Heimbilanz weiterhin tadellos

USC Konstanz – MTV Ludwigsburg 3:0 (25:23, 28:26, 25:21) – Vor gut 250 Zuschauern zeigten die Konstanzer Volleyballer nach der ärgerlichen 0:3 Pleite gegen den SV Fellbach eine ordentliche Reaktion. Gegen das Spitzenteam aus Ludwigsburg gelang den Konstanzern eine sehr gute Leistung. „Wir haben im Vergleich zur letzten Woche alle noch mal 10 % mehr geben können – und in der ausgeglichenen Liga macht das eben den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage“ war Spielertrainer Philipp Sigmund sichtlich zufrieden.

Im ersten Satz mussten die Konstanzer jedoch erst mal einem 2:7 Rückstand hinterherlaufen. Doch mit Hilfe des hervorragenden Publikums und gutem Aufschlagspiel gelang es dem USC Konstanz in Führung zu gehen und so letztlich den ersten Satz mit 25:23 für sich zu entscheiden. Auch im zweiten Satz führten die Ludwigsburger mit 16:12 ehe die Konstanzer wieder einmal Moral bewiesen und den Rückstand in einen weiteren Satzgewinn ummünzen konnten. Im letzten Satz des Abends schien dann der Widerstand der Gäste gebrochen. Gute Aufschläge und ein schier unüberwindbarer Block bescherte dem USC eine 17:7 Führung.

„Wir haben uns zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich zu sicher gefühlt und Ludwigsburg ärgerlicher Weise wieder ins Spiel kommen lassen“ war Philipp Röhl etwas verärgert. „Zum Glück haben wir dann die große Führung noch über die Ziellinie gerettet.“ Bedanken können sich die Konstanzer auch beim Bruder von Außenangreifer Heiko Schlag, der kurzfristig aufgrund des Ausfalls von Jonathan Rodler auf der Liberoposition aushalf. „Jochen hat seine Aufgabe perfekt gelöst und das obwohl er schon ein Spiel mit der zweiten Mannschaft in den Knochen hatte. Wir sind sehr froh, dass er uns geholfen hat diesen wichtigen Sieg zu holen“ so Philipp Röhl.

Der Blick des Spielertrainers gilt jetzt aber schon der nächsten Aufgabe in der Regionalliga. Denn am kommenden Samstag steht erneut ein Heimspiel in der Schänzlehalle an. Zu Gast ist die Bundesliga-Reserve aus Stuttgart. „Die nächsten zwei Spiele werden für uns enorm wichtig und stellen in gewisser Maßen einen Scheideweg dar“, mutmaßt Sigmund, „wenn wir beide Spiele erfolgreich bestreiten, können wir uns in der Spitzengruppe festsetzen. Falls nicht, müssen wir womöglich auch unser Ziel nach unten korrigieren.“

USC Konstanz: Sigmund, Weber, Mundt, Scheller, Hammer, H. Schlag, J. Schlag, Engelmann, Röhl

Zwei Siege mit kleinen Wacklern

Am ersten Heimspieltag der Saison hatten die zweiten Damen direkt den Tabellenführer aus Litzelstetten/Radolfzell sowie das Team aus Bad Dürrheim zu Gast.

Gegen den Vorjahreszweiten der Landesliga spielten die Mädels unter der Trainerin Brigitte Winkler souverän auf und entschieden den ersten Satz mit 25:16 deutlich für sich. Vielleicht ein wenig zu siegessicher schlichen sich in den folgenden beiden Sätzen einige Fehler und Unkonzentriertheiten ein. Der zweite Satz konnten die Mädels noch knapp für sich entscheiden (27:25), mussten allerdings den dritten wiederum knapp mit 24:26 an Litzelstetten/Radolfzell abgeben. Der Satzverlust rüttelte alle Spielerinnen wieder wach und so konnte die Mannschaft nochmal konzentriert mit einer guten Leistung den ersten Sieg des Tages nach Hause holen.

