Meisterstück!

In einem Krimi um die Meisterschaft der Verbandsliga Südbaden hat die Zweite Mannschaft des USC Konstanz am letzten Sonntag sensationell den Titel gewonnen! Die Konstanzer können somit direkt in die Oberliga Baden aufsteigen.

Zum letzten Heimspieltag in der Verbandsliga traf die „Zwote“ zuerst auf den Tabellenführer aus Freiburg und anschließend auf den Tabellenvierten VC Weil. Beide Spiele hatten für die Konstanzer Endspiel-Charakter. Dazu durfte es höchstens einmal in den Tiebreak gehen, da hier ein Sieg lediglich zwei statt drei Punkte für den Sieger bedeutet.

Das Konstanzer Team konnte fast komplett antreten, während die Freiburger schon drei wichtige Spieler aus Termingründen nicht aufstellen konnten. Weiterer Vorteil für das Bodensee-Team: die Halle war gefüllt mit phantastisch motivierten Fans aus dem Verein und Freundeskreis. Mit Trommeln und Gesang startete man ins Topspiel gegen den USC Freiburg.

Und die Freiburger zeigten ob der Kulisse zunächst Nerven und kamen im ersten Satz nicht ins Spiel. Mit 25:17 hatten die Konstanzer einen Start nach Maß. Doch die Gäste fingen sich danach wieder und zeigten mit guten Aufschlägen und Angriffen, weshalb sie an der Tabellenspitze zu finden sind. Mit 16:25 und 21:25 setzten sie sich letztlich zur 2:1-Satzführung durch. Konstanz reagierte mit neuem Personal und das bescherte die Wende. Mit zwei Aufschlag-Serien brachte Außenangreifer Alexander Reichel sein Team wieder auf die Gewinnerstraße und somit letztlich zum knappen 26:24 Satzgewinn. Es stand 2:2 nach Sätzen!

Im Tiebreak führten zunächst die Freiburger noch zu Beginn mit 0:4 aus Sicht der Gastgeber, aber wiederum Aufschlag-Serien von Zuspieler Julian Vill und Kapitän Matthias Dittrich zogen den nun auch müde werdenden Breisgauern den Zahn. Die Konstanzer Abwehr „kratzte“ die Angriffe der Freiburger vom Boden und auch Diagonalangreifer Daniel Berger zeigte wieder seine gefürchteten Diagonalschläge. Mit 15:8 siegte der USC Konstanz. Großer Jubel bei Zuschauern und Spielern, der erste Teil des Meisterstücks war geschafft!

Im zweiten Spiel musste nun der VC Weil möglichst hoch besiegt werden, wollte man den Titel holen. Und obwohl die Weiler -für die es in der Tabelle um nichts mehr ging- nur mit sieben Spielern antraten, mussten die Konstanzer in Bestbesetzung antreten: „Wir wollten kein Risiko eingehen oder Satzverluste riskieren. Darum musste ich die gesamte Stammmannschaft auch im zweiten Spiel antreten lassen. Die Weiler geben sich nie geschlagen.“

Was sich bewahrheiten sollte: Satz eins und zwei konnte Konstanz noch knapp mit 25:22 und 25:21 für sich verbuchen, aber im dritten Satz ließen die Kräfte spürbar nach. Der Gegner wollte nicht kampflos aufgeben und führte stellenweise nach Punkten. „Bei 21:20 für Weil habe ich schon kurz alle Optionen im Kopf durchgespielt. Aber in dieser Phase hätte ein Spielerwechsel wahrscheinlich den eigenen Rhythmus gestört. So musste wir einfach die Nerven behalten!“ Und das tat das Team! Kapitän Dittrich kam bei 21:22-Rückstand an den Aufschlag und zwang den Gegner mit vier Aufschlägen in die Niederlage. Mit einem letzten Sprungaufschlag zum As verwandelte er die Halle in einen Hexenkessel. Satz – Sieg – Meisterstück!

Der anschließende Jubel der Konstanzer Fans und Spieler ging dann auch direkt in die Meisterfeier über. Das gesamte Team bedankt sich bei seinen tollen Fans, dies es den ganzen Sonntag über nach vorne gepeitscht haben!

