Galavorstellung des USC Konstanz

Volleyball, 3. Liga: USC Konstanz – SG Rodheim 3:0. – Schon vor dem Spiel war klar: Wenn Konstanz das Spiel klar gewinnt und drei Zähler einfährt, ist der Klassenerhalt fast sicher. Mit diesem Wissen im Hinterkopf begannen die Konstanzer übernervös. Rodheim führte schnell 5:0 und USC-Trainer Jürgen Eck nahm früh seine erste Auszeit. Nach einer Standpauke waren die Gastgeber nicht wiederzuerkennen. Druckvolle Aufschläge, ein gut postierter Block und vor allem Kampfgeist sorgten für den schnellen 8:8-Ausgleich. Rodheim ging zwar wieder in Front, doch der USC blieb auf Tuchfühlung, setzte sich in der entscheidenden Phase ab und gewann den ersten Satz mit 25:22.

Was dann folgte war eine souveräne Vorstellung der Gastgeber, die offensichtlich wieder zu ihrer Konstanz und vor allem zu einer neuen Spielfreude gefunden haben, denn die Stimmung auf dem Platz war außerordentlich gut. Zu Beginn des zweiten Durchgangs brachte der Konstanzer Block die Rodheimer Angreifer zur Verzweiflung. Fünf Blocks in Folge zwang die Gästetrainerin zu einer Auszeit. Diesen Vorsprung ließen sich die Konstanzer dann nicht mehr nehmen und bauten mit 25:20 die Führung aus.

Wer nun mit einem Aufbäumen der Gäste gerechnet hatte, wurde enttäuscht. Das lag allerdings an der konzentrierten Leistung der Hausherren, deren taktische Aufschläge weiter für gehörig Druck sorgten. Selbst drei Spielerwechsel des USC während es Satzes brachten das Spiel der Gastgeber nicht aus dem Rhythmus. Im Gegenteil: Mit 25:18 gewannen die Konstanzer diesen Durchgang sogar am deutlichsten. Mit diesem Sieg kletterten sie wieder auf den dritten Tabellenplatz.

„Ich bin froh, dass wir diesen Sieg nach Hause geschaukelt haben“, sagte ein erleichterter USC-Trainer Jürgen Eck nach dem Spiel. „Das war ein Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt.“ Sein Team sei zwar schwer in den Rhythmus gekommen, aber „nach ein paar deutlichen Worten“ ging es dann. „Es ist noch nicht alles Gold, was glänzt“, sagte ein kritischer Eck, doch er fügte gleich an: „Es war schön, bei meinen Spielern endlich mal wieder die Freude am Spielen auf dem Feld gesehen zu haben.“

Durch die Niederlage Rüsselsheims hat Konstanz nun acht Punkte Vorsprung auf die voraussichtlichen Abstiegsplätze. Dadurch fehlen nur noch zwei Punkte in den vergangenen drei Spielen, um auch rechnerisch den Klassenerhalt sicher in der Tasche zu haben.

USC Konstanz: Sigmund, Weinert, Scheller, Hüther, Mundt, Kriech, Röhl, Dürnay, Neuffer, Schenk, Hölzl, Fürst.

Wegweisendes Spiel für USC Konstanz

Volleyball, 3. Liga: USC Konstanz – SG Rodheim (Samstag, 19.30 Uhr, Schänzlesporthalle). – Tabellenvierter empfängt Tabellenvorletzter – eigentlich sind bei solchen Duellen die Karten klar verteilt. Allerdings nicht so beim Spiel Konstanz gegen Rodheim, denn beide Teams trennen lediglich sechs Punkte. Allerdings stehen die Gäste mit dem Rücken zur Wand, denn der Abstand zum Drittletzten beträgt bereits vier Zähler. Mit einem klaren Sieg könnte Konstanz sogar einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machen. Bei einer gleichzeitigen Niederlage Rüsselsheims gegen Rottenburg würde der Abstand auf die Abstiegsplätze auf neun Zähler anstiegen. Bei noch drei ausstehenden Spielen wäre dies der sehr wahrscheinliche Klassenerhalt.