Im zweiten Spiel ging es gegen das Team Bad Dürrheim II. Durch starke Angriffsschläge und gute Abwehrarbeit des Gegners wurden die Konstanzer Damen überrascht und konnten anfangs nicht genug entgegensetzen, wodurch der erste Satz deutlich an die Gastmannschaft ging (14:25).

Durch eine taktisch gute Mannschaftsumstellung konnte sich unsere Mädels im Folgenden jedoch gut auf den Gegner einstellen und die Sätze 2 bis 4 souverän und überlegen für sich entscheiden (25:13, 25:12, 25:14).

Mit drei Siegen aus drei Spielen setzen sich die Damen II des USC nun verdient an die Spitze der Landesligatabelle.

Es spielten: Katharina Dröge, Kerstin Lederer, Kaja Gregorc, Ina Boesecke, Franziska Beck, Alexandra Kohler, Madita Hotz, Nathalie König, Linda Haase, Trainerin: Brigitte Winkler

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Schwere Aufgabe für die „Zwote“

Nach drei Niederlagen in Folge trifft die zweite Herrenmannschaft des USC Konstanz am Samstag um 16:00 Uhr auf den Tabellenersten TV Kappelrodeck. So sieht die Ausgangssituation für den USC Konstanz 2, der mit einem Punkt auf dem zweitletzten Tabellenplatz steht, zunächst wenig rosig aus. Der TV Kappelrodeck wird mit dem Selbstbewusstsein von drei Siegen ohne Punktverlust in Folge an den Bodensee kommen. Es stellt sich die Frage ob und wenn ja was die Mannschaft um Trainer Uwe Schneider dem entgegensetzen kann.

Zum einen muss Trainer Uwe Schneider lediglich auf zwei Ersatzspieler verzichten, während ihm ansonsten der komplette Kader zur Verfügung steht. Die mangelnden Wechseloptionen der letzten Wochen werden dieses Wochenende nicht zu beklagen sein. Hier wird der Trainer einige Akzente durch taktische Wechsel setzen können. Einzig im Mittelblock bieten sich keine Wechseloptionen.

Zum anderen hatte die Zwote in den letzten zwei Spielen immer die Möglichkeit zu gewinnen. Einzig ein wenig Pech und fehlende Nervenstärke in der Crunch-Time kosteten die „Zwote“ bisher die Punkte. Nur gegen den FT 1844 Freiburg 2 konnte man sich einen Punkt erspielen. In den letzten Wochen hat die Mannschaft aber im Training an den im Spiel offenbarten Schwächen gearbeitet und kann mit nun gut gefüllter Ersatzbank auch Schwächephasen einzelner Spieler gut ausgleichen.

In dieser Verfassung kann die zweite Herrenmannschaft des USC Konstanz auch einen bislang ungeschlagenen Tabellenführer ins straucheln bringen. Wichtig wird sein in der heimischen Schänzlehalle die Stimmung hoch zu halten um sich für starkes Spiel auch mit Satz- und Spielgewinn zu belohnen. Die Mannschaft wird dabei wieder alles investieren um ihren ersten „Dreier“ zu holen, um sich frühzeitig aus dem Tabellenkeller zu katapultieren.

MTV Ludwigsburg zu Gast in der Schänzlehalle

USC Konstanz – MTV Ludwigsburg (19.30 Uhr, Schänzlehalle Konstanz) – Am Samstag steht das zweite Heimspiel der ersten Herrenmannschaft des USC Konstanz an und es kommt keine geringere Mannschaft als der MTV Ludwigsburg, der vor der Saison schon seinen Anspruch auf die ersten drei Plätze geltend gemacht hat und mit den bisherigen Leistungen durchaus zu überzeugen wusste. Mit zwei Siegen aus drei Spielen steht das Team um Trainer Stefan Krejci auf dem dritten Platz der Regionalliga mit nur einem Punkt Rückstand auf den Tabellenführer Blankenloch. Es kommt also wieder eine sehr schwere Aufgabe auf das Trainergespann Philipp Sigmund und Philipp Röhl zu: „Die Ludwigsburger sind wieder eine sehr große und athletische Mannschaft und wir erwarten daher einen sehr starken Gegner“ weiß Sigmund zu berichten.

