihrer Seite, da die eigenen Fehler weitestgehend abgestellt werden konnten. „Wir müssen eigentlich froh sein, dass die Freiburger nicht in Tritt gekommen sind die ersten zwei Sätze“ konstatierte Spielertrainer Philipp Sigmund, „mit dem Punkt können wir angesichts unserer mäßigen Leistung daher gut leben“. Im dritten Satz klappte dann bei den Gastgebern fast nichts mehr. Im Angriff fehlte die Durchschlagskraft und der eigene Block ließ immer genug Lücken für die gegnerischen Angreifer. Folgerichtig ging der dritte Satz deutlich mit 25:16 an den USC Freiburg. Der vierte Satz glich dann einem Totalausfall: Nach einer Aufschlagsserie des gegnerischen Zuspielers lagen die Hausherren mit 0:10 zurück. „Zum Glück hat die Mannschaft Moral bewiesen und sich noch mal zurück in diesen Satz gekämpft“ so Spielertrainer Philipp Röhl. Trotzdem ging dieser Satz mit 20:25 verloren.

Im fünften Satz startete der USC Konstanz erneut schlecht und die Gäste ließen sich daher den Sieg auch nicht mehr nehmen. „Wir haben heute gesehen, dass die Mannschaft intakt ist“, sagte Sigmund, „wir haben uns immer wieder zurück ins Spiel gekämpft und nicht aufgegeben. Das müssen wir als positive Nachricht mitnehmen“. Für den USC Konstanz steht am kommenden Samstag nun ein Spitzenspiel gegen die TSG Blankenloch statt. Die Karlsruher stehen nur einen Punkt hinter Konstanz auf dem dritten Tabellenplatz.

USC Konstanz: Scheller, Kuritz, Berger, Mundt, Schlag, Weisigk, Weber, Kempe, Sigmund, Rodler, Dürr, Röhl

USC Konstanz will weiße Heimweste behalten

USC Konstanz – USC Freiburg (19.11.16; 19.30 Uhr, Schänzlehalle) – Am Samstagabend scheinen die Rollen in der Schänzlehalle klar verteilt zu sein. Der drittplatzierte USC Konstanz empfängt den Vorletzten aus Freiburg. Schaut man sich jedoch die Tabelle genauer an, fällt auf, dass die Freiburger bei einem Spiel weniger nur sechs Punkte hinter den Gastgeber stehen. „Die Tabelle lügt hier ein wenig“, erzählt Spielertrainer Philipp Sigmund, „Wir erwarten hier schon einen starken Gegner, der durchaus gewillt ist einige Punkte aus der Schänzlehalle zu entführen“, so Sigmund weiter. Zuhause ist der USC Konstanz aber aufgrund der hervorragenden Heimbilanz gegen jedes Team in der Liga Favorit.

Die Freiburger haben sich auch nach einem harten Auftaktprogramm mit drei Niederlagen wieder aus dem Tief gekämpft und kommen mit zuletzt zwei Siegen und breiter Brust im Gepäck an den Bodensee. Trotzdem will der USC Konstanz seine weiße Heimweste von drei Siegen aus drei Spielen wahren und möglichst drei weitere Punkte holen. Personell hat sich die Lage jedoch im Vergleich zum Auswärtssieg gegen Rottenburg noch einmal verschlechtert: Diagonalangreifer Lars Hammer fehlt noch mindestens bis Weihnachten. Hinzu kommt der Ausfall von Linus Engelmann, der durch sein Doppelspielrecht in der zweiten Bundesliga für die Youngsters des VfB Friedrichshafen antreten wird. „Wir müssen also mal wieder improvisieren“ zeigt sich Spielertrainer Röhl etwas unzufrieden, „wir werden wahrscheinlich wieder einen Spieler aus der zweiten Mannschaft mitnehmen. Wer das dann letztlich sein wird, ist noch unklar.“

Für den USC Konstanz wird es gegen die Freiburger vor allem auf eine stabile Annahme ankommen, da die Gäste erfahrungsgemäß sehr gut aufschlagen.

USC Konstanz schlägt Angstgegner mit 3:1

TV Rottenburg 2 – USC Konstanz (21:25; 21:25, 25:22, 17:25) – Vor diesem Spiel hatte das Trainer-Duo um Philipp Sigmund und Philipp Röhl einige Sorgenfalten auf der Stirn. „Die Ausgangslage war wirklich nicht gut“, so Sigmund. Diagonalangreifer Lars Hammer hatte sich bereits am Anfang der Woche so schwer an der Hand verletzt, dass er die gesamte Hinrunde ausfällt. Hinzu kam noch die Krankheit von Zuspieler Jens Weber, was dazu führte, dass mit Nico Reichert bereits zum dritten Mal in Folge ein Spieler aus der zweiten Mannschaft aushelfen musste. Die Rottenburger hingegen sind in Bestbesetzung angetreten und wollten ihre Sieges-Serie gegen den USC Konstanz ausbauen.

