Vorbereitungsturnier in Radolfzell mit Licht und Schatten

Beim Internationalen Vorbereitungsturnier in Radolfzell konnten die Mannschaften des USC Konstanz das erste Mal in dieser Saison unter Wettkampfbedingungen zeigen was in ihnen steckt. Hierbei wusste vorallem die 1. Herrenmannschaft um den neuen Trainer Thomas Vogt zu überzeugen. In der Gruppenphase gelang der Mannschaft drei Siege gegen die Teams aus Freiburg, Stuttgart (beide Regionalliga) und dem Ligakonkurrenten von der anderen Seeseite Friedrichshafen. Besonders in der Annahme und Abwehr zeigte sich die neuformierte Mannschaft schon stark. Auch die Neuzugänge Robin Muntwyler und Lars Hammer fügten sich hervorragend ein.

1. Platz Herren A

Am Sonntag war die Mannschaft aufgrund der Gruppenplatzierung bereits im Halbfinale gesetzt. Hier konnte man sich klar gegen den TSV Mimmenhausen und unseren ehemaligen Spieler Kolja Hüther mit 2:0 durchsetzen. Im Endspiel hieß der Gegner erneut Stuttgart. In einem umkämpften Spiel ging es, wie schon in der Gruppenphase in den Tiebreak. Diesen konnten die Konstanzer zu ihren Gunsten entscheiden und verbuchten damit den ersten Erfolg in der Vorbereitung auf die neue Saison. Auch der Trainer Thomas Vogt war mit der Leistung seiner Jungs sichtlich zufrieden: „Es war schön zu sehen was die Jungs zu einem frühen Zeitpunkt der Saison schon in der Lage sind zu leisten, das Turnier war gut besetzt und damit auch eine gute Standortbestimmung für uns“.

Die zweite Herrenmannschaft um Trainer Uwe Schneider war im gleichen Turnier nur als Außenseiter an den Start gegangen. Als einziges Oberliga-Team waren alle Mannschaften mindestens eine oder zwei Ligen höher anzusiedeln. In der Gruppe musste man sich dem Gastgeber Radolfzell (Regionalliga), der Mannschaft aus Mimmenhausen (3.Liga), sowie dem VC Wolfurt (2. Bundesliga Österreich) geschlagen geben. Trainer Uwe Schneider zeigte sich trotzdem insgesamt mit dem Turnier zufrieden: „Wir haben einige neue Spieler zur neuen Saison bekommen, da ist längst klar, dass nicht immer alles auf Anhieb funktioniert. Das Wichtigste war an diesem Wochenende nicht das Ergebnis, obwohl wir natürlich gerne ein oder zwei Spiele gewonnen hätten“. Am Sonntag war dies nämlich durchaus möglich, allerdings verlor man gegen Freiburg knapp 20:18 im Tiebreak. Auch im zweiten Spiel des Tages gegen den VC Wolfurt reichte es nicht zu einem Sieg.

Bei den Damen gab es mehr Licht als Schatten. Die Mannschaft hat das Wochenende vor allem genutzt, um die Abläufe im Angriff und in der Abwehr zu perfektionieren. Vor allem das variable Angriffspiel der gesamten Mannschaft stand hierbei im Vordergrund. Die Trainer Marie Dinkelacker und Philipp Röhl konnten trotz einiger Blessuren ihrer Akteure fast aus dem Vollen schöpfen und deshalb auch viel experimentieren.

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Daher kamen einige Spieler auf bisher ungewohnten Positionen zum Einsatz. Insgesamt erreichte die Mannschaft einen guten 6. Platz. „In allen Elementen, die wir in der Vorbereitung bisher verstärkt trainiert haben, hat die Mannschaft unsere Vorgaben mit wenigen Ausnahmen gut umgesetzt“, freute sich Marie Dinkelacker. Kurz vor Saisonbeginn soll deshalb der Fokus „verstärkt auf Annahme und Aufschlag gelegt werden“ führt Philipp Röhl weiter aus. Insgesamt war es also ein sehr erfolgreiches Wochenende für den USC Konstanz und seine Mannschaften.

Damen I: Trainingstag war ein voller Erfolg

Am vergangenen Sonntag klingelte bei den Mädels der ersten Damenmannschaft des USC Konstanz der Wecker bereits zum Sonnenaufgang. Die Trainer Marie Dinkelacker und Philipp Röhl hatten bereits um 7:15 Uhr zu einer flotten Laufeinheit durchs Paradies gebeten. Danach stand eine zweistündige Trainingseinheit in der Halle auf dem Programm. Hier konnte die Mannschaft noch einmal verstärkt im Bereich Grundtechnik und Abwehr arbeiten. Auch die Trainer zeigten sich von der Trainingsintensität begeistert: „Wenn man zwei Felder und zwei Trainer hat, ist das natürlich eine Luxussituation“, freute sich Marie Dinkelacker „und wenn dann noch die Spielerinnen voll mitziehen, macht es natürlich doppelt Spaß“.

Auch das weitere Programm hatte es in sich: eine Theorieeinheit, Teambuilding, ein weiteres zweistündiges Training in der Halle, sowie ein abschließendes gemeinsames Essen machte den Tag zu einem vollen Erfolg. „Man sieht einfach was so ein Trainingstag ausmachen kann. Der Leistungssprung war schon enorm“, sagte Trainer Philipp Röhl und führt weiter aus „ich denke die Mannschaft ist jetzt noch mehr zusammengewachsen und so langsam bereit für die neue Saison“.