Im Ludwigsburger Tross reist auch ein alter Bekannter mit an den Bodensee – Sebastian Heermann (Spezi) hat noch vor einigen Jahren das Trikot des USC Konstanz getragen und dort auf der Mittelblock-Position für Furore gesorgt. Inzwischen ist der 1.95 Meter Mann jedoch als Außenangreifer umfunktioniert worden. „Einige von uns haben ja noch mit Spezi zusammen gespielt und wir sind schon gespannt wie er seine neue Aufgabe auf Außen meistern wird. Vielleicht können wir ihn ja ein bisschen in der Annahme ärgern“, hofft Philipp Röhl. Ganz bitter für den USC Konstanz ist jedoch das urlaubsbedingte Fehlen von Libero Jonathan Rodler, der in der Annahme und Abwehr kaum zu ersetzen ist. Wieder mit dabei sein wird dafür der beim letzten Spiel abwesende Linus Engelmann. Für den USC Konstanz ist die Marschrichtung daher klar – alle Spieler müssen sich im Vergleich zum letzten Spiel deutlich in allen Bereichen steigern, damit die Punkte am Bodensee bleiben können.

Bevor es am Samstagabend dann ernst wird, hat die Mannschaft am Donnerstag noch ein Testspiel gegen den TSV Mimmenhausen, bei denen Ex-Nationalspieler Christian Pampel als Spielertrainer die Fäden zieht, erfolgreich bestritten und sieht sich damit hervorragend für die schwere Aufgabe gerüstet.

Doppelte Premiere für erste Damenmannschaft

Am Samstag gibt es gleich zwei Premieren für unsere erste Damenmannschaft zu feiern. Es findet nämlich nicht nur der erste Heimspieltag der neuen Saison statt, sondern dieser wird auch auf komplett unbekanntem Terrain ausgespielt. Nach jahrelangen Bauarbeiten ist jetzt nämlich die neue Pestalozzi-Halle fertig geworden. Vorstandsvorsitzender Harald Schuster zeigte sich begeistert von der neuen Spielstätte: „Besonders der erstmalige Einbau einer Fußbodenheizung in einer städtischen Halle und die geschickte Beleuchtung werden zu einem hohen Nutzungskomfort beitragen“.

Da die Mannschaft jedoch noch nicht in der Halle trainieren konnte, gibt es hier noch keinen echten Heimvorteil. Alle Spielerinnen müssen sich erst auf die neuen Begebenheiten einstellen und sich daran gewöhnen. Im ersten Spiel messen sich die Spielerinnen um Kapitänin Jana Lorenz gegen den Tabellenletzten der FT Freiburg. Die Freiburger verloren ihre Auftaktpartien deutlich mit 1:3 und 0:3. Für Trainerin Marie Dinkelacker wäre es daher wichtig mit einem Sieg zu starten: „Wir dürfen die Freiburger auf keinen Fall unterschätzen, zu mal sie auch gegen den Liga-Favoriten Villingen spielen mussten. Trotzdem hoffe ich, dass meine Mannschaft eine konzentrierte Leistung auf das Feld bringt und somit gewinnen wird.“ Das diese Aufgabe aber keine leichte sein wird liegt vor allem daran, dass einige Spielerinnen urlaubs- oder berufsbedingt fehlen. Mit Mareike Pfeuffer, Saskia Hemm und Sofia Grieble sind gerade drei Spielerinnen nicht mit dabei, die am ersten Spieltag noch Garanten für den deutlichen 3:0-Sieg gegen Hüfingen waren. Auch hinter dem Einsatz von Neuzugang Lina Steffan steht noch ein großes Fragezeichen. Unterstützt wird die Mannschaft noch zusätzlich vom letztjährigen Trainer Philipp Röhl. „Wir sind aus dem letzten Jahr noch ein eingespieltes Team an der Seitenlinie und haben mit der Mannschaft immer gepunktet, wenn wir beide da waren. Das sind also definitiv gute Vorzeichen“, ist sich Marie Dinkelacker sicher.