Allerdings steht da noch Rodheim im Wege. Das Hinspiel gewannen die Hessen knapp mit 3:2. Allerdings war die personelle Situation damals extrem beim USC, denn Zuspieler Philipp Sigmund war verletzt und im ersten Satz fiel dann auch noch Ersatz-Zuspieler Jens Weber verletzt aus. Dies wird am Samstag nicht der Fall sein, denn der Konstanzer Trainer Jürgen Eck können auf alle Spieler zurückgreifen: „Es sind wohl alle da, allerdings grassierte unter der Woche die Grippe-Welle, weshalb hinter dem einen oder anderen noch ein Fragezeichen steht.“

Die Gäste sind ein kompaktes Team, bei denen der Star auf der Bank sitzt. Trainerin der SG Rodheim ist die Chinesin Xiaojun Yang, die 1984 Olympiasiegerin und 1986 Weltmeisterin mit China wurde. 1989 wechselte sie von Peking nach Feuerbach und holte zwei deutsche Meistertitel und einen Pokalsieg. Seit 1992 ist sie als Trainerin aktiv. Sie kam vor der Saison nach Rodheim.

Über die Fastnachtstage wurde beim USC Konstanz durchtrainiert. „Ich hoffe, wir finden endlich mal wieder zu unserer Konstanz“, blickt Eck auf das Spiel am Samstag. „Außerdem sollten wir bei den Aufschlägen wieder etwas druckvoller werden.“ Der USC-Trainer geht auf jeden Fall zuversichtlich in die Partie gegen Rodheim: „Die Vorzeichen sind im Vergleich zum Hinspiel völlig anders. Und dort haben wir trotzdem noch wenigstens einen Punkt erkämpft.“ Zum einen ist Zuspieler Philipp Sigmund dabei und zum anderen ist der Kader mit den drei Rückkehrern vom Auslandssemester deutlich größer.

Herren I will Revanche gegen Rottenburg

Volleyball-Regionalliga: TV Rottenburg II – USC Konstanz (Samstag, 19 Uhr, Volksbankarena). – Nach dem 3:1-Erfolg gegen Rüsselsheim geht es für die Drittliga-Volleyballer aus Konstanz am Samstag nach Rottenburg. Die Gäste werden sich noch ganz genau an das Hinspiel erinnern. „Das war das bislang schlechteste Spiel von uns in dieser Saison“, sagt USC-Trainer Jürgen Eck über die klare 0:3-Klatsche. „So werden wir mit Sicherheit nicht noch einmal auftreten.“

Personell jedenfalls sieht es schon einmal ganz anders aus, denn Eck kann aus dem Vollen schöpfen. Zum ersten Mal hat er die drei Spieler Bernd Neuffer, Markus Dürnay und Thomas Fürst zur Verfügung, die bis jetzt im Ausland weilten. Außerdem ist Zuspieler Philipp Sigmund ebenfalls wieder an Bord. „Ich habe fast schon die Qual der Wahl“, sagt Eck. Wenn er nominell alle Spieler zur Verfügung hat, hat er das Luxusproblem, dass zwei Spieler aus dem Kader gestrichen werden müssen. „Momentan geht noch eine Grippewelle rum“, so Eck. „Da müssen wir schauen, wer für Samstag alles fit ist.“

Der Gegner Rottenburg wird sich in eigener Halle allerdings keinesfalls verstecken. Die Ergebnisse in diesem Jahr geben keinen wirklichen Aufschluss darüber, in welcher Verfassung das Team ist, denn zum einen gewinnt die Bundesliga-Reserve gegen eines der Spitzenteams und zum anderen verliert sie zu Hause gegen eine vermeintlich schwächere Mannschaft.