Nun fiebern die Damen, muskelbekatert, dem 42. internationalem Volleyball Turnier in Radolfzell am kommenden Wochenende entgegen und freuen sich auf ein sicherlich spannendes und spaßbringendes Event.

Die Vorbereitung auf die neue Saison geht in die heiße Phase

Seit einigen Wochen stehen die beiden Herrenteams sowie das Damenteam des USC Konstanz wieder in der Trainingshalle und schwitzen für die neue Saison. Athletik-, Kraft-, Koordinations- und Ausdauertraining bilden dabei den Schwerpunkt der Vorbereitung. Mit einem gemeinsamen Trainingstag am 13. September in der Schänzle-Sporthalle wir dann endgültig die heiße Phase eingeläutet.

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Nur eine Woche später wird es dann zum ersten Mal ernst: Das Internationale Volleyball Turnier in Radolfzell lockt mit hochrangiger Besetzung. Unter anderem tritt der Drittliga Konkurrent aus Mimmenhausen, das Regionalliga-Team aus Freiburg, das Zweitliga-Team des VC Wolfurt aus Österreich, sowie die ambitionierte Regionalliga-Mannschaft des TV Radolfzell gegen unsere erste Herrenmannschaft an. Beim ersten Härtetest der Saison gehen aber auch die anderen Mannschaften des USC ans Netz. Die zweite Herrenmannschaft startet ebenfalls in der höchsten Kategorie des internationalen Turniers.

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Die erste Damenmannschaft wird sich unter anderem gegen den Ligakonkurrenten aus Villingen, sowie der höherklassigen Mannschaft aus Bohlingen beweisen können.

Neues Trainer-Duo bei Damen I nimmt Arbeit auf

In der Saison 2012/13 spielte die erste Damenmannschaft des USC Konstanz noch in der vierthöchsten Spielklasse. Als man jedoch mit nur einem Sieg aus der Regionalliga abstieg, brach die Mannschaft beinahe auseinander. Einige Leistungsträger verließen die Mannschaft und somit konnte das hohe Spielniveau nicht mehr gehalten werden. Auch in der Oberliga tat sich die Mannschaft, um den damaligen Interimstrainer Harald Schuster schwer. Was folgte war der Abstieg 2015 in die Verbandsliga: Für die Volleyball-Hochburg Konstanz sportlich ein Desaster.

Nach diesen schweren Jahren stehen nun allerdings die Zeichen auf Neuanfang. Dem Verein ist es gelungen nun endlich eine Trainerlösung zu finden, die eine erfolgreiche Saison verspricht. Mit Marie Dinkelacker, die bis letztes Jahr in der Zweitliga-Mannschaft des VC Offenburg und mit Philipp Röhl, der für die erste Herrenmannschaft des USC Konstanz spielt, wurde ein dynamisches Trainerteam engagiert.

Im Sommer sorgten beide Trainer dann als aktive Spieler für ordentlich Furore. Marie Dinkelacker konnte mit ihrer Beach-Partnern Britta Steffens überraschend auf Zypern die Bronzemedaille bei der Studenten-Europameisterschaft erringen. Die beiden haben gleich mehrere Teams, die bereits schon einmal auf der Beachvolleyball-Welttournee Erfahrung gesammelt haben, geschlagen.

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Ein paar Wochen später ließ sich dann auch Philipp Röhl nicht lumpen und konnte mit seinem Hochschulteam ebenfalls die Bronze-Medaille feiern. Die Jungs um Kapitän Philipp Sigmund sorgten bei dem Turnier in Camerino, Italien ebenfalls für einige Überraschungen und unterlagen letztlich nur dem verdienten Europameister aus Spanien.

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Doch nun zurück zur ersten Damenmannschaft: Philipp Röhl kannte bereits vor der Saison einen Großteil der Spielerinnen, da er in der vergangenen Saison schon als Trainer eingesprungen war. „Ehrlich gesagt, wollte ich nur Damentrainer für eine Saison sein“, gibt Philipp im Gespräch ehrlich zu, „allerdings habe ich dann gesehen, dass die Mädels einfach eine riesen Lust auf Volleyball haben.“ Die Konstellation mit zwei Trainern ist daher ideal. „Wir sind beide beruflich sehr eingespannt, aber wollen die Mannschaft gerne weiterbringen. So können wir uns nun die Termine aufteilen und damit auch das bestmögliche Training für unsere Spielerinnen anbieten“, freut sich Marie Dinkelacker. „Außerdem haben wir nahezu die gleiche Volleyballphilosophie und können somit nur von einander profitieren“.

Als Ziel gibt das Trainergespann für die kommende Saison ganz klar den Wiederaufstieg an. „Wir haben bisher schon viel im physischen und technischen Bereich gearbeitet. Außerdem konnten wir durch einige Neuzugänge unsere Mannschaft verstärken“ sagte Marie Dinkelacker. Demnächst geht also die heiße Phase in der Saisonvorbereitung los. Bevor am 03.10. das erste Auswärtsspiel in Krozingen ansteht, wird es am 13. September noch einen Trainingstag in der Schänzlehalle geben, sowie die Woche drauf noch ein Vorbereitungsturnier in Radolfzell.

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Für den Neuanfang ist die Mannschaft also gerüstet, damit es bald wieder höherklassigen Damen-Volleyball in der Konstanzer Schänzlehalle zu bestaunen gibt.