„Das Gute ist, dass wir uns nun alle viel besser kennen und schon um einiges eingespielter sind als noch am ersten Spieltag“, zeigt sich Dinkelacker trotzdem zuversichtlich. „Außerdem können wir dann endlich auch die starken Jugendspielerinnen Johanna Slowik und Eva Dubbins einsetzen“.

Im zweiten Spiel des Tages muss der USC Konstanz gegen die erfahrene Mannschaft aus Kirchzarten ran, die ebenfalls ihr erstes Spiel gegen Hüfingen erfolgreich bestreiten konnten. Besonders in diesem Spiel gilt es „die Geduld zu bewahren und keine Fehler zu machen“, mutmaßt Dinkelacker. Kirchzarten spielt schon seit Ewigkeiten zusammen und wird daher vor allem über die mannschaftliche Geschlossenheit versuchen erfolgreich zu sein. In der letzten Saison konnte sich die Mannschaft jedoch erst in der Relegation vor dem Abstieg retten.

Die Mannschaft des USC Konstanz freut sich ab 14.30 Uhr über zahlreiche Unterstützung in der Halle. Für das leibliche Wohl der Zuschauer ist auch gesorgt.

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Bittere Auswärtsniederlage in Fellbach

SV Fellbach II – USC Konstanz 3:0 (25:23; 27:25; 25:22) – Für die Mannschaft des USC Konstanz war es am Samstagabend eine Rückfahrt mit bitterem Beigeschmack. Nach Kräften wehrten sich die Spieler gegen die Bundesliga-Reserve aus Fellbach – doch vergebens. Letztlich musste man sich mit 3:0 geschlagen geben, wobei das Ergebnis deutlicher aussieht als es am Ende tatsächlich war. „Wir haben phasenweise gutes Volleyball gespielt und uns nur leider in den wichtigen Situationen nicht belohnt“, klagt Spielertrainer Philipp Sigmund. Besonders der Block der großen und athletischen Fellbachern bereitete den Konstanzer Angreifern ein ums andere Mal Probleme.

Trotzdem entwickelte sich ein wahrer Volleyball-Krimi. Durch einige individuelle Fehler der Konstanzer sicherten sich die Schwaben den ersten Satz mit 25:23. Angetrieben von ihrem stärksten Angreifer Florian Sellner, der in der Sommerpause noch von der Zweitligamannschaft des Vereins zwei Klassen tiefer gewechselt ist, waren die Fellbacher im zweiten Satz nicht mehr zu stoppen. Zwischenzeitlich lagen die Konstanzer mit 13:20 im Hintertreffen und ein Satzgewinn lag in weiter Ferne. Durch gute Aufschläge des eingewechselten Youngsters Julian Weisigk kam der USC jedoch noch mal in Schlagdistanz und verlor knapp mit 25:27. „Dieser Satz hat uns eventuell um was zählbares gebracht“, orakelte Spielertrainer Philipp Röhl, „letztlich hat uns die Aufholjagd zu viel Kraft gekostet und der verlorene Satz wahrscheinlich am Ende das Genick gebrochen“. Folgerichtig ging auch der letzte Satz an diesem Abend an die Fellbacher.

Damit gilt es für die Mannschaft in der kommenden Woche wieder hart zu arbeiten und zu trainieren, um gegen Ludwigsburg am Samstagabend einen erfolgreicheren Ausgang zu erzwingen.