Team: Louis Baur, Daniel Berger, Timo Dimitriadis, Matthias Dittrich, Domenic Geiger, Patrick Herr, Josef Keckeis, Philipp Keckeis, Gabriel Mayer, Chris Petry, Alexander Reichel, Julian Vill

Trainer: Uwe Schneider

Platz ganz oben im Visier

Eine spannende Saison in der Verbandsliga Südbaden erreicht am kommenden Sonntag ein würdiges Finale. Die Zweite Herrenmannschaft des USC Konstanz tritt im Heimspiel gegen Tabellenführer USC Freiburg und anschließend gegen den Vierten, den VC Weil an.

Das Konstanzer Team um Trainer Uwe Schneider steht derzeit auf dem zweiten Platz. Gewinnt Konstanz beide Spiele, so winkt Platz eins und damit der direkte Aufstieg in die Oberliga. „Das hatten wir so nicht erwartet, nach den vielen Abgängen vor Beginn der Saison wollten wir zunächst einfach die Liga halten. Das wir jetzt um den Aufstieg spielen ist phantastisch“ freut sich der Trainer. Möglich wurde dies vor allem dank einer immensen Leistungssteigerung in der Rückrunde. „Wir haben aber auch wahnsinnig investiert, zusätzlich Turniere und Trainingsspiele absolviert, jede freie Minute wurde trainiert, das zahlt sich jetzt aus“.

Als einziges Team der Liga hat die „Zwote“ in der Rückrunde jedes Spiel gewonnen, diese Serie wollen die Spieler um jeden Preis fortsetzen. Der VC Weil hat bereits drei Spiele verloren, die Freiburger eins, während die Weste der Konstanzer weiß blieb. Mit beiden Gegnern hat man dazu aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen, da man jeweils auswärts ärgerliche Niederlagen einstecken musste.

Spielführer Matthias Dittrich freut sich schon: „Man muss niemand extra motivieren, alle sind heiß!“ Dazu passt auch, dass beinahe der komplette Kader zur Verfügung steht, was gerade bei der hohen Belastung durch zwei Spielen eine wichtige Rolle spielen wird.

Außerdem freut sich das Team auf ein Wiedersehen mit dem Ex-Teamkollegen Adrian Wilimsky der im Herbst 2014 zum Studium nach Freiburg wechselte und jetzt beim Gegner aufspielt. Ein gemeinsamer Saisonabschluss ist bereits vereinbart.

Egal wie der Spieltag für den USC Konstanz ausgeht, die Saison war höchst erfolgreich. Das wird man spätestens am Abend dann auch ausgiebig feiern.

Herren verlieren letztes Heimspiel

Volleyball, 3. Liga: USC Konstanz – DJK Aalen 1:3. – „Wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt“, sagte ein enttäuschter USC-Trainer Jürgen Eck nach der etwas überraschenden Niederlage seiner Mannschaft im letzten Saisonheimspiel gegen Aalen. „Wir haben unter der Woche so gut trainiert und dann konnten wir fast gar nichts im Spiel umsetzen.“ Kaum ein Konstanzer erreichte Normalform. „Lediglich Marc Mundt wusste zu überzeugen“, lobte Eck.

Im ersten Satz hatten die USC’ler schon fast üblicherweise Probleme ins Spiel zu kommen. Die Annahme war nicht sattelfest und im Angriff fehlte die Durchsetzungskraft. Aalen nutzte dies eiskalt aus und ging zunächst mit 25:21 in Führung. Im zweiten Durchgang fingen sich die Gastgeber und fanden etwas besser ins Spiel. „Es lief sicher nicht alles rund, aber wir haben wenigstens relativ klar mit 25:19 ausgleichen können“, resümierte Eck.

Wer allerdings dachte, die Hausherren hätten sich gefangen, wurde eine besseren belehrt. Beim USC Konstanz riss nun komplett der Faden. „Es gab reihenweise individuelle Fehler, so dass wir Aalen das Leben ausgesprochen leicht gemacht haben“, so Eck. „Allerdings muss man auch sagen, dass die DJK einen sehr starken Zuspieler hatte, der unseren Block vor riesige Probleme stellte.“ Die Folge war ein 25:19 für die Gäste.

Im vierten Durchgang blieb es dann wenigstens länger spannend. Die USC’ler versuchten alles, doch noch das Spiel zu drehen, allerdings hielt Aalen auch bravourös dagegen. Am Ende hatten die Gäste das Glück des Tüchtigen und holten mit 27:25 nicht nur den vierten Satz, sondern auch das Spiel.