Im ersten Satz starteten beide Mannschaften mit gutem Volleyball und schnellem Spiel über die Mittelangreifer. Durch starke Aufschläge und einige gute Blockaktionen gelang es dem USC Konstanz schließlich den ersten Satz souverän für sich zu entscheiden. Auch im zweiten Satz zeigte sich immer wieder woran der USC in der vergangenen Woche im Training gearbeitet hat: Mittelblocker Marvin Scheller stellte die Angreifer des TV Rottenburgs vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Der erst 16-jährige Julian Weisigk, der für den verletzten Lars Hammer in der Startformation stand, war ebenfalls kaum zu stoppen. Mit 19 Punkten avancierte er auch zum Topscorer der Partie. Damit ging auch der zweite Satz an die Gäste vom Bodensee.

Im dritten Satz schlichen sich bei den Konstanzern immer wieder Unkonzentriertheiten ein. Die Gastgeber kamen nun besser zu ihrem Spiel und punkteten ein ums andere Mal über ihre starken Mittelblocker. Folgerichtig ging der dritte Durchgang an Rottenburg. Im vierten Satz klappte dann aber auf einmal wieder alles bei den Konstanzern. „Mit einigen guten Aktionen im Aufschlag und Block zu Beginn des Satzes haben wir die Rottenburger gebrochen“, resümierte Röhl. Rottenburg konnte nicht mehr kontern und bleibt damit auf dem letzten Tabellenplatz der Regionalliga. Der USC dagegen pirscht sich bis auf einen Punkt auf den Tabellenführer an und ist nun auf Platz drei. Am Samstag steht dann wieder ein Heimspiel gegen den USC Freiburg auf dem Plan.

Zweite Damenmannschaft bleibt ungeschlagen

Die zweite Damenmannschaft des USC Konstanz konnte sich am Wochenende mit einem erneuten 3:1-Sieg gegen das Team vom TV Donaueschingen durchsetzen. Ihr Spieltagsdebüt gaben Eva Nöh (Zuspiel/Diagonal) und Ellen Thumm (Libero).

Mit zwölf Spielerinnen angereist (was bei den Gegnern für Erstaunen sorgte), startete der USC motiviert in die Auswärtsbegegnung. Nachdem das Spiel zu Beginn des ersten Satzes noch recht ausgeglichen war, setzten sich die Mädels durch zwei starke Aufschlagserien von Lara Kleinöder und Eva Nöh vom TV Donaueschingen ab und gewann mit gestärktem Selbstbewusstsein den ersten Satz 25:20.

Im zweiten Satz lag der USC zunächst mit 0:4 im Rückstand. Doch dann fanden die Mädels in Annahme und Angriff immer besser ins Spiel und konnten lange Ballwechsel erfolgreich für sich entscheiden. Mit einer starken Aufschlagserie von Julia Greiner und einer taktisch schlauen Auszeit von Spielertrainerin Ina Boesecke, konnte der Punktevorsprung auf 20:12 ausgebaut werden. Nach einer sehr guten Abwehrleistung des Gegners ging dieser Satz jedoch letztendlich nur knapp an die Konstanzerinnen (25:21).

Satz drei zeichnete sich durch viele Eigenfehler und wenig druckvolle Angriffe am Netz aus, was dem TV Donaueschingen verhalf wieder ins Spiel zu finden. Trotz einer Aufholjagd zum 20:21 musste der USC den dritten Satz mit 23:25 an den TV Donaueschingen abgeben.

Spektakulär ging es im vierten Satz zu. Während der USC schon zu Beginn seine Stärke bewies und mit druckvollen Aufschlägen und engagiertem Spiel auftrumpfte, musste beim Spielstand 23:16 das Spiel kurzfristig mit einer gelben Karte für die Bank des USC unterbrochen werden. Zum Glück ohne schwerwiegende Folgen für unsere Damen, denn der Ball wurde lediglich wiederholt. Nun erst recht und so ließ man sich den Sieg auch nicht mehr nehmen und festigte mit weiteren drei Punkten die Führung in der Tabelle.