Es spielten für den USC Konstanz: Scheller, Sigmund, Weber, Rodler, Hammer, Weisigk, Schlag, Mundt, Röhl

 

Fehlstart für Herren II perfekt

Erneut musste Konstanz mit dezimiertem Kader in die Ferne reisen, da wichtige Spieler berufs- oder urlaubsbedingt nicht an den Kaiserstuhl mitgefahren waren. Der Gastgeber hingegen konnte aus dem Vollen schöpfen, so passten noch nicht einmal alle Spieler auf den Spielberichtsbogen.

Trainer Uwe Schneider machte aus der Not eine Tugend und so feierte Neuzugang Sebastian Fauser sein Debüt in der  Startformation. Auch Gabriel Mayer stand als Mittelangreifer in der ersten Sechs, die Abwehr organisierte dieses Mal Philipp Keckeis, der aus familiären Gründen bisher wenig Einsatzzeit absolvieren konnte.

Die Taktik war klar: Die großen und athletischen Angreifer der Breisacher sollten nicht ins Spiel kommen. Von Beginn an wollte man mit gutem Aufschlagspiel und stabiler Annahme die Gastgeber unter Druck setzen. Ausgeglichen ging es los. Konstanz startete konzentriert und verdutzte die Heimmannschaft zunächst durch eine lautstarke Stimmung und gute Aktionen über die Diagonale und den Außenangriff. Doch Breisach-Gündlingen schüttelte sich kurz, verbesserten Stimmung und Spiel und zog ab dem 11:11 davon. Konstanz konnte das Ergebnis nur noch kosmetisch korrigieren (25:15).

Der zweite Satz begann ähnlich wie der erste Durchgang. Konstanz startete gut, doch die SGB ging dann wieder kurz danach in Front. Trainer Uwe Schneider reagierte wieder und brachte früh einen neuen Zuspieler: „In dieser Phase hatten wir Probleme mit der Abwehr, Nico Reichert hat das dann hervorragend gelöst“. Dann kam auch sein Mannschaftskamerad Alex Reichel in Schwung und beförderte die „Zwote“ aus dem Rückstand mit starken Aufschlägen wieder in Front (15:20) und Breisach war gezwungen den Annahmeriegel personell zu ändern. Leider -aus Konstanzer Sicht- trug diese Änderung Früchte und Konstanz verlor den Schwung und den Satz (25:23).

Der dritte Satz war lange umkämpft, keine Mannschaft konnte sich richtig klar absetzen. Die Konstanzer Mittelangreifer zeigten immer wieder gute Aktionen, am Ende sprang der erste Satzball dabei heraus, den aber die Heimmannschaft abwehrte um dann schlussendlich doch noch selber in Führung zu gehen und schlussendlich den letzten Nagel einzuschlagen (27:25).

Fazit des Trainers: „Schade dass unsere Anstrengungen heute nicht belohnt wurden. Mit ein bisschen mehr Glück und besserer Blockarbeit wäre schon der zweite Satz drin gewesen, dann wäre Breisach unter Druck geraten und das Spiel hätte einen anderen Verlauf genommen. Letztendlich konnte Breisach aber immer noch eine Verstärkung von der Bank bringen, während wir Pech bei ein paar entscheidenden Szenen hatten. Und auch wenn nichts Zählbares dabei rumkommt, die Jungs haben konzentriert gespielt und toll gefightet, was heute in der Halle auch nicht einfach war. Im Rückspiel wollen wir das Ergebnis wieder korrigieren.“

Herren I steht vor tückischer Auswärtsaufgabe beim SV Fellbach II

Große Erleichterung machte sich im Team des USC Konstanz nach dem ersten Saisonsieg am vergangenen Sonntag in der heimischen Schänzlehalle breit. „Wir sind glücklich, dass wir den ersten Sieg geholt haben und noch viel mehr mit unserer Leistung“,  erklärte Spielertrainer Philipp Röhl. Nun gilt es am Samstagnachmittag bei der Bundesliga-Reserve des SV Fellbach möglichst nachzulegen.