„Es war irgendwie der Wurm drin“, sagte Eck. „Wir haben zu keiner Zeit des Spiels in einen Rhythmus gefunden.“ Den ersten Satz nehme der Trainer auf seine Kappe, weil er in der Aufstellung selbst einen Fehler eingebaut habe, dass aber phasenweise gar nichts auf dem Feld zustande kam, könne er sich nicht erklären. „Ich bin froh, dass wir schon vor diesem Spiel aus dem Abstiegsschlamassel draußen waren“, so Eck. „Das wäre noch ein Ritt auf der Rasierklinge geworden.“ Nach 88 Minuten jubelten dafür die Aalener umso intensiver, denn mit diesem Sieg haben auch sie am vorletzten Spieltag der Saison den Klassenerhalt gesichert.

USC Konstanz: Sigmund, Hüther, Weinert, Reichert, Rodler, Mundt, Kriech, Röhl, Dürnay, Fürst, Neuffer, Schenk.

Die Kür im letzten Saison-Heimspiel: Platz 3 im Visier

Volleyball, 3. Liga: USC Konstanz – DJK Aalen (Sonntag, 14.30 Uhr, Schänzlesporthalle). – Nach der Pflicht kommt die Kür – das gilt nicht nur für die Eiskunstläufer. Die Drittliga-Volleyballer des USC Konstanz haben mit dem Sieg in Kriftel am vergangenen Wochenende in Sachen Klassenerhalt alles klar gemacht. Nun folgt im letzten Saison-Heimspiel gegen Aalen am Sonntag bereits um 14.30 Uhr das i-Tüpflechen, denn mit einem Sieg könnte das Team von Trainer Jürgen Eck den dritten Tabellenplatz untermauern.

„Aalen ist eine wahre Wundertüte“, sagt der USC-Trainer. „Sie spielen dermaßen unkonstant, dass sie jederzeit für eine Überraschung gut sind.“ Das Hinspiel sei das beste Beispiel gewesen, denn die DJK habe zu Beginn der Sätze alles im Griff gehabt und jeweils gegen Ende der Durchgänge diese doch noch abgegeben. „Der 3:0-Sieg sah damals viel deutlicher aus, als er eigentlich war“, erinnert sich Eck.

Den Gegner kennt er noch aus Regionalliga-Zeiten sehr gut. „Auch wenn wir die Stärken der Mannschaft kennen, ist sie dennoch sehr schwer einzuschätzen“, weiß der USC-Trainer, dem aber auch bewusst ist, dass es für die Gäste noch um alles geht. Aalen trennt nur einen Zähler vom Abstiegsplatz. Damit steht die DJK mit dem Rücken zur Wand und absolut unter Zugzwang.

Personell hat Jürgen Eck alle seine Spieler zur Verfügung. Vor dem letzten Saison-Heimspiel lobt er seine drei Rückkehrer, die erst seit Februar wieder im Team sind: „Das Trio hat für einen emotionalen Schub gesorgt. Durch sie ist noch einmal richtig Leben in die Truppe gekommen.“ Die Stimmung sei enorm gut und er hoffe, dass sich diese auf das Spielfeld übertragen lasse. „Wir dürfen einfach die Anfangsphase nicht verschlafen, wie in den letzten Spielen so oft“, warnt Eck. „Wenn das gelingt, steht einem erfolgreichen Saisonabschluss vor dem eigenen Publikum nichts mehr im Wege.“

Vorschau DM U14 Konstanz

Vorschau DM U14 Konstanz
U14-Volleyballer suchen in Konstanz deutschen Meister
Die besten 16 Mannschaften aus Deutschland am Bodensee
Ausrichter USC Konstanz möchte unter die besten zehn
Von Reiner Jäckle