„Wir müssen uns auf uns konzentrieren und versuchen, von Anfang an Eigenfehler zu vermeiden“, gibt Eck die Devise aus. „Wenn wir dann mit dem Aufschlag noch Druck machen können und die Annahme steht, sind wir keinesfalls chancenlos.“ Dass jeder jeden schlagen könne, zeigten die Ergebnisse bislang. Genau das ist auch der Grund, warum es zwischen Rang drei, auf dem die Konstanzer stehen, und dem letzten Platz nur sechs Punkte sind. Ein Sieg wäre für den USC also doppelt wichtig: zum einen, um di Hinspiel-Niederlage wiedergutzumachen und zum anderen, um den Abstand nach hinten weiter zu vergrößern.

„Entscheidend wird sicherlich die Tagesform sein“, vermutet der USC-Trainer. „Die Ausrede einer langen Anfahrt fällt am Samstag jedenfalls weg“, schmunzelt er, denn das Spiel in Rottenburg sei ja fast schon so etwas wie ein Derby.

 

Herren I mit Arbeitssieg

Volleyball, 3. Liga: TG Rüsselsheim II – USC Konstanz 1:3. – Die Vorzeichen standen für den USC Konstanz nicht gerade gut vor der Partie in Rüsselsheim. Zum einen musste das Team von USC-Trainer Jürgen Eck 350 Kilometer anfahren und zum anderen fehlten gleich beide nominellen Zuspieler. Dies verschaffte Tobias Schenk die Premiere in der 3. Liga, der als Zuspieler einsprang. „Er hat seine Sache wirklich sehr gut gemacht“, lobte Eck nach dem Spiel. „So einen Einstand wünscht man jedem, hat es im Vorfeld aber keinesfalls erwarten können.“

Im ersten Satz kamen die Konstanzer besser ins Spiel, auch wenn es sich schnell abzeichnete, dass die Partie von der Spannung leben sollte, weniger von technischen Kabinettstückchen. Die Gäste gingen mit 25:22 in Führung. Im zweiten Durchgang blieb es spannend. Letztlich hatten die Hausherren das Glück auf ihrer Seite und glichen mit 25:23 aus.

Der dritte Satz begann dann mit einem Konstanzer Traumstart. Schnell führte das Eck-Team 8:0. Rüsselsheim kam zwar zwischendurch bis auf drei Zähler heran, aber am Ende ging Konstanz mit 25:16 aber doch noch klar erneut in Führung. Im vierten Durchgang standen die Zeichen bereits auf Ausgleich, als der Konstanzer Kolja Hüther bei einem 14:20 zum Aufschlag schritt. Er legte allerdings eine unglaubliche Aufschlagserie hin und plötzlich stand es 23:20 für den USC. Dieser ließ sich die Führung nicht mehr nehmen und machte mit einem 25:23 den Sack zu.

„Bei uns gab es einfach wieder das alte Problem“, sagte Eck nach dem Sieg. „Wir haben einfach zu keiner Konstanz gefunden.“ Der Aufschlag war nicht ganz so druckvoll wie gewünscht, dafür glänzten die Gäste regelrecht im Block. Dadurch wurden die Angreifer der Rüsselsheimer dermaßen verunsichert, dass sie nicht mehr so oft zu Punkten kamen. Weiter war ausschlaggebend, dass die USC’ler weniger Fehler gemacht haben als ihr Gegner.

Mit diesem Sieg klettert Konstanz wieder auf Tabellenplatz drei. Allerdings darf dies keineswegs täuschen, denn bis in die Gefahrenzone sind es lediglich vier Punkte. Die Wochen der Wahrheit gehen am kommenden Wochenende mit dem Spiel in Rottenburg weiter.

USC Konstanz: Schenk, Weinert, Scheller, Reichert, Rodler, Mundt, Kriech, Röhl.