Bild: Pisa-Sportfotografie

Bild: Pisa-Sportfotografie

Die Fellbacher haben in der Sommerpause zwar einige ihrer Leistungsträger verloren, jedoch startet die Mannschaft nun schon zum dritten Mal in Folge in der Regionalliga und gehört damit sicherlich zu den erfahrenen Teams der Liga. Die Abgänge wurden auch durch einige Neuzugänge aus höheren Ligen abgefangen. So wechselte zum Beispiel Mittelblocker Florian Sellner von der 2. Liga-Vertretung der Fellbacher in die zweite Mannschaft. Als Saisonziel hat Fellbach einen Platz im oberen Tabellendrittel angepeilt – nach dem Saisonstart mit zwei Niederlagen kann man diesen als durchaus verpatzt bewerten. Spielertrainer Philipp Sigmund jedoch warnt vor den Fellbachern: „Am gefährlichsten ist immer ein angeschlagener Boxer. Fellbach hat zwei Spiele verloren, davon eins aber sehr knapp im Tiebreak gegen die Meisterschaftsfavoriten aus Ludwigsburg.“ Man dürfe sich von den bisherigen Ergebnissen „also auf gar keinen Fall täuschen lassen“, so Sigmund. Vor allem vor dem Hintergrund, dass der eh schon dünn besetzte Kader der Konstanzer von Verletzungen und Abwesenheiten geplagt wird, erwarten die Trainer ein sehr schweres Auswärtsspiel gegen die athletischen Gastgeber.

Bild: Pisa-Sportfotografie

Bild: Pisa-Sportfotografie

Außenangreifer Linus Engelmann wird die Fahrt nach Stuttgart gar nicht antreten können, da er beim Bundespokal der Jugend aktiv sein wird. Darüber hinaus ist unklar inwiefern Lars Hammer (Fehlstellung Hüfte) und Philipp Röhl (Knorpelschaden) einsatzfähig sein werden. Wenn die Mannschaft aber die Leistung vom Sonntag abrufen kann, könnten die Spieler mit Punkten im Gepäck die Heimreise nach Konstanz antreten.

Holpriger Saisonstart für die „Zwote“

Die zweite Herrenmannschaft des USC Konstanz konnte sich auch in ihrem zweiten Spiel der Saison nicht durchsetzen. Bereits das erste Saisonspiel gegen den VC Offenburg 2 ging mit 3:1 verloren. Gegen den FT Freiburg 2 sollte nun der erste Sieg her. Doch wie schon am ersten Spieltag verfügte der Trainer nur über wenige Wechseloptionen, da der eigentliche sehr große Kader der „Zwoten“ nach wie vor durch Krankheit, Beruf und Studium ausgedünnt ist.

Der erste Satz ging mit 19:25 an die Freiburger. Konstanz fand im Angriff kein effektives Mittel gegen den Freiburger Block und die gute Abwehr. Dadurch angespornt kämpften sich die Konstanzer zurück ins Spiel und konnten den zweiten Satz ganz knapp mit 28:26 für sich entscheiden. Neuzugang Nico Reichert feierte, als einziger verfügbarer Zuspieler, sein Ligadebüt auf der Zuspielposition und konnte nach einigen Schwierigkeiten im ersten Satz seine Angreifer deutlich besser ins Spiel bringen. Noch besser klappte das in Satz Nummer drei. Die sehr gute Annahme wurde im Zuspiel gut verarbeitet und durch kluges Aufschlagspiel wurden die Freiburger völlig aus dem Konzept gebracht. Mit 25:16 ging der Satz nach Konstanz und damit waren eigentlich schon die Zeichen auf Sieg gestellt. Im vierten Satz schlichen sich jedoch vermehrt Fehler ins Konstanzer Spiel. Trotz sehr solider Annahme hatten die Konstanzer Angreifer große Probleme gegen das Freiburger Block- und Abwehrspiel. Dadurch kamen auch die Freiburger wieder ins Spiel und konnten den vierten Satz mit 18:25 für sich entscheiden.