Volleyball, U14, Deutsche Meisterschaft: Für die besten deutschen Nachwuchsvolleyballer im Alter unter 14 Jahren steht am Wochenende das allererste nationale Großereignis an. In dieser Altersklasse gibt es nämlich zum ersten Mal eine deutsche Meisterschaft. Dazu treffen sich die besten 16 Mannschaften am Bodensee in der Konstanzer Schänzle-Sporthalle. Gespielt wird vier gegen vier auch vier Feldern parallel. Mit dabei sind unter anderem die Landes- und Sichtungstrainer, die sich einen ersten Eindruck vom deutschen Volleyball-Nachwuchs machen werden. Ausrichter ist der USC Konstanz, der mit diesem Turnier seine größte Veranstaltung in diesem Jahr absolviert. „Wir haben mehr als 50 Helfer im Einsatz“, sagt Organisationschef Harald Schuster. „Hinzu kommt, dass wir uns mit der U14 weiblich völlig überraschend auch für die deutsche Meisterschaft in Straubing qualifiziert haben.“ Diese findet ebenfalls an diesem Wochenende statt, was für den Verein bedeutet, dass einige Helfer weniger zur Verfügung stehen. Dennoch gibt Schuster zu: „Ich werde natürlich verfolgen, was meine Mädchen in Straubing machen.“ Allerdings wäre „alles andere als der letzte Platz eine Überraschung“, so deren Trainer, der aber in Konstanz bleiben wird. Für die U14-Volleyballer des USC Konstanz gilt ein anderer Maßstab, auch wenn sie sich als Ausrichter nicht sportlich für die deutsche Meisterschaft qualifizieren mussten. „Wir wollen unter die ersten zehn kommen“, gibt Schuster das Ziel vor. „Die Leistungsdichte wird sehr klein sein, so dass es auch das nötige Glück bedarf. Wir gehen aber optimistisch in das Turnier.“ Für Heinz Mayer, den Trainer der U14 männlich beim USC Konstanz, wird es ein ganz besonderes Turnier sein, denn er wird sich immer mehr aus dem Trainingsbetrieb zurückziehen. „Es kann sein, dass es sein letztes großes Turnier sein wird“, so Schuster. „Heinz Mayer ist als Konstanzer Volleyball-Urgestein eigentlich nicht wegzudenken.“ Sollte er tatsächlich aufhören, werde das ein großes Loch in Sachen männlicher Nachwuchsarbeit beim USC Konstanz reißen, betont Schuster. Mayer ist nicht nur lange dabei, er hat auch jede Menge Erfolge mit dem männlichen Nachwuchs beim USC Konstanz gefeiert. Seine größten waren die deutsche Meisterschaft mit der U20 vor fünf Jahren und Anfang der 1990er Jahre den deutschen Meistertitel mit der U14. Außerdem hat er einige Nationalspieler geformt.

Die Teams
Gruppe A: Berliner TSC, TV Rottenburg, TuS Kriftel, VoR Paderborn
Gruppe B: USC Konstanz, VC Potsdam-Waldstadt, Bremen 1860, SSC Velmar
Gruppe C: L.E. Volleys Leipzig, Oldenburger TB, ASV Dachau, Schweriner SC
Gruppe D: Kieler TV, MTV München, Moerser SC, VC Dresden

Zeitplan
Die offizielle Eröffnung mit Grußworten findet um 9.15 Uhr statt. Die Gruppenrunde startet direkt danach um 10 Uhr. am Samstag, 16. Mai, ab 10 Uhr in der Schänzle-Sporthalle in Konstanz statt. Die Zwischenrunde wird am Samstagnachmittag direkt nach der Vorrunde ausgespielt. Die Viertelfinalspiele finden am Sonntag, 17. Mai, um 9 Uhr parallel statt. Danach folgen Platzierungsspiele und das Halbfinale. Das Endspiel wird gegen 14 Uhr erwartet. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.usc-konstanz.de

USC Konstanz schafft Klassenerhalt und Wiedergutmachung

Volleyball, 3. Liga: TuS Kriftel – USC Konstanz 1:3. – Die Konstanzer Drittliga-Volleyballer hatten nach dem klaren 3:1-Sieg in bei Mit-Aufsteiger Kriftel gleich doppelten Grund zum jubeln. Zum einen ist die Wiedergutmachung nach der bitteren Heimpleite in der Hinrunde geglückt und zum anderen haben die USC’ler mit den erspielten drei Punkten den Klassenerhalt jetzt auch aus rechnerischer Sicht in der Tasche.

Allerdings begann die Partie keinesfalls nach Plan, denn die Konstanzer lagen schnell klar zurück. Kriftel führte bereits mit 18:10 als Kolja Hüther zum Aufschlag ging. Was dann passierte gibt es im Volleyball selten, denn die Gäste drehten den Satz noch. In einem spannenden Endspurt ging der USC mit 25:23 in Führung.