Die Damen des USC Konstanz 2 warten schon jetzt motiviert und voller Tatendrang auf den Verfolger DJK Singen (20.11.2016 in der Goldbühlhalle, Gottmadingen), wo versucht wird den 3:1-Fluch nun endlich mal zu durchbrechen.

USC Konstanz: Ina Boesecke, Franziska Beck, Katharina Dröge, Julia Greiner, Linda Haase, Nathalie Kimmich, Lara Kleinöder, Nathalie König, Alexandra Kohler, Kerstin Lederer, Eva Nöh, Ellen Thumm.

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Souveräner Sieg in der Ortenau

Mit einem deutlichen 3:1 (23:25, 25:17, 25:17, 25:10) gewinnen die USC Damen am Sonntag in Kappelrodeck ihr viertes Spiel der Saison und können damit  die Tabellenspitze in der Verbandsliga verteidigen.

Im ersten Satz war das Spiel der Konstanzerinnen noch geprägt von einigen Aufschlagfehlern und trotz  guter Aktionen konnte oft nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Im zweiten Satz konnten die Spielerinnen um Kapitän Jana Lorenz jedoch ihre  Blockstärke ausspielen und ein ums andere Mal den gegnerischen Angriff abwehren. Die Mannschaft stellte sich insgesamt besser auf das Angriffsspiel der Gegnerinnen aus Kappelrodeck ein und setzte diese mit starken Aufschlägen unter Druck, sodass Satz zwei und drei deutlich mit 25:17 gewonnen werden konnte. Eine stabile Annahme der Geburtstagskinder Carla Ambrosius und Sofia Grieble und Libera Angelika Kornblum brachte viel Ruhe aufs Spielfeld und konnte eine kluge Passverteilung und effektive Angriffe auf allen Positionen vorbereiten.

Neben den erneut angriffsstarken Mittelblockerinnen punktete Neuzugang Leonie Stapel auf Diagonal mit harten Angriffen und sorgte immer wieder für wichtige Punkte. Im vierten Satz zeigte sich auf kappelrodecker Seite nur noch wenig Gegenwehr. Zu zehn konnte dieser für den USC Konstanz entschieden werden. Trainerin Marie Dinkelacker zeigt sich sehr zufrieden mit dem Auftreten der Mannschaft: „ich freue mich, dass es  den Spielerinnen gelungen ist, die Trainingsinhalte umzusetzen. Insbesondere am Block haben wir in der letzten Woche viel gearbeitet – die Mädels haben genau das gemacht, was wir geübt haben“.

Nächste Woche, am 19.11., geht es in Waldkirch direkt zum nächsten Auswärtsspiel und erneut gilt es, den Spitzenplatz zu halten.

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USC Konstanz zu Gast beim Angstgegner

TV Rottenburg 2 – USC Konstanz (19.00 Uhr, Volksbank Arena) – Die Konstanzer Volleyballer befinden sich zurzeit in einem kleinen Hoch. Die letzten zwei Partien konnten gewonnen werden und man ist nur drei Punkte von der Tabellenspitze entfernt. Am kommenden Samstag steht für den USC Konstanz aber wieder eine sehr schwere Auswärtsaufgabe vor der Tür. Man ist nämlich zu Gast bei der Bundesliga-Reserve des TV Rottenburg gegen die man in den vergangenen Jahren vergleichsweise schlecht aussah.

„Rottenburg ist immer relativ schlecht in die Saison gestartet, bis sie dann gegen uns spielen durften und dann auf einmal alles klappt“, so Spielertrainer Philipp Sigmund: „Wir wollen auf jeden Fall verhindern, dass das in diesem Jahr wieder genauso passiert“. Für die Rottenburger stand vor der Saison auch ein kleiner Umbruch an. So hat zum Beispiel der bundesligaerfahrene Kai Kleefisch endgültig die Mannschaft verlassen und auch die langjährige Trainerin Barbara Vollmer wurde ersetzt. Nach fünf absolvierten Spielen konnten somit die Gastgeber noch nicht einen Sieg holen können. „Wir dürfen uns von dieser Statistik aber nicht täuschen lassen“, warnt Spielertrainer Philipp Röhl, „drei Spiele davon wurden erst im Tiebreak verloren, die Rottenburger sind also definitiv leistungsfähiger als die Tabelle einem Glauben machen möchte.“