Der fünfte Satz war sehr lange ausgeglichen. Dann begann jedoch die Konstanzer Annahme, die das ganze Spiel über sehr konstant war, zu wackeln. Mit 10:15 konnte Freiburg so auch den fünften Satz für sich entscheiden. Zwar sicherten sich die Herren 2 des USC Konstanz ihren ersten Punkt in dieser Saison, jedoch ist der Anspruch der Mannschaft durchaus höher. Die „Zwote“ hat einen etwas holprigen Start in die Saison aber das Spiel gegen Freiburg zeigte schon eine deutliche Verbesserung zum vorigen Wochenende. Kommendes Wochenende sind die Herren zwei des USC Auswärts bei Breisach-Gündlingen gefordert und wird wieder mit allem was sie hat auf den Sieg und die ersten 3 Punkte der Saison drängen.

Starke Leistung mit Heimpublikum im Rücken

Am frühen Sonntagabend wollten die Volleyballer des USC Konstanz Wiedergutmachung für die Auftaktniederlage gegen die SG MADS Ostalb eine Woche zuvor leisten und das gelang bravourös. Zu Gast war die TSG Heidelberg-Rohrbach, der man besonders im ersten Satz die weite Anreise anmerkte. Die Heidelberger konnten ihren kompletten Kader aufbieten, der schon am vergangenen Wochenende die Bundesliga-Reserve des SV Fellbach deutlich schlagen konnte. Durch extrem kluges Aufschlagspiel und starke Blockaktionen vom Kapitän Marvin Scheller und Zuspieler Philipp Sigmund war der erste Satz ein Spaziergang für den USC und endete deutlich mit 25:11 für die Konstanzer.

Im zweiten Satz schlugen wiederum die Heidelberger besser auf und ungewohnte Annahmefehler im sogenannten „Zwergenriegel“, alle Annahmespieler sind im Schnitt nur knapp 1,80m groß, machten den Konstanzern das Leben schwer. Folgerichtig ging dieser Satz mit 25:20 an die Gäste. In den darauffolgenden Sätzen lieferten sich beide Mannschaften immer bis etwa Mitte des Satzes einen harten Kampf, wobei der USC weiter sehr konzentriert zu Werke ging und die Heidelberger Angriffe ein ums andere Mal am sehr guten Konstanzer Block zerschellten.

Damit fährt das Spielertrainer-Duo um Philipp Sigmund und Philipp Röhl den ersten Sieg in ihrer noch kurzen Amtszeit ein. Philipp Sigmund zeigte sich nach dem Spiel auch sehr zufrieden mit seiner Mannschaft: „Wir haben mit Ausnahme des zweiten Satzes von Anfang bis Ende sehr konzentriert und gut gespielt und damit den Sieg auch mehr als verdient.“

In der Regionalliga sind am Samstag alle Spiele in den Tiebreak gegangen und damit gelingt dem USC Konstanz mit diesem Sieg der Sprung auf Platz 4. Spielertrainer Philipp Röhl erwartet daher auch eine sehr knappe und spannende Liga, in der Kleinigkeiten entscheiden können: „Man hat heute auch wieder gesehen was für einen positiven Einfluss das Heimpublikum auf unser Spiel hat. Wir sind sehr froh, dass wir so viel Unterstützung und Zustimmung von den Rängen bekommen, das hat uns heute zum Sieg getragen.“ Am nächsten Samstag hat der USC auch gleich die Chance seine Form zu bestätigen und beim Auswärtsspiel in Fellbach weitere Punkte zu sammeln.

Für den USC Konstanz spielten: Mundt, Rodler, Engelmann, Schlag, Sigmund, Weber, Weisigk, Scheller, Hammer, Röhl