Im zweiten Satz ein ähnliches Bild. Die Gastgeber legten mit einem 8:1 einen Blitzstart hin und es sah schon wieder so aus, als ob die Konstanzer den Rückstand wieder wett machen konnten. Allerdings sorgten zu viele Eigenfehler der Gäste in der Endphase des Durchgangs für den 25:22 Satz-Ausgleich.

Im dritten Durchgang kamen die USC’ler dann richtig ins Rollen. Druckvolle Aufschläge, ein hervorragend positionierter Block von Markus Weinert sowie ein glänzend aufgelegter Libero Jonathan Rodler sorgten für ein wahres Feuerwerk. Konstanz ging mit 25:11 erneut in Führung. Der vierte Satz begann zunächst ausgeglichen. Als sich die Gäste dann aber Mitte des Durchgangs immer mehr absetzen konnten, war der Wille des TuS Kriftel gebrochen. Mit einem klaren 25:17 holten die Konstanzer den vierten Satz, das Spiel und damit auch den sicheren Klassenerhalt.

„Die Erleichterung ist natürlich enorm“, gab USC-Trainer nach dem Sieg zu. „Es war einfach wahnsinnig, wie eng acht der zehn Mannschaften in der Liga zusammenlagen.“ Erst gegen Ende der Saison trennt sich die Streu vom Weizen. Und der USC Konstanz gehört eindeutig zum Weizen. Mit diesem Erfolg ist das Team von Jürgen Eck Dritter in der Tabelle. Auf den 370 Kilometern Rückfahrt in der Nacht auf Sonntag wurde der Klassenerhalt bereits ausgiebig gefeiert. „Die Planungen für die kommende Saison können ab sofort losgehen“, sagte Eck mit dem sportlichen Blick nach vorne.

USC Konstanz: Sigmund, Hüther, Weinert, Reichert, Rodler, Mundt, Kriech, Röhl, Dürnay, Fürst, Neuffer, Hölzl.

 

Zwei Punkte noch zum sicheren Klassenerhalt

Volleyball, 3. Liga: TuS Kriftel – USC Konstanz (Samstag, 20 Uhr). – Fast wäre es nach der vergangenen Saison dazu gekommen, dass es in der 3. Liga ein heißes Lokalderby gegeben hätte. Mimmenhausen war in der Relegation, doch der TuS Kriftel hatte damals nur um ein paar gespielte Punkte die Nase vorne. Die Bodenseeclubs scheinen den Hessen zu liegen, denn im Hinspiel kassierten die Konstanzer, allerdings stark ersatzgeschwächt, eine bittere 1:3-Niederlage. Genau diese soll nun heute Abend in Kriftel wiedergutgemacht werden.

Für beide Mannschaften geht es noch um etwas, denn die Gastgeber stehen mit 18 Zählern noch nicht auf der sicheren Seite und müssen unbedingt noch Punkte sammeln. Etwas besser sieht es bei den Konstanzern aus, die mit 22 Zählern nur noch zwei Punkte benötigen, um auch rechnerisch nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben. „Wir fahren sicherlich nicht chancenlos nach Kriftel“, sagt ein selbstbewusster USC-Trainer Jürgen Eck. „Zumal wird personell ganz anders aufgestellt sein werden als im Hinspiel.“

Natürlich wird es darauf ankommen, wie die Konstanzer die lange Anfahrt von knapp vier Stunden verkraften werden. „Es wird sicherlich ein wenig auf die Tagesform ankommen“, so Eck. „Allerdings konzentrieren wir uns in erster Linie auf uns und versuchen die Gastgeber nicht ins Spiel kommen zu lassen.“

Nach drei Niederlagen in Folge dürften die Gastgeber nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzen. Allerdings darf Kriftel keinesfalls unterschätzt werden, denn sonst geht es dem USC wie dem Tabellenzweiten Durmersheim, der genau in jener Halle eine empfindliche Niederlage kassierte. Das wollen die Konstanzer auf jeden Fall vermeiden. Hinter dem Einsatz des Diagonalangreifers der Hausherren steht noch ein Fragezeichen. Ein Ausrufezeichen dagegen setzt der USC Konstanz, der mit maximal möglichen zwölf Spielern anreisen wird, um zum einen Wiedergutmachung zu betreiben und zum anderen mit einem sicheren Klassenerhalt im Gepäck wieder zurückkommen möchte.