Personell sieht es bei den Konstanzern im Vergleich zur Vorwoche deutlich schlechter aus. Diagonalangreifer Lars Hammer fügte sich am Montag im Training einen Mittelhandbruch zu und fällt mindestens bis Weihnachten aus. Den Wegfall des Topscorers soll nun der 16-Jährige Julian Weisigk auffangen. „Julian hat schon im letzten Spiel gezeigt, dass er diese Aufgabe ohne Probleme bewältigen kann. Wir haben daher vollstes Vertrauen in seine Fähigkeiten“, macht sich Sigmund wenig Sorgen. Auch der beim letzten Spiel verletzte Heiko Schlag wird direkt wieder in die Startformation zurückkehren. Auf den anderen Positionen sind sonst alle Stammkräfte, trotz einiger Blessuren, einsatzbereit. Entscheidend für den USC Konstanz wird wieder das Aufschlagsspiel sein. Wenn die Spieler um Kapitän Marvin Scheller hier genug Druck entfalten können, ist ein Sieg in Rottenburg durchaus möglich.

Die „Zwote“ ist auf Kurs

Die zweite Herrenmannschaft des USC Konstanz konnte sich am Wochenende mit 3:1 gegen die VSG Mannheim durchsetzen. Nachdem man drei bittere Niederlagen zu Saisonbeginn einstecken musste, ist die „Zwote“, nach ihrem 3:0 Erfolg am vorletzten Wochenende gegen Tabellenführer TV Kappelrodeck und dem Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus dem unteren Tabellendrittel Mannheim, nun endlich auf dem richtigen Kurs für diese Saison und steht mit Platz 6 wieder mittig in der Tabelle.

Das Spiel begann bedauerlicherweise mit altbekannten Problemen. Die Mannschaft hatte mit der Konzentration zu kämpfen und fand nur sehr schwer ins Spiel. Das nutzen die Gäste aus und konnten sich in der Satzmitte eine komfortable Führung erspielen, die sie trotz einer erstarkenden Heimmannschaft bis zum Satzende halten konnten. Der erste Satz ging so mit 22:25 an die Gäste aus Mannheim.

Die Mannschaft brachte jedoch die einzig richtige Antwort auf diesen verlorenen Satz. Der Trainer schwor die Spieler in der Satzpause nochmal auf die taktischen Vorgaben ein und so startete die „Zwote“ konzentriert und mit viel Selbstbewusstsein in den zweiten Satz. Zwar konnte die Mannschaft auch im zweiten Satz die Vorgaben von Trainer Uwe Schneider nicht ganz umsetzen, worauf dieser deutlich in einer Auszeit der Gäste hinwies, trotz allem zwang man mit starkem Aufschlagspiel die Gäste zu vielen Fehlern. Eine genau Umsetzung der Vorgaben war aber auch nicht mehr nötig denn die Mannheimer brachen schon vor der Mitte des zweiten Satzes vollständig ein. Durch weiteres konzentriertes Aufschlagspiel und Vermeidung von eigenen Fehlern ging der zweite Satz mit 25:12 an Konstanz.

Die Sätze drei und vier zeichneten sich hauptsächlich durch ihre Zerfahrenheit aus. Konstanz war die bessere Mannschaft hatte jedoch weiterhin mit der Konzentration zu kämpfen. Fehler im Block, im Angriff und damit korrelierende einseitige Passverteilung machten es den gegnerischen Angreifern und Blockspielern in manchen Spielphasen unnötig einfach. So brachte die Mannschaft sich, gerade gegen Ende der Sätze, regelmäßig selbst um den mühsam erkämpften Rhythmus und verhalf den Mannheimern wieder ins Spiel zu kommen. Jedoch konnte sich die Mannschaft, im Gegensatz zu den ersten Spielen der Saison, immer wieder schnell von den schwächeren Phasen erholen. Mit dieser, endlich wiedergewonnenen, Nervenstärke konnte die „Zwote“ beide Sätze mit 25:23 für sich entscheiden und damit drei wichtige Punkte einfahren.

Das Spiel war zwar nicht besonders schön, aber dennoch bzw. gerade deshalb ein sehr wichtiges Spiel. Zum einen kann sich die zweite Herrenmannschaft mit den drei Punkte aus dem Tabellenkeller ziehen und zum anderen hat die Mannschaft ihre Nervenstärke wiedergefunden. Denn die ersten drei Spiel hatte man aufgrund von unüberbrückbaren Konzentrationsschwierigkeiten gepaart mit ein bisschen Pech verloren. Dieses Spiel zu gewinnen und sich nach Unkonzentriertheiten zeitnah wieder zu stabilisieren ist die eigentliche Errungenschaft dieses Spieltags.