 

„Zwote“ gewinnt weiter: Früher Vogel fängt den Wurm…

(KevinK) Die zweite Herrenmannschaft des USC Konstanz hat ihre Siegesserie in der Verbandsliga Südbaden fortgesetzt. Der TV Lahr musste gegen die Konstanzer in eigener Halle ein klares 1:3 hinnehmen (27:25; 13:25; 12:25; 16:25). Die Mannschaft von Trainer Uwe Schneider bleibt damit weiterhin Dritter und konnte den Abstand zur Spitze auf zwei Punkte reduzieren.

Schlechte Vorzeichen vor dem Auswärtsspiel in Lahr: Nach früher Abfahrt um 08.00 Uhr musste sich das Konstanzer Aufgebot zunächst 2,5 Stunden durch Eis und Schnee im Schwarzwald kämpfen. Dazu kamen zahlreiche Absagen im Vorfeld die das Team auf Rumpftruppenstärke zusammenschrumpfen ließen. Lediglich der angeschlagene Mittelblocker Gabriel Mayer stand als Auswechselspieler zur Verfügung.

Die Lahrer konnten bereits im ersten Spiel des Tages gegen die TG Tuttlingen siegen und waren somit im Vorteil: Die solide Vorstellung bereiteten den Konstanzer vor Spielbeginn Sorgen. Die lange Anfahrt durch den Schwarzwald steckte den Spielern auch noch in den Knochen. Und wie befürchtet verlief dann der Start: Viele Fehler auf Konstanzer Seite bescherten gleich einen 1:7 Rückstand, den man bis zuletzt nicht mehr aufholen konnte. Insgesamt fünf Aufschlagfehler und eine wackelige Annahme waren zu wenig. Nachdem auch noch vermeintlich leichte Bälle im eigenen Netz landeten, verlor man den ersten Durchgang mit 27:25.

Im zweiten Satz lief dann das Konstanzer Spiel besser. Der Block punktete mehrmals gegen den guten Lahrer Diagonalspieler und ebenfalls gegen den Mittelangreifer, die Aufschläge wurden präziser und  Abwehrschwächen der Lahrer wurden eiskalt ausgenützt. Mit variablen Angriffen in die Schwachstellen zog man den Schwarzwäldern den Zahn. Mit 13:25 verlief der Durchgang schnell zugunsten des USC.

Kapitän Dittrich spielte clever

Satz drei und vier glichen einem Abbild des zweiten Satzes: Die Lahrer konnten kaum eigene Angriffe platzieren und mussten immer wieder gegen den schnellen Außenangriff von Matthias Dittrich einen Einer-Block stellen. Leichtes Spiel für den großgewachsenen Kapitän der Konstanzer, der auch in der Abwehr eine überragende Partie bot. Zusammen mit seinen Teamkameraden Alexander Reichel und Daniel Berger auf Diagonal hielt er die Lahrer klar auf Abstand und sein Team gewann letztlich beide Sätze (und das Spiel) deutlich mit 12:25 und 16:25.

„Lahr konnte kein Angriffsspiel aufziehen, mit unseren guten Aufschlägen kam ihre Annahme überhaupt nicht zurecht. So konnten wir auch die gefährlichen Angreifer aus dem Spiel nehmen. Kompliment ans Team, wie souverän die drei Sätze gespielt wurden“ lobte der Trainer anschließend seine Jungs.

Nachdem nun der Klassenerhalt endgültig gesichert ist und die Tabellenspitze der drei top-platzierten Teams durch die Niederlage des USC Freiburg zusammenrückte, versprechen die letzten vier Partien der Saison reichlich Spannung. Für die Konstanzer gleicht nun jedes Spiel einem Endspiel um einen Relegationsplatz in die Oberliga. Damit hatte man vor dem Start im letzten Herbst nicht gerechnet, umso motivierter geht die „Zwote“ nun ins Saison-Finale!

USC Konstanz: Daniel Berger, Matthias Dittrich, Philipp Keckeis, Paul Leib, Gabriel Mayer, Christoph Petry, Alexander Reichel, Uwe Schneider, Julian Vill