Herren 1 sichern sich vorzeitig den Titel

Mit nur sechs Spielern reisten die Gäste aus Heidelberg an den Bodensee. Allerdings entwickelte sich ein Spiel, das keinesfalls so eindeutig wurde, wie man es erwarten hätte können. Heidelberg hatte nichts zu verlieren und sorgte vor allem mit dem Aufschlag für richtigen Wirbel in der Konstanzer Annahme.

Allerdings fanden die Gastgeber ein probates Mittel, um letztlich doch noch das Spiel für sich zu entscheiden. „Den Unterschied machten am Ende der Angriff und der Block aus“, sagte ein erleichterter USC-Trainer Jürgen Eck. „Wir haben aus schlechten Annahmen einfach viel mehr gemacht.“ Vor allem in den entscheidenden Situationen waren die Konstanzer hellwach und effektiv. So sicherten sie mit 25:21, 25:21, 25:21 nicht nur das Spiel, sondern auch die Meisterschaft.

Nach dem Matchball wurde erst einmal gefeiert. Drei junge Fans gratulierten mit einer Rose für jeden Spieler und es dauerte nicht lange, bis die Jubelgesänge angestimmt wurden. „Es ist einfach Wahnsinn“, suchte Eck nach dem Sieg nach den richtigen Worten. „Für das, dass wir als Saisonziel den Nichtabstieg hatten, lief es gar nicht schlecht.“ Allerdings betonte er, dass während der Saison viele Parameter zusammengekommen seien, die man einfach nicht kalkulieren könne. „Wir blieben größtenteils von schweren Verletzungen verschont und hatten einen breiten Kader“, so Eck. „Es ist einfach optimal gelaufen.“

Die Planungen für die 3. Liga laufen

Nach der Meisterschaft des USC Konstanz in der Regionalliga laufen bereits die Planungen für die kommende Saison. Als Meister haben sich die Konstanzer das Aufstiegsrecht in die 3. Liga erspielt. Ob der USC den Aufstieg allerdings annimmt, steht noch nicht fest. „Wir müssen uns bis zum 28. April entschieden haben“, erklärt der Vereinsvorsitzende Harald Schuster. „Momentan können wir noch nichts Definitives sagen.“

Der Grund: Zum einen müssen genügend Spieler bereit sein, die doch deutlich längeren Fahrtwege nach Frankfurt oder Rüsselsheim in Kauf zu nehmen, und zum anderen benötigt der USC noch Sponsoren, um das Wagnis 3. Liga eingehen zu können. „Wir sind schon länger dabei, auch intern die Strukturen zu verändern, dass die 3. Liga eine Option ist“, erklärt Schuster. „Allerdings werden wir finanziell den Gesamtverein keinesfalls gefährden.“